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Verhaltenskette?

  • Huhu,


    Hier wird von Verhaltenskette geschrieben. http://www.dogforum.de/ftopic64776.html


    Als ich das gelesen habe fiel mir ein wie es abläuft wenn ich Gina von unserem Kater wegrufe, wenn sie ihn mal wieder wie ein Kuschelundbeißreintier bearbeitet:
    Gina AUS!
    Fein! Komm her.


    Gina kommt her, bekommt ihr Leckerchen und schwupp zurück zum Kater.


    Ich habe schon bevor ich obigen Fred gelesen hatte, gedacht das Gina da wohl was nicht richtig versteht, oder ich es ihr falsch rüberbringe.


    Soll ich ihr nun für das Ablassen vom Kater und zu mir kommen, kein Leckerli mehr geben?

    Lieber Gruß
    von Elke+Frida - Berner Sennenhund *07.10.2016
    und Gina im Herzen - *07.06.2008 +29.11.2016

  • Du hast da im Grunde zwei Übungen. Einmal das Nein und dann das zu Dir rufen. Für Nein gibt es grundsätzlich keine Belohnung, da man da ja mit Strafe arbeitet und das Beenden dieser dann ja wieder die Belohnung darstellt.


    Wenn Du sie zu Dir rufst, müsstest Du das eigentlich schon immer mal wieder belohnen. Aber eigentlich ist das ja unnötig in dem Fall. Das heißt, Du willst ja eigentlich nur, dass sie mit ihrem Verhalten bei der Katze aufhört. Also konzentriere Dich auch nur darauf und lass das zu Dir rufen weg.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo,


    jau, das Thema "Verhaltenskette" beschäftigt mich momentan auch und ich versuche gegenzusteuern.


    Wenn wir Leuten begegnen, lenke ich Ronja ab und füttere sie, weil sie die Leute teilweise verbellt. Meine Trainerin sagte, ich solle immer füttern, auch wenn sie bellt, weil sie es aus Angst und Unsicherheit tut (damit ändert man die Gefühlswelt des Hundes in der Situation, weil Kauen beruhigt). Hat bisher auch super geklappt, aus dem hysterischen Bellen sind nur noch kleine Wuffer geworden (manchmal bellt sie gar nicht mehr). Hat also Erfolg das Ganze.


    Hin und wieder fällt mir aber auf, daß sie Leute kurz anwufft und mich dann anschaut, als ob sie jetzt das Leckerlie erwartet. Das ging dann wohl im Laufe der Zeit irgendwie nach hinten los. Ich lenke sie nach wie vor ab, wenn uns Leute begegnen. Wenn sie aber beginnt zu bellen, stelle ich das Füttern ein und gehe einfach weiter und ignoriere sie. Bleibt sie ruhig, lobe ich natürlich.


    Wie Du das mit der Katze handhaben kannst, weiß ich nicht. Hundi scheint aber schon begriffen zu haben, daß er was bekommt, wenn er von der Katze abläßt. Dazu muß er sie aber erstmal ärgern. Kenne das bei uns mit der Tabu-Zone Küche. Habe Ronja immer belohnt, wenn sie draußen blieb (bzw. rausgegangen ist). Jetzt kommt sie immer ein paar Schritte rein, um dann beim Rausgehen ne Belohnung zu kassieren. Nee, Fräulein, hab das durchschaut und jetzt gibt es nix mehr. Vielleicht solltest Du nach dem Abrufen eine Weile warten, Hundi vielleicht auf seinen Platz schicken und wenn er da ne Weile ruhig ist und runtergefahren ist, dann erst belohnen. Mußt ja die Verhaltenskette irgendwie durchbrechen.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Behandele jedes Problem wie ein Hund es tun würde.

    Kannst Du es nicht essen oder damit spielen, pinkele drauf und geh weiter...

  • Zitat von "flying-paws"

    Du hast da im Grunde zwei Übungen. Einmal das Nein und dann das zu Dir rufen. Für Nein gibt es grundsätzlich keine Belohnung, da man da ja mit Strafe arbeitet und das Beenden dieser dann ja wieder die Belohnung darstellt.


