Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hündin zickt andere Hunde an (Vorsicht lang!)
-
-
Also, es geht um "unsere" knapp 10 Jahre alte Mischlingshündin, was außer einem Schäferhund da noch drin steckt, kann ich leider nicht genau sagen, da sie aber einen sehr ausgeprägten Hütetrieb hat (würde ich als Laie jetzt einfach mal so behaupten nach dem, was ich beobachten konnte) ist es vermutlich noch etwas hütehundartiges. Sie gehört meinem Freund und seiner Ex-Frau (Nachbarin) und da die Nachbarin viel und lange arbeitet, ist sie bei uns drinnen, sobald jemand zuhause ist, ansonsten ist sie tagsüber mit einer anderen Hündin im Garten.
Da die Nachbarin selten mit ihnen raus geht, hat sie vermutlich auch nicht das Problem, daß ich habe, daß sie nämlich alle Hunde anpöbelt, die uns entgegen kommen oder, wenn sie im Garten ist, am Tor vorbeigehen (wobei sie durch das Tor nicht durchgucken kann).Da sie aber immer alle anderen Hunde anpöbelt, die wir unterwegs treffen, ist es natürlich schwierig, Kontakte zu fremden Hunden herzustellen. Ich habe jetzt 2 Hundehalter gefunden, wo sich weder die Hunde noch die Halter davon beeindrucken lassen, wenn Sammy die ganze Zeit kläfft. Anfangs lasse ich sie dann an der Leine und wenn sie sich daran gewöhnt hat, daß der andere Hund zum aktuellen Spaziergang dazugehört, ignoriert sie ihn weitgehend. Nur die ersten 5-10 Minuten sind häufig sehr laut. Probleme gibt es dann nur, wenn der andere Hund zu weit übers Feld wegläuft, da rennt sie hinterher, bellt und versucht, den Hund zurückzutreiben. Da die Hündin, mit der wir momentan gehen, nicht so recht damit einverstanden ist, bellt sie immer zurück und wird dann von Sammy regelrecht zurück gejagt und ich finde, daß sie dann schon recht gefährtlich aussieht. Zähne sichtbar, Lefzen hochgezogen...Allerdings hab ich noch nie erlebt, daß sie nach irgendeinem Hund geschnappt hätte, weder bei fremden, noch bei den Hunden von Bekannten, aber ich möchte natürlich auch nicht, daß so etwas passiert.
Als ich das Problem bei ihrem Frauchen mal angesprochen hab, meinte sie nur, daß hätte sie immer schon so gemacht, es läge daran, daß sie vom Bauernhof käme und in der Welpenzeit nicht soo viel erlebt hat. Es kann aber garnicht immer so schlimm gewesen sein, denn mein Freund war mit ihr in der Hundeschule bis kurz vor der Begleithundeprüfung und er meinte, es hätte sich verschlechtert, als sie mit ca. 5 Jahren auf einem Auge blind wurde. Und daß ein Hund mit fast 10 Jahren mit anderen Hunden nicht klar kommt, weil er das als Welpe nicht kennengelernt hat, ist für mich keine Begründung, denn es wäre doch ewig Zeit gewesen, daran zu arbeiten. Ich hatte dann mal vorsichtig gefragt, ob man nicht versuchen sollte, ein paar Einzelstunden bei einem Trainer zu nehmen, um das Ganze mal in den Griff zu bekommen, was aber nicht für nötig gehalten wird, da "der Hund ja immerhin mal in der Hundeschule war und gut hört". Tut sie ja auch, solange kein anderer Hund in der Nähe ist!
Einmal hat es richtig gut geklappt, als uns ein Jogger mit einem Jack-Russell an einer Flexi-Leine entgegenkam. Ich hab Sammy neben mir Platz machen lassen und sie ist prima liegengeblieben, bis der andere Hund sich vor ihr aufbaute und sie anknurrte. Daraufhin hat sie sich beim Aufstehen aus dem Halsband gedreht (der Jogger wurde mit seinem Hund daraufhin zum Sprinter) und hat sich hinter mich gestellt. Deswegen vermute ich, daß es eher Unsicherheit als Aggressivität bei ihr ist.
