Welpe "tickt manchmal aus"

  • Zitat

    Frage: Ist das normal für Welpen, oder liegt es dran, dass sie die kleinste war, also ggf. etwas sensibel ist? Oder hat jemand ne andere Idee?

    So wie ich hier lese ist es euer erster Hund und ihr habt keinerlei Erfahrungen.

    Ja, es ist normal das Welpen mal aufdrehen, übermütig sind und viele von uns, auch wir, haben die Zeit gerne in Erinnerung! Denke mal an übermütige Fohlen oder Katzen oder überhaupt Tierkinder, bei den Aufnahmen kann man sich doch schlapp lachen oder? :D

    Klar muss auch mal Ruhe einkehren, doch deshalb einen Familienrat einberufen, ob der Welpe ( wegen dieser Lapalie) wieder abgeschafft werden soll finde ich nicht in Ordnung. Hattet ihr euch ausreichend informiert was auf euch zukommt bevor der Welpe ins Haus kam? :???:

    Es werden noch ganz andere Probleme auftauchen und dann?
    Wie kommst du darauf, nur weil es der kleinste Welpe war das er auch sensibel sein muss.

    Irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, das dieser Welpe schlechte Karten bei euch hat wenn er sich nicht so entwickelt oder reagiert wie ihr es möchtet. :sad2:

    Tagt dann auch der ewige Familienrat wenn euer Kind mal über die Stränge springt.

    Sorry, aber das musste ich loswerden auch wenn ich sonst gerne helfe oder Ratschläge vermitteln kann.

    LG

    Hundebesitzer aus Leidenschafft mit einem mittelgroßer Hund auf 12 Pfoten!!

  • Es ist wirklich ganz normal, dass Welpen so sind. Ich hab immer gesagt, er hat seine dolle 5 Min. :headbash:
    Natürlich soll er das nicht, aber das muß er eben erst lernen. Was so in den Hunden vorgeht verstehen wir ja nicht immer :lol:
    Also tapfer sein und viel Verständnis zeigen.
    Die Zeit geht auch vorbei.
    Viele Grüße
    Melanie

  • Ihr wolltet den Hund wieder abschaffen deswegen?
    Ignorieren hat nichts damit zu tun wie viele Mitglieder in einem Haushalt leben, dann müssen eben alle an einem Strang ziehn. Anders läßt sich ein Hund dauerhaft eh nicht erziehn. ;)

  • Lieber "Terrorfussel",
    ich glaube man darf hier nicht auf seinen eigenen Beitrag antworten, aber das was du hier schreibst bedarf einer Erwiderung, notfalls nehme ich eine Rüge in Kauf.
    1. Unserem Welpen und uns geht es dank der Ratschläge derer vor dir schon viel besser
    2. Leute wie Du bringen immer ziemlich miese Stimmung in Foren, das hab ich bereits in anderen Foren erlebt.
    3. Ich werde deshalb den beleidigenden Quatsch den du hier schreibst dem Moderator melden.
    4. Vielleicht bildest Du Dir ein, Ahnung von Hunden zu haben oder hast sie wirklich. Ahnung von Kindern hast Du bestimmt nicht! Einem neunjährigem Kind, das genau wie seine Eltern einen Hund haben wollte, bereits 2 Bücher über Hunde gelesen hat und einen Vertrag mit uns abgeschlossen, wie es sich wenn der Hund dann da ist kümmern will, dann aber nur vom Hund angesprungen wird und gebissen, das völlig verzweifelt ist, kann ich nicht einfach sagen, dass der Hund jetzt da bleibt und basta. Dann tagt eben der Familienrat und regelt das.
    5. Auf den ganzen anderen Unsinn gehe ich nicht mehr ein, auch nicht, wenn Du nun hier noch irgendwas dazu schreiben solltest.
    6. Sollte das hier kein Forum auch oder gerade für Anfänger sein, bzw. wo Anfänger von Erfahreneren Hilfe bekommen, so bitte ich, mir das mitzuteilen, die Welt wird sich auch ohne deine hellseherischen Ergüsse weiterdrehen.

