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Meine Hündin will mich besteigen... Dominanzproblem?

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    Guten Abend an alle,
    ich habe wieder mal ein Problem mit meiner Hündin. Sie will mich seit gestern immer wieder besteigen, sie kommt an meinen Stuhl, geht erst auf die Rückenlehne und schleckt mir den Hals. Ich schieb sie dann weg vom Stuhl und sie klammert sich dann an meinen Arm und wenn ich aufstehe an mein Bein und rammelt eben ein bisschen. Ich hab gehört, dass das Dominanzverhalten ist und das sie mir damit sagt, dass sie der Boss ist... Ich schubs sie dann immer leicht weg und sage "NEIN" und guck ihr direkt in die Augen. Sie fängt dann an zu bellen und leise zu knurren, ich hab echt keine Ahnung was das soll. Das mit dem Rammeln hat sie noch nie gemacht. Ich sag wenn sie anfängt zu bellen wieder scharf "NEIN" und gucke ihr direkt in die Augen bis sie zur Seite schaut.
    Was soll das plötzliche Gehabe von ihr? Ich bin echt langsam ratlos, jeden Tag kommt irgenein neues Problem bei ihr ans Tageslicht, dabei war sie am Anfang echt ein Superhund. Liegt das Problem vielleicht bei mir? Woher weiß ich ob ich sozusagen über ihr stehe bzw. wie zeig ich ihr das?
    Eigentlich dachte ich immer sie weiß das ich über ihr stehe, nur so langsam kommen mir da echte Zweifel.
    LG Chris

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  • Also von der ganzen Dominanzgeschichte halte ich allgemein wenig in der Mensch-Hund-Beziehung.
    Vielleicht ist ihr Verhalten auch nur pures Aufmerksamkeitsgetue. Beschreib mal die Situation näher, in denen sie das macht. Du sagtest Du sitzt auf einem Stuhl? Hast also im Moment andere Dinge zu tun? Könnte also wirklich nur pures um Aufmerksamkeitsgekämpfe sein.


    Steht vielleicht bald die nächste Läufigkeit an?
    Meine Hündin zeigt solches Verhalten während oder kurz vor der Läufigkeit indem sie beginnt Kuscheltiere oder Kissen zu besteigen. Ich denke, dass ist einfach der Hormonhaushalt und sie baut Stress ab.

  • Ist das allein dein Hund? Ich meine, du bist erst 15 und lebst sicher bei deinen Eltern. Es kann sein, dass der Hund dich nicht ernst nimmt, wie verhält er sich bei deinen Eltern?


    Wie alt ist die Hündin? In der Pubertät (12-15 Monate) kann es schon sein, dass sie probiert, was geht und was nicht. Ich würde das besteigen strikt unterbinden, indem ich sie einfach aggressiv wegschubse. In die Augen schauen würde ich nicht, in dieser Situation bringt das nicht viel.


    Man müsste etwas mehr über euch beide wissen um das besser beurteilen zu können.

    Liebe Grüße


    von Kata, Reggy (Yorkie *2005), Ally (Goldie *2007) und diversen Gästen


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    Ein Mangel an Sachkenntnis vereinfacht ungemein jede Beurteilung.
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  • Hey...


    es kann wirklich gut sein, dass dich deine Hündin nicht für voll nimmt bzw, wenn sie gerade in der Pubertät ist testet was geht und was nicht.


    Auf jeden Fall solltest du das Verhalten unterbinden.
    Als ich Bowie bekam hatte ich am Anfang genau das selbe, er wollte mich auch immer besteigen, hatte ihn dann mit einem Nein weggeschubst und hatte dann viel mit ihm gearbeitet...Ganz wichtig ist, wenn du einen Befehl gegeben hast, dann setz ihn auch durch, im Notfall halt mit Hilfestellung, aber dein Hund muss lernen, dass er das machen muss, was du sagst...


    Das letzte Mal, wo er dann irgendwo so ein Verhalten zeigte, war bei dem 4 jährigen Sohn einer Bekannten...Sobald der kleine irgendwo saß, bestieg Bowie ihn...Da war es in meinen Augen nichts anderes als eine Dominanzgeste und das wurde auch jedes Mal sofort unterbunden... Ich schickte ihn dann auch auf seinen Platz...So legte sich das ganze nach ein paar Treffen und gut war...


    Aber schreib mal etwas mehr über euch...Wie verhält sie sich gegenüber deinen Eltern ? Was macht ihr am Tag mit ihr? Wie alt ist sie? bist du im Umgang mit ihr sicher?

