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Hund bellt andere Menschen an

  • Hallo,


    als Balu bei uns einzog bellte er schon für ihn merkwürdige Menschen an, also Menschen mit Regenschirmen, merkwürdig gekleidet, mit Gehstock, mit Kind auf der Schulter etc.
    Jedesmal wenn wir solche Leute nur sahen, gab es Leckerchen fürs ruhig sein und das klappte prima, wir kamen schön an den leuten vorbei und jedesmal gab es ausreichend Belohnung( vor den Treffen und während dem Treffen)
    Teilweise hat er mit diesem Verhalten aufgehört, aber teilweise ist es schlimmer geworden, nämlich in seinem gewohnten Umkreis, gestern waren wir längere Zeit in einem Geschäft, die hälfte der Kunden bellte er an, die andere Hälfte gar nicht, da schaute er nichtmal hoch, sogar eine Person die er regelmäßig sieht, bellte er an.
    Heute morgen nach dem kurzen Morgenspaziergang, treffen wir zwei Nachbarn, beide bellte er an ohne sich beruhigen zu lassen, da ist es schlimmer geworden, gehen wir normal Spazieren ist es dagegen schon besser geworden, da wird oben genannte Spezies nicht mehr angebellt.
    Wie reagiere ich am besten oder mache ich etwas falsch?


    LG Nadine

  • hallo, ich habe exakt dasselbe Problem. Meiner ist auch bei vielen Leuten (die er regelmäßig sieht) total unsicher. Wir haben alles durch: Leckerli von genau diesen Leuten geben lassen. Clickern, wenn er ruhig ist etc etc. Manchmal gehts, meistens nicht. er zeigt immer und immer wieder das gleiche Verhalten. Und das seit Monaten.


    Einen Tipp habe ich demzufolge leider nicht. Ich warte selber noch auf eine Eingebung. Aber was ich schonmal sagen kann ist, je souveräner du auftritts, desto schneller beruhigt er sich wieder. Klingt einfach, ist es aber nicht. Vor allem dann, wenn man das schon 50X durchhat und es immer noch nicht besser wird. Bsp: Bela hat Angst vor der Putzfrau, also hab ich sie "geklickert". Schon etliche Male. Trotzdem: jedes mal wenn er sie sieht, macht er Theater. Keine Ahnung, was ich noch machen soll.


    Vielleicht kommt ja noch was.

  • Jeep, das Problem kennen wir hier auch!!!
    Bei uns ist es so, dass der Wuff hier bei uns im Dorf auch regelmässig Leute anbellt... gehen wir in die Stadt oder in einen Park, bellt er nicht...
    Obwohl die "Bellerei" schon viel besser geworden ist, arbeiten wir aktiv daran: ich sehe etwas, wo er loslegen könnte, beobachte ihn genau, wenn er mich anschaut, passe ich natürlich auf, dass er nicht mitbekommt, dass ich ihn beobachte :???: . Wenn ich merke, dass er loslegt, bleibe ich entweder ganz locker und nehme einen grösseren Bogen, oder ich versuche ihn abzulenken, oder ich beschwichtige ihn (gähnen = ich habe das Gefühl, dass das wirklich funktioniert). Wenn er "die Klappe hält" lob ich Ihn natürlich.


    Liebe Grüße


    Wuffiwuff

  • Hallo,


    das habe ich hier auch, ist aber schon viiiiiiel besser geworden. Ich habe das "Schau" geübt (mit Clicker geht das gut) und lasse mich jetzt eigentlich jedesmal angucken, wenn er Anstalten macht jemanden anzubellen, dann gibts natürlich auch was leckeres und zwar gibt es auch dann noch was, wenn der Mensch schon vorbei ist. Das werfe ich dann kurz vor´m Hund auf die Erde, damit er nicht auf die Idee kommt, sich sofort umzudrehen und HINTERHER zu bellen. So klappt das bei uns ganz gut.

