leicht gefrustet...hatte tiertrainerin da

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  • Hallo,

    Ich glaube das Wort Dominanz wird gern verwendet, weil es dem Hundehalter geläufig ist. Man könnte ja auch sagen "Sie führen den Hund in der Situation nicht richtig. Deswegen übernimmt der Hund in diesem Augenblick die Führung" aber ist das nicht Dominanz? In dem Augenblick dominiert der Hund die Situation. Er bestimmt, wie man sich zu verhalten hat.

    Ich drücke die Daumen, dass die Trainerin Dir und Deinem Hund zu einem tollen Team verhelfen kann, wo ihr beide euch aufeinander verlassen könnt.

    Mich würde auch interessieren, wie Du mit der Situation umgehen solltest, wenn es doch zu seinem rumgemecker an der Leine kommt.

    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

  • Zitat


    Nun warum haben eigentlich alle Hunde, die vor ihrem Halter laufen ein Dominanzproblem?

    Weil:

    "Wenn über eine dumme Sache endlich Gras gewachsen ist, kommt sicher ein Kamel gelaufen, das alles wieder runterfrisst" Erich Kästner.

    Wenn ein Traineir immer noch irgend Dominanzegelaber von sich geben muß, heißt das für micht nur, dass derjeniger auf dem Wissenstand von vor 20 Jahren ist, und die Traingsmethoden zumindeste stark angezeifelt werden sollten.

    in dem Konkreten Fall mit der Historie würde ich konkreat am Problem (das im Detail bekannt ist) arbeiten, und nicht den Umweg über beide Polkappen (Dominanztheorie) gehen...

  • Zitat

    nun, sie hat uns etwas beobachtet und meinte dann, das jamie mir nicht glaubt, das ich die probleme für ihn löse und meint das selber tun zu müssen. und das würde sich darin zeigen, das er beim an der leine laufen vor mir läuft.

    Ich hätte auf Mobile Hundeschule getippt. Das selbe ich von einer Kundin gehört mit Ihrem "dominanten" Shih-Tzu (10 Monate alt).
    Das ging dann soweit, dass die Kundin (65 Jahre alt) die großen Fenstertüren in ihrer Wohnung zukleben musste, damit der dominante Hund nicht versucht das Frauchen zu schützen (durch Bellen :lachtot: ). Die kleine Paula durfte ab sofort nur noch an kurzer Leine hinter Frauchen herlaufen, Schnüffeln und andere Hunde begrüßen wurden verboten. :irre:

  • Zitat

    in dem Konkreten Fall mit der Historie würde ich konkreat am Problem (das im Detail bekannt ist) arbeiten, und nicht den Umweg über beide Polkappen (Dominanztheorie) gehen...


    hier stimme ich in sofern zu, das die Erklärung der "Dominanztheroie" mir zu pauschal ist (bzw., da leider immer wieder missbraucht, hier gar nicht hingehört).

    Aber oft (seeehr oft sogar) muss man den kompletten Umgang sich anschauen und wird sehen dass das Pöbeln nur ein Teil ist. Wird der andere Teil auch beachtet (evtl. Grenzlosigkeit des Hundes) hat das positive Auswirkungen auf einen Leinenpöbler der sich dann plötzlich auch in der Situation zurück nimmt.

    Also Grundlegend würde ich erstmal nicht sagen das die Trainerin gar nicht Recht hat. Sie drückt sich halt "pauschal" aus.

    Das nicht "räumliche Einschränken" eines Hundes kann zu gewaltigen Problemen führen, da der Hund ohne jegliche Führung ist.

    Diese Einschränkungen müssen dann nicht bis zum Sanktnimmerleinstag eingehalten werden, sondern richten sich nach 1. der korrekten Umsetzung des HH und damit auch 2. nach dem Einlassen des Hundes darauf.