    Wenn Du sie zu Dir rufst, müsstest Du das eigentlich schon immer mal wieder belohnen. Aber eigentlich ist das ja unnötig in dem Fall. Das heißt, Du willst ja eigentlich nur, dass sie mit ihrem Verhalten bei der Katze aufhört. Also konzentriere Dich auch nur darauf und lass das zu Dir rufen weg.


    Viele Grüße
    Corinna


    OK, ich wiederhole mal was du geschrieben hast mit meinen Worten und du sagst mir bitte ob ich es richtig verstanden habe.


    Ich soll NEIN sagen damit sie von der Katze ablässt.
    Sobald sie ablässt: verbales Lob


    Was aber wenn sie auf mein Komando nicht ablässt? Oder nur kurz und dann wieder die Katze traktiert?
    Soll ich dann nochmals NEIN sagen und/oder sie dort am Halsband wegholen?
    Bis her hab ich sie dann zu mir gerufen und verbal und teilweise Leckerli fürs herkommen belohnt, oder durch Spielaufforderung abgelenkt.
    Aber auch die Spielaufforderung kann ja sone Verhaltenskette auslösen. Hund ärgert Katze - wird in ihren Augen mit Spiel belohnt?
    (Der Kater wehrt sich nicht, schein völlig dement und geht ihr kaum aus dem Weg, hatte aber schon ein schlimmes Putzekzem welches lt TA daher kommen kann)

    Lieber Gruß
    von Elke+Frida - Berner Sennenhund *07.10.2016
    und Gina im Herzen - *07.06.2008 +29.11.2016

  • Habe gestern auch so ein Verhalten bei Joy festgestellt. Und zwar üben wir intensiv das Abrufen, also jeden Abend wenn wir spatzieren gehen und sie frei laufen kann, rufen wir sie in 20min laufen ca. 15mal ab.
    Mir ist jetzt gestern aufgefallen, dass sie wenn ich sie rufe mittlerweile zwar kommt *freu*, also kommt angedüst, wennn sie beim erstenmal rufen kommt, nimmt sie das suuuuuuperleckerle und ist wieder weg sobald ich sie streicheln möchte, ich darf sie also nicht anfassen.
    Wenn ich ihr 30sek. leckerli hinhalte aber sie nicht anfasse, bleibt sie so lange, aber sobald ich sie streicheln möchte ist sie weg.
    Wenn wir das am abend üben gehen dann rufen ich sie 15mal ab und sie wird nie angeleint, also ich rufe sie nicht nur ab um sie anzuleinen, aber bisher durfte sie lange nichtmehr frei laufen, weil sie nie gekommen ist, ist es vielleicht deswegen, weil sie denkt, jetzt bin ich mal frei und will nicht wieder angeleint werden?

    Für immer in meinem Herzen
    Joy *16.1.08 +9.4.09
    als Hund manchmal eine Katastrophe
    als Mensch unersetzlich

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Nein, so meinte ich es nicht.


    Gar kein Lob nach dem Strafen. Auch keine "Ablenkung" in Form von Spiel. Das ist nähmlich auch Lob. :wink: Das einzige was Du relativ neutral machen kannst, wenn sie ablässt (nicht DAMIT sie ablässt!, sondern, wenn sie es schon getan hat!), ihr neutral ein Spielzeug anbieten zum selbst damit spielen.


    Wenn sie das Nein nicht durchhält, dann bist zu zu nett. Nicht wegziehne oder ähnliches, dann einfach körpersprachlich und stimmlich "böser" werden. Also ruhig bedrohen durch drüberbeugen, starren und ganz grollige Stimme. Aber bitte sofort aufhören, wenn sie ablässt. Ist sie noch in Hab-Acht-Stellung, musst Du es auch sein, solange bis sie ablässt.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat von "Joy-DSH"

    Habe gestern auch so ein Verhalten bei Joy festgestellt. Und zwar üben wir intensiv das Abrufen, also jeden Abend wenn wir spatzieren gehen und sie frei laufen kann, rufen wir sie in 20min laufen ca. 15mal ab.
    Mir ist jetzt gestern aufgefallen, dass sie wenn ich sie rufe mittlerweile zwar kommt *freu*, also kommt angedüst, wennn sie beim erstenmal rufen kommt, nimmt sie das suuuuuuperleckerle und ist wieder weg sobald ich sie streicheln möchte, ich darf sie also nicht anfassen.
    Wenn ich ihr 30sek. leckerli hinhalte aber sie nicht anfasse, bleibt sie so lange, aber sobald ich sie streicheln möchte ist sie weg.
    Wenn wir das am abend üben gehen dann rufen ich sie 15mal ab und sie wird nie angeleint, also ich rufe sie nicht nur ab um sie anzuleinen, aber bisher durfte sie lange nichtmehr frei laufen, weil sie nie gekommen ist, ist es vielleicht deswegen, weil sie denkt, jetzt bin ich mal frei und will nicht wieder angeleint werden?


