Hilfe! Junghund kläfft andere hunde und auch Menschen an

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    Hallo,
    ich brauche eure Hilfe...
    Mein kleiner Wildfang Janosch (7 Monate alt) ist ein Collie-Golden Retriever Mischling. Seit ungefähr 4 Wochen bellt er unterwegs ab und zu andere Hunde und Menschen an.
    Angefangen hat das abends wenn ich mit ihm im dunkeln noch mal draußen war. Wenn weiter weg ein Mensch oder ein anderer Hund waren hat er sie angeknurrt und gebellt.
    Inzwischen macht er das teilweise auch am hellichten Tag.
    Ich weiß nicht warum er das tut, denn eigentlich ist nie etwas vorgefallen. Zuerst hatte ich den Eindruck er hat Angst. Aber wovor sollte er tagsüber Angst haben?
    Habt ihr einen Tip wie ich mich da am Besten verhalten soll?
    Ich danke euch schon mal für eure Hilfe.
    Gruß, Dorothea

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  • beruhigend auf ihn einreden, wir haben auch so einen fall. viel geduld mitbringen. es is ein zeichen von unsicherhheit, so hört e isch zumindest an.

  • Hi,
    ich stimme zu, dass klingt nach starker Unsicherheit und leichter
    Angst.DOCH ich würde dir raten auf keinen Fall auf ihn einzureden, denn
    damit bestärkst du ihn in seiner Handlung. Ignoriere das vollkommen
    und lobe ihn jedesmal, wenn er keine Anstalten zum Bellen macht. Klappt
    das nicht gibst du ihm einfach ein kurzes Kommando (das er kennt und
    das bedeutet er soll mit einer Sache auf hören) wie "aus" oder "nein",
    reagiert er darauf nicht dreh dich wortlos um und geh. Zeig ihm das er
    keine Angst haben braucht und du für die Sicherheit zuständig bist!
    Und nie vergessen gutes Verhalten loben.


    Viel Glück :wink:

    Greets Jenny mit Aussie Collin *12.04.2008


    "Never complain! Never explain!"

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  • Hallo Dorothea,


    Dein Hund ist gerade in einer Angsphase. Jeder Hund durchläuft solche bis hin zum Erwachsenwerden mehrmals - mal weniger aufällig, mal sehr deutlich. Vom Alter her passt er auch genau "ins Schema" :wink:
    Die Wahrnehmung verändert sich - und so erscheinen plötzlich Dinge beängstigend, die die Hunde eigentlich schon kennen.


    Wichtig ist, dass Du als gutes Beispiel vorangehst und gar nicht auf dieses Gekläffe eingehst. Also "Beruhigen" ist verboten! Das kann der Hund nicht von Lob unterscheiden und fühlt sich womöglich noch in seiner Angst bestätigt. Ist er eine Weile still und zeigt weniger Angstanzeichen, kannst Du ihn Loben. Aber nur dann! Ist es möglich (z.B. bei bekannten Personen oder furchterregenden Gegenständen), kannst Du ihn das ganze beschnuppern lassen, damit er feststellen kann, dass da nix Gefährliches ist.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Das "Rüdenteil" hatte das nie - kann das sein, daß diese Angstphasen bei Hündinnen ausgeprägter sind? Bora ist da gerade auch extrem. Sobald wir 15 Minuten irgendwo sitzen ist alles im Umkreis von 20 Metern ihrs - und muß verbellt werden.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Vielen Dank für eure Antworten!
    Das hat mir wirklich weitergeholfen!!!
    Zur Zeit geht es wieder ganz gut und Janosch benimmt sich wieder zahm wie ein Kätzchen.... :)
    Ich hoffe sehr, dass das noch ne Weile so bleibt!


    Viele Grüße,
    Dorothea

  • Ich hänge mich hier mal mit an:


    Mein Rüde ist jetzt 8 Monate alt und zeigt auch mißtrauisches Verhalten gegenüber Fremden. Also nicht allen Fremden, versteht sich, aber gegenüber z.B. Menschen die da sind wo sonst keine getroffen werden. z.B. auf den Seitenwegen des Spaziergangs, mitten im Wald usw. Es äußert sich folgendermaßen, er geht, wenn ohne Leine, auf die Fremden zu und verbellt sie. Allerdings nicht auf Angriff sondern eher auf Fluchtsprung. Kommt mir vor wie ein: „Ich bell dich an, dann hast du Angst und tust mir nix“.


    Ich hab nun schon gehört und hier gelesen das Verhalten sei altersspezifisch und das würde sich verwachsen. Tips zum Verhalten gibt’s ja in diesem Thread schon aber ich hab noch ne Zusatzfrage:

    Heißt das er fühlt sich bei mir nicht sicher?


    Danke, Tanja

    Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk, das nicht minder bindende moralische Pflichten auferlegt als die Freundschaft eines Menschen. ***Konrad Lorenz***

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