ANZEIGE
Avatar

Was muss ich alles bedenken?

  • ANZEIGE

    Hallo ihr Lieben,
    mein Freund und ich denken darüber nach uns einen Mops anzuschaffen, am liebsten natürlich einen Welpen...
    In der Anfangszeit wäre es möglich, dass wir uns so ungefähr 7 Wochen Urlaub nehmen könnten (also erst 4 Wochen ich und dann 3 Wochen mein Freund)...wäre diese Zeit ausreichend einen Welpen stubenrein zu bekommen und ihn auch an das Alleinsein zu gewöhnen? und was muss ich noch alles beachten?
    und was habt ihr so für Erfahrungen mit Möpsen?

  • ANZEIGE
  • Hallo
    Diese Zeit wird eher nicht ausreichen einen Welpen stubenrein zu bekommen.
    Das dauert meisten viel länger, bis ein Hund verlässlich stubenrein ist.


    Wo bekommt ihr denn euren Welpen her :???:


    Es wäre wichtig das ihr euch bei seriösen Züchtern umschaut.

    LG Anette
    (Mohikaner/Inventar)
    Diego *2004 - † 21.06.2018



  • Hallo,
    das kommt ein bisschen darauf an, wieviel ihr arbeitet, bzw. wie lange der Hund allein bleiben muss. Um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn beide ganztags arbeiten, rate ich von einem Welpen dringend ab. Das hört sich immer so unemanzipiert an und gibt sicher auch einen Aufschrei: Aber Welpen sind Babys und Junghunde Kleinkinder. Die kann man keinesfalls 8 Stunden am Stück alleine lassen. Aus den unterschiedlichsten Gründen: Sie können nie im Leben solange anhalten. Sie nehmen Dir die Bude auseinander. Gerade Möpse sind ja aufgeweckte Kerlchen, die können in dem Alter nicht stundenlang mit stumpfsinnigem Warten verbringen und werden sich schon vor Langeweile jede Menge Unsinn ausdenken. Und dann: Ein Hund ist ein Rudeltier und ein kleiner Hund kann ohne den Schutze des Rudels nicht überleben. Er wird vor Angst und Sehnsucht vergehen.
    Wenn ihr also Vollzeit arbeitet und trotzdem einen Welpen oder Junghund zu euch nehmen wollt, sorgt vorher für eine gute Tagesbetreuung.
    Falls Du oder Dein Mann nur Teilzeit arbeitet, müsstet ihr so früh trotzdem zumindest einen Dogsitter, Gassigeher oder dergl. beschäftigen. Lass mich mal rechnen, Möpse sind klein, ein seriöser Züchter wird seine Welpen erst mit 12 Wochen abgeben. Plus 7 sind 19, der Welpe wäre also erst gut vier Monate alt, wenn ihr wieder arbeiten müsst. Mit viel Glück hält er bis dahin vier Stunden am Stück aus - aber wirklich stubenrein ist er frühestens mit einem halben Jahr. Immerhin, das könntet ihr riskieren, wenn ihr ihn vom ersten Tag an konsequent ans Alleinlassen gewöhnt und wirklich einer von euch nach vier Stunden wieder da ist. Aber denkt daran, es gibt Zeiten, in denen es schwer wird. Er wird zahnen und hat vielleicht Schmerzen, vielleicht sogar etwas Fieber, dann darf er nicht allein bleiben. Er kann krank werden - dito.
    Also: Ich sage nicht, dass es nicht geht, aber einfach wird das nicht. Sorgt je nach eurer Arbeitszeit für eine Betreuung, zumindest zeitweise und für einen Notfallplan für Krankheitszeiten, schreibt euren Teppichboden - wenn ihr einen habt - ab. Oder im besten Fall: Überlegt, ob nicht einer von euch den Welpen mit zur Arbeit nehmen kann. Und stellt euch in der ersten Zeit auf sehr wenig Schlaf ein.
    Wenn ihr das alles organisieren könnt und wollt: Viel Glück und Spaß mit dem Kleinen. Wenn das schwierig oder gar unmöglich ist, holt euch lieber einen älteren Hund (wobei der im Falle einer Ganztagsberufstätigkeit) auch eine Tagesbetreuung bräuchte.
    Liebe Grüße
    Kirsten

  • ANZEIGE
  • @Blumblebee Danke für deine ausführliche Antwort. Das Problem was ich darin sehe, wenn ich mir keinen Welpen hole, ist das der Hund niemals so eine enge Beziehung aufbauen würde wie ein Welpe.
    Ich habe da noch ein paar Fragen. Wie hast du das denn gemacht? Hast du dir einen Welpen gekauft, wenn ja, wie hast du das mit dem alleine lassen geregelt? Natürlich ist es nicht unser Ziel den Hund zu kaufen und dann nur alleine zu lassen, aber anscheind führt nichts daran vorbei, dass wir ihn wahrscheinlich von 8-14 Uhr alleine lassen müssten. Den Rest des Tages wäre dann natürlich "Hunde-Tag":P. Also was ich brauche, sind Erfahrungen wie ihr das geregelt habt, nur so können wir entscheiden, ob ein Welpe oder ein Junghund, oder im schlimmsten fall sogar kein Hund was für uns ist. Was ich mir immer sage ist: "Es gibt ja soviele Leute, die es auch geschafft haben, auch in meiner Verwandtschaft, die ihren Hund sogar noch länger alleine lassen, warum sollen wir das nicht auch hinbekommen?" Vielen Dank für eure Erfahrungen.

