Hundetrainer

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    Hallo,


    ich war mit meine Maus öfter in der Hundeschule (muss gestehen in letzter Zeit gar nicht mehr :-( ), mein Hündin hat Angst vor anderen Hunden und verbellt sie oder wenn das nicht hilft schnappt sie auch mal in die Richtung (zum Glück verfehlt sie immer und die meisten Hundebesitzer sehen es sehr locker).
    Die Hundeschule hat wirklich sehr geholfen und der Trainer war auch toll. Nur jetzt darf sie nicht mehr in die Welpenstunde (sie ist 10Monate) und mit den anderen Lehrer komme ich nicht so klar. Da sie sich ja schnell von anderen Hunde beträngt fühlt müssen wir der Truppe immer hinterher laufen und das gefällt mir und der Kleinen gar nicht. Auch wurde sie jetzt schon 2mal angefallen. Einmal ging ihr ein 4jähriger Schäferhund an die Kehle und ein anderes mal hat ein Hund sie solange fixiert bis meine Kleine, Terror gemacht hat und schon war sie die Böse. Jetzt gehe ich da nicht mehr hin und will auch nicht mehr. Da meine Liebe aber extrem an der Leine zieht (Ohne Leine läuft sie super aber leider muss man die Hunde in der Stadt ja anleinen und wenn ich einkaufen gehen will oder bummeln und ich nehme sie mit hab ich danach fast ein ausgerenkten Arm).
    Jetzt habe ich einen Hundetrainer gefunden der Pro Stunde 35€ verlangt, er soll sehr gut sein, ich finde das aber teuer (in der Hundeschule zahle ich im Jahr 60€ und es ist jeden Samstag Training). Was meint ihr zu dem Preis von 35€?


    Jetzt meine Hauptfrage, der Hundetrainer kommt auch zu einem Heim und macht Einzelunterricht mit mir und dem Hund, ich würde dies gerne machen. Jetzt hab ich aber gehört das soll nicht mehr bringen als wenn man auf den Hundeplatz geht und nur rausgeworfenes Geld sein.
    Habt ihr Erfahrung mit so etwas und was ist eure Meinung?
    Wenn er zu einem Heim kommt nimmt er 40€ und es sind 50min die er trainieren würde.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

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  • Wenn ich es richtig verstehe, geht es Dir in erster Linie darum, dass Deine Hündin bei anderen Hunden wieder gelassen reagiert?!?


    Dabei werden Dir Einzelstunden nicht viel bringen. Mein Ratschlag wäre, dass Du Dir eine Hundeschule suchst, die in ihrem Gruppenunterricht auch Freilaufphasen hat, in der nicht nur pubertierende Teenies, sondern idealerweise auch ältere, souveräne Hunde dabei sind. Natürlich muss der Trainer diesen Freilauf kontrollieren, Euch erklären was passiert, warum usw...


    Leider scheinen die meisten Hundebesitzer zu denken, dass es zur Sozialisierung reicht, wenn der Hund die Welpenstunde besucht hat. Auch danach muss der Kontakt mit Artgenossen unbedingt weitergehen! Denn gerade in der Pubertät müssen die lieben Heranwachsenden lernen mit schwierigen Situationen umzugehen und herausfinden, wie man sich benehmen muss. Ist ein älteres Vorbild da, kann der Hund sich daran orientieren. Fehlt dieser in der Gruppe, muss der Trainer aktiver sein und eingreifen und dieses auch den Besitzern vermitteln.


    Preise für Einzelstunden liegen in der Regel zwischen 25-35 Euro. Bei weiterer Anfahrt wird meist noch eine km-Pauschale hinzugerechnet. 60 Euro für ein ganzes Jahr ist sehr billig... wenn es ein private Hundeschule ist.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Ich finde 35 € nicht zu teuer, wenn er wirklich gut ist. Im Vergleich zu einer Handwerkerstunde ist er ja noch richtig günstig.


    Wir hatten mit Paul zu beginn auch Einzelunterricht und hätten, wenn wir uns nicht für den Einzelkurs open End entschieden hätten ca. 40 € / Stunde bezahlt. Der ganze Einzelkurs bis Zielerreichung -open End - sollte ca. 800 € kosten, da wir aber schon sehr weit waren (aufgrund unserer Erfahrung) und sehr gut mitgearbeitet haben, haben wir einen Sonderpreis bekommen und letztendlich nur 500 € gezahlt.


    Du musst mal bedenken, was von 35 € als Selbständiger, wenn alle Abzüge weg sind noch übrig bleibt. Deshalb ist der Preis gerechtfertigt. Voraussetzung auf jeden Fall ist aber, dass es sich hier wirklich um einen guten Trainer handelt und nicht Jemand, der sich mal eben so als Trainer benennt um dann die Kohle abzusahnen.