  • Ich finde auch dass sich das ganze sehr stark nach mobiler Hundeschule anhört... Die sind ja auch sehr auf dieser Dominanzschiene und meinen dass der Hund nur pinkeln darf, wenns Herrchen ihm erlaubt :irre:

  • dann bin ich auch so ein böser mensch..

    ich verbiete meinem Hund nicht zu Pinkeln .. aber es gelten eben Regeln.

    es wird nicht gekackert und gepieselt und auch nicht markiert : Am Rad laufend , auf Gehwegen, allgemein in der Stad, bei geltenden Kommandos wie "Fuss" oder auf dem weg ins "Hier" ;) ...

    er kann nachts 12-13 Stunden anhalten ..bis 7 Stunden in der Wohnung warten .. dann kann er sich auch zurücknehmen bis er in von mir freigegebenen Zonen ist um sich zu lösen .. die gelegenheit bekommt er oft genug , ohne zu platzen :D
    wenn ich meinen hund an der Leine habe habe ich keine Lust alle 2 sekunden dem monsieur bei seinen "Dringenden Angelegenheiten" zuzuschauen und stehenzubleiben...das kann er alles im Freilauf nach Lust und Liebe aufholen.

  • Hallo,

    ich sehe das so wie Malimix und Terry.
    Genau das wollte ich mit meinem ersten Posting hier ausdrücken.

    Wir sagen hier auch immer, dass wir das Hund-Mensch Team nicht beurteilen können und dass es auf jeden Fall besser wäre einen privaten Trainer zu konsultieren, der sich die Sache vor Ort anschaut.

    Warum meinen wir dann einen Trainer beurteilen zu müssen, den wir nie gesehen haben und lediglich einige Sätze von diesem kennen obwohl bei einer Trainerstunde mindestens eine Stunde lang geredet und beurteilt wird?

    Wir bräuchten eigentlich, um überhaupt etwas beurteilen zu können, zu den Trainerstatements eine Erläuterung warum dies gesagt wurde.

    z.B.
    HH sagt: der Trainer sagte ich solle dem Hund das Pipimachen verbieten
    wir fragen: Warum und in welcher Situation?
    HH antwortet: weil er alles immer anpieselt von Häuserecken, bis Autos, Fahrräder und Laternen.

    Was würdet ihr jetzt sagen?

    Ich würde sagen:
    ja, da geb ich dem Trainer recht, das geht so nicht

    Anders:
    HH sagt: der Trainer sagt ich solle dem Hund das Pipimachen verbieten
    wir fragen: Warum?
    HH antwortet: weil ein Hund unter mir steht und er nicht in meiner Anwesenheit Pipi machen soll. Dies stellt meine Rangfolge in Frage!

    Ich würde sagen:
    der Trainer spinnt!

    Es gibt wirklich Trainer, die der Meinung sind, ein Hund solle nur dann Pipi machen wenn der HH es nicht sehen kann...

    Also ich wage es nicht, hier jetzt den Trainer schlecht zu machen ohne genauere Informationen oder Erklärungen.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Zitat

    z.B.
    HH sagt: der Trainer sagte ich solle dem Hund das Pipimachen verbieten
    wir fragen: Warum und in welcher Situation?
    HH antwortet: weil er alles immer anpieselt von Häuserecken, bis Autos, Fahrräder und Laternen.

    Was würdet ihr jetzt sagen?

    Ich würde sagen:
    ja, da geb ich dem Trainer recht, das geht so nicht

    Seh ich nicht so...

    Nina

  • Ich habe dem Trainer nicht beurteilt, sondern nur festgestellt, das es komische Ansätze sind, für einen Hund mit dieser Historie.
    Was ich vermisse ist eine klare Anweisung, was der HH in der Situation machen soll, wenn er pöbbelt.
    Und was mich halt etwas störte war die pauschale Aussage, das der Hund dominant ist, weil er vor dem Besitzer läuft.
    Wenn man nun sagt: der Hund ist dominant, weil er angespannt suchend vor läuft okay. Aber was nun wenn der Hund entspannt vor mir läuft?

    Eben so finde ich es quatsch, das ich meinem Hund das Pinkeln verbieten soll. Klar gibt es regeln, auch bei uns und natürlich sind Hauswände, Fahrräder, Autos und Geschäftsauslagen tabu. Natürlich geht es auch nicht, wenn ich es eilig habe oder in der Fußgängerzone oder auch auf Bahnhöfen ist es nicht angebracht und es wurde den Hunden beigebracht eben nicht zu machen, aber wenn er nun muss, dann soll er doch machen, wo er möchte und da bliebe ich auch gerne mal stehen.

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