  • Zitat

    Einem neunjährigem Kind, das genau wie seine Eltern einen Hund haben wollte, bereits 2 Bücher über Hunde gelesen hat und einen Vertrag mit uns abgeschlossen, wie es sich wenn der Hund dann da ist kümmern will, dann aber nur vom Hund angesprungen wird und gebissen, das völlig verzweifelt ist, kann ich nicht einfach sagen, dass der Hund jetzt da bleibt und basta. Dann tagt eben der Familienrat und regelt das.

    Da frage ich mich, was das denn für Bücher waren, denn so richtig hattet ihr ja nun doch keine Vorstellung davon, was es bedeutet, sich einen Welpen ins Haus zu holen. Denn der kommt nun mal nicht mit "Grundgehorsam 1.0" und der Weg zum alltagstauglichen Hund ist lang und manchmal hart. Eine Welpe bringt Unruhe ins Haus, das läßt sich nicht vermeiden.
    "Welpenspinnen" ist genauso normal wie demolierte Einrichtungsgegenstände und dank spitzer Welpenzähne lädierte Familienmitglieder. Der Hund unterscheidet nicht zwischen 9jährigem Kind und Erwachsenem. Da ist dann der Erwachsene gefragt, dem Hund zu vermitteln, dass "Beißen" unerwünscht ist. Und das braucht - wie so vieles in der Hundeerziehung - durchaus Geduld.
    Ein 9jähriges Kind ohne/mit wenig Hundeerfahrung kann unmöglich abschätzen, was es heißt, sich um einen Hund zu kümmern bzw. einen Welpen zu erziehen. Damit ist ein Kind in dem Alter völlig überfordert. Denn zwischen angelesenem Wissen und der praktischen Umsetzung klafft nicht selten eine gewaltige Lücke.

    Und ich kann ähnlich wie Terrorfussel nicht ganz nachvollziehen, wie man ernsthaft überlegen kann, einen Welpen wegen normaler Anfangsschwierigkeiten gleich wieder abgeben zu wollen. Da fehlt es schlicht an Information.
    Welpenerziehung bringt so ihre Herausforderungen mit sich, beim Junghund wird es nicht leichter (die Probleme sind dann nur anders gelagert). Dessen muß ich mir als Welpenkäufer bewußt sein bzw. mir das ganz schnell bewußt machen. Gute Absicht allein bringt einen da nicht weiter.

    Mag sein, dass du das jetzt alles so nicht hören wolltest, aber das ist eben das Leben auf das man sich einlässt, wenn man sich einen Welpen ins Haus holt ;).

  • Es geht hier doch nicht darum, was ich hören will oder nicht.
    Ich habe kurz erklärt wie verzweifelt wir waren (und ich habe das Wort "verzweifelt" hier schon oft gelesen) und zur Verdeutlichung das Beispiel vom tagenden Familienrat gebracht.
    Vielleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt oder, weil ich nicht ganze Romane schreiben wollte, zu unausführlich, denn natürlich war das Ergebniss des Familienrates vorher schon klar: Niemand wollte den Hund wirklich wieder abgeben.
    Aber ich bitte doch darum, daraus keine Schlußfolgerungen zu ziehen wie dass wir uns vorher nicht ausführlich informiert hätten oder nicht gewußt, was es bedeutet einen Hund zu haben und zu erziehen (im Detail haben wir das ja wirklich nicht) und vor allem nicht Schlussfolgerungen wie: "das dieser Welpe schlechte Karten bei euch hat"...
    Und ich sage es gerne nochmal mit anderen Worten: Sollte die Tatsache, dass wir bei unserem ersten Hund nicht bereits 20jährge Erfahrungen mit Hunden haben und deshalb hier im Forum Erfahrerene um Hilfe bitten, weiter dazu führen sich vorhalten lassen zu müssen, dass man sich nicht informieren oder bemühen würde, dann ist das eben das falsche Forum für mich.
    Da ich bereits in anderen Foren viele Beiträge gelesen habe, in denen es nach solch einer Diskussion dann seitenlang nur um Formulierungen und Ausdrucksweisen ging, bitte ich mir nachzusehen, dass ich natürlich jede weitere Meinungsäußerung interessiert lesen, aber ab sofort nicht mehr darauf antworten werde.
    Nochmals vielen Dank an all die, die mir mit ihren wirklich guten Tipps dazu geholfen habe, dass das eigentliche Thema inzwischen bereits geklärt ist. Unser Welpe liegt gerade zu meinen Füßen auf dem Rücken und wartet darauf, dass ich ihm den Bauch kraule...

