Border Collie über-/unterfordert?
-
-
Hallöchen Ihr!
Brauche mal eure Hilfe
allerdings nicht wegen meinem eigenen Hund.Gestern hatte ich eine etwas unheimliche Begegnung. War mit ner Kollegin auf der Hundewiese verabredet. War auch erst ganz schön, wir waren nur zu zweit, haben mit den Hundis nen paar Übungen gemacht, die haben gespielt usw.!
Dann kam eine Freundin meiner Kollegin mit Ihrem Border-Collie. Der wird jetzt 4 Jahre alt und hat einen total irren Blick und tänzelt auch die ganze Zeit so komisch. Das Mädel hatte einen Wurfarm und nen Ball dabei. Sie nimmt den Ball auf, Hund rennt schon los, sie wirft, Hund holt Ball, legt ihn ihr vor die Füsse und rennt wieder los. Sie wirft wieder, und das ging über ne Stunde so. Mit 5 Minuten Pause dazwischen, in der der Hund gebellt hat und rumgetänzelt ist. Ich war echt nen bissel geschockt.

Heute hab ich mich nochmal mit meiner Kollegin darüber unterhalten und bin mir jetzt nicht sicher, ob der Hund über- oder unterfordert ist. Laut den Erzählungen meiner Kollegin bellt der Hund ständig, wenn man nichts mit ihm macht. Der spielt nicht mit anderen Hunden, der rennt nicht über Felder zum schnuppern, nix. Wenn sie mit ihm spazieren geht, läuft er neben ihr her oder holt etwas, was sie ihm werfen soll. Tut sie das nicht, bellt er. Der würde auch 3 Stunden am Stück bellen, sagt sie. Sie wurde auch schon ganz oft blöd angemacht, weil er die ganze Zeit bellt beim spazieren gehen und sie ihm nix wirft. Totaler Junkie der Hund.
Allerdings kann der auch mal nen paar Stunden alleine zu Hause sein. Wenn sie mit ihm zu Hause ist, macht sie auch Spielchen mit ihm. Lässt ihn Sachen holen, bringt ihm Tricks bei. Wenn sie im Haus nichts macht, bellt er zwar nicht, kommt aber überhaupt nicht zur Ruhe... Ihre Schwester fährt wohl auch jeden morgen mit ihm Fahrrad, somit hat der natürlich auch ne suuuuuuuuper Kondition...
Sie geht auch jeden Samstag mit ihm zur Hundeschule, aber die Trainerin weiß wohl auch keinen Rat mehr. Er kriegt dann nen Maulkorb um, damit er nicht bellt. Funktioniert natürlich nur bedingt, aber wenn die anderen Hunde zusammen spielen bellt er die ganze Zeit nur und verständlicher Weise sind alle nur noch genervt...
Ein Hüteseminar haben sie wohl schon gemacht, und sie würde das wohl auch weitermachen, aber das liebe Geld... Dazu sag ich jetzt mal lieber nix mehr.
Tja, und meine Kollegin fragt mich jetzt, ob mir nicht was einfällt was man da noch machen könnte. Ich glaube ja, der arme wurde von Anfang an immer nur gepusht, klar Border-Collie, der muss ja viel machen... Aber was ich weiter raten soll, weiß ich auch nicht so genau, dafür kenn ich mich mit solchen „Problemen“ einfach zu wenig aus.
Der arme Hund und sein Frauchen (was nur leider nicht mehr weiter weiß) tun mir echt leid und ich fänds super wenn ihr ein paar Tipps hättet, wie man gegen das ständige Bellen und Unruhigsein arbeiten kann! Irgendwie muss man den Hund doch wieder etwas runterfahren können, oder?
Und, wenn ihr einen guten Trainer in PLZ-Gebiet 33 empfehlen könnt, dann wäre ich auch hier über Kontaktdaten sehr dankbar!
Vielen Dank schon mal im Voraus für’s lesen und antworten!

