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Dolle 5 - 10 Minuten, wie Hund beruhigen ?

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    Ich suche ein paar Tips um unseren kl. Wirbelwind (Boxer Mädchen, 13 Wochen alt, seit 2 Wochen bei uns) hin und wieder zu beruhigen.


    Meistens ist sie ein Engel.
    Schläft mittlerweile 7 Stunden am Stück durch, und lässt sich dann aber nur widerwillig hochheben und vor die Tür setzen.
    Am Tag gehen wir 2 x 10 - 15 Minuten mit ihr Gassi, ansonsten setzten wir sie am Löseplatz ab und loben sie natürlich wenn alles erledigt wurde, dann geht's wieder rein.
    Kennt tagsüber die Kommandos :


    Sitz (mit und ohne Leckerlie)
    Platz (mit und ohne Leckerlie)
    Nein



    schmust gerne bzw. schläft angelehnt an Herrchen/Frauchen, knabbert liebevoll an den Fingern rum, hört meistens auf Nein (der Trick mit Hand inkl. Leckerlie schließen ist toll) & toleriert wenn wir das Knabbern/Spielen beenden.


    ABER :


    Abends kommen die Hörner des Teufels raus :/
    Alle Kommandos sind vergessen. Es wird weiter nach Fingern "geschnappt", auch wenn Herrchen/Frauchen keine Lust mehr hat und am besten springen wir die beiden dann an und beißen Richtung Schritt.
    Ich versuche dann immer ruhig auf sie einzuwirken und sage langsam und ruhig, so wie tagsüber auch Nein, aber da funktioniert es dann nicht mehr.
    Bei mir nur hin und wieder, bei meiner Partnerin überhaupt nicht.
    Der versucht sie dann in die Finger, den Schritt bzw. die Füße zu beißen.


    Was können wir tun, um sie aus diesem Zustand rauszubekommen bzw. rauszuhalten ?


    Die Züchterin meinte das wäre die Pubertät, entweder in den Flur sperren oder in eine Hundebox mit Decke drüber, sie ein wenig darin lassen &
    nicht auf das Fiepen reagieren.
    Rauslassen wenn sie gerade NICHT fiept, aber dann noch ein wenig ignorieren.


    Wir wissen nun nicht genau, ob das wirklich gut ist und wollten mal ein paar Meinungen dazu einholen.

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  • Hi,
    für Pubertät ists noch ein bissl früh.. die dürfte euch irgendwann zwischen dem 8ten und 18ten Monat erwischen :D .


    Ich kenne das von vielen hunden udn witzigerweise auch von kleinen Kindern: Kurz bevor sie abends endgültig k.o. gehen drehen sie nochmal richtig auf.
    Ich würde den Hund weder wegsperren noch in die Box packen, sondern schlicht ignorieren, nix sagen, auch nicht beruhigend oder sonstwie, in dem Moment wo du anfängst zu quatschten, und zwar völlig egal was, ob du beruhigst oder schimpfst oder was, bekommt der Hund was er will: Aufmerksamkeit.
    Und genau die sollte eurer Mädchen nicht bekommen dann.
    Ignorier sie weg, wenn sie springt dreh dich weg, lass dich auf keinen Fall in irgendeiner Weise auf das Schauspiel ein, dann wird es bald ein Ende haben.


    lg Susanne

  • Hallo,
    ja das kenn ich auch. Habe dieselbe Erklärung wie Tucker, und ich habe festgestellt, dass sie abends noch mal richtig aufdreht, wenn sie nochmal draußen war. Meine Erklärung: Sie kam aus der warmen Bude noch mal ins Kalte, was den Kreislauf ankurbelt.
    Ich habe mich darauf verlegt, in diesen Momenten Dinge zu tun von denen sie weiß, dass es zwecklos ist, mich davon abzubringen. Zum Beispiel: Am Laptop arbeiten oder noch mal die Geschirrspülmaschine ausräumen, dergl.. Sie weiß, dass dann "Alleinspielen" angesagt ist und kommt dabei recht schnell wieder runter.
    Pubertät mit 13 Wochen ist dagegen totaler Quatsch. Und in dem Fall wegsperren, kann man machen aber: Meine Frida würde sich dabei die Seele aus dem Leib jaulen. Ich finde das zu hart und möchte die Box/ihren Schlafplatz ja nicht negativ besetzen. Also: Normale Routine, zu der eben ab und zu auch ignorieren gehört, finde ich am sinnvollsten.
    Glück auf!
    Und weil es gerade passt: Einen guten gemeinsamen Rutsch mit Welpi!


    Kirsten mit Frida

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  • Ignoranz mag ja in vielen Bereichen ein zweckmäßiges Erziehungsmittel zu sein...
    Aber ein Hund, der nach mir schnappt und der mir weh tut, den würde ich mit Sicherheit NICHT ignorieren, sondern ihm eine ganz klare Ansage machen!

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Also, ich würde das als die verrückten 5 Minuten bezeichnen. Haben viele junge Hunde, da sind die total gaga und nicht ansprechbar. Hat mir mein Hund dabei weh getan, hab ich Aua gebrüllt. Ansonsten hab ich alles ignoriert, mir eins gelacht und gewartet bis sie vorbei waren. Inzw. ist mein Hund 6 jahre alt und hat die verrückten 5 Minuten nur noch ganz, ganz selten. Schade eigentlich! ;)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Sleipnir"

    Ignoranz mag ja in vielen Bereichen ein zweckmäßiges Erziehungsmittel zu sein...
    Aber ein Hund, der nach mir schnappt und der mir weh tut, den würde ich mit Sicherheit NICHT ignorieren, sondern ihm eine ganz klare Ansage machen!


