Junghund ruhig halten?
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Hallo,
ich habe eine 7 Monate alte, extrem lebhafte und nervöse Schäferhündin, die ich aufgrund einer schlimmen Knochenhautentzündung jetzt 6 Wochen lang ruhig halten soll.
Mir wurde gesagt ich soll viel Kopfarbeit mit ihr machen, darf aber auch ein wenig mit ihr an der Leine spazieren gehen.
Kopfarbeit ist leicht gesagt, da hat sie keine Geduld zu und lange Spaziergänge kann ich ja auch nicht machen.
Ich mache jeden Tag leichte Gehorsamsübungen mit ihr, lasse sie kleine Leckerchen suchen, übe kleine Tricks mit ihr wie Pfötchen geben, Tür zu machen, Laut geben, das lernt sie aber alles sehr schnell und verliert dann das Interesse.
Sie bekommt jeden Abend einen gefüllten Kong, aber ich darf ihr nichts mit viel Protein geben, also keine Kauknochen oder so, aber nichts lastet sie aus.Ich weiß nicht mehr weiter, wie kann ich den Hund, ohne ihn viel zu bewegen auslasten und müde kriegen?
Sie bekommt Schmerzmittel und je weniger Schmerzen sie hat, je mehr will sie toben und rennen.
Sie fordert ständig auf, gibt trotz ignorieren, der Kopfarbeit, den Übungen einfach keine Ruhe.
Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps was ich noch machen kann um sie ruhig zu halten und auszulasten?LG Teshia
- Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo,
versuchs doch mal mit diesen Denkspielen, die es überall zu kaufen gibt, oder mach sowas selber.
Dann wüsste ich noch Leckerchen in der Wohnung verstecken, oder son bisschen "Dummytraining" in der Wohnung. Das mache ich immer bei schlechtem Wetter
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Hallo,
diese Denkspiele nimmt sie in kürzester Zeit auseinander und das wird mir dann ehrlich gesagt mit der Zeit zu teuer.
Hab auch schon einige selbst gemacht, aber die hat sie innerhalb von ein paar Minuten raus und ist dann wieder gelangweilt.Ich verstecke schon reichlich Leckerchen in der Wohnung und auch draußen im Garten, aber auch das lastet sie nicht im geringsten aus.
Ich muss nur unheimlich aufpassen mit Leckerchen, da sie aufgrund der Knochenhautentzündung mindestens 2 KG abnehmen soll und das eben ohne das ich sie bewegen kann. -
Oh shit! Ich kann Dir gut nachfühlen, was Du (und Ihr beide) jetzt so erlebt - aber ich fürchte, da müsst Ihr einfach durch. Ich habe auch eine sehr triebige Schäferhündin - die hat von Denk- und anderen Spielen noch nie viel gehalten. Da geht's immer nur um möglichst viel Bewegung und wilde Spielchen.
Was meine Hündin aber gerne mitmacht, sind (siehe Fabiana) Suchspiele nach ihren Leckerchen (oder dem normalen Futter, wenn keine Leckerchen im Angebot sind
) Aber da bist Du ja auch schon drauf gekommen.
Machst du Hundesport? Dann könntest Du vielleicht behutsamt mit der Fährtenarbeit anfangen?
Hilft Dir jetzt alles nicht viel, und 6 Wochen können verdammt lang werden, aber sone blöde Knochenhautentzündung gehört 'ausgesessen'.
Ich wünsch' Euch beiden gute Nerven!...
LG! -
Mhm...aber ist es nicht auch so dass wenn man ZUVIEL"Input" gibt es auch ganz klar ist das sie immer mehr und mehr"fordert"?!
Finde für nen 7 Monate alten Junghund machst du eh schon sehr viel-vielleicht muss sie auch einfach mal lernen dass es nicht den ganzen Tag Bespassung geben kann?!
