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Beiträge von Binehund

    Also mal Klartext:


    Wilderei besteht bereits, wenn ein Hund herumliegendes geschossenes Wild anpackt und wegschleppt. Wenn ein Jäger seine toten Kaninchen verkauft und man damit Fährten legt, dann bewegt man sich zumindest auf seeeehr unsicherem Grund, denn der nicht zu Jagdzwecken ausgebildete Hund darf schlicht und ergreifend mit Wild nicht in Berührung kommen, im Prinzip nicht einmal mit einem Felldummy. Wenn einer, der Jagdhunde ausbildet, sowas mit Hunden macht, die definitiv nicht für die Jagd ausgebildet werden, dann sollte er es eigentlich besser wissen. Er sollte zum Beispiel wissen, dass der angestrebte Gehorsam am Wild in einem Scharfmachen enden kann, das so nicht erwünscht war. Wer seinen Hund auf Wildfährten ausbildet ohne jagdliche Zwecke zu verfolgen, sollte wissen, dass er seinem Hund den Wildgeruch schmackhaft macht. Und dass das Folgen haben kann.


    Einen Hund, der jagdlich nicht geführt wird, bildet man weder an lebendigem noch am toten Wild aus. Punkt. Man darf einen Hund, der nicht für Jagdzwecke ausgebildet wird, nicht am Wild ausbilden. Punkt. Schon was du da schreibst, dass du deinen Hund auf Hasenfährten ansetzt, ist Wilderei, der Hund darf es nicht. Punkt. Egal, wie toll er die ausarbeitet. Nochmals Punkt. Egal, wie Gehorsam er ist. Punkt. Mag dir nicht passen, ist aber so. Punkt.


    Und liebe Cörki: du hast keinen Jagdhund, das solltest du dir klarmachen.


    Nochmal: der beim Antijagdtraining gewünschte und forcierte Blickkontakt des Hundes zu HF wird auf diese Art und Weise bei Jagdhunden nicht forciert. Dass der Hund sich am Führer zu orientieren hat (und schon da gibt es zwischen den verschiedenen Jagdarten gewaltige Unterschiede) ist eine pauschale Aussage, die auf jede Ausbildungsart eines Hundes zu beziehen. Der Jagdhund muss manchmal ohne seinen HF arbeiten, das sollte der nichtjagdlich geführte Hund niemals tun.


    Der Hund wird beim AJT definitiv vom Wild weggeführt, denn wie ich jetzt schon mehrmals beschrieb: die Orientierung läuft über HF und Ersatzbeute. Aber nicht über Wild, das es real aufzuspüren oder zu verfolgen gilt, genau das suche ich zu verhindern, wenn ich mit dem Hund AJT mache. Er soll eben nicht die Wildspuren verfolgen oder gar Wild hetzen. Nicht nur hin und wieder nicht, sondern niemals jemals, es ist das absolute Tabu. Der ausgebildete Jagdhund hingegen darf seine Wildschärfe im Einsatz zeigen und darf Wild aufspüren, verfolgen, gegebenenfalls abtun. Diesen jagdlichen Einsatz mit den doch sehr konstruierten Bedingungen von Fährten- oder Dummyarbeit zu vergleichen, ist lediglich ein Hinweis auf Erfahrungsmangel.


    Was du über die Baujagd schreibst, zeigt wiederum einen eklatanten Mangel an Wissen: auch die Baujagd verlangt eine Ausbildung und Prüfung. Niemand, der bei Verstand ist, schickt einen unausgebildeten Hund in den Bau. Keinen Dackel und keinen Terrier. Der Jagdterrier übt für die Brauchbarkeit genau dasselbe ein wie jeder andere Jagdhund, nicht weniger.


