Totaler Terror beim Treffen anderer Hunde...
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Hallo ihr Lieben!
Ich habe 2 Whippets 2 u. 3 Jahre alt, Rüden.Bis vor einigerZeit ganz verträgliche Hunde, zwar sehr neugierig bei Begegnungen mit anderen Hunden und mitunter auch stürisch, aber nie aggressiv sondern mit Freude,Schwanzwedeln usw.
Dann begegneten wir einige Male einem kleinen Terrier,immer ohne Leine,immer ohne auf sein Frauchen zu hören und er stürmte heran und zwickte meine Hunde,die an der Leine waren.Konnte meine beiden auch nicht ableinen, da wir uns neben der Straße befanden.
Seitdem totaler Terror.
Wenn wir im Auto sind und wir sehen einen Hund,gibts ein Gejaule und sie sind dann so aggressiv, dass sie sich sogar kurz gegenseitig angreifen.
Beim Spaziergang an der Leine ein Ziehen und aggressives Bellen, mitunter richtige Bocksprünge,nur um irgendwie zum fremden Hund zu kommen.Sie wiegeln sich gegenseitig richtig auf,klar,zu zweit fühlen sie sich stark...
Ich allerdings verzweifle, wenn ich andere Hunde sehe...
Habt ihr vielleicht einen Rat für mich,wie ich mich verhalte um aus dieser bescheidenen Situation wieder rauszukommen???
Konnte früher mit meinen Hunden überall hin, aber jetzt z.B. ins Restaurant mit ihnen ist für mich Stress pur, könnte ja ein Hund vorbeikommen...
Bitte helft mir
liebe Grüsse
Petra -
2. Dezember 2008 um 14:00
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Totaler Terror beim Treffen anderer Hunde... - Vor einem Moment
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Hallo Petra,
da Deine beiden Hunde sich gegenseitig hochpowern, würde ich an Deiner Stelle eine zeitlang getrennt mit ihnen rausgehen und trainieren.
Wie sieht es mit dem Grundgehorsam aus?
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Mhmmm, schwierige Situation
ich würde sie vielleicht erstmal trennen, d.h. mit jedem einzeln spazierengehen und versuchen dann wieder mit anderen Hunden einen positiven Kontakt aufzubauen. Wenn das wieder klappt, kannste das ganze auch mal mit zwei Hundis versuchen aber solange sie beide mit so einer Negativerfahrung behaftet sind ist es glaube ich schwierig.LG Tanja mit Luna
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Oh ja, das kenne ich von meiner Whippethündin leider auch. Nachdem sie von einem Hund schwer verletzt wurde, ist es seitdem aus.
Jede Begegnung mit anderen Rassen gestaltete sich als sehr schwierig. Um trotzdem weiter Sozialkontakte zu pflegen, sind wir nur noch mit anderen Windhunden gegangen. Kein toller Kompromiss, aber das klappt sogar bis heute. Da ist sie wie ausgewechselt und von Aggressionen keine Spur mehr. Inzwischen ist sie leider blind und orientiert sich nur noch an der Kleinen. Aber Deine sind ja noch so jung.
Vielleicht kontaktierst Du auch eine Trainerin. Uns konnte sie leider nicht mehr helfen, meine Hündin war ja zu dem damaligen Zeitpunkt bereits viel älter - von ihr stammte aber der Tipp, nur noch mit Whippets, Galgos zu gehen, mit denen sie sich bis heute versteht.
LG
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Es ist nicht so sehr das Thema vom tägl. Spaziergang, da haben wir viele Kontakte, alle bekannten Hunde sind akzeptiert.
Es sind die fremden Hunde,wo es Probleme gibt.Mit einem Hund zu gehen, ist eine gute Idee,werd ich morgen gleich probieren.
Aber wie verhalte ich mich?Schleppe ich meinen Hund wortlos weiter so gut es geht und lobe ihn, wenn er sich wieder beruhigt hat?
Ich nehm sie dann immer ganz kurz ,wahrscheinlich merken sie auch meine Hektik.DEr Grundgehorsam ist an sich gut, nur in dieser Situation hören sie auf gar nichts...
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Wichtig ist erst einmal, dass du ruhig und gelassen bleibst. Versuch den Hund schon auf dich zu konzentrieren bevor er den fremden Hund sieht. Und dann wird er darin bestätigt. Solange bis ihr vorbei seid oder der andere vorbei ist. Können deine Hunde das Kommando "Schau"? Das kann dir gut helfen. Dazu würde ich mit einem relativ großen Abstand anfangen und mich dann vortasten. Und jedes ruhige Vorbeigehen wieder bestätigen.
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Zitat
DEr Grundgehorsam ist an sich gut, nur in dieser Situation hören sie auf gar nichts...
Das ist ja schon mal gut, denn ein guter Grundgehorsam erleichtert Dir das Training.
Zitat
Aber wie verhalte ich mich?Schleppe ich meinen Hund wortlos weiter so gut es geht und lobe ihn, wenn er sich wieder beruhigt hat?
Ich nehm sie dann immer ganz kurz ,wahrscheinlich merken sie auch meine Hektik.
.Priorität hat Deine Ruhe und Souveränität. Daran musst du arbeiten, auch wenn es schwerfällt. Da Dein Hund an der Leine ist, passiert ja nichts, wovor Du Angst haben musst.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Du ausprobieren musst.
Du kannst, wenn Euch ein anderer Hund entgegenkommt, Deinen Hund in gesichertem Abstand sitzen lassen und belohnen, solange er ruhig bleibt.
Nicht erst das Leckerchen geben, wenn der andere Hund schon vorbei ist, sondern Deinem Hund den anderen Hund "schön füttern".
Dein Hund sollte dabei auf der abgewandten Seite sitzen,d.h. Du stehst zwischen Deinem und dem fremden Hund.eine andere Möglichkeit ist die, eines direkten Richtungswechsels, sobald Dein Hund Theater macht.
Mir persönlich gefällt das Absitzen lassen besser, doch da jeder Hund anders reagiert, musst Du es ausprobieren.
Es besteht auch die Möglichkeit, einen großen Bogen um den fremden Hund zu laufen, denn Hunde gehen niemals gerade aufeinander zu.
Berichte mal, wie das Training klappt
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liebe conny
training funktioniert gut, trainiere mehr mich selbst als die hunde,haha.
bin wirklich so was von souverän, dass mich die beiden manchmal direkt verwundert anschauen...die idee mit dem absitzen ist sehr gut, klappt auch bis zu einer gewissen
nähe zum anderen hund hin,wenn ich merke dass er gleich von selbst das kommando aufheben wird,gehe ich in einem grossen bogen weiter...bin überrascht, wie schnell die erfolge da sind, muss aber zugeben,dass ich mit den hunden abwechselnd gehe.gemeinsam ist glaub ich schon noch ein stück weg vor uns...
danke für eure tipps
petra mit kasaan und maxwell -
Hallo Petra,
wie schön, dass du so schnell Erfolge hast!
Vielleicht hilft dir auch der Beitrag zur Leinenaggression weiter, ich finde ihn klasse!LG
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danke für die leinenaggression!!!
ist ein sehr guter thread,werd mir auch ein buch bestellen...
bussi petra und co. - Vor einem Moment
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