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Welche Rasse würde zu uns passen? ("Erst"hund)

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    Hallo!


    Wir (meine Verlobte Franca und ich, Dennis) sind neu hier und überlegen uns derzeit, unsere kleine Familie um ein (weiteres) vierbeiniges Mitglied zu vergrößern :roll:


    Ich fang erstmal mit unserer aktuellen Lebenssituation an:


    Mein Schatz ist derzeit fest angestellt, möchte aber in nächster Zeit ihren derzeitigen Arbeitgeber wechseln. Dort wo sie jetzt gerade arbeitet, wäre es kein Problem, einen Hund mitzunehmen. Um die Überlegung einer Familienerweiterung überhaupt anstellen zu können, unterstellen wir jetzt mal, dass diese Option auch weiterhin besteht (sprich sie ihn auch zu ihrem nächsten Job mitnehmen kann).


    Ich mache derzeit meine Fachhochschulreife und möchte danach ein duales Studium beginnen.


    Wir wohnen in einer 65 m² Dachgeschosswohnung (3. Stock) OHNE Balkon und haben direkt an der Wohnung auch keinen Garten (also am Haus, dass im Dachgeschoss kein Garten angrenzt ist irgendwie auch logisch ;) ). Wir haben einen Wald in der Nähe, ich denke mal, dass dürften zirka 20 Minuten zu Fuß von hier sein. Das wäre dann das abendliche Gassi-Ziel.


    Wie oben schon angedeutet, haben wir schon andere Haustiere hier. Da hätten wir zum einen 3 Hasen und zum anderen 2 Vögel. Damit fällt ein Hund mit starkem Jagdtrieb natürlich schon mal völlig aus.


    Geplant ist wie schon angedeutet, dass der Hund tagsüber mit Frauchchen zur Arbeit kann, also sein morgendlicher Spaziergang aus dem Weg zur Arbeit besteht (je nachdem, wie dieser dann auch immer ausfällt, evtl. erweitert. Also nicht das er in die Bahn steigt, aussteigt und dann wars das). Mittagsspaziergang wäre dann in der Mittagspause (wer hätte das gedacht...)


    So, unsere bisherigen Erfahrungen mit Hunden:
    Ich habe früher viel Zeit bei meiner Großmutter verbracht (normalerweise unter der Woche täglich tagsüber) und später war ich immer noch sehr viel dort. Dort hatten wir (als Familienhund gekauft) zuerst einen, später 2 Berner Sennenhunde. Einer der beiden hatte leider HD, musste insgesamt 3 mal operiert werden, ich hab also eine ungefähre Vorstellung davon was geldtechnisch im Ernstfall auf uns zukommen kann. Wenn ihr Erfahrungen mit "Hundekrankenversicherungen" habt (ungefährer jährl. Preis, was die in der Regel zahlen und alles was euch sonst nützlich erscheint), freuen wir uns über Erfahrungsberichte.


    Mein Schatz hatte noch keinen Hund in der Familie.


    Bis jetzt hab ich mir folgende Eigenschaften, die der Hund haben sollte, vorgestellt:


    - Er darf nicht übermäßig aktiv sein, da er einen großen Teil des Tages (die Arbeitszeit halt) im Büro verbringen wird, sollte allerdings nicht vollkommen bewegungsfaul sein, da er am Tag mehrmals Treppen steigen müsste (Wohnung rauf und runter und ich mutmaße mal, dass es am künftigen Arbeitsplatz vermutlich auch Treppen geben wird (sind beide Raucher, daher wird er zur Zigarettenpause sicherlich das Gebäude mit Frauchchen verlassen müssen)


    - möglichst keinen bis geringen Jagdtrieb


    - er müsste in der Lage sein, auch mal einen "Arbeitstag" alleine zu sein, falls es mal nicht möglich ist, ihn mitzunehmen (ich denke wir sprechen so von ~ 8 Stunden)


    Ok, ich bin zwar gerade sehr sicher, mir gingen noch wesentlich mehr bisher durch den Kopf, aber das sind auf jeden Fall die wichtigsten.


    Zur Größe des Tieres: Ich für meinen Teil bin ein großer Fan von großen Hunden. Da mir schon klar ist, dass wir uns hier schlecht nen Berner reinsetzen können, tendieren wir beide zu einem "mittelgroßen" Hund. also zwischen 35 und 50 cm Schulterhöhe sag ich jetz mal grob.


