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  • Hallo!
    Ich bin gerade maßlos enttäuscht von unserem Beagle-Mix.
    Er ist jetzt 19 Monate alt und ist wirklich kein einfacher Hund. Wir waren in der Hundeschule und da sagte man mir irgendwann, alle werden es lernen aber Neo nicht. Er hat eben einen extremen Dickschädel und will wirklich nicht immer das machen, was wir wollen.
    Wir haben trotzdem nicht aufgegeben und haben uns eine Trainerin gesucht. Er hat viel gelernt. Er kann inzwischen ordentlich an der Leine gehen, kann Sitz und Platz zuverlässig, kommt auf Abruf und entfernt sich beim Gassi gehen nicht mehr aus meiner Sichtweite. Wir arbeiteten gerade daran, dass er ohne Leine im Dorf laufen konnte, was auch wirklich gut funktionierte. Tja, so war das bis am Dienstag. :sad2:
    Am Dienstag Mittag bei unserem Spaziergang ist mir durch ein Unachtsamkeit die Leine von unserem Dobermann aus der Hand gerutscht und Luna jagte davon. Neo hinterher. Ok, dachte ich er bringt sie wieder zurück. Das hat er schon öfter mal gemacht. Die Zeit verging und beide Hunde kamen nicht mehr zurück. Ich hab mir natürlich riesige Sorgen gemacht. Unsere erste Suche blieb erfolglos. Dann mußte ich auch noch Heim, weil die Kids aus der Schule kamen...
    Später haben wir dann weiter gesucht. Nach ca. 1,5 Std. haben wir sie beide gefunden. Sie waren in einem Dornengstrüpp. Luna hatte etliche kleine Verletzungen und jede Menge Dornen, Neo hatte nichts. Aber zum Glück hatten wir sie wieder. :D
    Nach diesem Vorfall ist Neo wie verändert. Er hört nicht mehr. Ich kann ihn nicht mehr ableinen, ohne dass er wegläuft. Man meint, das ganze letzte Jahr mit dem Training hätte nicht stattgefunden. Er hat wieder den alten Dickschädel und macht überhaupt nichts mehr, was wir wollen. Alles muß mind. 3 x gesagt werden, bis er es ausführt. :headbash:
    Kann es sein, dass er, weil er einmal abhauen konnte jetzt die "Freiheit" kennen gelernt hat und sich jetzt nicht mehr unterordnen will????
    Ich bin echt im Moment mit den Nerven runter und verzweifel noch hier.
    Viele Grüße
    Melanie

  • Ich mache viel Kopfarbeit mit ihm. Wir spielen verstecken. :gut:
    Auf den Spaziergängen werden Leckerlies versteckt. Dann wird er mit einem Ball müde gemacht. Zu Hause machen wir Denkspiele.
    Also ich denke, er ist schon ausgelastet.

  • Wir spielen halt mit einem Ball an der Schlaufe, ich werfe, er läuft und aportiert. Das kann er machen, bis mir der Arm abfällt.
    Dann toben wir zusammen, ich verbuddle Leckerlies und wir suchen sie zusammen....

  • Hy
    Vielleicht weiß ich die Vorgeschichte ja nicht und wundere mich deshalb...aber warum bist du vom Beagle(=Jagdhund) enttäuscht, während der Auslöser Luna(=kein eigentlicher Jagdhund) weglief?? Du schreibst, er hat sie schon mehrmals zurückgeholt, also hat er -obwohl die Hündin offensichtlich oft davonläuft-mehrere Male gut gehorcht!Durch das Nachlaufen/Holen der Dobermannhündin hast du ja zugelassen, dass er Spaß am Wegrennen=Jagen findet!?Da kann ich jetzt deine Enttäuschung nicht nachvollziehen. Nun kannst du mit ihm neu anfangen, aber meiner Meinung nach soll er nie mehr der Dobermannhündin beim Abhauen folgen dürfen..