    Und zum Schluß, auch wenn ich nicht glaube, dass du einsichtig bist: du solltest dir sehr genau überlegen, was du mit diesem Jagdterrier, der nicht dein Hund ist, da tust. Wenn der Hund in Jägerhände abgegeben werden soll, dann lass die Finger davon und sieh zu, dass der Hund in eben diese Hände kommt, um dort kompetent ausgebildet zu werden (und vor allem, um den richtigen Wildkontakt zu bekommen). Die anderthalb Jahre die du da für den Hund veranschlagst, sind eine verdammt lange Zeit, die der Hund nicht zur Befriedigung der Eitelkeit irgendwelcher Menschen mit sehr problematischem Antijagdtraining verdöseln sollte. Wenn du den Hund für dich selber ausbilden würdest - ja mei, wenn du es eben nicht besser weißt. Aber diese Art von Fremdausbildung würde ich tunlichst lassen, denn am Ende kann dabei ein wildscharfer Jagdterrier herauskommen, der plötzlich in Nichtjägerhänden abdreht. Das ist wohl kaum kompetenter Tierschutz.


    Und wenn du nicht wenigstens dir selber gegenüber ehrlich genug bist einzugestehen, dass Arbeit mit Wild - Gehorsamstraining hin oder her, Triebkontrolle hin oder her - bei einem so triebigen Hund wie einem Jagdterrier immer! mit dem sehr hohen Risiko des Scharfmachens verbunden ist, dann tuts mir leid, aber dann muss man dir jede Ausbildungskompetenz absprechen!


    So, Ich habe fertig.



    Binehund


    PS:
    Strafgesetzbuch
    § 292 StGB Jagdwilderei
    (1) Wer unter Verletzung fremden Jagdrechts oder Jagdausübungsrechts


    1. dem Wild nachstellt, es fängt, erlegt oder sich oder einem Dritten zueignet oder
    2. eine Sache, die dem Jagdrecht unterliegt, sich oder einem Dritten zueignet, beschädigt oder zerstört,


    wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Liebe Cörki,


    ich will dir ja dein Weltbild nicht zerstören, aber ich glaube nicht, dass du Sinn und Zweck jagdlicher Ausbildung verstanden hast.


    Antijagdtraining und jagdliche Ausbildung unterscheiden sich schon in dem wichtigen Punkt, dass der eine Hund niemals Wild jagen darf und der andre sehr wohl. Der eine wird vom Wild, wie ich schrieb, weggeführt, der andre auf dasselbe angesetzt. Der eine Hund muss sich immer und ausschließlich an seinem Führer orientieren, am besten über Blickkontakt, um vom Wild ablenkbar zu sein, der andre Hund muss das Wild im Auge behalten und ab und an, je nach Einsetzungsart, auch alleine am Wild arbeiten und dabei wissen, was zu tun ist. Der eine darf nur mit dem HF arbeiten, der andre muss dem HF ZUarbeiten.
    Gegensätzlicher geht es nicht mehr. Ich wiederhole auch gerne noch einmal: einem Jagdhund kannst du nicht weismachen, dass zwischen einem Ball/Dummy und einem echten Hasen kein Unterschied bestünde.


    Ein bisschen Triebkontrolle und Fährtenarbeit ist nicht gleichzusetzen mit jagdlicher Ausbildung, sonst wäre jeder besser geführte Schäferhund automatisch ein Jagdhund. Vom Unterschied zwischen der jagdlichen Arbeit, die erledigt werden MUSS und der freiwilligen Auslastung eines Hundes ganz zu schweigen.


    Du verstehst da auch grundsätzlich etwas falsch, wenn du meinst, dass Jäger sich einen Terrier kaufen könnten, im Revier aussetzen und dann mal schauen, was der so erlegt. JEDER Jagdhund muss ausgebildet werden und mindestens die Brauchbarkeit bestehen, auch jeder Jagdterrier, der jagdlich geführt werden soll (sonst gibts spätestens mit der Versicherung Probleme). In "Verruf" geraten ist der Hund deswegen, weil er als reiner Gebrauchshund gezüchtet wurde auf Schärfe und Härte. Und das ist dann eben auch hinten bei rausgekommen: sehr scharfe, sehr harte Hunde, die eben durch diese Eigenschaften teilweise unkontrollierbar wurden (wobei man dem angeblich züchtersich mittlerweile entgegenwirkt). Du kannst dich der Härte entwinden und drehen wie du möchtest, du kommst an der Realität nicht vorbei, weil du diesen einen Jagdterrier anders erlebt hast. Erziehungsresistent sind Jagdterrier nicht, aber sie sind weit weniger führig als andere Rassen, auch als andere Terrierrassen. Auch beißt die Maus keinen Faden ab.


