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Es wird immer schlimmer... Angstpatient... Hilfe.. Tipps
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Hallo,
ich bin grad am verzweifeln, Dena war von Anfang an ängstlich und Fremden gegenüber äussert vorsichtig.
Aber jetzt...
Es wird immer schlimmer, wenn jemand fremdes an ihr vorbei läuft fängt sie immer öfter an zu knurren oder bellen.
Wir waren letztes Wochenende in Kurzurlaub mit ihr, da war sie sehr durcheinander, andere Umgebung, viele fremde Leute und volle Fussgängerzone...
Aber sooo schlimm war es echt noch nie, die Leute müssen noch nicht mal Kontakt mit ihr aufnehmen damit sie Angst bekommt.
Und ich weiss absulut nicht wie ich reagieren soll, "schimpfen" oder ignorieren oder versuchen zu beruhigen ?
Ich will sie auch nicht immer daheim lassen wenn es irgendwo hin geht. Sie wird nie alle Fremden toll finden, soll sie ja auch nicht, aber es muss doch möglich sein an Leuten vorbei zu laufen oder daneben zu stehen ohne das sie knurrt oder sonst einen Aufstand macht.
Ich bitte echt verzweifelt um Tipps wie ich mich verhalten soll.Wir haben eine Hundetrainerin gefunden die auf Angsthunde spezialisiert ist, in 13 Tagen haben wir Termin.... ich warte sehnsüchtig auf den Tag.
Vielen Dank schon mal
LG Britta
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11. Februar 2009 um 20:46
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Hallo
ich kann Dich gut verstehen. Wie alt ist denn Deine Dena ? Welche Rasse ist sie ? Ist sie organisch gesund ? Hast Du sie bereits als Welpe aufgenommen oder erst später ?
Ich finde es schon mal klasse, dass Du Dir einen Profi zur Hilfe holst. Dann drücke ich fest die Daumen, das er ein bissi Licht ins Dunkle von Dena bringen kann ;-)
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Hallo,
also Dena ist jetzt 16 Monate alt, ein KHC Mix aus Rumänien. Viel weiss ich nicht über ihre Vergangenheit, sie kam mit 8 Wo. nach Deutschland, wo sie vorher war weiss ich nicht, ob Tierheim oder auf der Strasse, dann kam sie in eine Pflegestelle, von dort wurde sie in eine Familie mit 3 kleinen Kindern vermittelt, die sie mit 8 Monaten zurück gegegeben habein weil sie scheinbar nicht mir ihr zurecht kamen. Warum genau weiss ich nicht, angeblich eine Allergie :/
Dann haben wir sie bekommen im Juni 08.
Sicher hat sie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, aber wie gesagt ich hab das Gefühl es wird immer schlimmer.Komischer Weise solche Sachen wie Bus oder Seilbahn fahren hat sie super gemeistert, ohne eingeklemmte Rute oder andere Zeichen von Angst.
Ich könnt echt gard die Krise kriegen. I
ch finde es auch so schade für Dena das sie mit solcher Angst auskommen muss.
Was auch komisch ist, sie hat im letzten Jahr einen Fussballkollegen total super gefunden, der hat mir ihr gespielt, geschmust, ihr Futter mitgebracht, letzten Sonntag nach der Winterpause hat sie ihn fast "gefressen" sie hat ihn nicht an sich ran gelassen. Total komisch.Hoffentlich hat jemand Ideen...
LG Britta -
Die Zeit bis dahin solltest du versuchen, die Kleine möglichst wenig den beängstigenden Situationen auszusetzen. Wenn irgend möglich große Bögen laufen. Schimpfen bringt nichts. Sie hat Angst, die wird durch Schimpfen nicht weniger. Bleib selbst so ruhig wie möglich. Wenn du ihr ermöglichst, Abstand zu den Menschen zu halten, bist du automatisch auch ruhiger und das hilft ihr.
Auch ich bin froh, dass du dir professionelle Hilfe gesucht hast und es schon bald los geht. Allein an einem solchen Problem zu arbeiten, ist nur selten möglich. Bitte schau dir auch die Trainerin genau an. Sollte sie, was ich nicht hoffe, wenn sie auf Angsthunde spezialisiert ist, mit Schreckreizen o.ä. arbeiten, ist sie nicht die Richtige für euch!
Ich drück euch die Daumen! Das wird schon!
LG
cazcarra -
Hallo,
ich finde es auch gut und wichtig, dass ihr euch professionelle Hilfe gesucth habt. Sie kann das Verhalten des Hundes viel besser beurteilen und wird sicher einen Weg mit euch gemeinsam finden.
Wir hatten das gleiche Problem, dass Momo erst mit der Zeit angefangen hat immer öfter zu knurren oder bellen.
