Box als Allheilmittel?

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  • @ Schlaubi (von deiner Schreibweise her erinnerst du mich tatsächlich an den Schlumpf...)

    Nenn doch mal nur einen guten Grund, der gegen die Verwendung von einer positiv eingeführten Box spricht. Hier hat bisher niemand davon gesprochen, dass der Hund den ganzen Tag wegsperrt. Bei allen scheinen die Hunde gerne in ihre Boxen zu gehen, um dort ihre Ruhe zu haben (Die Box entspricht somit eher einer Hundedecke oder einem Hundesofa, auf das sich unsere vierbeinigen Freunde zurückziehen können). Du neigst extrem dazu die Tiere zu vermenschlichen. Ich hoffe, dass die Hunde bei dir noch Hund sein dürfen und sich auch mal richtig im Matsch wälzen können.

  • Zitat

    @ Schlaubi (von deiner Schreibweise her erinnerst du mich tatsächlich an den Schlumpf...)

    Nenn doch mal nur einen guten Grund, der gegen die Verwendung von einer positiv eingeführten Box spricht. Hier hat bisher niemand davon gesprochen, dass der Hund den ganzen Tag wegsperrt. Bei allen scheinen die Hunde gerne in ihre Boxen zu gehen, um dort ihre Ruhe zu haben (Die Box entspricht somit eher einer Hundedecke oder einem Hundesofa, auf das sich unsere vierbeinigen Freunde zurückziehen können). Du neigst extrem dazu die Tiere zu vermenschlichen. Ich hoffe, dass die Hunde bei dir noch Hund sein dürfen und sich auch mal richtig im Matsch wälzen können.

    Ich nehme an, Du hast den Thread von poldyboot nicht gelesen?

    Du selbst schreibst doch:

    Zitat

    ...finde ich eine temporäre Unterbringung in einer Box oder einem Welpenauslauf durchaus gerechtfertigt.

    Allerdings bin auch ich ein strenger Gegener von den amerikanischen Verhältnissen. Ich mag es auch nicht wenn die Tiere den Großteil des Tages eingeboxt sind und nur zu Spatziergängen oder zur Arbeit rausgelassen werden. Bei uns leben die Hunde übrigens bis auf die oben genannten Ausnahmen immer ganz normal mit uns.

    Wenn ein Hund nur früh, mittags, abends und alle 2 Stunden mal zum Pipi-Machen (das sind also max. 15 Min.?) rauskommt, finde ich schon, dass man hier von einem ganzen Tag sprechen kann, zumal der Hund nachts auch noch eingesperrt ist.

    Ich habe nichts gegen eine Box für einen kurzen Zeitraum. Dazu zähle ich aber nicht mehrere Stunden! Aus meiner Sicht machen es sich viele einfach aus Bequemlichkeit viel zu leicht. Hund in die Box und ich habe keinen Ärger und meine Ruhe.

    Doris

  • Mein Fynn hatte große Schwierigkeiten mit Besuch. Ich konnt ihn zwar im Prinzip auf seine Decke schicken, aber es war immer extrem stressig für mich, für den Besuch und auch für den armen Hund, dem es sichtlich schwer fiel, sich zu beherrschen.

    Abgesehen davon, dass ich irgendwann an einem Punkt war, an dem ich auch mal wieder entspannt Zeit mit meinem Besuch verbringen wollte und es auch für meine Freunde eine Zumutung fand, sich immer der "Gefahr" bewußt zu sein, war es auch für Fynn keine gute Lösung.

    Also habe ich eine Box angeschafft. Anfangs fand er sie fürchterlich. Alleine dass sie im Raum stand machte ihn mißtrauisch. (Bei anderen neuen Möbeln war das aber nicht anders, alles, was größer war, als ein normaler Rucksack hielt er führ potentiell gefährlich.)

    Aber nachdem er sich dran gewöhnt hatte, ging er sogar gerne rein. Und Besuch war auch für Fynn viel weniger schlimm. Er hat sich sichtlich schneller und mehr entspannt.

    Zur Stubenreinheit im Sinne von "halt gefälligst durch bis morgen früh und laß mich schlafen" würde ich sie auch nicht nutzen. Aber um dem Hund beizubringen sich zu melden wenn er muß, finde ich sie nicht so schlimm.