    Liebe Grüße Selina und der Saarlooswolfhund Kennel Cana Lupa
    mit Magyar Vizsla Bowie*2004 , Saarlooswolfhund Diego *2008 und Saarlooswolfhund Fiona *2010
    Wir sind in freudiger Erwartung und sind gespannt wie viele kleine "Wölfchen" Fiona uns schenken wird

  • Ich denke auch, dass es der Hündin darum geht dir zu zeigen, dass sie dich nicht für voll nimmt. Du bist erst 15, Jugendliche können durchaus von Hunden für nicht voll genommen. Der Sohn einer Bekannten wurde ebenfalls dauernd von ihrem Weimaranerrrüden besprungen, während er sie selber, die die meiste Zeit mit ihm verbrachte, vollkommen in Ruhe ließ.


    Erstmal würde ich sagen, dass derjenige, der für den Hund verantwortlich ist, also deine Eltern dieses Verhalten unterbinden sollten, und zwar schon in den ersten Ansätzen. Aber nicht gewaltsam, sondern ruhig, die Situation muss sich dabei ENTspannen und nicht ANspannen (also den Hund einfach auf seinen Platz schicken oder ein Abbruchsignal geben)


    Desweiteren würde ich dir abraten deine Hündin dabei im direkten Augenkontakt zu fixieren, denn das provoziert nur. Und wenn sie dich nicht für voll nimmt, mag das auch nach hinten losgehen.


    Der eigentliche Job liegt erstmal bei deinen Eltern, die der Hündin klarmachen müssen, dass sie sich dir gegenüber nicht so respektlos benehmen darf. Du kannst das unterstützen, indem du selbst mit dem Hund einiges unternimmt, wo sie mit dir zusammenarbeiten muss. Ich würde aber auch das erstmal unter Aufsicht deiner Eltern machen, die dich dabei dann unterstützen.



    Binehund

    • Neu

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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Bei meinen Eltern hat sie es bis jetzt noch nicht gemacht. Es ist aber nunmal auch so, dass ich das meiste mit dem Hund mache und meine Eltern nur "aushelfen". Der Hund ist die meiste Zeit bei mir, ich spiele mit ihm, gehe Gassi, bring ihm Kommandos bei und pflege ihn eben. Meine Eltern spielen da eher eine untergeordnete Rolle. Ich versteh jetzt nicht warum gerade mich mein Hund nicht mehr für voll nimmt. Mein Hund ist jetzt ca 13 Monate alt und wir haben ihn vor ca. 3 Montaten aus dem Tierheim geholt. Ich möchte demnächst auch in eine Hundeschule mit ihr gehen. Eigentlich bin ich sicher im Umgang mit ihr, nur ich denk mal ihr wisst wie das als Jugendlicher ist, man ist auch schneller gereizt und so. Die Läufigkeit wie JimJonson gesagt, dürfte es eigentlich noch nicht sein, sie war erst Ende September läufig. Also sie besteigt mich, wenn ich auf dem Schreibtischstuhl in meinem Zimmer sitze und Hausaufgaben mache oder am PC bin. Sie steigt auf die Lehne des Stuhls und schleckt mein Gesicht. Wenn ich sie weg drücken will umklammert sie meinen Arm und dass immer wieder bis ich aufstehe. Dann fängt sie an rum zu bellen, leise zu knurren und in Hand und Hose zu zwicken. Wie gesagt sie macht das erst seit gestern, vorher noch nie. Ganz ehrlich bin ich von dem Wegschubsen nicht begeistert, dadurch wird sie nämlich immer schlimmer zu mir nur ich weiß mir echt nicht mehr anders zu helfen.
    Wenn ich ein Kommando gebe setze ich es auch durch. Sie hört auch sehr gut auf mich, auch wenn sie so austickt macht sie gleich auf Kommando sitz oder platz und gibt erstmal ruhe bis ich mich ihr wieder abwende.

    Zitat

    Was macht ihr am Tag mit ihr?


    Naja was man eben so macht, frühs ne 1/2 bis 3/4 Stunde vor der Schule gassi, dann geht mittags meist meine Schwester 1/2 Stunde, Nachmittags wird dann 1Std aufm Feld ohne Leine gespielt, etc.
    Zwischendurch, ob nun zu Hause oder beim Spazieren werden Kommandos geübt und Suchspiele gemacht. Futterball und Kong kriegt sie auch ab und zu im Haus.
    Meine Eltern sind auch ratlos, sie meinen ich sollte auch mal in strenger mit ihr umgehen aber ohne Gewalt. Ich such wie gesagt auch schon nach ner Hundeschule.
    Jetzt eben ging das ganze Theater wieder los, ich hab sie aus meinem Zimmer geschickt und die Tür zu gemacht. Es wird jetzt von mal zu mal heftiger, sie zwickt ganz schön doll und geht immer wieder in Spielstellung. Ich hab keine Ahnung mehr was ich falsch oder richtig mache. Mir stehts echt bis oben hin, ich mag meinen Hund, beim Gassi verhält er sich ganz normal nur im Haus macht er das. Er rammelt auch nicht wenn ich stehe, nur wenn ich aufm Stuhl sitz oder wenn ich mal aufm Boden liege (klingt vielleicht komisch, mach ich aber manchmal :ops: )
    Also wie soll ich weiterhin vorgehen? Gestern wars auch soweit, dass sie wieder seit langem auf mein Bett gegangen ist wo ich nicht im Zimmer war (was sie nicht darf) und ich sie dann samt der Bettdecke runterheben musste.