Wie kann ich denn trainieren (z.B. beim Spazierengehen mit meiner Kollegin und ihrer Hündin), daß sie nicht anfangs immer Theater macht? Kann man sie sozusagen "desensibilisieren", wenn man häufig mit anderen zusammen spazieren geht? Oder soll ich ohne die Erlaubnis von Frauchen einen Trainer aufsuchen (Mein Freund meint nur, es wäre "Altersbeklopptheit", aber wenn ich Geld für einen Trainer rauswerfen wollte, sollte ich das tun). Ich glaube, daß dem Hund das auch generell ganz gut tun würde, da ich das Gefühl hab, sie ist als Gartenhund mit der einen Stunde Spaziergang täglich (morgens und abends darf ich nicht gehen, da bleiben sie zum Schmusen bei Frauchen) völlig unterfordert.
Ablenken ist bei ihr super schwierig, auf Spaziergängen klappt es eigentlich überhaupt nicht, wenn sie einmal einen Hund gesehen hat, wird gebellt, egal ob ich einen Ball oder sonst was habe. Im Urlaub dagegen hat es am Strand super geklappt, da hat sie beim Ballspielen auf andere Hunde überhaupt nicht reagiert, andererseits hatten wir auch drauf geachtet, daß wir nicht zu nahe an andere Hunde dran kamen.Wie könnte ich es denn erstmal ohne Trainer versuchen zu trainieren? Sie bellt dann und hängt in der Leine, bisher gibt es von mir ein "Schluß jetzt" und ich versuche weiterzugehen, außerdem lobe ich, wenn der Hund schon in Sichtweite ist, sie aber zwischendurch aufhört zu bellen. Sie braucht die anderen Hunde ja garnicht zu lieben und wenn es Hunde sind, die mit uns gehen, darf sie die auch meinetwegen hüten, solange die anderen Hunde kein Problem damit haben, aber wir werden immer blöd angeguckt, sie hat keine Möglichkeit, von den Hunden hier in der Umgebung mal jemanden kennenzulernen, weil alle angeleint werden und man fast an uns vorbeirennt. Es muss doch möglich sein, daß wir an anderen Hunden vorbeigehen und sie sie einfach ignoriert!
Vielleicht hat ja jemand Tipps für mich, in den meisten anderen Threads steht "ablenken", aber das funktioniert leider überhaupt nicht!
LG Silke (mit der schnarchenden Zicke Sammy)
-
10. März 2009 um 11:42
schau mal hier:
Hündin zickt andere Hunde an (Vorsicht lang!) - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
huhu
ok...ich versuchs nun mal zu beschreiben wie ichs mit meinem gemacht hab der auch immer gebellt hat wenn wir an nem grundstück mit hund vorbei oder uns hunde entgegengekommen sind.
wir sind gezielt zu den grundstücken mit den wachhunden hingegangen und ACHTUNG haben uns auf die gegenüberliegende strassenseite gesetzt. geh auf keinen fall zu nah ran. ich hab mich also zu dem laut kläffenden adri gesetzt und hab ihn festgehalten an meiner seite... nach ca 5 minuten wurde es meinem hund zu langweilig die ganze zeit zu bellen und er hat das jammern angefangen und das habe ich schon belohnt kein bellen mehr da gibts n super tolles leckerlie.... bleib ruhig noch n paar minuten länger sitzen dein hund soll ja verstehen das es langweilig ist und das ihm eh nix geschieht... und immer schön weiter leckerchen geben wenn er ruhig is (ob er nu erstmal jammern darf oder direkt ganz ruhig sein muss musst im endeffekt du wissen).. auch für den wachhund wird es langweilig werden und auch er wird aufhören zu bellen.
wenn hunde entgegen kommen mache ich das immer so das ich ausweiche auf dem grünstreifen neben der strasse oder ein stück in ne einfahrt rein. adri muss sitzen bleiben und auch hier habe ich mich anfangs immer zwischen adri und den entgegenkommenden hund gekniet und ihn festgehalten. wichtig ist das auch hier die distanz erstmal nicht zu gering gewählt wird. dann wenns dir nicht zu unangenehm ist kannst du den andren besitzer fragen ob er vll stehen bleiben könnte bis dein hund still ist weil ihr grad trainiert es gibt bestimmt einige die das tun aber achtung hierbei werden leider häufig hunde näher gelassen das darf nicht passieren. bitte die leute genug abstand zu wahren sonst lernt dein hund es nicht richtig.
