Leidiges Thema: Kastration Streilisation bei Hündin? *help*
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Du hast tatsächlich einen TA, der Hündinnen sterilisiert? Das machen nur wenige, weil es eigentlich fast nur Nachteile hat. Bauch-OP, die Hündin wird weiterhin läufig mit allen Begleiterscheinungen, und es erhöht sich das Risiko, dass die Eierstöcke oder Gebärmutter entarten. Und du hast doch geschrieben, dass du ihr nicht zumuten willst, von deinem Grossen gedeckt zu werden?
Yup...hier bei uns wuerde man keinen TA finden der eine Huendin lediglich sterilisiert.
Fuer Rueden finde ich's ok
....fuer Huendinnen, wegen der Spaetfolgen und damit verbundenen erneuten OP (s), nicht wirklich.Ich persoenlich wuerde nur eine vollstaendige Kastra oder nichts an meiner Huendin vornehmen lassen.
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Welche Rasse bzw. Mischling ist sie denn?
bordermix, derzeit 12 kilo, 7 monate alt. in den letzten 8 wochen hat sie ca. 4,5 kilo zugelegt, ist aber sehr schlank und zierlich. was außer border noch drin is kann ich nicht sagen, sie sieht eher aus wie kein mix vom körper/kopf her, außer bei der fellfärbung tät ich mal so sagen. bild:Externer Inhalt srv024.pixpack.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.ZitatUnd du hast doch geschrieben, dass du ihr nicht zumuten willst, von deinem Grossen gedeckt zu werden?
das wird sie wohl auch nicht werden, siehe weiter oben. oder hat diese aussage noch einen anderen grund?weiterhin: kennst du eine bessere methode, eine hündin unfruchtbar zu machen, als sie zu sterilisieren? ich bin immer noch offen. der eingriff ist minimalinvasiv.
@ taga:
gibt es entscheidende nachteile einer sterilisation im vergleich zur kastration? ich meine jetzt nicht ein rein statistisches risiko einer veränderung von verbleibenden organen, denn die können sich ja auch unter normalem hormoneinfluss negativ verändern, und eine prophylaktische kastration kommt nicht in frage.Zitatfuer Huendinnen, wegen der Spaetfolgen und damit verbundenen erneuten OP (s), nicht wirklich.
und jetz?
also sind die spätfolgen so extrem, daß ich sie wirklich kastrieren lassen muß, wenn sie nur unfruchtbar werden soll? oh mann
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@ taga:
gibt es entscheidende nachteile einer sterilisation im vergleich zur kastration? ich meine jetzt nicht ein rein statistisches risiko einer veränderung von verbleibenden organen, denn die können sich ja auch unter normalem hormoneinfluss negativ verändern, und eine prophylaktische kastration kommt nicht in frage.Entscheidende konkrete Nachteile nicht, nein......eben nur die statistisch hoehere Veranlagerung fuer Spaetfolgen.
Die Dame im Bild sollte so mit 18 Monaten (+/-) ausgereift sein.
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ist die veranlagung für spätfolgen nach sterilisation statistisch soviel höher als für erkrankungen der fortpflanzungsorgane bei unkastrierten hündinnen, daß man sich sorgen machen muß? oder hebt sich das eine gegenüber dem anderen fast auf?
(zumindest liest sich das so aus dem anderen fred raus, vielleicht kloppen die sich da alle deshalb so...
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ist die veranlagung für spätfolgen nach sterilisation statistisch soviel höher als für erkrankungen der fortpflanzungsorgane bei unkastrierten hündinnen, daß man sich sorgen machen muß?
Ja...auf jeden Fall....zumindest was Huendinnen betrifft. Fuer Rueden ist die Sterilisation empfehlenswert.
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Huhuu,
wollt auch nochmal was zu dem Zusammenhang - später Kastration und Tumorbildung - sagen. Meine Hündin (unkastriert) hatte auch die Gesäugeleistentumore und diese sind immer zum Anfang einer Läufigkeit gewachsen. Vielleicht besteht kein direkter Zusammenhang zwischen später Kastra. und Tumorbildung, auf jeden Fall aber zwischen Läufigkeit und Tumorwachstum. Wenn sich also jemand zu einem Eingriff an seiner Hündin entscheidet, würde auch ich zur Kastration, anstatt "nur" zu Sterilisation raten (und das auch, wenn der Hund schon mehrmals läufig war)
Liebe Grüße
Katja -
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das wird sie wohl auch nicht werden, siehe weiter oben. oder hat diese aussage noch einen anderen grund?weiterhin: kennst du eine bessere methode, eine hündin unfruchtbar zu machen, als sie zu sterilisieren? ich bin immer noch offen. der eingriff ist minimalinvasiv.
