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Beiträge von tanja0869

    Phonhaus: Ich drücke beide Daumen, das sie noch lange so lebenslustig bleibt. :herzen1:

    Ist hier ähnlich. Er hatte 4 Wochen Schmerzprobleme, die sich als Bandscheibenprobleme herausgestellt haben. Die haben wir nun mit Gabapentin (wirkt offenbar bei Nervenschmerzen Wunder) richtig gut im Griff und müssen ihn teilweise schon wieder ausbremsen, wenn er meint er muss aufs Sofa oder über die Treppenabsperrung springen. Klar wird er nicht zum Junghund, aber zum flotten Senior.


    Wie hoch dosiert ihr das Karsivan? WIr geben bei 40kg 150mg 2xtgl. Gegebenfalls sollte ich es mal mit mehr versuchen?

    Ja, die Lebensqualität steht in dem Alter eindeutig im Vordergrund. Er geniest seine Physiositzungen und auch sonst versuchen wir zu unterstützen wo es nur geht. Für sein Alter ist er zum Glück auch noch erstaunlich gut drauf und ja auch gerade frisch durchgecheckt mit TÜV Stempel.

    Nach einem fokalen Anfall sieht es mir eigentlich nicht aus. Es wirkt eher wie eine Art Lagerungsschwindel.


    Vielleicht ist der Schwindel auch durch die Wirbelsäule bedingt? Morgen ist wieder Physiotermin, nun liegen auch die Röbis/ Ergebnisse aus Giessen vor, bezgl der Wirbelsäule. Sicher kann mir unsre Physiotherapeutin sagen, ob da ein Zusammenhang bestehen kann.

    Hi Phonhaus, ich möchte ihm in dem Alter eigentlich keine Vollnarkose mehr zumuten. Er hatte 2018 auf 2019 in einem halben Jahr 16 Stück. Wir haben nachbestrahlen lassen, da war jedesmal eine Narkose fällig. Die Narkosen haben einen argen Altersschub ausgelöst. Sollte der Tumor wieder gewachsen sein, dann wäre eine OP nun auch keine Option mehr in dem Alter, leider. Gewonnen hätten wir durch das MRT nichts.


    Rutschstopps liegen hier auch schon überall. Nachtlicht ist auch an.


    Ich hab den Auslöser auch schon gesucht, finde aber keine Gemeinsamkeiten.

    Was mir aber auffällt, wenn er sich in diesen Schwindel-Phasen hinlegt, dann auf den Bauch und er legt die Nase(-nspitze) auf dem Untergrund ab. Als ob er Halt sucht. Ich weiss nicht, wie ich es erklären soll.... Appetit ist aber ungezügelt. Nun hab ich eben gelesen, dass dass AB, das er eben bekommt, zumindest bei Menschen Schwindel als Nebenwirkung listet. Ich überleg grad verzweifelt, ob die Schwindelattacken schon vor dem AB kamen.

    Danke Naijra, ja Karsivan gibts schon einige Zeit. In der Tat hatte Forrest aber einen gutartigen Hirntumor, der vor knapp 2 Jahren entfernt wurde. Ein Jahr nach der OP hatte er erneut einen Epi Anfall, also wieder MRT. Kein Tumor. Keiner konnte sich erklären wo der Anfall herkam. Diese Schwindelattacken sind jetzt neu. Seit ein paar Tagen wiederkehrend. Sie kommen ohne ersichtlichen Grund und verschwinden auch wieder. Sieht eher aus wie ein Hund der noch unter einer Narkose leidet.

    Hi Phonhaus! Nein, kein Augenzucken, Karsivan bekommt er schon lange, auch Vitamin B. Die Schilddrüsenunterfunktion ist auch gut eingestellt. Theoretisch ist der Hund kerngesund....

    ..... Rhian hatte ja diverse, von so milden, dass sie in einer halben Stunde komplett weg waren, bis zu solchen, deren Folgen auch noch nach Monaten spürbar sind und vermutlich auch nie mehr komplett weggehen. ....


    Hallo Zusammen, wir haben hier eben auch öfter das Phänomen, dass Forrest plötzlich Schwindelattacken hat. Sie dauern eigentlich max 30 min bis 2h, dann ist wieder alles gut. Ich dachte, das Verstibulär wäre IMMER langwierig. Forrest wird in 8 Wochen 15, also ein echter Senior. Blutbild OK, Unterbauchsono OK, Herz Röntgen und Ultraschall OK, auf die Auswertung vom LangzeitEKG warten wir noch. Das einzige was die ganze Diagnose ausspruckte, war ein Bandscheibenproblem mittelgradig hinten und geringgradiges vorne wie auch geringgradige Schulterarthrose und eine Blasenentzündung gegen die es nun leider ABs gibt. Nichts von den Dingen könnte die Schwindelattacken erklären.

    Kann es vllt doch das Vestibulär sein? Gibt es das doch so kurzeitig? Kann mir da jemand mehr dazu sagen?

    Melde mich ein knappes Jahr nach dem letzten Post mit guten Neuigkeiten. Forrest hatte zwar im Februar noch 2x Anfälle, ein erneutes MRT zeigte aber, dass der Tumor nur ganz minimal zurück ist. Das Ergebnis war besser als erwartet und der Tumorrest konnte nicht Auslöser für die Anfälle sein. Blutbild war auch perfekt. Wahrscheinlich sind die Anfälle einfach durch das OP Trauma, Narbe ,... ausgelöst worden. Er bekommt nun Leve und seither anfallsfrei. Nebenwirkungen sind auch tolerierbar.