    Erst wenn der letzte Futterdummy geworfen,
    das letzte Leckerchen verfüttert
    und die letzte Futtertube kaputt ist,
    wird man feststellen,
    dass man ein gutes Miteinander nicht herbeifüttern kann

  • Hallo,


    ein Thema, dass wohl schon jeder HH so oder so ähnlich erlebt haben dürfte ;-)


    Was ich hier noch einwerfen möchte: ich hab hier in den Postings immer gelesen, dass viel mit Leckerchen gearbeitet wird. Soweit so gut....aber passt auf, dass ihr den Hund nicht "falsch" konditioniert. Er könnte nämlich zu der Annahme kommen, dass, jedes Mal wenn er bellt, ein Lecker bekommt. So nach dem Motto: "ich hab gebellt und jetzt bin ich still - kann ich das nicht toll??"


    Lobt ihn auch mal ohne Lecker: kurzes Spiel, starkes Schmusen. Körperkontakt ist mindestens genauso wichtig wie Leckerchen stopfen :D


    Aber ich denke, es ist nur so unglücklich rübergekommen und in Wirklichkeit lobt ihr den Hund auch durch schmusen, oder ??


    Lg
    Volker

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo,


    ja da kann ich mich auch (mal wieder) mit einreihen...!


    Anfangs dachte ich immer, nur unsere Ronja hat diese "Macke". Je mehr und intensiver ich in diesem Forum unterwegs bin und war, desto häufiger lese ich von genau diesem Problem. Die ultimative Lösung scheint es nicht zu geben.


    Ich denke mal, daß es ganz stark von der Motivation des Hundes abhängt, wie ich mit dem Verhalten umgehe. Der eine will beschützen, der andere geht aggressiv nach vorne, weil er schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, der nächste ist einfach nur ängstlich, weil er nicht genügend sozialisiert wurde...usw...usf...


    Und je nach dem, aus welchen Grund der Hund verbellt, sollte man auch das Training aufbauen.


    Bei unserer Schißbüchse hat sich das Schönfüttern bewährt. In unserem Fall ist mein Ziel, ihre Gefühlswelt umzukehren, also mit Fremden eine positive Verknüpfung aufzubauen. Sie soll den Schalter im Kopf umlegen...von "Hilfe, der frißt mich gleich..." auf "Toll, Fremde sind lecker..."


    Auch ich mache die Erfahrung, daß sie hier im gewohnten Gassi-Gebiet häufiger verbellt als in unbekanntem Gebiet oder z.B. in der Innenstadt. Leute MIT Hund werden NIE verbellt und wenn sie noch so merkwürdig aussehen. Zur Zeit sieht man ja öfter vermummelte Menschen oder auch mal welche mit Schirm. Haben sie einen Hund dabei, ist Ronja der Mensch völlig egal.


    In der Stadt stelle ich fest, daß sie die Menschen zwar nicht verbellt, aber dennoch mal ne lange Nase macht, an der Handtasche schnüffelt oder (bevorzugt von hinten) am Mantelsaum oder so. Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, daß sie einerseits sehr neugierig ist und Menschen gut finden WILL, sie sich aber mit ihrer Angst selbst im Weg steht dabei.


    Heute kam uns ein Typ entgegen, der einen Rucksack aufhatte (so einen großen, der über den Kopf hinweg ragt). Potenzielles Verbell-Opfer also. Ich habe Ronja nur so zugekorkt mit Leckerchen und sie hat NICHT gebellt. Normaler weise würde sie zwischen Kauen und Schlucken trotzdem wuffen...ich kapier es auch nicht, warum sie mal völlig austickt und mal ganz ruhig bleibt.


    Vor en paar Tagen als hier noch Schnee lag, hatte sie den Kopf bis zu den Ohren im Schnee beim Schnüffeln. Als Leute vorbeigegangen sind, hat sie in den Schnne reingewufft. :irre: Den Kopf hat sie aber nicht ansatzweise gehoben, die Stelle war wohl zu spannend, aber gebellt werden mußte trotzdem.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Behandele jedes Problem wie ein Hund es tun würde.

    Kannst Du es nicht essen oder damit spielen, pinkele drauf und geh weiter...