    Dass der Jagdterrier als Allrounder eingesetzt wird, ist keine Seltenheit mehr und betrifft auch andere Jagdhunderassen, weil es eben sehr viel einfacher ist für einen Pächter, nur wenige Hunde für viele verschiedene Arbeiten zu haben, als jede Menge Spezialisten bzw. für jeden Sonderfall einen Spezialisten anzufordern. So kann man den Jagdterrier auch als Schweißhund abrichten, das ist eigentlich kein Problem (ob er damit zufrieden ist, ist eine andre Frage, seine Spezialgebiete bleiben wohl weiterhin Bau und Sau)(abgesehen von den rein körperlichen Grenzen dieses Hundes, bei aller Härte, aber Hirsche niederziehen oder Füchse apportieren ist manchmal doch eine Nummer zu groß für ihn, obwohl es da wilde Geschichten gibt)


    Zu deinem Hund: dein Hund wird nicht jagdlich geführt und apportiert geschossenes Wild? Darf er eigentlich nicht und nebenbei bemerkt: einen Hund, der jagdlich nicht ausgebildet ist, darf man an Wild, ob lebendig oder tot, nicht ranlassen: das nennt man dann Wilderei. Wild, auch totes Wild, hat beim Antijagdtraining nichts, aber auch rein gar nichts verloren.


    Zu dem Jagdterrier: In eineinhalb Jahren soll der Hund die arbeiten eines Jagdhundes können, verstehe ich das richtig? Das würde ich mir aber nochmal sehr genau überlegen, ob das ein sinnvoller Weg ist.



    Binehund

    @Krümelmonster


    AJT und jagdliche Ausbildung eines Hundes in einen Topf zu werfen ist schon sehr riskant. Ich sags nochmal: AJT ist dasselbe wie eine Sturmflut mit einer Plastiktüte aufhalten, der Erwärmung der Erde mit der Produktion von Eiswürfeln entgegenzutreten oder einen Hai mit einer Gänsefeder abwehren wollen. Jedenfalls wenn wir vom DJT sprechen, der hoch im Trieb steht.


    Bei der jagdlichen Ausbildung wird der Hund an das Wild herangeführt, beim AJT passiert genau das Gegenteil, der Hund wird weggeführt vom Wild und soll sich *ausschließlich* am HF orientieren (und es ist sehr wohl ein ganz gewaltiger Unterschied, ob man einen Ball als Jagdangebot macht oder einen Hasen). Es ist mitnichten dasselbe. Der Trieb, den du bei einem DJT kontrollieren möchtest, ist nicht dasselbe, wie wenn du einen kleinen Labbi hast, der mal nem Hasen nachgeht. Alle Trockenübungen, die du beim DJT erfolgreich absolvierst, funktionieren keineswegs automatisch am Wild. Und jede Übung am lebenden Wild sind von vorneherein zum Scheitern verurteilt, weil der DJT in so einer Situation nur ans eine denkt. Und mit Superschlachtruf oder Superspielzeug brauchst du so einem Hund schon gleich mal nicht kommen (da spreche ich aus Erfahrung :D ).



    Binehund

    Cörki


    Ne, körperliche und seelische Empfindsamkeit hängen nicht miteinander zusammen, dafür habe ich schon zuviele Grobmotoriker gesehen, die seelisch eher zartbesaitet waren. Es ist durchaus nicht jeder Hund sensibel, da gibt es schon sehr deutliche Abstufungen, sowohl im körperlichen als auch im seelischen Bereich. Und Hunde reagieren SEHR unterschiedlich auf freundliche Zuwendung, neben denen, die dir gleich schwanzwedelnd ins Gesicht hüpfen über die, die eher zaghaft sind bis zu denen, die das komplett ignorieren (was nichts mit Härte zu tun hat) und solche, die damit nichts zu tun haben wollen und dem aus dem Weg gehen. Ich denke soweit sollte man charakterliche Unterschiede im Hundewesen doch schon gelten lassen.