Ich hab mich auch schon gewundert, wieso er immer ängstlicher wird...
Naja, dabei war es gar keine Angst in vielen Fällen, sondern rumböbeln, Frauchen beschützen wollen etc.
Deswegen würde ich jemanden, der sich auskennt, den Hund erst mal beurteilen lassen. Und dafür habt ihr ja jetzt die Trainerin.
Bis dahin würde ich auch solche Sitationen erst mal so gut es geht vermeiden und nicht schimpfen oder beruhigen oder so.
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Liebe Britta,
du zählst die Tage bestimmt schon runter, bis du den Termin mit der Trainerin hast, was? Ich kann mir dir fühlen. Mein jüngerer Hund war auch so ein Angstpatient und ist es in einigen Dingen immer noch. Obwohl ich ihn mit 8-10 Wochen aus dem Tierheim bekommen habe, war er da schon total verkorkst. Es wurde im Laufe des ersten Jahres immer schlimmer: Menschen, Blätterrascheln, vorbeifahrende Busse, eine Tür zu laut zuschlagen, einen Sessel ein Stück verrücken ... ALLES hat ihm Angst gemacht. Mit ihm in die Stadt gehen??? Durchfall von der ersten bis zur letzten Sekunde. Andere Hunde: Auf sie mit Gebrüll! Welpen oder Babys - huäh, nimm mich auf den Arm!
Ich hatte leider keinen auf Angsthunde spezialisierten Trainer, sondern nur gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel Geduld. Ich habe versucht, ihm zu vermitteln, dass ihm nichts passiert, wenn ich bei ihm bin. So viele so tiefe Atemzüge wie in diesen anderthalb Jahren hab ich wohl nie wieder gemacht. Einfach um ihm zu zeigen, dass alles gut ist. Ich habe in Angstsituationen nicht mit ihm gesprochen und ihn auch nicht gestreichelt o.ä., um die Angst nicht zu verstärken. Habe um andere Hunde wirklich große Bögen gemacht, denn seine Reizschwelle lag bei ca. 100 m, also musste der Bogen mindestens 105 m betragen. Bei flattenden Bauplanen bin ich ganz ruhig stehengeblieben, habe mein Buch herausgeholt und ein wenig gelesen, bis sich sein Stress ein bisschen abgebaut hatte. Im Haus hatte er immer die Möglichkeit, sich in den oberen Stock zurückzuziehen, wenn Besuch kam und er keinen Kontakt wollte.
Zusätzlich habe ich ihn per Bioresonanz behandeln lassen und das ärgste Problem - andere Hunde - über eine Tierkommunikatorin mit ihm besprochen. Mag mancher für Blödsinn halten, aber ich war damals so verzweifelt, dass ich ALLES ausprobiert hätte. Und ich kann nur sagen: Die Gesamtheit der Dinge hat geholfen. Selbst Silvester bleibt er jetzt bei uns im Esszimmer und liegt nicht mehr anderthalb Tage in der letzten Ecke unterm Bett.
Ich drücke dir alle Daumen, dass du eine tolle Trainerin triffst. Und ich würde mich freuen, wenn du uns auf dem Laufenden hälst, was die so vorschlägt.
Liebe Grüße, Sennsitive
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Hallo,
ich finde es super, dass Du Dir eine Trainerin kommen lässt, die Euch beiden helfen soll.
Lass den Kopf nicht hängen, ich hatte auch einen Angsthund und man kann vieles hinbekommen wenn man weiss wie es geht und gezeigt bekommt.
Menschen wurden früher auch angebellt und angeknurrt. Schon wenn sie an die 100 Meter weg waren.Nach jetzt einem Jahr, können uns Spaziergänger nach dem Weg fragen, ohne dass Filou bellt oder knurrt.
Berichte doch mal was die Trainerin vorschlägt und wie es bei Euch vorangeht. Ich drücke Dir jedenfalls ganz fest die Daumen und bin der Meinung, mit Geduld und der richtigen Methode werdet ihr so einiges meistern.
Liebe Grüße
Steffi
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Es ist typisch, dass sie in dem Alter noch ängstlicher ist als eh schon. Sie befindet sich jetzt in der ersten Angstphase. Das ist eine Phase, in der der Hund sich beängstigende Dinge einprägt.
Daher solltest Du weder Schimpfen, noch Versuchen durch Locken und Loben die Situation zu lösen. Denn beides führt dazu, dass sich diese Situationen im Kopf "einbrennen".
Am besten ist tatsächlich ausweichen, umgehen oder "Augen zu und durch". Wenn diese Phase vorbei ist (dauert je nach Hund zwei bis vier Wochen), dann würde ich allerdings schon an der mangelnden Prägung arbeiten.
Viele Grüße
Corinna
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