Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Halti?

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    Huhu,
    Ich hätte da mal ne Frage.
    Vor ca. einem Jahr war ich mit meiner Podenco Mix Hündin in der Hundeschule. Dort wurde des öfteren das Halti eingesetzt um das " bei fuß" lafen zu üben, das hatte bei ihr soweit auch gut geklappt.
    Jetzt bin ich am überlegen das Halti bei meiner Husky Mix Hündin einzusetzten da sie an der Leine wenn sie andere Hunde trifft unkontollierbar ist und allgemein probleme beim "bei Fuß" laufen hat.
    Was meint ihr dazu?
    LG
    Janine+Rudel

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Hallo!


    Mein Hund und ich haben auch ein Halti von einer Verhaltenstherapeutin verpasst bekommen.Es sollte auch helfen,meinen Hund besser kontrollierbar zu machen,da er andere Hunde angeht.


    Wir mußten das "Fuß" clickern,wobei der Hund nicht nur neben mir laufen muß,sondern mich auch anschauen muß.Die Leine am Halti und die am Halsband müssen durchhängen,also kein Zug.Wir üben das jetzt so seit 3-4 Wochen,jeden Tag so 10-15 Minuten insgesamt.Am Halti kann er jetzt so 30-40 Schritte auch bei mittlerer Ablenkung bei Fuß laufen und auch an anderen Hunden kommen wir ganz gut vorbei,zumindest wenn diese nicht grad auf ihn zurennen und um ihn rumhüpfen.


    Mittlerweile geht er auch ohne Halti in gleicher Weise auf Kommando bei Fuß,allerdings noch nicht ganz so lang wie mit Halti.


    Ich finde das Halti bislang eigentlich eine ganz praktische Angelegenheit.


    Liebe Grüße,Tamora

  • Hallo Janine,
    ich habe mit dem Halti nur gute Erfahrung gemacht. Hatte damals bei unserer Dogge schon ein Halti, einfach nur zur Absicherung falls ich ihn mal nicht gehalten bekomme (war um einiges schwerer als ich), war aber Gott sei Dank nie der Fall, da er einfach zu lieb war. Bei unserem Bandit verwende ich es zur Zeit auch, hoffe aber er hat seine Flegelphase bald hinter sich und wir brauchen es nicht mehr. Er hat vor ca. 2 Wochen beschlossen, dass er nicht mehr Fuß gehen will (Richtungswechsel etc. fand er klasse, dachte wohl es ist ein neues tolles Spiel und hat trotzdem gezogen). Mit Halti + Clicker klappts wieder besser.
    Da Du ja schon Erfahrung mit dem Einsatz eines Halti hast, spricht ja eigentlich nichts dagegen.


    Liebe Grüße
    Franzi

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  • Hallo!
    Ich würde ein Halti nur verwenden, wenn man nicht mehr anders an den Hund rankommt, soll heißen, wenn er in Situationen so abschaltet, daß man überhaupt nicht mehr mit ihm kommunizieren kann.
    Bei meiner Hündin ist das leider der Fall, sie bekam oft so Panik, daß sie nicht mehr "ansprechbar" war. Seit ich das Halti nun habe, läuft sie viel entspannter und schaut sich ihre Umwelt auch endlich mal richtig an, ohne ständig in Panik wegzuziehen.
    Aber wie schon erwähnt wurde, es ist wichtig, daß es ganz locker verschnallt & verwendet wird. Ich halte nix davon am Halti herumzuziehen...


    lg

  • Zitat von "uni"

    Hallo!
    Ich würde ein Halti nur verwenden, wenn man nicht mehr anders an den Hund rankommt, soll heißen, wenn er in Situationen so abschaltet, daß man überhaupt nicht mehr mit ihm kommunizieren kann.
    Bei meiner Hündin ist das leider der Fall, sie bekam oft so Panik, daß sie nicht mehr "ansprechbar" war. Seit ich das Halti nun habe, läuft sie viel entspannter und schaut sich ihre Umwelt auch endlich mal richtig an, ohne ständig in Panik wegzuziehen.
    Aber wie schon erwähnt wurde, es ist wichtig, daß es ganz locker verschnallt & verwendet wird. Ich halte nix davon am Halti herumzuziehen...