    Bis jetzt haben uns folgende Rassen sehr zugesagt (vorrangig optisch, da wir natürlich viel im Internet geschaut haben bis jetzt und die Eindrücke sich da halt meistens auf Bilder beschränken):


    GANZ vorne Weg der ELO (auch wenn der glaub ich gar nicht als Rasse durchgeht solange er nicht FCI anerkannt ist? naja, nicht so wichtig). Ein extremer Wonneproppen :herzen4:


    Dann wären weiterhin zu nennen der Sheltie, Westfälischer Terrier (aber wie ich das bis jetzt gelesen habe, haben Terrier allgemein einen größeren Jagdtrieb?) und ansonsten hauptsächlich Mixe. (Wir legen keinen gesteigerten Wert auf einen Rassenhund.)


    Ein Labrador / Golden Retriever würde uns auch gut gefallen, aber die sind etwas zu groß (befürchte ich, oder was meint ihr dazu?).


    Derzeit sind wir nicht Rassenfixiert (ok, Hunde der Größenordnung Chiwuawha (schreibt der sich so?), Dackel oder diese Richtung nicht, da wir wie gesagt einen "mittelgroßen" Hund suchen und derzeit hat der ELO zumindest einen kleinen Sympathie-Vorsprung ;)



    Das alles liegt schon noch in einiger Ferne, da wir natürlich zuerst mal schaun müssen, ob es weiterhin möglich für meinen Schatz ist, einen Hund mit zur Arbeit zu nehmen.


    So, das wars erstmal von unserer Seite. Was sagt ihr? Kann sich ein Hund bei uns wohlfühlen (wegen Größe ohne Garten)? Habe nun schon häufiger gelesen, Garten ist nicht sooo wichtig wenn der Hund genug Auslauf hat?


    Unter der Vorraussetzung, er kann weiterhin mit zur Arbeit, denke ich als "Zugangstermin" an den Sommer, da ich dann erstmal etwas Freizeit habe um mich eingehend mit dem Hund zu beschäftigen (ein Welpe wäre auf jeden Fall schön).


    Ach so, eh ich es vergesse, was Urlaub angeht: wir würden unsere Urlaube generell so planen, dass wir den Hund mitnehmen können. Sollte das allerdings aber mal nicht möglich sein (so oft fahren wir aber sowieso nicht weg), wäre es möglich, das Tier solange in die Obhut entweder meiner oder ihrer Eltern zu geben.


    Wie ihr seht ist die Sache derzeit noch recht theroretisch, aber wir machen uns lieber zu früh zu viele als zu spät zu wenige Gedanken.


    Danke erstmal fürs Durchlesen und vor allem schonmal für alle Antworten!


    LG, Franca und Dennis

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  • Hallo erstmal,


    Hört sich bei euch nicht gerade nach einem schlechten Hundezuhause an, sofern der Hund vielleicht nicht jeden Arbeitstag 8 Std. alleine bleiben muss. Ab und zu ist durchaus in Ordnung.


    Sehr große Hunde fallen allein schon wegen der vielen Treppen weg. Für einen Labrador oder Goldie vielleicht auch nicht gerade ideal.
    Fehlender Garten macht im Prinzip gar nichts - klar es gibt Hunde, die liegen am liebsten stundenlang draussen, wenn man sie aber während der Spaziergänge genügend auslastet, reicht das aus.
    Hunde im Sheltie-Format kann man auch ohne große Mühe die Treppen rauftragen - Welpen egal welcher Rasse dürfen sowieso noch keine Treppen laufen.
    Ein agiler Hund, wie ein Terrier wird damit auch später keine Mühe haben.


    Hunde im Eloformat haben den Nachteil, dass sie fürs tragen zu schwer sind, aber auch nicht so die ausdauernden Treppenläufer sind.


    Jagdtrieb heißt übrigens nicht gleich Katzen- und Kleintiere ungeeignet. Meine Tierheimpflegehündin ist ein Jagdterrier, im Haus versteht sie sich aber mit Katzen und Kleintieren super, aber wenn ihr von einem nicht ganz so aktiven Hund sprecht, nehme ich an, dass ihr auf Spaziergängen auch mal für 5 min abschalten wollt und nicht dauernd auf der Hut, immer ein Stück vorausschauend und dauernd Abwechslung bieten wollt ;)
    Deswegen wäre ein Hund mit nicht ganz so starkem Jagdtrieb sicher angebracht.