hmmm ich glaub das klingt verwirrend wenn du fragen hast ... stelll sie einfach... was ich gemacht hab war halt die komplette softie tour weil ich selberson softie bin mit meinem hund. noch n tipp wär vll nochmal n besuch einer hundeschule wo die hunde ja auch lernen ohne probleme aneinander vorbeizugehen.
lg angi
-
Danke, der Tipp wäre vermutlich wirklich gut, wenn der Zaun bei dem anderen Hund hoch genug wäre, aber da der einzige Hund, der hier eigentlich immer draußen ist, auch gerne mal alleine spazieren geht, also über den Zaun hüpft und durchs Dorf läuft, möchte ich ungern riskieren, daß er über den Zaun springt und meine Hündin aus der Nähe anbellt. Gestern waren wir wieder mit meiner Kollegin und ihrer Hündin unterwegs und immer, wenn Sammy sie wieder angekläfft hat bzw. eingekreist und angegiftet, kam sie wieder an die Leine. Es klappte schon eindeutig besser als beim letzten Mal, auch die Bellphase am Anfang war nicht mehr so lange, aber ich kann doch nicht jeden Hund, dem wir über den Weg laufen 5-10 Minuten anbellen lassen in der Hoffnung, daß sie dann beim nächsten Mal weniger lange bellt. Zumal viele Hunde und vor allem die HH Angst haben, wenn Sammy zieht und bellt. Noch schlimmer ist es natürlich, wenn ich mit zwei Hunden unterwegs bin, dann fragen die Leute immer, ob ich die Hunde überhaupt gehalten bekomme (aber die Wolfshündin hört so gut, wenn ich die "Platz" machen lasse, dann fiept sie kurz, weil sie zum anderen Hund möchte - sie ist sehr verträglich und nur neugierig, bleibt aber liegen). Wobei großer schwarzer Hund ja leider scheinbar immer noch als potentiell gefährlich angesehen wird. Und großer schwarzer Hund mit kläffendem, schäferhundähnlichem Hund ist dann noch viel schlimmer! Mal sehen, meine Kollegin meinte, ich könnte doch mit Sammy mal zu ihr kommen zum Spazierengehen, da würde sie viele Hundehalter kennen, die nicht direkt durchdrehen, wenn ein Hund mal bellt bzw. sie würde die Leute dann vielleicht auch vorher drauf vorbereiten, daß es Gekläffe geben würde. Ob das aber so sinnvoll ist, einfach einen Hund nach dem anderen zu treffen (ohne daß die Hunde sich direkt begegnen, sondern einfach nur vorbeilaufen), bezweifel ich noch, ich fürchte eher, daß sie sich bei jeden neuen Hund noch mehr aufregen wird! So langsam tendiere ich wirklich dazu, zumindest mal ein "Kennenlerngespräch" mit einem Trainer zu vereinbaren, ich vermute mal, daß der mir vermutlich nach einer Stunde schon sagen kann, ob und wie die "Therapie" aussehen könnte und sollte. Und Sammy ist ein cleverer Hund, wenn man ihr klare Kommandos gibt. Der Trainer, zu dem meine Kollegin geht, ist ihr von der Tierschutz-Orga empfohlen worden, wo sie ihre Hündin geholt hat und was sie bisher so erzählt hat (bei ihnen hat er sich fürs Clickern entschieden und es klappt schon ziemlich gut), klang auch ganz gut. Ich wollte mir vielleicht mal eine Stunde von ihnen angucken (hat sie mir angeboten, muss natürlich vorher den Trainer noch fragen) und dann kann ich ja gucken, ob die Chemie stimmen könnte.
Ich weiß nur nicht, wie das rein rechtlich ist. Wenn ich mit dem Hund spazierengehen, ihn bürsten, mit ihm spielen usw. darf, darf ich dann auch mit ihm zu einem Hundetrainer? Aber es würde ja weder dem Hund, noch der Besitzerin schaden, wenn der Hund keinen Streß mehr mit anderen Hunden hat. Wenn der Hund nur noch 2-3 Monate zu leben hätte, würde ich sagen, sie hat halt diese "Macke", aber sie ist kerngesund, putzmunter und kann locker noch einige Jahre leben, da würde es sich vermutlich doch noch "lohnen", daran zu arbeiten. (Meine Güte, das klingt total doof, aber ich hoffe, ihr wißt, was ich meine!)LG Silke
-
Hallo Silke
Wenn du dich nicht dem Hofhund gegenüber setzten willst, frag doch mal jemanden ob er sich vor euer Grundstück stellt bis Sammy ruhig ist.