    LG
    agil

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  • Die Hundeschule in der ich im Moment bin ist keine Private aber eigentlich recht gut. Hätte sie auch gerne weiter besucht wenn es der gleiche Trainer geblieben wäre und wir hatten es eigentlich auch alles ganz gut im Griff, aber nachdem sie den anderen Hunden hinterher laufen mußte und dann noch angefallen wurde sind wir wieder am Anfang. :-(
    Hunde - Kontakt hat sie ansonsten sehr viel, aber es sind immer größere und ältere Hunde und mit denen kommt sie super klar.
    Auf dem Hundplatz selbst benimmt sie sich soweit auch ganz gut und macht kaum Zirkus.
    Aber wenn sie an der Leine ist beim Spazieren gehen in der Stadt oder wenn wir am Feldrand sind und es kommen Hunde dann wird gebellt und teilweise auch geknurrt.
    Vorallem halt immer mein Arm ausgekugelt, mittlerweile hab ich schon einen Dauermuskelkater im rechten Arm.
    Darum würde ich erstmal gerne an der Leinenführigkeit arbeiten und dann noch an der Gelassenheit.
    Dachte wenn der zu mir heim kommt kann er sehen was ich beim spazieren gehen falsch mache oder wenn sie im Garten ist und mal wieder alle Hunde verbellt.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

  • Ich denke, dass das Problem nicht nur bei dem Hund sondern auch bei dem Frauchen liegt und da sind Einzelstunden vielleicht gar nicht so schlecht. Hier scheint Frauchen mehr Sicherheit zu benötigen und da ist es besser, wenn sie einen Berater in den Situationen bei sich hat, der sich nur auf sie und ihre Probleme konzentriert. Wenn sie dann sicherer geworden ist, denke ich auch dass eine Gruppenhundeschule besser ist.


    LG
    agil

    • Neu

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  • Der Trainier soll sehr gut sein, habe auch schon seinen Hund kennegelernt und der ist 1a erzogen und sooooo lieb und kann sehr viele Kommandos.
    Der Trainer bildet auch Rettungshunde aus.
    Bei uns in der Innenstadt war Verkaufoffener Sonntag und da hatte der Trainer einen Stand und ich bin mit meiner Kleinen dahin und da hat er mir schon einige Tips gegeben.


    Also, 35€ nicht teuer und Freilauf für die Hunde.
    Hört sich sehr vernünftig und gut an.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

  • Da Du im ersten Beitrag geschrieben hast, Deine Hündin hätte Angst vor anderen Hunden, bin ich davon ausgegangen, dass dieses Problem immer besteht.


    So wie Du es jetzt beschreibst, scheint es ja eher ein Erziehungsproblem zu sein. In dem Fall sind vermutlich tatsächlich Einzelstunden hilfreicher.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Meine Kleine ist schwer zu beschreiben. Bzw. das Problem.
    Am Anfang war es bei allen Hunden, jeder Hund wurde verbellt und es wurde sich hinter dem Frauchen versteckt. Da hab ich aber nicht zu gelassen. Da ich wußte sie kann auch lieb zu Hunden sein, habe noch einen Hund und diesen lieb und vergöttert sie. Also, hab ich versucht wenn Hunde kommen erstmal nicht auf den Terror von ihr einzugehen und bin weitergelaufen.
    Dann habe ich die Welpenstunde besucht und nach einiger Zeit war alles super, sie hat sich zwar noch die Hunde rausgesucht die sie mochte hat aber bei den anderen etwas gelassener reagiert.
    Dann Trainierwechsel und anfallen und schon machte sie wieder Zirkus. Auf dem Hundeplatz bin ich weiter und es ging einigermaßen, sieh hat sich wieder gefangen und schon kam der zweite Hund an der sie angemacht hat und jetzt bin ich wieder ganz am Anfang.
    Sie benimmt sich an der Leine total daneben und spielt die Größte und auf den Hundeplatz will ich nicht mehr (das ist mein Trauma) ich kann nicht genau sagen ob sie sich da wieder benehm würde oder nicht. Wollte da ja nicht mehr hin.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

  • Mach das mit den Einzelstunden. Ich denke, dass ist für Dich und Deinen Hund die beste Lösung. So wie Du den Trainer beschreibst, hört es sich ja ganz gut an.


    Ich hoffe, er ist wirlich gut und hält was er verspricht und kann Euch helfen.


    Viel Glück und Erfolg
    agil

  • Vielen Dank für das gute Zureden. Komme mir im Moment so vor als hätte ich noch nie einen Hund gehabt. Denn mit dem Leine ziehen und Hunde anbellen bringt mich an den Rand der Verzweiflung. :-(
    Weiß echt nicht was ich falsch gemacht habe.


    Sie ist so ein super Hund und lernt sehr schnell und will auch lernen. Nur "Fuß" und das nicht bellen, das bekomme ich nicht hin.
    Wie gesagt mit den Hunden aus der Nachbarschaft (bis auf einen, der immer an unseren Zaun pinkelt) versteht sie sich sehr gut und unseren ersten Hund dem macht sie alles nach.
    Außer das gelassenreagieren bei anderen Hunden.
    Wenn die Hunde größer sind als sie reagiert sie meistens auch nicht ganz so ängstlich aber wenn die Hunde kleiner oder gleich groß dann ist es aus. Dann ist sie die ober Zicke.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

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