Unser Tierarzt findet Barf ist nicht gut

  • Naja Scherbenstern ... ein bischen differenzierter muss man das schon sehen.

    Fast Food ist das nun nicht alles. Es gibt sehr gute Futtersorten ... ohne Getreide, ohne Zucker, Geschmacksverstärker und mit mehr als 4% Fleisch. Man muss nicht immer vom schlechtesten ausgehen.

    Zum Barf ... .die Ausgewogenheit beim barfen entsteht ja nicht durch einen Tag ... sondern über die Zeit verteilt. Es ist unmöglich an einem Tag alles zu füttern was ein Hund benötigt ... aber das ist ja auch nicht das worum es geht ;).

  • Ich hab Glück mit meiner Numa die frisst alles, aber ich hab hier im Forum gelesen, dass es helfen soll, Thunfischsaft aus der Dose (also die die im eigenen Saft sind) über das Futter zu kippen, weil dann riechts besser und dann gehen die Hunde wohl wieder ans Futter.

    Ansonsten würde ich auch knallhart sein, es ist noch kein Hund vor nem vollen Futternapf verhungert, und da du ja jetzt auch weißt, dass er körperlich gesund ist, tanzt er dir einfach auf der Nase rum! ;)

  • einer unserer Rüden hat jetzt fast 3 Wochen nichts gefressen, 10 kg abgenommen, nur wegen läufigen Hündinnen. Ich hatte mir auch schon Sorgen gemacht, aber plötzlich war alles wieder gut.
    In unserem Urlaub bei einem befreundeten Neufi-Züchter wurde ich auch sowas von rund gemacht, weil ich unsere Hunde roh ernähre. Ich wüßte nicht, wie sehr ich meinen Hunden schaden würde, schon mit dem ganzen rohen Geflügel. ich hätte doch schon sooo lange Hunde, aber dass ich sowas mitmachen würde, das könnten sie nicht verstehen. Ich kam mir echt vor wie ein Tierquäler. Aber meine Hunde fressen gerne roh und haben so tolles Fell. Ich werde sie immer roh ernähren.

    LG
    Elke

  • Keine Panik, ich seh das schon extrem differenziert! Und ich ahbe, auch wenn ich schon 4 Jahre barfe mehrfach alles Hinterfragt und wir schauen mehrfach nach ob es noch soweit DEM entspricht! ;)

    Zitat

    Fast Food ist das nun nicht alles. Es gibt sehr gute Futtersorten ... ohne Getreide, ohne Zucker, Geschmacksverstärker und mit mehr als 4% Fleisch. Man muss nicht immer vom schlechtesten ausgehen

    .

    Ja das gibt es, aber schauen wir uns mal an SEIT WANN es das erst gibt ;)
    Erst durch den Bio und Naturproduktehype UND weil so viele Leute barfen und da MUSS die Futtermittelindustrie nachziehen!

    So und dann müssen wir auch genau differenzieren WAS für Futtersorten die meisten TAs denn so vertreiben bzw. als GUT erachten? Und das sind sehr selten die von dir angesprochenen Zusatzstofflosen und Natürlichen Trofus. Oder?

    Und sorry das ist ALLES FastFood*g* Tüte/Dose auf, Futter in den Napf und gut ist.
    Wie ist das beim Fastfood bei uns? MD/BK Tüte auf, Pizza in den Ofen, Nudeln ins Wasser + Soße aus dem Glas erhizt, Dosensuppe warm gemacht, Becher auf, heißes Wasser drüber etc. und FERTIG :) Von daher...
    Und da gibt es mittlerweile auch SUPER Produkte. Biologisch angebaut, natürliche Inhaltsstoffe keine Zuckerzusatzstoffe, Geschmacksverstärker etc.pp. trotzdem BLEIBT es Fastfood oder?
    Und das gibt es auch erst seit kurzem - da der Markt hinterherziehen MUSS!

    Ich habe ja NICHT gesagt das Fastfood immer nur schlecht ist :p sondern das ich es als komisch betrachte meinem Hund das jeden Tag zukommen zu lassen...

    Zitat

    Zum Barf ... .die Ausgewogenheit beim barfen entsteht ja nicht durch einen Tag ... sondern über die Zeit verteilt. Es ist unmöglich an einem Tag alles zu füttern was ein Hund benötigt ... aber das ist ja auch nicht das worum es geht ;).

    Öhm, aber das ist es doch, ein Hund benötigt das ja nicht alles an einem Tag sondern über die zeit verteilt! ist bei uns menschen nicht anders! Der "Tagesbedarf" wurde nur von der Industrie erschaffen soweit ich weiß...