    Der Kurzschluß starker Jagdtrieb = hohe Härte ist nicht richtig, das würde bedeuten, alle hochgezüchteten Jagdhunde müssten über dieselbe Härte verfügen, dem ist aber nicht so (oder anders: der Jagdterrier würde nicht als einer der härtesten Jagdhunde gelten). Dass der Hund auf der Jagd schmerzunemfpindlicher ist stimmt natürlich. Starker Jagdtrieb kann einen Hund zwar Wild über weite Strecken verfolgen lassen, bedeutet aber nicht automatisch, dass der Hund vielleicht es auf sich nimmt in die Dornen dafür zu springen, um das Wild zu packen. Genauso wie es nicht zwingend erfolgt, dass nach einer langen Hetze der Hund das Tier tatsächlich packt, geschweige denn tötet.


    Das mit dem typischen Jagdterrier lasse ich mal dahingestellt ...



    @Krümelmonster


    Nö. Es würd schwerlich was helfen. AJT is ein Witz fürn Jagdterrier, ich möchte behaupten, für jeden durchgezüchteten Jagdhund, der hoch im Trieb steht. Ich würd sowas gar nicht erst anfangen, das wäre für so einen Hund reine Zeitverschwendung.



    Binehund

    Ich denke, du wirfst mehrere Sachen durcheinander. Körperliche Empfindsamkeit und Sensibilität/Aufmerksamkeit der Sinne, Beute-, Jagdtrieb und Härte


    Körperliche Empfindsamkeit besitzt mein Hund in einem eher geringen Maße, die Dinge, die du beschrieben hast, würden meinem Hund kein Zucken abverlangen (ich weiß ja nicht, wie du dem Hund das Geschirr anziehst, aber sowas hab ich noch bei keinem Hund erlebt, dass der dabei aufjault; da würde ich auch überlegen, ob Geschirr noch sinnvoll ist). Und ich meine damit schon heftige Sachen, überlaufen und überrannt werden von größeren Hunden im Spiel und sich dabei überschlagen, durch Dornen stiefeln, sich im Unterholz Kratzer holen (bevorzugt an den Augen) oder schonmal von Auseinandersetzungen ein Loch im Pelz haben: das verursacht keinerlei Regung bei meinem Hund (was nicht selten zur Folge hatte, dass wir Verletzungen erst viel später feststellen konnten). Das einzige Mal, wo sie wirklich geschrien und gejault hat war, als sie ein Hund am Hals packte und zubiß - wobei ich einschränkend sagen muss, selbst da war sie nicht so vom Schmerz übermannt, dass sie nicht nach Befreiung sofort den anderen Hund zu packen suchte.


    Ich würde meinen Hund auch nicht gerade als seelisch sehr empfindsam bezeichnen, wie ich das von anderen Hunden kenne (eben den Weimis, Windhunden etc.) (und wie ich Sensibilität auch eigentlich verstehe)


    Das was du als Beutetrieb bezeichnest, ist nicht gleichzusetzen mit Härte. Du magst es ignorieren und behaupten, es gibt keine harten Hunde, dennoch ist Härte ein stehender Begriff und beschreibt die Bereitwilligkeit des Hundes, körperliche Einschränkungen o. Schmerzen zu akzeptieren, um an die Beute zu kommen. Wo andere Hunde vor den Dornen halt machen, geht der Hund mit der größeren Härte eben rein. Wo der eine Hund vor dem Wildschwein zurückschreckt, sobald er einmal erwischt wurde, läßt sich der andre nicht abschrecken. Das hat gar nichts mit Monstrosität zu tun, sondern ist das Ergebnis von Zuchtauswahl. Beutetrieb hat eigentlich nichts mit der Erlangung von Beute als Weg zu tun, sondern bezieht sich darauf, etwas zu packen und festzuhalten. Wie man dorthin kommt, ist eine andre Sache.


    Dass auch ein DJT zugänglich sein kann für Ansprache, Freundlichkeit, ist doch unbestritten, dass er seine Umwelt sehr aufmerksam wahrnimmt und nicht selten auf kleinste Geräusche und Zeichen reagieren kann, ist auch unbestritten (aber nicht rassetypisch imho, da dies auf Hunde verschiedener Rassen zutreffen kann). Das hat allerdings nichts mit seiner Körperlichkeit zu tun.