    Sonst ignorieren funktioniert ja, aber wie du bereits sagst.
    In der Situation hilft es leider nicht. Du drehst dich um, sie läuft die Drehung nach, und springt wieder Richtung Schritt, Ellbogen oder Handgelenk.
    Sind übrigens alles Teile, die beim Spielen tabu sind. Geknabbert wird nur auf den Fingern.


    Evtl. sollte ich noch erwähnen, das sich das meistens beim Abendessen abspielt. Sie bettelt aber nicht. Manchmal essen wir zuerst, manchmal sie.
    Aber wenn ich beim Frühstück oder Mittagessen Nein sage, legt sie sich auf den Boden, oder hinter mich auf die Bank und gut ist.

  • vllt ist der hund ganz einfach unterfordert?
    vllt brauch er beschäftigung für körper und geist?


    meine sind abends müde und schlafen, auch die 3-4 monate alten welpen haben das getan, wenn ich tagsüber genug geboten habe
    (nicht zu viel natürlich aber halt auch nicht zu wenig!)


    wegsperren und pubertät sind echt quatsch!

    hier könnte mein Banner sein....
    LG Anja

  • Zitat von "Sleipnir"

    Ignoranz mag ja in vielen Bereichen ein zweckmäßiges Erziehungsmittel zu sein...
    Aber ein Hund, der nach mir schnappt und der mir weh tut, den würde ich mit Sicherheit NICHT ignorieren, sondern ihm eine ganz klare Ansage machen!


    Nachdem es sich hier um einen 13 Wochen alten Welpen handelt, kann ich mir kaum vorstellen dass es sich hier um beissen handelt. Ich kenne auch keinen Welpen der einem mit seinen Milchzähnen nicht weh tut wenn er spielen will und zwickt.
    So sind Welpen, so verhalten sie sich, so versuchen sie zu kommunizieren "spiel mit mir".
    Ich finde da nix schlimmes oder böses dran, was man nicht ignorieren könnte. Zumal davon auszugehen ist, dass das Mädelchen in ein paar Tagen kapiert hat, dass diese Art nicht zielführend ist und das Verhalten einstellen wird.
    Wie willst du denn diesem Welpen ne klare ansage machen ohne dabei das vom Hund geforderte zu erfüllen, nämlich ihm Aufmerksamkeit zu schenken?


    lg Susanne


    PS: Knabbern würde ich gänzlich unterbinden! Auch auf den Fingern! Menschen werden nicht angekaut- punkt. und es ist völlig egal ob sie weitermacht. Bloß nicht drauf eingehen. Nach ein paar Tagen checkt sie das schon. Natürlich klappt es nicht bei den ersten Malen wegdrehen, sie ist ja damit schon zum Ziel gekommen, mehrmals.

  • @ Tucker:
    Ich seh das etwas anders!
    Ich hab manchmal das Gefühl, dass viele Hundehalter (und damit meine ich nicht dich persönlich, das ist eher eine allgemeine Aussage) heute kaum noch in der Lage sind ihren Hunden Grenzen aufzuzeigen und versuchen jedes Problem mit Ignoranz und/oder Clicker zu lösen. Positiv verstärkende Hundeerziehung ist ja gut und schön, aber manche Dinge sollten (meiner Meinung nach) auch durchaus negative Konsequenzen für den Hund haben. Und dazu gehört meiner Meinung nach auch ein aufmerksamkeitsheischendes Schnappen. Ich bin nicht der Kauknochen meines Hundes und auch ein 13 Wochen alter Welpe ist sehr wohl in der Lage seine Zähne vorsichtig einzusetzen...würde er nämlich mit anderen Hunden zusammenleben dürfte er sich solche Aktionen auch nicht erlauben!
    Und ja...natürlich würde er in dieser Situation Aufmerksamkeit bekommen...aber meine Hunde wollten diese Art der Aufmerksamkeit meist nicht sehr oft haben... ;)

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Ich gebs zu, ich habe Daika einfach ganz klar körperlich ausgebremst. Ignorieren ging ganz klar nicht, weil sie dann immer angefangen hat Berny und die Katze anzuspringen. Es war das totale Chaos (Berny versucht total genervt die Kleine wegzuschnappen, die Katze geht wild pfauchend auf sie los und Daika wird dazu nur noch mehr angestachelt und will spielen).


    Ich habe sie im vollen Lauf abgefangen wie die Footballspieler einen langen Pass. Sie also in meine Ellbogenbeuge laufen lassen und so richtig aufgefangen. Ich habe sie dann mit beiden Händen immobilisiert und "Ruhig" gesagt, bis sie von selbst ruhig liegen geblieben ist. Immobilisieren hiess sie entweder an mich drücken, bis sie sich nicht mehr wehrt (sie hat sich nie panisch gewehrt, sie wollte halt nur weiterspielen), oder sie auf die Seite auf den Boden gelegt und beide Hände auf sie gelegt. Wenn sie gestrampelt hat, habe ich sie sanft (aber bestimmt) auf den Boden gedrückt, sobald sie sich entspannt hat, habe ich nur die Hände locker auf ihr liegen lassen.


    Sie hat das sehr schnell kapiert und bald von selber sich bei einem "Ruhig" einfach hingelegt und eine Ruhe gegeben.

    Grüsse,
    Iris + die Huskies "Dolina Volka", Daika (Hündin, 7 Jahre), Ebi(shkaja) (Hündin, 6 Jahre), Ewok (Rüde, 6 Jahre), Fritz (Rüde, 5 Jahre), Julius (Jungrüde), Jemma (Junghündin) und Katze Isis (18 Jahre)
    Berny (Terrierrüde) und Huskies Jaakko und Roots im Hundehimmel
    Photos und News der Hundebande

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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