  • Zitat

    denn natürlich war das Ergebniss des Familienrates vorher schon klar: Niemand wollte den Hund wirklich wieder abgeben.

    Das klingt zu 100% anders als das, was du vorher geschrieben hast (und das finde ich jetzt sehr positiv!). Und vielleicht liegt darin das Problem - das geschriebene Wort kommt häufig anders rüber als der Schreiber es beabsichtigt. Und dann kommt es zu Diskussionen, die für Foren ganz normal sind.

  • Zitat

    Ihr könnt gern eure Meinungen mitteilen aber bitte werdet nicht persönlich.
    Kindergarten getue lassen wir im Kindergarten und nicht hier im Forum.

    Was ist Kindergartengetue?

    Es geht hier um einen Welpen der Hilfe brauch und nicht so funktioniert wie erwartet. :???:

    Ich denke wir sehen es hier schon realistisch was die Welpenannahme, Erziehung und auftauchende Problematik angeht und geben unsere Meinungen oder auch Ratschläge ab.

    Sorry, wegem dem Kind und Familienrat war sehr persönlich. :ops:

    Zum 9 jährigen Sohn und dem bestehenden Vertrag sage ich lieber nichts.

    Ach ja, ich habe 2 erwachsene Söhne die mit einem Hund aufgewachsen sind (ohne Vertrag). Ich übernahm die Erziehung der Kinder und dem Hund (gegenseitige Rücksichtnahme) und ansonsten hatten meine Kinder die freie Wahl mit ihm zu spielen, zu füttern, mit uns spazieren gehen oder auch nicht. ;)

  • ich finde auch, man darf nicht immer alles überbewerten. Wenn hier jemand postet, dann hat er Probleme oder Fragen, zu denen er Rat braucht.

    Auch ich bin Ersthundebesitzer und habe mich viel belesen und viele Meinungen eingeholt und hab mich allen Ernstes in den ersten 2-3 Wochen nachdem der Welpe zu uns kam, das ein oder andere Mal gefragt, ob das die richtige Entscheidung war.

    Man kann nicht alles vorher klären bzw. auch wenn man liest, daß Welpen ihre wilden 5 Minuten haben, Dinge anknabbern und die Beißhemmung erst lernen müssen, ist es was ganz anderes, das dann auch zu erleben und damit klar zu kommen. Ich war anfangs echt gestresst. Vor allen Dingen, wenn die Bindung noch nicht da ist (wie soll sie auch...) und dieses eigentständige kleine Wusel nie das macht, was man möchte... Und dann gibt es noch Kinder, denen man den Umgang auch erst beibringen muß.

    Insofern kann ich gut verstehen, wenn es bei Neulingen anfängliche Problemchen gibt. Aber das gibt sich. Nur ist man hinterher erst schlau und während der Zeit ist man einfach gestresst...

    Inzwischen sind wir ein super eingespieltes Team udn auch mir fehlen die wilden lustigen 5 Minuten, die meine Süsse als kleiner Welpe hatte...

    Also, Kopf hoch, dran bleiben und es wird garantiert gut werden!

    Viele Grüsse,
    schluschlu

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