    Unsere werden (wenn wir denn Boxen besorgt haben) in ihren Boxen gefüttert werden, das halte ich bei Trudis Futterneid einfach für sicherer. Die Ereignisse der letzten Woche haben uns gezeigt, dass wir da nicht auf eine Verbesserung hoffen dürfen.

  • Gescheit heißt für mich, der Hund lernt es langsam. Also nicht mal eben so für 8 Stunden reinpacken, sondern langsam. Die Box dem Hund schmackhaft machen, es ist was super tolles in der Box zu sein.

    Bei Pepper hatte ich mir eine Box überlegt. Sie ist so hochgefahren und kam nicht mehr runter. Das habe ich zwar anders hinbekommen, aber damals hab ich wirklich über eine Box nachgedacht. Der nächste Hund wird eine Box bekommen, damit er es lernt darin ruhig und entspannt zu liegen, weil ich die Hunde später eben im Auto in Boxen packen werde.

    Meine 2 haben daheim ja keine Boxen, sitzen aber im Auto einer Freundin in Boxen. Lee hat Probleme mit dem Hundehänger und mit den Boxen im Verein. Die Autoboxen sind und waren nie ein Thema. Da flackt sie drin während der Fahrt (ohne Box steht sie nur, egal wie lange man fährt), wartet entspannt bis ich sie raushole und kann sich nach der Arbeit wieder entspannen/runterfahren. Die Boxen sind auch zu, also kein Unterschied zu einer geschlossenen Box zuhause :nixweiss:

  • Also mein Hund ist schnell stubenrein geworden und er kann auch ganz gut alleine bleiben - ohne Box. Klar, es gab Unfälle am Anfang - Pipi aufm Teppich und was kaputt gemacht hat er auch während unserer Abwesenheit, doch ich wäre nicht auf die Idee gekommen, ihn deshalb in eine Box zu sperren. Vielleicht hat die Gewöhnung an das Alleinsein etwas länger gedauert, aber was solls. Wenn ich überall dort Boxen hätte, wo der Hund mal alleine sein muss - wieviele sollten das denn sein? Zu Hause, bei mir im Büro, im Büro meines Freundes, im Auto......... Neeeeeeeee, schon der Aufwand ist mir zu blöd. Ich bringe meinem Hund lieber bei, dass er sich überall wohlfühlen kann, auch wenn wir nicht da sind, ob das zu Hause ist oder sonstwo.

    Fazit: Box wäre für mich das allerallerallerletzte Mittel. Und ich bin froh, dass wir es nie brauchten.

  • Hallo,

    Gismo sitzt nur im Auto in der Box.
    Ansonsten finde ich das nicht so toll.
    Würde mir auch nicht so dolle gefallen.

    Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das sollten dann auch Ausnahmesituationen bleiben.

    LG Elke

  • Zitat

    Du neigst extrem dazu die Tiere zu vermenschlichen. Ich hoffe, dass die Hunde bei dir noch Hund sein dürfen und sich auch mal richtig im Matsch wälzen können.

    Liest Du eigentlich was Du schreibst?

    Ich denke gerade bei den HH, die Boxen ablehnen, wird der Hund artgerechter gehalten. Es gehört nicht zur Natur des Hundes, sich auf einem Quadratmeter, stundenlang aufhalten zu müssen.

    Meine Hunde werden niemals eine Box kennen lernen und ja, sie dürfen Schlammbäder nehmen und andere "Schweinereien" machen.

    Ich habe z. B. diese Kindergitter vor den Türen zu Wohn- und Eßzimmer. Hat man sich eingesaut, oder während der Welpenzeit, werden/wurden diese Gitter geschlossen und den Hunden bleiben Diele und Küche zur freien Bewegung.

    Ich bespaße meine Hunde auch nicht rund um die Uhr. Sie haben gelernt, daß nach Spaziergängen Ruhe angesagt ist, eine Ruhe, die sie auch selber einfordern, in dem sie sich auf ihre jeweiligen Lieblingsplätze begeben und schlafen oder dösen. Das machen übrigens nicht nur die Neufundländer, sondern auch Idefix seines Zeichens - Terriermix.