Du hast dich etwas unklar ausgedrückt:Zitatdas will ich meiner kleinen auf keinen fall zumuten, grad weil mein großer so massig ist. ich weiß nur noch nicht, ob eine sterilisation die Läufigkeit auch verhindert, sonst hätte es für den deckakt keine relevanz.
Ich hatte das so verstanden, dass du einen Rüden hast, der (ob kastriert oder unkastriert) auf eine läufige Hündin aufreiten würde, was du ihr nicht zumuten willst. Sorry wenn ich das falsch verstanden habe.Die bessere Methode wäre die Kastration, wobei nur die Eierstöcke entfernt werden.
Zitat
gibt es entscheidende nachteile einer sterilisation im vergleich zur kastration? ich meine jetzt nicht ein rein statistisches risiko einer veränderung von verbleibenden organen, denn die können sich ja auch unter normalem hormoneinfluss negativ verändern, und eine prophylaktische kastration kommt nicht in frage.
und jetz?
also sind die spätfolgen so extrem, daß ich sie wirklich kastrieren lassen muß, wenn sie nur unfruchtbar werden soll? oh mann
Eine sterilisierte Hündin hat höhere Risiken als eine intakte ohne gleichzeitig wenigstens die Vorteile der Kastration zu haben. Für mich wäre das keine Option - allerdings geht es mir bei der Problematik auch nicht um die Verhinderung von Nachwuchs.Einzige Alternative zur Kastration ist für mich die chemische Unfruchtbarkeitsmachung. Wobei auch da die herkömmlichen Hormonspritzen wegen der Nebenwirkungen im Dauergebrauch wegfallen. Und für Suprelorin hat man noch keine Erfahrungen in der lebenslangen Anwendung, erst über 2, 3 Jahre.
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Eine sterilisierte Hündin hat höhere Risiken als eine intakte ohne gleichzeitig wenigstens die Vorteile der Kastration zu haben.
das ist für mich die entscheidende aussage, danke.
jetzt ist die kastration zwar ein größerer eingriff, aber die spätfolgen sind "überschaubarer", vorsichtig ausgedrückt. -
Also,
ich danke euch für die Nachrichten;-)
Es wurde konkret gesagt, dass es in ihrem Alter nicht mehr "nützlich" (meine Absichten betreffend, dass keine Tumore) sei, eine Kastra durchzuführen.
Danke. Das hat meine Meinung nun bestärkt, es nicht machen zu lassen!Was mich aber nachdenken lässt. Jemand hat erwähnt, dass bei Scheinträchtigkeit oder so, das Gesäuge verdickt.
Ich hab von sowas keine Ahnung - geb ich offen zu - denn ich hatte noch nie eine HündIN! Aber ich finde dass meine Hündin ein bissle ein hängendes Gesäuge hat. Kann da was dran sein?
Vielleicht wäre es gut, das man untersuchen zu lassen. Vor einem Monat waren wir impfen bei einem neuen TA. Dieser hat ihre Ohren angeschaut, eine kleine "Warze", Gewicht, usw. Ich denke, ihm wäre sowas aufgefallen, aber kann ich mir da denn sicher sein?
Ich muss mal andere Hündinnen anschauen, denn ich habe ja keinen Vergleich.Vielen Dank!
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Da müsste ich auch noch ne Frage loswerden...
meine Beiden wurden kastriert (hatte das nie vor) weil sie beide immer scheinschwanger wurden. Nach dem zweiten Mal Scheinschwangerschaft habe ich mir das nicht mehr angeschaut, zudem beide auch immer sehr gelitten haben.
So, jetzt sind sie seit 2 Wochen kastriert (danke taga , übrigens nochmal für das Bitter Apple Spray, ist hier und im Einsatz
).
Am Anfang dieses Threads wurde geschrieben dass eine Kastration zwischen erster und zweiter Läufigkeit nur Sinn machen würde bezügl. Tumorprophylaxe. Dann wurde geschrieben bis 4 Jahre würde das Sinn machen..
Meine Grosse ist 3,5 Jahre alt, die KLeine 2,5. Mein TA sagte dass die Kastra definitiv Sinn machen würde, auch in diesem Alter noch, allein die Vorbeugung gegen die Scheinschwangerschaften seien Sinn genug...Was für Meinungen habt ihr? - Vor einem Moment
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