  • genau, BETTY, so ist es: die Situationen sind immer wieder anders und manchmal fällt es echt schwer, zu blicken, was eigentlich den Hund dazubewegt, zu bellen. Meiner z.B. sollte eigentlich bestens sozialisiert sein, denn seit er 10 Wochen alt ist, fährt fast jeden Tag mit ins Büro. Volle UBahn: kein Problem, reguläre Passanten auf der Straße: kein Problem (meistens jedenfalls), Leute die "unseren" Park kreuzen (ohne Hund): Problem! Leute, die sich in der Nähe unserer Wohnung/des Büros aufhalten: Problem! Die Putzleute in der UBahn: Problem! Viele meiner Kollegen: Kein Problem, wenn meine Bürotür offen steht und im Gang jemand lauten Schrittes marschiert: Problem! Türklingel: Kein Problem; automatischer Türöffner: Problem. Ich seh manchmal echt nicht durch und reagiere deshalb wohl auch nicht immer richtig.


    Aber zusammenfassend kann man sagen (und ich denke, auch das trifft auf viele Hunde zu): wo viele Leute sind, ist es für ihn normal (oder nicht durchschaubar und wird deshalb ignoriert), kommt ein einzelner daher, kann er sich auf dessen Eigenarten (Gang, Hut, Regenschirm) konzentrieren und macht Theater.


    Das macht auch die Desensibilisierung so schwierig: Dass Menschen irgendwo sind, ist ja eigentlich schon normal, nur nicht wenn es einzelne sind, die ihm nicht in den Kram passen. :kopfwand:

  • Hallo Nadine,


    wie Betty schon schrieb, die Motivation des Hundes ist erst mal die Grundlage für die Vorgehensweise.


    2 Beispiele:


    Sommer, alle Hunde im (riesigen) Garten, der total schräge Nachbar läuft mit Wasserkanistern in der Nähe der Haustür vorbei, der Herdenschutzhund (Kangal) verbellt ihn mit deutlichem Drohen.
    Territoriale Aggression, und sie hätte ihn verjagt / gebissen, wenn ich nicht eingegriffen hätte (und der Doofi tönt noch "och der macht doch mir nix" jo klar, er kennt sich nämlich mit Hunden aus...) :roll:


    Winter: das junge Hundel, tags immer selbstbewusst und frech, sieht im Dunkeln eine fremde Person auf sich zu kommen, verbellt diese Person.
    Unsicherheit / Angst als Motivation.


    Kannst du denn einschätzen, was hinter dem Verbellen steckt?

    Liebe Grüße von Antonia

  • "In der Stadt stelle ich fest, daß sie die Menschen zwar nicht verbellt, aber dennoch mal ne lange Nase macht, an der Handtasche schnüffelt oder (bevorzugt von hinten) am Mantelsaum oder so. Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, daß sie einerseits sehr neugierig ist und Menschen gut finden WILL, sie sich aber mit ihrer Angst selbst im Weg steht dabei.


    Heute kam uns ein Typ entgegen, der einen Rucksack aufhatte (so einen großen, der über den Kopf hinweg ragt). Potenzielles Verbell-Opfer also. Ich habe Ronja nur so zugekorkt mit Leckerchen und sie hat NICHT gebellt. Normaler weise würde sie zwischen Kauen und Schlucken trotzdem wuffen...ich kapier es auch nicht, warum sie mal völlig austickt und mal ganz ruhig bleibt. " :reib:


    Ich bin nicht allein auf dieser Welt *jubel* :D
    Unser ist auch ein Schisser. Wobei ich ihm die Leute auch nicht schön füttere, weil ich Angst habe, dass er sie dann nicht mehr anbellt, sondern anschnorrt ;) . Ich würde gerne einen Schalter an ihm finden, an dem ich seine Unsicherheit abstellen kann :hilfe: .


    Na ja, aber wie gestagt, bei uns ist es schon viiiiiel besser geworden.


    LG


    Wuffiwuff und der Bellmann ;-)

  • @ Windi, ich habe nur am Anfang mit viel Leckerchen betätigt, mittlerweile geb ich ihm auch mal den Kong Wubba (oder so ähnlich) als Belohnung, den findet er toll oder ein Zerrseil. Streicheln oder gar durchbusseln findet er in solchen Situation höchst unangebracht, also mach ich es auch nicht mehr. Will ihn ja belohnen ;-)

    Erst wenn der letzte Futterdummy geworfen,
    das letzte Leckerchen verfüttert
    und die letzte Futtertube kaputt ist,
    wird man feststellen,
    dass man ein gutes Miteinander nicht herbeifüttern kann

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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