    So jetzt hab ich wieder ziemlich viel geschrieben, ich hoff es ist euch nicht zu anstrengend das alles zu lesen.
    LG Chris

  • Arbeite als nächstes mal ganz intensiv daran, dass sie auf ihrem Platz bleibt. Dass du alle Kommandos, die du gibst, auch auflösen musst, weißt du ja bestimmt. Also dass bei "Sitz" so lange sitzen geblieben wird, bis du ihr erlaubst wieder aufzustehen.


    Genauso übst du jetzt das "Auf-den-Platz" Kommando. Leg ihr, von mir aus in deinem Zimmer, eine Decke hin, und sollte sie dich wieder belästigen (vermutlich auch aus Langeweile), schickst du sie auf ihren Platz und da muss sie bleiben, bis du das Kommando auflöst. Dort kannst du ihr auch mal einen leckeren Kauknochen geben zur Ablenkung.
    Die Zeit, die sie auf dem Platz bleibt, langsam steigern, damit sie sich daran gewöhnt, Ruhe zu geben. Außerdem zeigst du ihr damit, dass DU bestimmst, wo sie sich aufzuhalten hat.


    Viel Erfolg und berichte weiter!

    Liebe Grüße


    von Kata, Reggy (Yorkie *2005), Ally (Goldie *2007) und diversen Gästen


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  • Meinst du also jetzt das es doch kein Dominazproblem ist sondern nur ein ringen um Aufmerksamkeit? Da wäre ich nämlich ganz schön erleichtert.
    Ja das mit dem Auflösen weiß ich. Mal ne Frage, ist ein Hund eigentlich nachtragend? Ich wurde nämlich vorhin und gestern ziemlich laut zu ihr (kein Geschreie, aber eben ganz schön laut) und das hat sie i-wie nur angespornt, sie hat immer lauter gebellt und geknurrt und so. Ich hab Angst, dass mein Hund vielleicht aggressiv zu mir wird. Das wäre echt das letzte was ich will. Nur leider bin ich wie gesagt auch manchmal schnell gereizt und gestern wars nun ausgerechnet so ein "scheiß" Tag.
    Ich werd mit ihr das "Auf-den-Platz" üben. Ich hoffe dadurch wird es besser.


    LG Chris

  • Zitat von "Erik-Erik"

    Meinst du also jetzt das es doch kein Dominazproblem ist sondern nur ein ringen um Aufmerksamkeit?


    Ich meine das ist von allem etwas. Sie ist gerade geistig ungefähr im Teenager-Alter ;) Also sie wird trotzig, probiert ihren Willen durchzusetzen und wenn ihr langweilig ist nervt sie halt - vielleicht bringts ja was.
    Ein Dominanzproblem ist es noch lange nicht, das ist jugendliches Getue und es wird auch nicht zum Problem, wenn du ihr konsequent ein Alternativverhalten antrainierst.
    Wenn sie bellt, ist es umso wichtiger, dass du ruhig bleibst, und sie auf ihren Platz beförderst und dann ignorierst. Wenn du laut wirst, ist es für sie nur so, als würdest du mitbellen, es spornt sie nur noch mehr an.
    Bleib also in solche Situationen ruhig aber bestimmt, sprich nicht viel und setze ein anderes Kommando um, für das du sie dann belohnen kannst.
    Ein Verhalten, mit dem sie keinen Erfolg hat (du beschäftigst dich nicht mit ihr), wird sie mit der Zeit einstellen.


    PS: Sir wird es dir nicht nachtragen, sie fand das doch gar nicht schlimm. Mach dir nicht so viele Gedanken um ihre "Gefühle", sondern darum, welches Verhalten DU von ihr erwartest.

    Liebe Grüße


    von Kata, Reggy (Yorkie *2005), Ally (Goldie *2007) und diversen Gästen


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  • Klasse, seit ich angefangen hab mit dem Wegschieben, kann ich sie nicht mehr mal anfassen. Sie schnappt sofort nach meiner Hand und fängt an zu bellen und zu knurren. Ich bin jetzt echt verzweifelt, wenn ich sie nicht mal mehr anfassen kann, wie soll ich da jetzt noch mit ihr umgehen können? :hilfe:


    Gruß Chris

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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