Mit entgegenkommenden Hunden zu trainieren, fände ich jetzt zu früh. Versuch lieber mit noch mehr Leuten spazieren zu gehen und mach auch ruhig am Anfang nur Leinenspaziergänge mit den Fremden, bis Sammy sich an andere Hunde in ihrer Nähe gewöhnt. Ruhig auch nur die halben Spaziergänge, damit du noch Zeit hast andere Sachen mit der Hündin zu üben und sie zu beschäftigen.
Auch das Hüten würde ich einschränken. Es hört sich eher nach Kontrollverhalten an und dein Hund hat keinen anderen zu kontrollieren oder zu überwachen. Das erzeugt nur Stress bei allen Beteiligten. Dein Ansatz mit der Auszeit an der Leine klingt doch gut.
VG Yvonne
-
Lies dir mal den Thread in der KnowlegdeBase zum Thema Leinenaggression durch. Staffy hat da eine sehr gute Methode beschrieben, wie man dem Hun das abgewöhnen kann.
Ich hatte damals ein ähnliches Problem, meine Hündin ist nicht sggressiv geworden sondern hat sich bei jedem Hund wie bekloppt gefreut, die hat sich schon immer überschlagen und ich habe dann nahc Staffys "Plan" gearbeitet und jetzt können wir ganz normal an anderen Hunden vorbeigehen. - Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Hallo, ich hatte dieses Problem auch mit meiner Hündin (sieht übrigens genauso aus wie das Hundchen von Dawny!!!! :-)) ) und bin dieses Problem mit Bogen gehen, viel loben wenn sie nicht gebellt hat, und als Zuschauerin bei der Hundeschule angegangen. Sie lässt sich auch mit dem Befehl "Schau", worauf sie mich dann ansieht, an Hunden vorbei lotsen, nicht immer aber immer öfter! Habe sie vor 2 Jahren zu mir genommen, sie hat ca. 1 Jahr auf Spanien's Strassen gelebt, und hatte Angst vor allen möglichen Dingen. Heute ist ein super Hund ausser eben ab und zu noch dieses Gebell bei den Hundebegegnungen, wobei sie bei grossen Hunden eher bellt als bei kleinen, es ist schon viel besser geworden, mit viel Geduld, viel Lob und Ruhe in der jeweiligen Situation.
Grüsse tinizong -
Hallo,
unsere Husky-Hündin reagiert auf andere Hunde auch aggressiv. Sie schmeißt sich ins Geschirr und will dem anderen gerne "an die Wäsche". Wir haben mit unserer Hundetrainerin die Begegnung mit anderen Hunden geübt. Unsere bleibt immer an der kurzen Leine. Der andere Hund macht "Sitz". Ich versuche mit lockerer Leine dran vorbeizukommen. Sobald ich merke, dass unsere den anderen fixiert, drehe ich mich auf dem Absatz um und gehe in die andere Richtung, bis sie wieder locker an der Leine geht. Dann wieder umdrehen und in Richtung des anderen Hundes. Umdrehen, wenn sie wieder Theater macht usw. Sie muss merken, dass ich ihr Verhalten nicht dulde und sie kein deut weiterkommt, wenn sie "rumprollt". Geht sie ruhig an dem anderen Hund vorbei, wird sie ausgiebig belohnt. Das geht wird erst mal mit einiger Distanz durchgeführt und dann wird die Distanz immer mehr verkürzt, bis unsere neben dem anderen auch absitzen kann. Als nächste Stufe haben wir dann die Begegnungen geübt, wenn der andere Hund sich in der Bewegung befindet. Erst mal auf Distanz und wenn meine dann ruhig an dem anderen vorbeigehen kann, wird die Distanz verkürzt.
Inzwischen sind wir zumindest soweit, dass sie auch bei fremden Hunden, die ruhig sind, relativ locker dran vorbeikommen, ohne das sich meine ins Geschirr wirft. Bei Hunden, die bellen oder sich anderweitig in die Leine legen, wird´s schwierig.