    Am 11.09 hatte Forrest seinen 14 Geburtstag! 3 Tage später hatte er Jahrestag der OP.

    Forrest wird 14

    Wir sind so dankbar für das geschenkte Jahr und vor allem dafür dass es dem Opi so gut geht!

    ...
    ( Mit Geld kann man diese Zeit ohnehin nicht bezahlen )

    ...

    Das ist mehr als wahr :-) Sinnvoller habe ich es noch nie ausgegeben ;-). Versteht aber auch nicht jeder...


    Danke Euch allen! Heute ist Forrest seit einem Jahr zum ersten Mal wieder die gewundene Treppe bei meiner Mum (Hundetagesstätte ist meine alte Wohnung unter der von meiner Mum) runtergelaufen!


    Ein gutes Jahr stand er nur oben und hatte Stress (komischerweise NUR bei der Treppe, sonst nirgendwo). Hatten extra so ein Hundetragegeschirr gekauft, aber mit gut 30 Kilo war es trotzdem sehr schwierig ... Heute löst er erst heimlich das Rätsel mit der Gitter-Absperrung um hoch zu kommen, wird bei meiner Mum vorstellig, informiert sich über den Mittagstisch und beim Abholen guckt er uns an und brettert die Treppe runter als sei sie nie ein Problem gewesen. Hatten Pipi in den Augen. Das hätte ich nicht erwartet....

    Hallo Zusammen, wollte noch mal Bericht erstatten. Sicher ist irgendwer irgendwann mal in der gleichen Situation und sucht nach Erfahrungen. Also: Op war am 14.09. Sie hat 3 Stunden gedauert, hatten aber auch ein sensationellen Narkosearzt, der aus der Schweiz anreiste. Gegen Abend durfte Forrest mit nach Hause. Nachts hatte er dann einen epileptischen Anfall, wohl bedingt durch das gereizte Hirn nach der Narkose. Eine zu erwartende Nebenwirkung, dennoch haben wir ihn sicherheitshalber in die Tierklinik gebracht, wo er dann den Samstag und Sonntag in der IC verbracht hat.
    Zusause haben wir uns dann aus dem Kortison aus geschlichen und hatten 2-3 nicht so schöne Wochen, er war sehr dorzelig, dauernd müde und hatte nur Interesse am fressen. Kein Wunder nach so einer OP und Luminal...Aber man konnte deutlich sehen, dass es ihm von Tag zu Tag besser ging.
    Fäden konnten 14 Tage nach Op gezogen werden und der Neurologe war sehr zufrieden.
    Gut 4 Wochen nach Op haben wir dann mit der Nachbestrahlung angefangen. Insgesamt 10 Fraktionen, jedesmal mit kurzer Sedation. Aber auch die Sedationen hat er gut weggesteckt, lediglich seine Venen hatten keine Lust mehr und er dann eigentlich auch nicht mehr. Das waren ihm deutlich zu viele TA Besuche. Wenn auch immer nur für 30 min, von denen er 25 verpennte... Während der Bestrahlungszeit gabs noch mal fett Cortison mit all den nervigen Nebenwirkungen wie abendliches Hecheln, Unruhe und Hunger ohne Ende. Sind grad am Ausschleichen. Aus dem Luminal schleichen wir uns nun auch über 3 Monate aus. Wir hatten den Urlaub nacheinander genommen um in der Erholgungsphase immer beim Hund zu sein.


    Er ist nun schon wieder so fit, dass er mir heute früh fast stiften gegangen ist, als er aus dem Auto wollte und meine Mutter heute den ganzen Tag auf Trab gehalten hat... und das mit gut 13 (Der Hund, nicht die Oma!).
    Alles in allem, denke ich, es war eine gute Entscheidung dem Meningeom mit vollem Programm zu trotzen. Auch wenn wir zwischendurch immer wieder Zweifel hatten.
    Ohne OP und Bestrahlung hätten wir noch 4 Monate gehabt... wenn ich mir die Fellnase 2 Monate nach Diagnose anschaue, voller Lebensfreude und nicht seines Alters entsprechend... undenkbar...


    Es war nicht günstig (5stellig alles in allem) und nervenaufreibend, aber alle Einschränkungen mehr als wert.

    Oh! Hier kann ich mich auch mal einmischen :-). Wir haben auch CBD Tropfen 5%. Forrest bekommt 2 x am Tag 5-6 Tropfen und er mag sie echt gerne, leckt sie von der Hand ab.
    ich nehm sie, wenn ich einen Insektenstich habe. Einen Tropfen drauf, hat bisher gut geholfen. Neulich hatte sich mein Ohrringloch entzündet (Wohl allergisch auf das Material vom Ohrring). Zuhause hab ich dann auch einen Tropfen vom Öl auf der entzündeten Stelle verteilt, und der Schmerz hat sofort nachgelassen, die Entzündung war sehr schnell verschwunden.


    Die positive Wirkung bei äußerlicher Anwendung kann ich also voll und ganz bestätigen. Ob die Einnahme etwas bringt, kann ich nicht belegen, aber ich habe das Gefühl, dass sie Forrest gut bekommen. Seine Epianfälle fingen an, als ich das Öl nicht mehr gegeben habe. Mag ein Zufall sein. Nun bekommt er sie wieder :-)


    LG, Tanja

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