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Schleppleine oder welche Alternative - Vorsicht lang!!!

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    Hallo


    Kurz zur Vorgeschichte: Merlin ist seit er 12 Wochen ist bei uns. Er ist immer zu 95% frei gelaufen. Ist dabei zwar nicht in unmittelbarer Nähe zu uns geblieben, aber auch nicht weit weg gelaufen und war auch aus großer Entfernung immer abrufbar, wenn nicht gerade ein Hund da war. Da es hier bei uns aber nicht so viele gibt und alles weit überschaubar ist, war ich immer schneller und das nie ein Problem. Bis jetzt...
    Merlin ist jetzt 8 Monate alt und wohl mitten in der Pubertät. Er hört im Moment gar nicht mehr. Wenn ich ihn jetzt los mache, ist er innerhalb der nächsten 10 Sek. auf und davon und hört auch nicht auf mein Rufen. Auch Superleckerlis und Spielzeug hilft dann nicht mehr. Mir bleibt da nichts anderes übrig als zu warten, bis er sich wieder zu mir bequemt :kopfwand:


    Nun zu meiner 1. Frage: Ist Schleppleinentraining hier angebracht? Ich will ja gar nicht unbedingt, dass er in einem Umkreis von 10m bei mir bleibt, er soll sich ja auch mal auf dem Feld austoben und das ist schlecht in so einem kurzen Umkreis. Mir geht es in erster Linie darum, dass er wieder zuverlässig abrufbar ist.
    2. Frage: Inzwischen hatte er schon ziemlich oft Erfolg mit dem Abhauen, d. h. ich hatte ihn ja zuerst immer noch frei, er ist dann abgehauen und hat nicht auf mich gehört und somit gelernt, ich kann ja ruhig abhauen, passiert ja nichts. Bin schon am überlegen, ob ich ein neues Wort zum Herankommen einübe, weil er das alte eben schon so oft ignorieren konnte. Nur zu Hause, hört er noch darauf oder in Situationen, wo er nichts interessanteres hat. Oder wäre das mehr Verwirrung, als es hilft???


    Sorry für den langen Beitrag, aber ich will jetzt in dieser schwierigen Phase alles richtig machen. Ach ja Hundeschule bin ich auch, aber da ist gerade Pause und ich will bis es weiter geht keine Fehler machen.



    Hoffe mir kann jemand helfen
    LG Simone

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  • Also ich würde den Burschen auf jeden Fall an die Schlepp nehmen!
    Abgesehen davon, dass er vielleicht irgendwann doch mal ein Fahrradfahrer vom Sattel oder ein spazierengehendes Kind aus den Schuhen kippt, gibt es vielleicht Wild oder sonstige gefährliche, nicht vorhersehbare Situationen. Aber prinzipiell würde ich dieses freche Verhalten nicht dulden und rigoros unterbinden. Du schreibst selbst, dass er damit Erfolg hat und irgendwann muss er gar nicht mehr auf dich hören.
    Mit meinem Hund (7Monate) läuft es ähnlich. Er hat sich gestern im Wald sogar an der Schlepp so unmöglich benommen, dass ich ihn mindestens eine halbe Stunde an der kurzen Leine neben mir herlaufen ließ. Danach war gut.


    Heike

  • Wir haben auch die Schleppleine dran gehabt, hatten dann aber festgestellt, dass etwas anderes viel effektiver und schneller geholfen hatte.


    Unserer hat ab dem 7ten Monat auf Durchzug gestellt. Wir hatten dann einen Monat lang die Schleppe dran ... kann also nicht beurteilen, ob es toll war oder nicht, weil der Zeitraum zu kurz war. Ein Bekannter mit dem wir uns immer im Park treffen hat uns dann einen Tipp gegeben der absolut gefruchtet hat. Er meinte unser Hund fühlt sich uns zu sicher, sprich er muss sich nicht an uns orientieren, weil wir ja eh immer da sind. Mit seiner Hilfe (sprich er hatte ein Auge auf unseren Hund, damit er nicht verloren geht) haben wir es dann wie folgt gemacht, wenn Herr Hund beschäftigt war (mit anderen Hunden oder mit weglaufen), dann haben wir uns versteckt. Hat anfänglich lange gedauert bis er überhaupt geschnallt hat, dass wir weg waren, dann hat er uns gesucht und nicht gefunden (wir haben ihn beim suchen beobachtet), dann hat er irgendwann zunehmend Panik gekriegt und da habe ich ihn dann einmal gerufen (zur Richtungsweisung) und da kam er dann an, wie ein geölter Blitz. In der Folge haben wir das bestimmt noch 30 x gemacht (an dem Tag) und nach ein paar Mal war es nicht mehr möglcih für uns, dass wir uns verstecken, weil er uns immer im Blickfeld hatte. Das haben wir dann auf den Folgegassigängen weiter geübt und es lief und läuft hervorragend.


    Wollen wir z.B. das unser Hund aus einer Situation rauskommt, dann funktioniert das heute auch super ... wir rennen einfach in die andere Richtung und schon hängt er wieder an unseren Fersen.