Mit Hunden, mit denen wir regelmäßig spazierengehen haben wir es genauso gemacht. Die ersten Spaziergänge war meine an der kurzen Leine und einen Kontakt hat es nicht gegeben. Erst nach einigen Spaziergängen gab´s dann die Schlepp und auch den Kontakt. Das klappt echt prima. Mit den ihr bekannten Hunden sind die Spaziergänge entspannt, auch wenn unsere auf andere Hunde so gar keine Lust hat. Aber sie hat die anderen Hunde akzeptiert und das ist die Hauptsache.
Also, ein solches Training lohnt sich aus meiner Erfahrung heraus in jedem Falle. Kann zwar langwierig sein, aber es bringt Erfolge.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang Dein Timing. Du mußt eingreifen, bevor Deine Hündin den anderen Hund fixiert und das Theater macht. Das ist das A&O. Hat bei uns eine Zeit gedauert, bis wir unsere richtig "lesen" konnten, aber auch da hat mir das Training richtig gut geholfen.Viele Grüße aus HH
Silke -
Ich hab auf jeden Fall schon gemerkt, daß es insgesamt viel einfacher ist, nur mit Sammy spazieren zu gehen, weil ich einfach nicht zwei Hunde im Blick haben muss (obwohl Max ja eigentlich nur an der Seite neben mir her läuft, sie möchte keine zusätzliche Beschäftigung und wird momentan auf tierärztliches Anraten hin geschont, weshalb ich die größeren Runden mit Sammy alleine laufe). Und Sammy läuft auch ganz anders im "Fuß", als wenn beide nebeneinander her laufen, da muss Sammy nämlich immer eine Nasenlänge vor Max sein, dann läuft sie vernünftig an der Leine, ansonsten zieht sie den ganzen Spaziergang lang. Aber wegen der 2cm Streß zu machen, ist mir auch zu blöd, zumal es die andere Hündin nicht stört. Allerdings gestaltet sich das mit "Distanz verkürzen" ziemlich schwierig, da Sammy schon total abdreht, wenn ein Hund weit weg vorbei läuft. Klar, wenn sie an einem Garten vorbei geht und dort von einem Hund angebellt wird, kann ich nachvollziehen, daß sie das nicht gut findet und in solchen Situationen verlange ich ja auch noch garnicht von ihr, daß sie ruhig ist, obwohl ich schon versuche (mit "Fuß","Komm" und sturem zügig Vorbeilaufen), daß sie dort wenigstens nicht stehenbleibt und bellt. Aber selbst wenn die Hunde weit entfernt sind und nicht auf uns zukommen, macht sie so ein Theater. Letzte Woche waren wir schon gute 20 Minuten gelaufen (mit Laufspielchen, Suchspielchen, Zeitunglesen, etc.) und warteten dann am Treffpunkt auf meine Kollegin mit ihrem Hund. Während wir auf einer Bank warteten, hab ich mit Sammy ein paar Übungen gemacht (Sitz, Platz, Pfötchen, anderes Pfötchen usw.) und sie war total aufmerksam, war aber an der Leine, weil ich vorher gesehen hatte, daß auf dem Hauptweg (wir saßen ein wenig in einem Feldweg drinnen)ein Mann mit Hund und Fahrrad unterwegs war, der in unsere Richtung fuhr. Es klappte gut, bis Sammy die Leine klimpern hörte und dann den Hund sah. Er hat uns nicht im geringsten beachtet und sie sind auf der anderen Seite in den Feldweg abgebogen, also nicht mal an uns vorbei gefahren. Sammy hat sich in die Leine geschmissen und gekläfft, was das Zeug hält. Mein "Schluß jetzt", was eigentlich außer bei Hundebegegnungen immer Wirkung zeigt, wurde absolut ignoriert. Ich hab gestern nochmal mit meinem Freund gesprochen, wie es denn früher in der Hundeschule war und er meinte, da wäre es alles überhaupt kein Problem gewesen, es hätte erst angefangen, als sie auf dem einen Auge nichts mehr sehen konnte. Deswegen vermute ich ganz stark, daß sie einfach wirklich unsicher ist und abgesehen davon, daß ich versuche, ihr Sicherheit zu vermitteln, weiß ich nicht, was ich alleine tun könnte, wenn Hundebegegnung schon auf große Distanz nicht funktioniert. Trainer hält mein Freund für rausgeschmissenes Geld "Du siehst doch an Deiner Kollegin, daß sie jetzt schon wer weiß wie oft da war, und da geht es nichtmal um ein Problem, sondern um ganz normalen Gehorsam" (sie war bisher 5mal da, hat keine Erfahrung mit Hunden und mindestens 6 Termine waren von der Orga, wo sie den Hund herhat, vorgeschrieben). Im Grunde genommen brauche ich ja nur jemanden, der mir sagt, wie ich mich verhalten könnte, denn das Training ist eh wichtiger als die Termine mit dem Trainer, wenn ich das nicht konsequent mache, hat das natürlich auch für die "Dauer der Therapie" Folgen. Aber ich denke, wenn ich konsequent daran arbeite und ein Trainer dann zwischendurch nur mal kontrolliert, was ich verbessern könnte, kann man auch mit wenigen Einzelstunden an dem Problem arbeiten. Ich freue mich schon auf Juni, da ist ihr Frauchen nämlich 3 Wochen in Urlaub und ich kann drei Wochen lang mehrmals täglich mit ihr losziehen, ob jetzt normaler Arbeitstag oder Wochenende ist. Und ich denke, für diese Zeit wäre dann auch ein Trainer sinnvoll, einfach zu Anfang der 3 Wochen einen Termin vereinbaren, dann drei Wochen konsequentes Training und danach dann eben gucken, daß ich weiterhin soviel wie möglich mit ihr unterwegs bin, auch wenn dann die Wochenenden wegfallen.