Zumal du schreibst das sie eh von Haus aus"extrem lebhaft und nervös" ist...da ist vielleicht ein ruhigeres Programm eh angebrachter als ständig Neues und wieder Neues,oder?
Sorry das ich das jetzt einfach mal so plump schreibe-aber das schoss mir eben als erstes durch den Kopf als ich dein Eingangsposting las

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Ich gebe Tanja Recht , dauernde Beschäftigung fordert nach und nach immer mehr davon heraus . Es sollte Beschäftigungsphasen - aber auch konsequente Ruhephasen geben . Halte ich für ganz wichtig ( und ebenso schwer für uns um den Hund bemühte Menschlein ) . Gerade wenn unsere kleinen Monster krank sind wollen wir oft zuviel .Spiel mit Ihr , aber beende das Spiel möglichst selber und wie gesagt konsequent -wenn Ball weg -dann weg und Ruhe .
Das mit dem Fährten halte ich für genial , hab ich mit meinem auch gemacht als er nicht toben durfte . Das fordert den Kopf , ist draußen und auch ganz schön anstrengend für den Hund .Und Gelände gibts ja im Moment genug .
Viel Glück und gute Besserung für Deine MausSusi und Falko
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Hallo,
ja, aber wie kann ich ihr das beibringen das mit den Ruhephasen?
Ich sperre sie ja jetzt schon immer stundenweise in den Kennel, aber ich kann sie da ja nicht nur halten.
Sobald sie da wieder raus kommt ist sie ausgeschlafen und will wieder nur noch toben.
Ich versuche ja jetzt schon ein ruhigeres Programm zu fahren, aber das lastet sie überhaupt nicht aus.Bevor sie diese Knochenhautentzündung hatte bin ich etwa 4 Mal am Tag für ca. eine halbe Stunde mit ihr raus und hab mit ihr gespielt, mit Ball, Beißwurst, etc, oder ne Runde an der Leine gegangen, natürlich hab ich auch immer das Spiel abgebrochen wann ich es wollte.
Ich kann aber jetzt leider nicht mehr Ball spielen mit ihr, für mindestens 6 Wochen.Fährten ist sicher eine gute Idee, allerdings hab ich leider kein passendes Gelände vor der Tür, muss sie also rein ins Auto und raus und zum tragen ist sie mittlerweile zu schwer. Mir steht höchstens mein Garten zur Verfügung.
Das beschäftigt sie dann vielleicht für eine halbe Stunde, danach ist sie dann vielleicht 2 Stunden müde, aber was mache ich dann die restliche Zeit?Ich danke euch für die lieben Ratschläge und Besserungswünsche.
LG
Teshia -
Bitte - was ist ein Kennel ????
Wegsperren - muß das sein ? Logisch ist sie danach voll aktiv . Kann sie nicht einfach bei Dir bleiben ? Meiner weiß genau - wenn ich am PC sitze oder telefoniere ist er nicht gefragt . Legt sich halt dazu . Ansonsten läuft er halt mit durch die Wohnung , hilft Wäsche sortieren , oder im Garten Wurzeln rausziehen . Am liebsten natürlich beim Kochen zuschauen
Zum Fährten fahren -das müssen wir auch , aber auch das Autofahren ist doch auch schon eine Abwechslung .Vielleicht kannst Du sie ja auch mal mit in den Baumarkt oder so mitnehmen - sind viele Eindrücke und ziemlich spannend für sie . Ich würd einfach versuchen sie im normalen Tagesablauf soweit wie möglich einzubeziehen , daß ist für so einen jungen Hund schon spannend .
Wo gehst Du denn spazieren ?Gibts tda nicht mal nen Stückchen Feld oder Wiese , wo Du ne Minifährte legen kannst ? -
Hallo,
Dieses Thema kenne ich zu genüge- meine Hündin (Retriever - Schäferhund - Mix) hatte mit knapp sechs Monaten 2 OPs und ich musste sie insgesammt 3 Monate ruhig alten (10Minuten an der Leine pro Tag laufen).
