Leidiges Thema: Kastration Streilisation bei Hündin? *help*

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    Am Anfang dieses Threads wurde geschrieben dass eine Kastration zwischen erster und zweiter Läufigkeit nur Sinn machen würde bezügl. Tumorprophylaxe. Dann wurde geschrieben bis 4 Jahre würde das Sinn machen.. :???: Meine Grosse ist 3,5 Jahre alt, die KLeine 2,5. Mein TA sagte dass die Kastra definitiv Sinn machen würde, auch in diesem Alter noch, allein die Vorbeugung gegen die Scheinschwangerschaften seien Sinn genug...Was für Meinungen habt ihr?


    Man muss unterscheiden zwischen reiner Mammatumorprophylaxe bei einer Hündin ohne Probleme mit dem Zyklus, und dem Vorgehen bei einer Hündin, die regelmässig klinisch scheinträchtig wird. Reine Tumorprophylaxe macht nur Sinn, wenn es früh gemacht wird, zwischen 1. und 2. Läufigkeit. Aber eine kastrierte Hündin wird nicht mehr scheinträchtig, und wenn sie darunter leidet, ist das natürlich ein Bonus.

    Ein weiterer Bonus auch bei später Kastration ist die Verhinderung von Pyometra, die ja besonders oft ältere Hündinnen trifft. Es gibt Züchter, die aus diesem Grund ihre Zuchthündinnen nach dem letzten Wurf kastrieren lassen.

    zuckerpuppe: Eine leichte Vergrösserung der Zitzen ist normal, die Haut ist dann auch etwas loser. Bei Milcheinschuss sind die Zitzen dann gefüllt, und es lässt sich Milch rausdrücken.

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    Und ist dieses verminderte Risiko von Pyometra so hoch? bzw is es das wert? Ich hab keine Ahnung, deshalb frage ich. Denn das wär ja das einzigst positive noch, den Eingriff vornehmen zu lassen...
    Würde eine Untersuchung jetzt beim TA helfen, eine Prognose zu treffen?

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    ist sie tatsächlich nur noch für unkastrierte rüden interessant? dann wär das zweite "problem" ja auch gelöst, meiner is ja kastriert.

    Bei einer Sterilisation werden nur die Eileiter abgebunden. Ansonsten besteht kein Unterschied zu einer intakten Hündin.

    Wenn also dein kastrierter Rüde zu der Sorte Rüde gehört, die trotzdem Interesse an intakten Hündinnen haben, und ggf. sogar einen kompletten Deckakt durchführen können, dann wird er entsprechend Interesse und Verhalten zeigen.


    katja

    Pyometra ist eine Gebärmuttervereiterung, also Eiteransammlung in der Gebärmutter, idR als Folge einer Entzündung.
    Bei Entzündungen unterscheidet man die Entzündung der Gebärmutterschleimhaut = Endometritis und Entzündung der Schleimhaut, die bereits auf die Gebärmuttermuskulatur übergreift = Myometritis/Metritis.

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