  • Ich bin einfach enttäuscht, dass ich ihn jetzt auch nicht mehr frei laufen lassen kann.
    Luna ist noch nicht lange bei uns. Erst seit November. Wie sich rausstellte hat sie einen ziemlichen großen Jagdtrieb. Den versucht sie andauernd irgendwie auszuleben.
    Sie ist noch nicht oft weggelaufen. 1 mal als mir ihr Geschirr gerissen ist und einmal ist sie mir aus dem Kofferraum gesprungen ohne das ich die Leine greifen konnte. Beide Male ist Neo hinterher und hat sie innerhalb kürzester zeit wieder zurück getrieben.
    Deswegen bin ich halt auch nicht wegen Luna enttäuscht. Sie steckt ja noch total in der Lernphase.

  • Okay---aber du solltest deine Enttäuschung auch etwas auf dich projezieren :p :Dein Beagle steht am Anfang eines Anti-Jagdtrainings. Du gibst ihm eine jagdbegeisterte-!- Hündin dazu....du erlaubst ihm sie "zurückzuholen", wenn sie abhaut = erlaubtes Jagdvergnügen wird beim Beagle ausgelöst.....Das ist für den Hund irgendwie nicht logisch!
    Er sollte nun wieder von vorne ausgebildet werden. Ich würde das ohne die Hündin tun. Bei Spaziergängen mit der Hündin kannst du dich doch eh nicht soo konzentrieren, da würde ich ihn vorerst auch an der Leine lassen.Zeitgleich muss natürlich die Hündin ein Anti-Jagdtraining erhalten, sonst schließt sich der Kreis um das "Kaninchen" ja immer wieder auf's Neue! Und ich würde ihm niee mehr erlauben, der Hündin nachzulaufen! Er holt sie ja nicht zurück, sondern die Beiden bilden ein Jagdteam=doppelt Spaß...liebe Grüße

  • Zitat

    Okay---aber du solltest deine Enttäuschung auch etwas auf dich projezieren :p :Dein Beagle steht am Anfang eines Anti-Jagdtrainings. Du gibst ihm eine jagdbegeisterte-!- Hündin dazu....du erlaubst ihm sie "zurückzuholen", wenn sie abhaut = erlaubtes Jagdvergnügen wird beim Beagle ausgelöst.....Das ist für den Hund irgendwie nicht logisch!

    Dem schließe ich mich an.

    Für Dich sicherlich eine schwierige Situation mit 2 jagdambitionierten Hunden.
    Antijagdtraining gemeinsam dürfte wohl schwer sein und ich denke, du solltest mit beiden Hunden getrennt trainieren.

    Dass Dein Beagle durch dieses Jagderlebnis Spaß am Jagen bekommen hat, ist einleuchtend, doch ich glaube nicht, dass Dein ganzes Training dahin ist. Er wird sicherlich in der nächsten Zeit etwas unkontrollierter sein und vielleicht solltest Du ein Supersignal eintrainieren, für den absoluten Notfall.

  • Hallo,

    ich glaube auch nicht, dass alles dahin ist.
    An Deiner Stelle würde ich versuchen mit beiden Hunden getrennt zu laufen, gerade um zu üben.

    Dann darfst Du die Rudeldynamik nicht vergessen. Selbst der besterzogenste Hund kann sich vergessen wenn ein anderer zur Jagd losstürmt.
    Hab ich selbst erlebt...
    Ronja jagte 8 Jahre nicht und als Filou kam und ständig auf der Suche nach Jagdobjekten war, ging auch sie wieder jagen. Filou hatte nie die Möglichkeit bekommen zu jagen, sondern war zu Beginn nur an der Schlepp.

    Ich habe das nur in den Griff bekommen, weil ich getrennt mit beiden gelaufen bin und gezielt am Jagen mit ihr geübt habe. Mittlerweile machen ihr die Hüpfer auf dem Feld nichts mehr aus und sie bleibt hier.

    Bei Filou dauert es noch ne Weile bis ich ihn so weit habe, aber genau aus diesem Grund und weil Ronja nicht mehr so lange laufen kann, gehe ich immer noch einmal am Tag getrennt. Auch genießen es die Hunde meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu haben und sind ganz anders bei der Arbeit dabei.

    Dann darfst Du auch nicht vergessen, dass Dein Hund erst 19 Monate alt ist. Da kann es öfter mal noch zu solchen Rückschlägen kommen. Wenn Du konsequent weiter mit ihm trainierst, dann wirst Du das in den Griff bekommen.

    Liebe Grüße

    Steffi

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