    Nach Westfalenterrier musste ich erstmal googlen. Ist aus Jagdterrier, Foxterrier und Lakeland Terrier gezüchtet, oder? :???:
    Lakelandterrier kenn ich vom Wesen her nicht, dafür aber Jagd- und Foxterrier und wenn ich ehrlich bin ähneln sich die Rassen sehr.
    Foxterrier vielleicht mit etwas weniger Beutetrieb.
    Und das sind meiner Meinung nach richtige Leistungsjagdhunde, die ausgelastet und stetig gefordert und gefördert werden müssen.


    Beim Elo habt ihr wahrscheinlich nur die Liebhaberbeschreibungen durchgelesen;)
    Er ist eine Mischung aus Bobtail, Eurasier und Chowchow.
    Den Bobtail wollte man für die Leichtführigkeit und das Wesen und den Chowchow und Eurasier für das teddybär/knuddelige Aussehen (Eurasier=> Mischung aus Chowchow und Samojede(Schlittenhund mit viel Power)
    Dumm ist es, wenn es andersherum kommt.
    Dann habt ihr alles andere als einen Anfängerhund.
    Und das ist es, warum der Elo noch nicht als Rasse anerkannt ist. Manche sehn aus, wie ein Bobtail, sind dafür aber vom Wesen her richtige Chowchows und manche eben andersherum und manche kommen auch ganz nach dem Bobtail oder ganz nach dem Chowchow.
    Das Wesen ist noch nicht gefestigt, ebenso, wie das Aussehen.


    Du kannst Glück haben oder auch eben nicht.


    Shelties seht ihr euch am besten mal in natura an.


    Ansonsten würde ich, wie immer dazu raten sich mal im Tierheim umzuschauen und mal Probegassi zu gehen. ;)
    Vielleicht findet ihr euren Traumhund nicht gleich im erstbesten Tierheim aber im etwas weiter entfernten.


    LG Jana

    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück


    Mary Biy

  • hallo,
    auch auf die gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, aber ich sehe eurem wunsch nach einem hund zum derzeitigen zeitpunkt mehr als kritisch gegenüber.


    arbeitsplätze liegen nicht wie sand am meer auf der straße. wenn deine freundin den arbeitsplatz wechseln will, dann sollte sie das erst mal machen, sich einarbeiten und sehen, wie es dort so läuft.


    ein hund macht eine menge arbeit, ein welpe genauso, wie ein hund aus dem th. der ist nicht mit 3 mal am tag eine halbe std. gassi gehen zufrieden. wenn ihr beide ganztags arbeitet, haushalt, einkaufen usw. dazu kommt, sehe ich nicht wirklich genug zeit, für noch ein tier.


    ich denke, ihr habt mehr davon, wenn ihr abwartet, bis eure berufliche situation sich stabilisiert hat und ihr mehr zeit für einen hund habt.


    gruß marion

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  • Ich sehe es genauso wie Rottifrauchen, was ist wenn die neue Arbeitsstelle keine Hunde toleriert? Dann wäre er wirklich bis zu 8 Std. am Tag alleine und das würde ich KEINEM Hund, egal welche Rasse zumuten. Es gibt zwar auch hier im Forum einige die ihren Hund mit zur Arbeit nehmen können aber das ist leider auch eher die Ausnahme. Ich glaube auch nicht das die Jobchancen so gut stehen wenn Deine Frau im Vorstellungsgespräch fragt ob sie den Hund mitnehmenn kann. :???:


    Bitte nicht böse sein aber ich denke der Zeitpunkt für einen Hund ist nicht richtig gewählt.


    LG Tanja mit Luna

  • Hallo,
    na ja, ich denke eigentlich ähnlich wie meine beiden Vorrednerinnen, obwohl: Es gibt schon Möglichkeiten volle Berufstätigkeit und Hundehaltung unter einen Hut zu bringen. Das funktioniert aber i.d.R. besser mithilfe eines Dogsitters, einer Hundetagesmutter etc. Es gibt nicht viel Hunde, die als Bürohunde wirklich zufrieden sind, es sei denn, es sind ältere Hunde, die nicht mehr viel Bewegung brauchen und zufrieden sind, einfach bei Frauchen sein zu dürfen. Da wäre ein Tierheimhund ideal für euch. Aber: Gerade ältere Hunde haben Probleme mit den Treppen. So oft und soviele Treppen (wenn ich an die Zigarettenpausen denke) sind für keinen Hund gut.
    Es stimmt, dass man nicht unbedingt einen Garten braucht, um einen Hund zu halten - obwohl das vieles vereinfacht.
    Aber eine Whg. im dritten Stock, irgendwo 20 Min. vom nächsten attraktiven Gassiweg entfernt, ist wirklich alles andere als ideal. Was macht ihr, wenn der Hund mal Durchfall hat? Ihr könnte ja nicht mal auf einen Balkon ausweichen.
    Also konkret: Mit einem Terrier werdet ihr nicht glücklich - und er nicht mit der Lebenssituation, keine Chance.
    Labrador/Golden Retriever fallen wegen der Treppen auch aus - und brauchen auch mehr und andere Beschäftigung, zumindest solange sie jung sind.
    Zum Elo kann ich nichts sagen, bin dieser Neuzüchtung gegenüber ein bisschen skeptisch. Weiß nur, dass sie als Familienhunde gezüchtet werden, was bei euch ja überhaupt nicht der Fall ist. Keine Kinder, die mit ihm toben etc.
    Also ganz ehrlich, habe großes Verständnis für den Wunsch nach einem Hund - aber ich glaube nicht, dass das momentan eine gute Idee ist. Eure Lebenssituation wird einem Hund vermutlich nicht gerecht. Es sei denn, einer von euch ist ein ausgesprochener Outdoorsportjunkie in seiner Freizeit.
    LG
    Kirsten