    lg


    :bindafür:
    Für mich stellt ein Halti schon einen starken Zwang dar. Deshalb hat es meiner Meinung in der Ausbildung nix verloren. Bei Fuß gehen kann man auch ohne üben.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi!
    Ich habe jetzt seit ca. einem halben Jahr einen kleinen Mischlingsrüden (ca. 40cm) aus Spanien. Der kleine Racker ist von Anfang an gut an der Leine gegangen, nur bei Fahrrädern und Joggern konnte man ihn nicht halten und er hat gebellt und gezogen. Das hat mich nicht gewundert, schließlich hat er in Spanien wohl noch keine Fahrräder und herumrennenden Leute kennengelernt. Das hat er jedoch mittlerweile abgelegt. Allerdings hat er jetzt angefangen an der Leine andere Hunde anzubellen, vor allem welche die er noch nicht kennt. Er steigert sich dann richtig da hinein und wenn er dann auf 180 ist kriegt man ihn durch "Aus" oder "Nein" nicht gebändigt. Wenn man ihn dann zu dem anderen Hund hinlässt und er ihn beschnuppern kann ist alles wieder gut.
    Jetzt habe ich mehrere Fragen dazu:
    1. Warum hat er das nicht von Anfang an gemacht? War er einfach noch zu unsicher in seiner Umgebung oder habe ich etwas falsch gemacht?
    2. Ist das ein Dominanzproblem oder regt er sich einfach darüber auf dass er nicht zu dem anderen Hund darf, da er ja an der Leine ist?
    und 3. , damit wir zum Thema Halti kommen: Ist es sinnvoll hierbei ein Halti einzusetzen und ist es überhaupt möglich bei einem so kleinen Hund mit einem Halti zu arbeiten? Könnte ich ihm dabei nicht das Genick brechen?
    Abgeleint ist mein Hundi wirklich ein Schatz und lieb zu allem. Allerdings kann man Situationen, in denen der Hund mal an die Leine muss nicht vermeiden, zum Beispiel im Straßenverkehr oder ein unverträglicher Hund.
    Mittlerweile stresst mich das total und oft kommen auch dumme Bemerkungen wie: "Erziehen sie mal Ihren Hund!" Solche Bemerkungen regen mich besonders auf, wenn sie von einer älteren Dame kommen, die mit ihren zwei Japan Chins auf dem Arm, die von oben herunter ebenfalls bellen, entrüstet vor mir stehen bleibt und meinen Hund anschreit, anstatt einfach schnell weiterzugehen.
    Könnt ihr mir helfen?


    Liebe Grüße
    Knöppli

  • Hallo,


    das ist eine ganze Menge an Fragen.


    Ich würde in diesem Fall kein Halti einsetzen (wenn ein solches, dann sowieso nur mit doppelter Leine - damit man den Hund eben nicht verletzen kann).


    zu 1.: Kann man nicht so genau sagen. Es ist aufgrund seiner Herkunft schon möglich, dass er wegen seiner Unsicherheit diese mögliche "Beute" zunächst gar nicht gesehen hat.


    zu 2: Wenn beim Hund ersteinmal die Erkenntnis durchschlägt, dass er nun extrem in seinem Bewegungsradius eingeschränkt ist und evtl. Angriffen usw. nicht mehr entgehen kann - da ja ein "dummer" :wink: Mensch an der Leine hängt - dann bricht schon mal Panik aus. Ich vermute, Dein Hund ist einfach hochgradig unsicher! Bisher konnte er wahrscheinlich wunderbar mit anderen Hunden immer ohne Leine kommunizieren und alles regeln, und plötzlich ist er da total eingeschränkt. Da hilft (aus seiner Sicht) nur eines: Möglichst soviel Radauz mache, dass die anderen Hunde bloß nicht zu ihm kommen. Machst Du jetzt noch mehr Stress/Druck ("Aus", "Nein"), dann ist das für ihn definitiv die Bestätigung, dass hier ganz böse was im Argen liegt und er noch mehr Spektakel machen muss.


