immer, immer hinterherrennen...
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@ kioto, es ist einfach ein Kontrollverhalten, wenn der Hund einem in jeden Raum folgt wie ein Schatten. Das hat nichts mit ´gerne bei einem sein´ zu tun. Es ist ein Zeichen dafür, dass was nicht stimmt, entweder mit dem Hund selbst, oder in der Mensch-Hund-Beziehung.
Aber du hast recht, wenn du sagst, dass, wenn man den Hund wegschickt, also das offensichtliche Verhalten unterdrückt, nicht der Ursache dessen auf den Grund geht. Das stimmt wohl. - Vor einem Moment
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Zitat
Ihn mit Hau ab wegzuschicken ist doch irgendwie gemein und hochgradig kontraproduktiv und es ist für den Hund fast eine Strafe ihn ohne dass er was falsch gemacht hat, zu bedrohen.Dies ist wirklich ein schlechter Rat.
Wenn ich Mücke weg schicke, ist das keine Strafe sondern eine klare Regel, die ich für ihn aufstelle.Indem ich ihm durch meine Körpersprache signalisiere, dass er sich zu entfernen hat, bedrohe ich ihn nicht, sondern kommuniziere mit ihm.
Wenn du den Hund aus dem NIchts heraus anschreist oder bedrohlich auf ihn zugehst, ist das natürlich verkehrt. Aber ein ruhiges, bestimmtes Wegschicken ist weder gemein noch kontraproduktiv, sondern sorgt dafür, dass ich mir die nötige Distanz verschaffe, die ich möchte und die ich vom Hund erwarte.So lernt der Hund auch in anderen Situationen Distanz zu halten und das, was ich sage, zu respektieren. So ist es zumindest bei uns.
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Und er bekommt Sicherheit durch Regeln an denen er sich orientieren kann.
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Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass es immer unabdingbar Kontrollverhalten ist...
Kontrollverhalten äußerst sich normalerweise auf mehreren Ebenen, nicht nur indem der Hund seinem Herrn oft folgt.
Einfach pauschal zu sagen: Kontrollverhalten, ist unsinnig.lg Susanne
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Zitat
Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass es immer unabdingbar Kontrollverhalten ist...
Kontrollverhalten äußerst sich normalerweise auf mehreren Ebenen, nicht nur indem der Hund seinem Herrn oft folgt.
Einfach pauschal zu sagen: Kontrollverhalten, ist unsinnig.lg Susanne
Neue Pflegehunde tritscheln mir auch die erste Zeit unablaessig hinterher....durchs ganze Haus und kleben mir an den Fersen.
Das heisst nicht das sie mich kontrollieren sondern das sie noch unsicher sind und den Anschluss nicht verlieren wollen.
Gruss, Tanja.....mit Pedro unterm Schreibtisch, an meinen Fuessen klebend

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Vielleicht kommt es auf die Definition von Kontrollverhalten an.
Also Mücke macht das schon im weitesten Sinne, um die Situation zu "kontrollieren".
Zum Beispiel er ist in der Erwartung, dass ich sein Fressen zubereite, oder es ist Zeit zum Gassi Gehen.
Dann folgt er mir auch.
Das sind dann beispielsweise so Momente, wo ich ihn wegschicke, weil es mich dann nervt einen fiependen, sabbernden Hund hinter oder neben mir sitzen zu haben, oder er im Weg zumsteht.Andersrum bedeutet das aber nicht, dass er keinen Respekt vor mir hat oder generell das tut, was er will.
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Zitat
Vielleicht kommt es auf die Definition von Kontrollverhalten an.
Also Mücke macht das schon im weitesten Sinne, um die Situation zu "kontrollieren".
Zum Beispiel er ist in der Erwartung, dass ich sein Fressen zubereite, oder es ist Zeit zum Gassi Gehen.
Dann folgt er mir auch.
Das sind dann beispielsweise so Momente, wo ich ihn wegschicke, weil es mich dann nervt einen fiependen, sabbernden Hund hinter oder neben mir sitzen zu haben, oder er im Weg zumsteht.Andersrum bedeutet das aber nicht, dass er keinen Respekt vor mir hat oder generell das tut, was er will.
So wie Muecke macht Traelfchen das auch gerne.....und dem geb' ich dann auch ein unmissvertsaendliches "schleich dich.....!" zu verstehen.
Bei neuen Pflegehunden mache ich das erst wenn sie sich etwas eingelebt haben und selbstsicherer sind.....der Hund der TS ist ja erst seit wenigen Wochen bei ihr

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Pauschal von vermeintlichem Kontrollverhalten zu sprechen finde ich auch schwierig. Zumal keiner hier die Situation gesehen hat.
Hunde, die noch nicht so lange im Haushalt sind, sind meist sehr unsicher.
So kommt es auch, dass in den Anfängen beim Spaziergang, die Halter oft begeistert über die Anhänglichkeit und die erfolgreiche Rückrufquote sind.
4 Wochen später wird der Hund zusehens sicherer (folglich auch selbstständiger) und der Halter unsicher.
Trotz der Unsicherheit würde ich gleich damit anfangen, dem Hund einen Platz zuzuweisen. Das bedeutet für einen Hund ebenso Sicherheit. Und du kannst so ein sich entwickelndes Kontrollverhalte im Keim ersticken.
Schicke ihn (wenn du im Raum bist) immer wieder auf seine Decke und verwende dafür eine bestimmte verbale Unterstreichung ("Geh in dein Körbchen" oder "Decke Platz").
Steht er auf, immer wieder zurückschicken.
Bleibt er liegen, kannst du mal ein Leckerchen fallen lassen.
Bleibt er in deinem Beisein nun gut liegen, kannst du auch mal den Raum verlassen.. usw -
Zitat
Kontrollverhalten äußerst sich normalerweise auf mehreren Ebenen,
Das stimmt.Zitatdas sie noch unsicher sind
Ganz genau. Wie ich geschrieben hatte. -
so, bei uns hat sich die sache weitgehend erledigt. es ist immer so mit laika, kaum starte ich einen problemthread, dreht sie sich und macht das richtige *lach* *staun* jetzt kommt sie nur noch getappert, wenn sie merkt, dass ihre gassizeit ran ist oder wenn sie hört, dass ich eine tür öffne.
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