    Akzeptieren kann ich Mollrops Gründe. Wenn es um die Gesundheit meiner Hunde ginge, würde ich das auch so handhaben. Auch zu Trainingszwecken für eine Flugreise, wenn sie denn unbedingt sein muß, kann ich das nachvollziehen. Aber dann hört es schon auf.

    Wenn ich Argumente lese wie, die Box ist so schön praktisch, krieg´ ich einen steifen Hals.

    Wer es praktisch mag, der sollte keine lebenden Tiere halten, sondern sich diese mit dem Knopf im Ohr, auf die Couch setzen. Die pinkeln nicht rein, die knabbern nichts an, die geben Ruhe, fordern und verlangen nichts vom Menschen, können je nach Lust und Laune hervor geholt oder weg gepackt werden.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Hey...

    wir haben eine Box fürs Auto und hatten für den Anfang eine kleinere in der Wohnung, wo Diego für maximal 5 Minuten mal rein kam, wenn er von selbst nicht zur Ruhe kam...
    Ich machte zwar die Tür zu, blieb aber bei ihm sitzen und es wirkte wahre Wunder, er legte sich dann hin, als die Tür aufging, kam er dann zwar raus, schlief aber direkt auf seinem Platz ein....

  • Wenn ich hier immer lese, dass Hunde die Box brauchen um Ruhe zu finden, kann es sein, dass hier nicht richtig geprägt (geübt) wurde? Ein Hund sollte lernen überall zur Ruhe zu finden (löst dann auch einige andere Probleme automatisch mit).
    Räumliche Eingrenzung sollte doch lediglich in der Übungsphase notwendig werden und auch nur, wenn der Hund falsch geprägt wurde. Gerade ein junger Welpe lernt doch normalerweise völlig problemlos, dass er überall "Platsch" machen kann und seine Ruhe findet unter den wachsamen Augen von "Mama". Wozu sollte ein Welpe also eine Box benötigen? Wenn ich mir überlege, wo Sascha und seine Geschwister überall geschlafen haben :hust:
    Und auch bei einem "Problemhund" sollte das Ziel doch immer sein von der räumlichen Eingrenzung wegzukommen. Als vorübergehendes Trainingsmittel in schwierigen Fällen, okay, aber reicht es da nicht den Hund auf ein Zimmer einzugrenzen?
    Eine Box über mehrere Stunden würde ich meinem Hund sicher nicht unnötig antun. Wozu auch?
    Zum Transport, da ist es u.U. eine Notwendigkeit und auch in Mollrops Fall zur gesundheitlichen Vorsorge.

    Aber den Hund nachts und auch noch einen beträchtlichen Teil des Tages in eine Box zu sperren, das ist nichtmal nur in meinen Augen nicht artgerecht, sorry. Selbst die Hundehaltungsverordnung schreibt Mindestmaße für Zwinger vor und die hat dann auch eine Box zu erfüllen, wenn der Hund da täglich so viele Std. drin verbringen muss.

  • Zitat

    Ich habe z. B. diese Kindergitter ...

    Wer es praktisch mag, der sollte keine lebenden Tiere halten, sondern sich diese mit dem Knopf im Ohr, auf die Couch setzen. Die pinkeln nicht rein, die knabbern nichts an, die geben Ruhe, fordern und verlangen nichts vom Menschen, können je nach Lust und Laune hervor geholt oder weg gepackt werden.

    :gut: :gut: :gut:

    So ein Kindergitter haben wir vor einigen Wochen an der Treppe angebracht, damit Zampa nicht permanent treppauf und treppab läuft. Seit sie gemerkt hat, dass oben eh nix los ist, bleibt sie aber fast immer im Erdgeschoss.

    Es wäre natürlich einfacher gewesen, sie in eine Box zu sperren, dann hätte sie auch nicht immerzu rauf und runter laufen können!

    Und das mit dem Matsch erst gar. Dass ich noch gar nicht auf die Idee gekommen bin, meine voll versifften Hunde in die Box zu sperren, wenn sie dreckig sind :roll: Mein Haus wäre wesentlich sauberer :-)

    Ok, genug der Ironie!

    Doris

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