    Ich denke von daher jeder muss die für ihn und sein Tier optimale Lösung finden und die Schleppleine ist kein Allheilmittel. Eventuell die Situation individuell überprüfen, ob man auch mit anderen Mitteln zum Ziel kommt. Natürlich ist unser Hund keine Maschine und hört auch nicht zu 100% aber er ist jetzt 1 Jahr alt und die grauen Haare gehören zumindest der Vergangenheit an.

    Liebe Grüße
    Fanta


    Fotos und Videos meiner beiden Rabauken


    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  • Das habe ich bei Chipsy auch schon probiert, leider erfolglos.


    Wenn mal wieder alles andere interessanter war als Frauchen, hab ich mich irgendwo versteckt. Nach ein paar Minuten geruht sich Chipsy dann mal wieder, nach mir zu schauen. Wenn er mich incht sieht geht sofort die Nase zum Boden und er findet mich dann auch ganz gezielt. Ich denke mir bleibt die Schleppe derzeit nicht erspart, dafür ist Chipsy zu nasenbezogen :)
    Aber freut mich, dass es bei dir so gut geklappt hat, da könnte sich Chipsy eine Scheibe von abschneiden ^^

    Schöne Grüße!
    Myriam mit Chipsy & Béla


    Bilder gibts unter Chipsy & Béla

  • Danke für eure Antworten.


    Super, wenn das mit dem Verstecken so gut klappt. Bei unserem hat das auch geholfen ... als er ein Welpe war. Inzwischen ist er so selbstbewusst, dass es ihn überhaupt nicht mehr interessiert, er läuft einfach weiter weg. Und wenn er dann irgendwann doch mal wieder kommt, schnüffelt er kurz und hat uns in wenigen Sekunden wieder gefunden. Ich glaub er sieht das als Spiel an. :motz:


    Mir ist das auch zu gefährlich, ihn dann einfach wer weiß wie weit weg laufen zu lassen. Im Moment läuft er schon an der Schlepp, damit er eben kein Erfolgserlebnis mehr hat. Hoffe nur, dass ich das durchhalte und nicht zu ungeduldig werde und aufgebe.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich habe das ähnlich wie Ihr, wohnen hier auf dem Land und er läuft auch 90% ohne Leine.
    Meiner (9mon.) fing das mit 6 Monaten an. Hauptsächlich wenn ich mit Ihm nicht alleine war, da merkte er ich bin angelenkt. Er lief los, aufen Acker und drehte seine Runden. Er war zwar abrufbar aber lief sofot wieder los, auch schon mal hinter einen Hasen.


    Hab dann mit schleppe angefangen, jeden Blick zu mir geklickert.
    Und wenn er wieder seiner Ohren spitze (man sah es genau wenn er los laufen wollte), hab ich mit den Wurfkettte gerasselt (nicht geworfen) und ein scharfes NEIN. Seit ca. 8 Wochen läuft er gar nicht mehr fort. Hatte die Schleppe auch nur 2 Wochen im gebrauch.
    Es ist auch egal ob ich alleine mit ihm gehe oder ob jemand dabei ist.
    Wir hatten jetzt auch schon 2Meter vor uns Rehe, er blieb bei mir.
    Mal gucken wie lange diese Phase bleibt


    Gruß Nina mit Cody

  • Oh man das hört sich ja gut an...
    Ich hoffe, das schaffe ich mit unserem auch. Ja, an so eine Klapperdose habe ich auch schon gedacht. Das werde ich auf jeden Fall auch noch mal probieren.
    Tagsüber geht übrigens 2x meine Schwiegermutter mit dem raus. Aber ich glaube, die hat zu wenig Hundeerfahrung und keine Geduld für die Schleppleine, sie nimmt dann immer eine Flexi-Leine. Wenn ich ihn an der Leine habe, nehme ich immer eine normale kurze, aber sie ist nicht so schnell und mit der Flexi kann er wenigstens etwas laufen. Ich selbst halte von der Flex nicht so viel.
    Meint ihr es ist okay, wenn sie weiterhin mit der Flexi-Leine geht oder macht das alles kaputt?
    Und was macht ihr, damit euer Hund sich mal austoben kann, ich glaube unser braucht das auch mal ab und zu. Aber beim Schleppleinentraining darf man ihn ja nie frei laufen lassen. Und ne eingezäunte Wiese oder so gibt es hier nicht.
    Freu mich auf weitere Tipps
    LG Simone

  • Ich denke das mit der Flexi ist nicht so schlimm, ich glaube die Hunde machen schon einen unterschied wer mit Ihm geht.
    Und das weglaufen kann er damit auch nicht üben.


    Ich habe beim Schleppleinen training oft die Schleppe schleifen lassen, da ich wußte in welchen momenten er wegläuft, sobald ich mich mit Spielzeug mit Ihm beschäftigt habe, wäre er nie weggelaufen, da hab ich die schleifen lassen, so konnte er mal hinter Bällen (oder ähnlichen) hinter herlaufen.


    Weiß nicht ob man das so macht, es hat jedenfalls geklappt.
    Hab das natürlich nur auf Wiesen ode so gemacht, nie im Wald, wegen dem hängen bleiben.


    Gruß

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