    Der Mensch ist ja z.b. auch nicht für all den Überfluss geschaffen sondern auch eher dafür das wir mal eine Zeit lang "Hungern". Also durststrecken zu überwinden haben - deswegen auch die fettpölsterchen. Es gibt sogar Leute die dadurch Älter werden und auch noch Jünger aussehen. Also Kulturen die nur so viel essen das sie egarde etwas im Magen haben und nie ein richtiges "Pappsattgefühl" auf kommen lassen.

    Nina

  • Zitat

    Ja das gibt es, aber schauen wir uns mal an SEIT WANN es das erst gibt ;)

    Darum ging es ja nicht. Du sprachst aber nur das schlechteste Futter an, was der Markt zu bieten hat. Mehr hab ich nicht gesagt ... es gibt auch sehr gutes Futter ;).

    Zitat

    Öhm, aber das ist es doch, ein Hund benötigt das ja nicht alles an einem Tag sondern über die zeit verteilt! ist bei uns menschen nicht anders! Der "Tagesbedarf" wurde nur von der Industrie erschaffen soweit ich weiß...

    Nix anderes habe ich gesagt ;)

  • Zitat

    Darum ging es ja nicht. Du sprachst aber nur das schlechteste Futter an, was der Markt zu bieten hat.

    Nein hab ich nicht...ich hab das gängige Futter angesprochen.
    Und wenn ich mich mal so in den Zooläden umschaue sind dort eben die gängigsten Futtermittel vertreten.
    Und bei den Tierärzten in den Praxen auch die eher teuren Marken, die aber nicht unbedingt super gut sind - zugegeben aber besser als manch anderes Futter.

    Eben das Futter was Ottonormal Hundehalter aufgrund von Werbung etc. kaufen würde. Und nicht das Futter was sich jemand kaufen würde der sich schonmal mit Barfen und der Fütterung und den Inhaltsstoffen an sich auseinander gesetzt hat.

    Nina

  • Zitat

    TA sollte man generell nicht nach futter fragen,die erzählen eh immer nur mist ;)

    Noe.....das darf man nun auch nicht so pauschalisieren.

    Fraegst Du meinen TA was das beste Futter fuer Hunde sei wuerde er dir zu BARF raten :)

  • Zitat

    Man kann leicht viele Leute für eine angeblich so tolle Sache begeistern, ohne das diese Menschen auch wirklich wissen was dahinter steckt.

    Ich hab Ahnung von Parasiten und allgemeiner Mikrobiologie und sehe trotzdem kein Problem in der Rohfütterung. So.

    Mich nervt es, dass "Barfer" gleich als unwissend abgestempelt werden.
    Und die ach so schlauen TA haben immer Recht. Ein Humanmediziner ist auch nicht automatisch ein Ernährungsberater.

    Ich mag es nicht, wenn Leute unreflektiert Pseudowissen preisgeben, welches scheinbar 1:1 aus irgendeinem Lehrbuch übernommen ist.


    Tagakm, ich habe einen riesen Respekt vor dir. Du scheinst wirklich Ahnung zu haben und eigentlich bin ich nur deshalb grade so biestig, weil ich auch schon in dem Thread mit der Magenumdrehung bemerkt habe, dass du um einiges reflektiertere und fachkundigere Fakten bieten kannst, als jemand der sich als tiermedizinisch geschult ankündigt.

    Sorry, normalerweise verkneife ich mir solche Beiträge, also haut mich, zu recht =)

    Zum Thema:
    Meine Tierärtzin versucht mir regelmäßig Royal Canin für die Katzen anzudrehen und ist auch überzeugt davon, dass das ein sehr gesundes Futter ist. Gleichzeitig legt sie großen Wert darauf eine Katzenzahnbürste zu kaufen, wegen der schlechten Zähne, die viele Katzen haben.
    Dass sie die Zahngesundheit mal mit dem Kohlenhydratanteil im Futter in Zusammenhang bringt, habe ich noch nicht gehört.
    Das kann man so auch auf das Hundefutter übertragen.

    Es ist sicherlich nicht alles ungesund, was in herkömmlichem Supermarktfutter steckt, aber es ist auch einfach so viel unnötiger Kram drin.
    Ist wie beim Menschen, wir kommen eigentlich auch ganz gut ohne Konservierungsstoffe, Glutamate, Aromen und dem ganzen Pipapo aus.
    Und im Endeffekt ist es um einiges gesünder für uns, auch wenn wir das vielleicht nicht sofort und extrem spüren.

    Das wofür der Hundeorganismus ursprünglich ausgelegt ist, sollte doch das gesündeste sein und nicht irgendein "Wellness-Cocktail", den der Mensch entwickelt hat.

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