Warum muss das alles so kompliziert sein?! Wäre es mein eigener Hund, würden wir dreimal täglich rausgehen, hätten dann vermutlich mehr Hundekontakte und zum Trainer wäre ich schon vor drei Jahren gegangen, als ich mit ihr zum ersten Mal alleine spazierenging und mir dann bewußt wurde, daß es da ein wirkliches Problem gibt. Aber mich mit dem Problem einfach abfinden werde ich mich auch jetzt nicht, ich werde auf jeden Fall weiter dran arbeiten, auch wenn ich die Einzige bin, die da Wert drauf zu legen scheint!LG Silke
Edit 13.3.
Bin total stolz auf die Maus, heute waren wir wieder mit meiner Kollegin und ihrer Hündin unterwegs (insgesamt zum dritten Mal) und diesmal nicht bei uns, wobei wir da eigentlich auch eine Strecke gewählt hatten, die Sammy nicht kennt, sondern bei ihr um die Ecke. Und es hat suuuuper geklappt, kein Bellen beim ersten Sehen, irgendwann haben sie zusammen ein paar Mal gebellt, aber nicht dramatisch (3-4 Mal) und wieder zum "Rudel" zurücktreiben gabs nur einmal ganz kurz mit anschließender Auszeit an der Leine (die wird aber auch immer kürzer, also die Auszeit). Außerdem sind wir dann an einem Garten vorbei gekommen, wo ein Irish Wolfhound lag, und Sammy ist ja praktisch mit "Wölfen" großgeworden bzw. lebt mit einer Wolfhound-Hündin zusammen. Da die andere Hündin den Rüden kennt und an den Zaun gelaufen ist, bin ich mit Sammy auch mal kurz hin (an der Leine allerdings), sie hat geschnuppert, dann kurz gebrummt, wir sind wieder weggegangen und es gab kein Gebelle! Scheinbar hatte sie heute einen guten Tag und die fremde Umgebung hat sicherlich auch dazu beigetragen, daß sie erstmal kleinere Brötchen backen wollte, aber beide Hunde liefen total entspannt, ich glaube nicht, daß Sammy irgendwann begeistert von fremden Hunden sein wird, aber sie scheint zumindest bereit, sie zu akzeptieren, wenn es denn sein muss! Am liebsten hätte ich den Hund den ganzen Tag geknuddelt vor lauter Stolz! Mal gucken, ob meine Kollegin heute von ihrem Trainer vielleicht auch noch Tipps bekommen hat, wie wir weiter üben können.LG Silke
P.S. Kann es sein, daß es auch ein bißchen damit zusammenhängt, ob sie alleine mit mir unterwegs ist oder ob Max (die andere Hündin von uns) dabei ist? Sie muss nämlich momentan wegen Gelenkbeschwerden, vermutlich eine ausgeleierte Schulter, wird nächste Woche genau abgeklärt, bei den längeren Spaziergängen zuhause bleiben und ich hab das Gefühl, daß Sammy dann noch besser hört als sonst, näher "Fuß" läuft usw. -
schubs

-
schuuubs!

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!