    Ehrlich gesagt, was du über den Hund erzählst, klingt für mich nicht gerade DJT-typisch. Da habe nicht nur ich ganz andere Erfahrungen gemacht.



    Binehund

    Zitat von "Cörki"

    Ich weiß nicht, warum sich jeder unter einem Jagdterrier immer gleich ein unhändelbares, triebiges Wesen mit einer 20 cm Elefantenhaut und ohne jegliche Nervenenden vorstellt :???:


    Wahrscheinlich, weil die meisten tatsächlich so sind. Wobei alles relativ ist. Unhändelbar heißt nichts weiter als nicht leichtführig. Und bezieht sich hauptsächlich auf Menschen ohne nennenswerte Hundeerfahrung.


    Zitat

    Jagdterrier sind furchtbar sensible Hunde und wenn sie nicht gerade ein Kaninchen vor ihrer Nase sitzen haben, würde sie eine Wurfkette oder Sprühhalsband (leider) genauso viel beeinflussen, wie jeden anderen Hund.


    Ne, das kann man so nicht sagen. Weimaraner sind sensible Hunde, Viszlas oder Windhunde. Aber DJT's sicher nicht.



    Binehund

    Also bevor hier was durcheinander geschmissen wird, ordnen wir das Ganze doch mal.



    Zunächst mal hat der TS ja nichts davon geschrieben, dass er/sie mithilfe des Sprühhalsbandes den Jagdtrieb unter Kontrolle bringen möchte, würde auch wenig helfen, genausowenig wie AJT, wenn der Hund Jagdterrierblut in sich hat. Da kann man auch mit einer Plastiktüte eine Sturmflut aufhalten wollen.


    Dann zu Murmelchen: warum holt man sich denn bitte einen Jagdterriermix? Gute Frage, ich beantworte sie mal aus meiner Erfahrung heraus: Dummheit, Unwissenheit und schlechte Beratung. Will ich dem TS gar nicht unterstellen.
    Abgesehen davon, ist ja nicht klar, ob der Hund zur Jagd geeignet ist, nur weil Jagdterrier drin steckt.
    Letztendlich wissen wir hier auch nicht viel über den Hund, noch darüber, unter welchen Umständender TS an den Hund kam.


    Die Leinenaggression. Ob die mittels Sprühhalsband zu kurieren ist, stelle ich ebenfalls in Frage (weil ich persönlich nicht glaube, dass ein Jagdterrier sich vom Sprühen irgendwie beeindrucken läßt, aber mag sein, es geht), lasse mich aber auch eines besseren belehren. Doe Pöneleien meines Hundes an der Leine gegen andere habe ich nur durch strikten Gehorsam einigermaßen auskuriert bekommen (von ein oder zwei Todfeinden mal abgesehen).
    Von hier aus kann ich es nicht beurteilen, wie kompetent die Trainer sind. Dazu müsste der/die TS mehr erzählen.



    Cörki:


    Bist 15 und hast nen Jagdterrier erfolgreich schlechtes Verhalten abtrainiert? Gratulation, du hast es drauf ;-)



    Binehund

    Och, da gibts schon feine Erlebnisse:


    Eine Bekannte ging mit ihrem jungen Weimaranerrüden zu einem Hundetrainer. Beim ersten Treffen brachte der Trainer seiner Setterhündin mit. Rüde sieht Hündin, schnuffelt kurz und zack hinten drauf. Bekannte erstmal verdutzt. Jaaa, seine Hündin sei gerade läufig gewesen, aber sei ja schon alles vorbei.
    Tja denkste.
    Schlußendlich durfte meine Bekannte die Hälfte für "die Pille danach" zahlen.
    Und warum ein Hundetrainer beim ersten Treffen mit einem Jungrrüden eine gut duftende Hündin mitbringt, ist mir auch auf ewig ein Rätsel. Davon abgesehen, hätte ich für diese hausgemachte Dummheit sicherlich nicht noch die Hälfte gezahlt.


    Obwohl der Spruch vom Trainer, wenn seine Hündin keine HD hätte, hätte er ihr die Welpen gelassen, das Ganze dann nochmal toppt.




    Binehund

    Mal ganz offtopic:


    Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, dass es etwas mit Rangordnung zu tun hat, wer zuerst durch die Tür geht?


    Binehund

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