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    schön, dass Du hier Erkundigungen einziehst und Dir Gedanken machst. Das ist leider nicht selbstverständlich.


    Ich reihe mich der Meinung von rotti-frauchen, Lunamaus und Bumlebee ein. Und zwar aus dem Grund, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, wie sich ein neuer Arbeitsplatz mit Einarbeitung usw. mit einem Welpen an diesem Arbeitsplatz vereinbaren lässt. Abgesehen davon, dass auch ich mir nicht vorstellen kann, dass solche Arbeitsplätze so häufig sind.


    Bei einem neuen Arbeitsplatz ist man normalerweise voll und ganz auf die neuen Aufgabengebiete konzentriert. Da kann man sich nicht gleichzeitung um die Bedürfnisse eines Welpen kümmern. Und ein Welpe wird mindestens einige Wochen lang brauchen, bis er dann mal ruhig und gelassen irgendwo liegen bleibt und wartet, bis Frauchen sich ihm widmen kann.


    Bei der Rassenauswahl möchte auch ich das Gewicht eines Hundes zu bedenken geben, wenn der Hund ggf. mehrere Tage lang rauf und runter getragen werden muss.


    Wenn überhaupt jetzt schon einen Hund, würde ich auf jeden Fall ein älteres Tier aus dem Tierschutz empfehlen.


    Viele Grüße


    schlaubi

  • erstmal danke für eure schon zahlreichen antworten.


    die zeitliche richtung mit sommer alleine war wohl etwas unglücklich, hätte wohl dazu sagen sollen dass wir von einem sehr baldigen jobwechsel sprechen, nicht erst ende des jahres. meine schätzung zielte schon darauf ab, dass sie den job bis dahin gewechselt hat und weiß, ob sie einen hund mitnehmen kann. wie gesagt, damit steht und fällt die ganze überlegung ja.


    ich wollte es nur mal unterstellen, dass sie bis dahin schon einige zeit einen neuen job hat und weiß ob es geht. uns geht es halt um die restlichen umstände, wie gut/schlecht diese sind. sollte sie den hund nicht mitnehmen können hat es sich sowieso erledigt.


    allerdings scheinen die restlichen umstände ja ungeeigneter zu sein als wir befürchtet haben...



    LG
    Franca und Dennis

  • Zitat von "Bubatsch"

    Das alles liegt schon noch in einiger Ferne, da wir natürlich zuerst mal schaun müssen, ob es weiterhin möglich für meinen Schatz ist, einen Hund mit zur Arbeit zu nehmen.
    [...]
    Unter der Vorraussetzung, er kann weiterhin mit zur Arbeit, denke ich als "Zugangstermin" an den Sommer, da ich dann erstmal etwas Freizeit habe um mich eingehend mit dem Hund zu beschäftigen (ein Welpe wäre auf jeden Fall schön).
    [...]
    Wie ihr seht ist die Sache derzeit noch recht theroretisch, aber wir machen uns lieber zu früh zu viele als zu spät zu wenige Gedanken.


    Für mich liest sich das nicht nach einer unüberlegten und überhasteten Hundeanschaffung :?


    Ich finde eure Bedingungen super, wenn sich denn alles so entwickelt wie ihr euch das vorstellt.
    Größenmäßig denke ich auch, dass ihr eher nach einem mittelgroßen, leichteren Hunden schauen solltet, den ihr notfalls auch bis in den dritten Stock tragen könnt.
    Einen Welpen könnt ihr sicher im ersten Jahr keine 8 Std. alleine lassen, das ist euch sicher bewusst. Später ist es in Ausnahmefällen durchaus möglich, sollte aber nicht die Regel werden.