    Zunächst solltest Du den Abstand zu den anderen Hunden vergrößern. Möglichst soweit, dass es gar nicht zu dieser Attacke kommt. Dafür wird er ordentlich gelobt. Falls es doch mal enger wird, würde ich ihm beibringen hinter Dir zu gehen. Wenn der Hund vor Dir läuft - also sozusagen als erster mit dem fremden Hund konfrontiert ist, dann ist es auch seine Aufgabe es zu regeln - der er ja nicht gewachsen ist und was er ja eigentlich auch nicht tun sollte! Das ist Deine Aufgabe! Und dafür musst Du Deinem Hund beibringen hinter Dir zu gehen. Wichtig ist dann auch, dass tatsächlich kein Hund an Dir vorbei zu Deinem hinrennt! Wenn ihr andere Hunde Begrüßen wollt, dann nimmst zuerst Du Kontakt mit dem Fremden auf und danach (sozusagen nach Deiner "Absegnung") darf Deiner auch hin.


    Ich hoffe, es ist einigermaßen verständliche, was ich beschreibe...


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hi!
    Danke für deine Antwort. Ich werd in Zukunft versuchen, ihn hinter mir gehen zu lassen. Allerdings wird das recht schwierig, da er bei anderen Hunden sofort abschaltet und nur noch diesen fixiert. Meistens sind die anderen Hunde ganz friedlich und gucken nur verwirrt aus der Wäsche wenn mein Hund die total bekloppt anbellt. Manchmal klingt das richtig aggressiv. Er zieht ja dann auch da hin und ich fall fast über ihn drüber. Ich habe eigentlich eher das Gefühl, dass mein Hund sich an der Leine besonders stark fühlt und den großen Macker heraushängen lässt. Wäre das auch möglich?
    Ohne Leine legt Timo sich einfach platt auf den Boden und fixiert die anderen Hunde. Dann wartet er entweder bis der andere Hund da ist und steht dann langsam auf oder er stürzt darauf zu, was nicht alle Hunde so super finden. Mittlerweile kann ich ihn aber durch "Bleib!" so lange in dieser Haltung bewahren, bis ich bei ihm bin und ihn - falls nötig - anleinen kann.


    Grüße
    Knöppli

  • Hallo miteinander


    Also die oben genannten Probleme kenne ich auch:
    - Ziehen an der Leine bei anderen Hunden
    - Jogger jagen
    - Fahrräder und Autos nachrennen etc.


    Halti hat bei diesen Problemen sehr wenig geholfen.
    HAben gestern noch einen Tip erhalten: Hund ablenken!


    Also wenn du mit deinem Hund mit Kong oder ähnlichem spielen kannst, denn versuch in diesem Moment seine Aufmerksamkeit auf dich zu lenken, und spiele mit ihm, er darf aber nicht geknurrt haben.


    Da unser Hund nicht so sehr spielt, haben wir vor ca. 2 Wochen mit dem Sprühhalsband angefangen.


    Höhepunkt war heute:
    Auf eine Person ist er allergisch, und heute konnte ich ohne Halsband auszulösen an dieser Person vorbeigehen, ohne Leine!!!


    Bis vor drei Wochen hat er am Halti ausgelöst!
    Bin nicht so begeistert vom Halti, denke aber kommt auf den Hund an, resp. auch auf die reaktion.
    Wollte es lange auch nicht wahrhaben, aber wenn ich in eine Begegnung reingehe mit dem Gedanken, "jetzt lösst er aus" dann löst er auch aus! wenn ich aber reingehe und daran glaube, dass er nicht auslöst, dann merkt er dass und verhält sich ruhig resp. er lässt sich abrufen.


    mfg Martin

  • Hi!
    Danke für die Antwort. Natürlich hab ich schon versucht ihn abzulenken, mit Leckerchen, Stöckchen und seinem absoluten Lieblingsbällchen. Allerdings fixiert er dann nur den Hund und ablenken ist dann unmöglich.
    Aber ist das Sprühhalsband eine gute Lösung? Ich habe nämlich die Befürchtung, dass ihn das noch mehr anstachelt.
    Aber du hast schon recht. Wenn man unsicher wird, dann merkt der Hund das. Heute hab ich mir mal gesagt: so, dein Hund bellt jetzt mal nicht und dann hat er auch nur einmal gebellt und nach einem "Aus!" sofort aufgehört. Da bin ich vor Freude im Kreis gesprungen :freude:
    Das sag ich mir ab jetzt immer.
    Also danke für die ganzen Tipps :)


    lg
    Knöpplo

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