    du kannst ja so auch das Anleinen üben. Lass sie laufen, ruf sie ab, sie kommt zu dir: absitzen lassen, dann anleinen, dabei Leckerchen geben, ein paar Meter angeleint gehen, dann absitzen lassen, ableinen, dann muss sie noch kurz sitzen bleiben, dann gibst du sie mit "Lauf" frei. Das ganze ein paar mal auf dem Spaziergang wiederholen. Vielleicht hilft das ja? So lernt sie, dass An- und Ableinen normal ist. Ich leinen meinen zwar nicht immer wieder an, aber wenn ich ihn zu mir rufe, dann lasse ich ihn ímmer noch ein paar Sekunden sitzen, bis ich ihn wieder verbal freigebe.


    Oder vielleicht möchte sie in dem Moment einfach nciht gestreichelt werden? Manche Hunde mögen es nicht, gestreichelt zu werden, wenn sie "arbeiten", sprich Kommandos ausführen...

  • Ich denke wenn ich jetzt wieder anfange sie jedesmal anzuleinen, dann kommt sie wieder nichtmehr, weil sie nicht angeleint werden möchte. Aber sie hat noch die Schleppe dran, dass ich vielleicht versuche die festzuhalten und sie darf erst wieder gehen, wenn ich es sage, ich habe einfach angst, dass sie dann wieder garnicht kommt.

    Für immer in meinem Herzen
    Joy *16.1.08 +9.4.09
    als Hund manchmal eine Katastrophe
    als Mensch unersetzlich

  • schleppleine ist da glaub ich auch gut geeignet zum Üben. Das Ziel soll ja sein, dass der Hund sich anleinen lässt, weil es eben gerade nötig ist, nicht aber um ihn (aus seiner Sicht) zu ärgern. Deshalb fake ich das ab und zu mal. Und es macht ja im Grunde keinen Unterschied, ob er angeleint oder abgeleint ist, wenn er auf dein Kommando zum Losspurten wartet. Hoffe, das ist verständlich ausgedrückt.


    Also ein einfaches Beispiel: meiner geht ja auch oft an der Schleppe, dann ist halt die Schleppe dran, aber ich tue so, als wärs ne kurze Leine, das heißt, bevor er losdarf, setzt er sich (schleppe ist eh schon dran), ich fummle noch kurz hinten am Geschirr rum, so als machte ich was mit dem Leinenende, und dann erst schicke ich ihn los. Wenn ich ihn aus dem Laufen zu mir rufe, dann mache ich es manchmal genau so: Hund kommt angelaufen, setzt sich neben mich, ich fummle kurz an seinem geschirr rum und schicke ihn dann wieder weg. So ist das Anleinen mittlerweile kein Problem mehr (und das war es auch eine Zeitlang bei uns).

  • Zitat von "Joy-DSH"

    Ich denke wenn ich jetzt wieder anfange sie jedesmal anzuleinen, dann kommt sie wieder nichtmehr, weil sie nicht angeleint werden möchte. Aber sie hat noch die Schleppe dran, dass ich vielleicht versuche die festzuhalten und sie darf erst wieder gehen, wenn ich es sage, ich habe einfach angst, dass sie dann wieder garnicht kommt.


    Nicht festhalten, sondern einfach auf die Schleppleine treten und warten bis sie sich von selbst zuwendet. Ruhe reinbringen und belohnen, wenn sie an lockerer Leine bei Dir stehen bleibt. Dann irgendwann damit beginnen das Angefasst-Werden mit einzubauen. Allerdings solltest Du sie nicht wieder "freigeben", wenn sie sich angewidert versucht zu entziehen. Anfassen und warten bis sie wieder ruhig dasteht und sich entspannt hat, dann mit Signal wieder freigeben.


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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