Ich habe am Anfang auch extrem viele Suchspiel gemacht und habe immer versucht sie jede Sekunde zu beschäftigen, da ich sie müde bekommen wollte, bevor ich sie für 2 Stunden alleine lassen musste.
Natürlich hat sie nichts ausgelastet.
Ich habe es dann so gemacht, dass ich mir einen Zeitplan zurechtgelegt hab. Morgens ein paar Leckerlie und Intelligenz - Spielzeug spiele, Futter geben - in die Uni gehen (ich muss sagen zu meinem Erstaunen ist in dieser Zeit relativ wenig zu Bruch gegangen und Beschwerden über einen bellenden Hund gab es nie!). Heimkommen, eine kurze Fährte gelegt, suchen lassen, auf den Platz geschickt und Ruhe verlangt. Wenn es gar nicht mehr ging, "erziehungsprogramm" (Sitz, Platz usw.), dann wieder Ruhe, dann war abend und es gab wieder Futter. Natürlich stinklangweilig für einen jungen Hund und extrem stressig für den Besitzer aber die Zeit geht auch rum.
Wenn ich mit ihr raus bin, habe ich mir immer extrem viel Zeit gelassen, dass sie überall schnüfeln und schauen konnte ohne viel zu laufen. Sie hat vor allem draußen oft ihre "Ticks" bekommen und ist im Kreis um mich rumgerannt, deshalb musste ich sie dann ganz kurz nehemen und warten bis es wieder vorbei geht.
Noch ein Spiel, dass ich in der Zeit angefangen habe: Ihr kennt doch sicher noch den Hund aus Wetten Dass, der die Spielzeuge nach Namen bringen konnt? Dass habe ich mit ihr auch manchmal gemacht.Aber wie gesagt, ich habe in der ersten Zeit auch viel zu viel gemacht und sie war total verrückt. Dann habe ich mir irgendwann gesagt, dass ich sie ja nicht aus Spaß unterbeschäftige, sondern weil es zu ihrem Besten ist und habe mit Konsequentz Ruhephasen gefordert, nach ner Woche hatte sie das dann auch ein bisschen besser eingesehen. Aber die drei Monate waren schon die stressigsten bis jetzt und ich glaube nicht, dass es ein Gegenrezept gibt. Man muss halt (wie in deinem Fall) sechs Wochen die Zähne zusammenbeißen, da kein noch so tolles Spiel dem Hund das Laufen ersetzen kann. Danach kann man ja dann alles nachholen, was man verpasst hat.

Grüße
Charlotte und Joy -
hallo!
meine Hündin hatte auch mit 6 Monaten starke Probleme mit der Pfote und da habe ich bemerkt das ich selber Schuld war das mein Hund IMMER und überall hibbelig ist. Denn zuhause habe ich eigentlich immer mit ihr gespielt, immer, wirklich immer. Habe damals Kuscheltier weg geschmissen oder Zerrspiele... Bis meine Hundetrainerin gesagt hatte das das gar nicht sooo gut ist und das sie auch mal Zeit haben sollte sich zu beruhigen und das es gesünder wäre den Hund mehr zu "ignorieren" denn sonst denkt der Hund er wird IMMER bespasst.
Also musst ich mich auch umstellen und sie jeden Tag ein wenig weniger zu bespassen und beschäftigen, bei mir hat das 2 Wochen gedauert bis sie ruhiger geworden is und siehe da, da war die Verletzung auch sehr schnell wieder geheilt.
Und ich glaube nicht das es ihr geschadtet hat, jetzt weiss sie das es Spielzeiten gibt und das ansonsten den Tag über Ruhe zu geben ist.
So hatte ich ihren Blauen Fleck im Knie auch besser im Griff vor 1 Jahr.
Gute Besserung!
- Vor einem Moment
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