  • Zitat von "Lenichen"

    Das Problem was ich darin sehe, wenn ich mir keinen Welpen hole, ist das der Hund niemals so eine enge Beziehung aufbauen würde wie ein Welpe.


    Wie kommst Du denn darauf???


    Wir hatten/haben bislang vier Hunde. Alle kamen als bereits erwachsene Hunde aus dem Tierschutz zu uns. Zwei davon hatten/haben zu mir eine sehr enge Beziehung und umgekehrt und zwei zu meinem Mann.


    schlaubi

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Zitat von "schlaubi"

    Wie kommst Du denn darauf???


    Wir hatten/haben bislang vier Hunde. Alle kamen als bereits erwachsene Hunde aus dem Tierschutz zu uns. Zwei davon hatten/haben zu mir eine sehr enge Beziehung und umgekehrt und zwei zu meinem Mann.


    schlaubi


    Ok alles klar, das ist anscheind meine fehlende Erfahrung dass ich daraus schließe, das man nur zu einem jungen Hund eine enge Beziehung aufbauen kann, ich bitte dies zu entschuldigen, jedoch beantwortet das noch nicht meine Kernfrage meines letzten Beitrages.Trotzdem danke für deine Antwort.

  • Meine Erfahrung: Meinen ersten Welpen habe ich vor dem Studium bekommen. Sie war dann knapp 6 Monate alt, als es losging. Ans Alleinsein habe ich sie gleich gewöhnt aber eben nur stundenweise oder bei meinen Eltern in Hundegesellschaft. Während des Studiums habe ich sie oft mitnehmen bzw. zwischendurch vorbeischauen können. Im ersten Jahr hatte sie auch einen Auslauf für "dringende Geschäfte".
    Der Zweithund ist 1,5jährig zu mir gekommen (und hat eine super Bindung!). Sie war nicht stubenrein aber bei einem erwachsenen Hund "kann die Blase das schon". Da muß nur der Kopf lernen, wo's erlaubt ist. Mittlerweile bin ich ja auch berufstätig und kann die Hunde nicht mitnehmen. Aber sie haben sich als Gesellschaft.
    Meine gute Midge ist im Sommer gestorben und es ist wieder ein Welpe eingezogen. Ohne Gesellschaftshund und ohne Hundezimmer mit Auslauf hätte ich das nicht gemacht. Die Kleine ist jetzt 7 Monate alt und stubenrein. 6 Stunden würde sie allerdings tagsüber nicht aushalten. Und zumindest ihrer kleinen Hundeseele würde das (wäre sie ganz alleine) gar nicht gut bekommen!


    Ich würde so ganz pauschal zum älteren Hund raten! Ein oft gehörter Nachteil ist: " Da weiß man nicht, was der erlebt hat!"
    Aber wenn man sich Zeit nimmt den Hund kennenzulernen, sollte das kaum ein Problem sein. Im Gegenteil: Man kann viel besser abschätzen "ob's paßt".
    Ein älterer Hund begreift sehr gut, daß "heute ein neues Leben anfängt" und Unarten nicht mehr erwünscht sind. Ich kenne genügend Leute, die bei ihren Welpen jahrelang Unarten geduldet oder sogar unbewußt gefördert haben! Die Leute wissen zwar, was der Hund erlebt hat, haben aber trotzdem einen Leinenpöbler oder Jogger-Zwicker!
    Welpen sind nicht einfacher! Im Gegenteil! Allerdings wird man kaum einen älteren Hund aus seiner Wunschverpaarung bekommen...... als Neuling hat man allerdings auch eher selten so viel Ahnung von Linien und Zuchtzielen, daß es eine Wunschverpaarung gäbe....


    Viel Glück bei Eurer Entscheidung!


    Irina

  • Zitat von "Lenichen"

    und was muss ich noch alles beachten?


    Neben all den Dingen der Vorredner, würde ich zu bedenken geben, dass Möpse aufgrund ihrer Züchtung, die eine viel zu kurze Nase hervorgebracht hat, unglaublich schnaufen und lautstark schnarchen. Dies ist nicht nur für die HH durchaus anstrengend, sondern führt auch bei zwischenhundlichen Begegnungen zu vielen Missverständnissen. Manchmal müssen sie auch später operiert werden, um die Nasen- und Augentränenkanale zu entlasten.


    Möpse sind richtig aktive Hunde, daher würde ich bei der Suche nach einem Züchter, einen Mopszüchter auswählen, der Retromöpse züchtet und ein Augenmerk auf eine längere Nase hat.

    42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

ANZEIGE