    Welche Rasse zu euch passt, das müsst ihr schauen. Besucht doch mal ein paar Hundeausstellungen und nehmt mit Züchtern und Haltern Kontakt auf. Oder ihr schaut einfach mal im Tierheim ;)

    LG, Jana und Sascha


    „Ethik ist nicht nur ein Verhalten zum Nebenmenschen im Hinblick auf die Ermöglichung einer möglichst geordneten und glücklichen menschlichen Gesellschaft, sondern ein aus innerer Nötigung kommendes Erleben der Verantwortung gegen alles Lebendige.“
    (Albert Schweitzer)

  • Wie gesagt, wenn der Hund nicht mit zur Arbeit kann, hat sich das Thema erledigt! Wir denken eher im Wohle des Tieres, anstatt uns egoistischer Weise diesen Wunsch zu erfüllen.


    Ich arbeite ich der Veranstaltungsbranche, d.h. ich werde wahrscheinlich eher in einer kleinen Agentur landen. Dann werden wir sehen, ob es möglich ist.


    Gehen wir also davon aus, dass der Hund mit kann. Wenn sich die Jobsuche nach hinten verschiebt, tut das auch die Hunde-Entscheidung, bis es sicher ist!


    Wir sind große Freunde von Tieren aus Tierheimen, Notvermittlungen o.ä. Daher wird es sicher kein 8 Wochen alter Welpe, sondern eher einer, der vielleicht schon mal ein paar Stunden allein bleiben kann.




    Zitat

    Aber eine Whg. im dritten Stock, irgendwo 20 Min. vom nächsten attraktiven Gassiweg entfernt, ist wirklich alles andere als ideal.


    Wir wohnen am Stadtrand einer Großstadt, sprich der Weg zum Wald ist auch sehr gemütlich und nicht so belebt wie in der Innenstadt...


    Lg Franca

  • Hallo nochmal,
    na, das hört sich dann ja ganz vernünftig an. Trotzdem: Denkt dann, wenn es soweit ist, bei der Wahl des Hundes an die Treppen.
    Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Wohne zwar in einem Reihenhaus aber im Erdgeschoss ist eine Bäckerei, heißt ich habe auch eine Treppe nach vorne hinaus und sogar zwei, wenn ich direkt in den Garten will.
    Ihr müsst unbedingt vorher klären, dass da keine HD-Veranlagung oder auch -gefahr besteht (per Röntgen) und keine Anzeigen von Arthrose vorhanden sind. Und achtet darauf, dass der Hund nicht zum Dickwerden neigt und bei kleineren Rassen, der Rumpf im Verhälntnis zum Rest des Körpers nicht zu lang ist. Umso länger kann er die Treppen alleine bewältigen.
    Und falls ihr nicht vorhabt umzuziehen, denkt auch daran, dass ihr ihn später tragen können müsst. 3 Stockwerke mehrmals täglich rauf und runter belasten die Gelenke enorm, und alte Hunde schaffen das einfach nicht. Oder habt ihr einen Fahrstuhl? Hunde werden im Alter gern auch mal inkontinent und haben auch mal Durchfall. Das müsst ihr im Zweifel auch mal 10 x am Tag machen.
    Ich will euch nichts ausreden, weil ich schon den Eindruck habe, dass ihr gründlich drüber nachdenkt, und es ein Hund gut bei euch hätte, zumal einer aus dem Tierheim. Nur ehrlich: Man unterschätzt das leicht. Ich jedenfalls bin froh, dass ich nur eine Treppe hab (in den Garten kann ich notfalls dann von hinten). Muss meinen Welpen noch ein dreiviertel Jahr hoch- und runtertragen, um eben die o.g. Krankheiten möglichst zu verhindern oder rauszuzögern. Mein Mischling wird wohl größer und schwerer als gedacht. Und ich ächtze schon unter den derzeit 7kg, vor allem, wenn ich auch noch Einkaufstüten schleppen muss.
    Aber ich bin ja auch schon älter...
    Also, ich wünsch euch wirklich, dass ihr eines Tages einen Hund haben werdet, und ich habe ein sehr gutes Gefühl dabei.
    Aber denkt daran, dass ein Hundeleben bis zu 15 Jahre dauert und er euch auch und gerade in den letzten Jahren braucht.
    Alles Gute
    Kirsten

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