LG, Sönnchen
-
21. Oktober 2008 um 10:21
schau mal hier:
Border Collie über-/unterfordert? - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Dazu kann man nur sagen 'Balljunky'
Sofort den Ball weg lassen und den Hund entsprechend seiner genetischen Veranlagung am Vieh arbeiten lassen. -
Hi!
Klingt für mich nach einem extremen Balljunkie. Den würde ich zuerst mal auf kompletten Ballentzug setzen. Mal versuchen was passiert wenn der Ball wirklich weg ist, was dann nach ein paar Tagen mit dem Hund passiert (fängt er wieder an zu schnuppern, spielen, ...).
Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Trainersuche, schau doch mal bei Animal-Learn nach.
Und viel Erfolg dabei die Tipps in die richtigen Worte zu verpacken.
Liebe Grüße, Meja mit ihrem "Möchte-gern-Balljunkie"

-
Außerdem ist eine Stunde lang Bällchen werfen viiiiel zu lange!Das schadet den Gelenken.Durch das Bellen will er bestimmen,dass sein Frauchen etwas wirft.Ich würde auch mit dem Apportieren sofort aufhören.Sie soll lieber den Ball verstecken und den Hund suchen lassen.Er braucht viel Nasenarbeit um ausgelastet zu sein.
Ich verstecke Gegenstände oder Leckerchen und mein Aussie sucht sie dann,draußen und auch im Haus.
Ein Hütehund braucht nicht nur viel Bewegung,sondern auch viel Kopfarbeit,um ausgelastet zun sein. -
Hi Ihr Zwei,
danke für die schnellen Antworten.
agil
Das war das erste, was ich zu meiner Kollegin gesagt hab, aber das Mädel muss wohl erst noch davon überzeugt werden, das es mit Ball schlimmer anstatt besser wird.lillameja
Leider kann ich die Tips ja nur meiner Kollegin geben, Sie muss es dann "an die Frau" bringen. Verstehe wirklich, das es nicht leicht ist, einer Freundin sowas zu sagen, aber da muss sie jetzt durch! Habe ihr gerade den Link zu Animal Learn geschickt und ihr gesagt, sie soll ihr nahelegen, wenigstens mal dort anzurufen. - Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Stand ja schon da, was passiert. Der Hund schleppt etwas anderes an, was dann geworfen werden soll.
Ich würde nichts mehr werfen, solange der Hund bellt. Sobald der Hund mal still ist - selbst wenn es zum Luft holen ist - dann werfen.
So lernt der Hund - hoffentlich - das es nichts gibt, solange er Theater macht. Halt Impulskontrolle und irgendwann wird der Hund dann hoffentlich beginnen, sich schneller abzuregen und irgendwann geduldig warten.Bei dem was oben steht, würde ich sofort das Beschäftigungsprogramm etwas runter fahren und mit ihm an einer konditionierten Entspannung arbeiten, damit der Hund auch mal zur Ruhe kommt.
Nach dem was dort steht, denke ich eher an eine Überforderung. -
jamey
Ja, das hab ich ihr alles schon gesagt...Cerridwen
Leider weiß ich auch nur von meiner Kollegin, was so mit dem Hund gemacht wird. Morgens radfahren, dann nen paar Stunden alleine, am späten Nachmittag dann Hundeschule oder spazieren oder Hundewiese. Wirklich gearbeitet wird er nicht, leider...Meine Kollegin weiß nur leider auch nicht, wie sie ihr das alles sagen soll, weil die eh schon immer so genervt ist weil alle sich über den "Kläffer" beschweren. Aber es ist nunmal ihre Freundin und da muss sie jetzt durch. Fertig.
-
genau das hatt meine auch gemacht.
habe sie im april übernommen sie war damals 1.5 jahre alt.
alls ich sie das erste maö sah dacht ich nein so ein verücktes viech.schloss sie aber schnell in mein herz und nahm sie mitnach hause.................
also sie wollt andauernd nur spielen und zwar immer keine minute ruhe.
auch beim spatzieren immer nur spielen sie brachte jeden mist was sie gefunden hatt nur um mal hinterher zurennen.
ich habe noch einen 2 border der ist aber ganz anders.musste dann alle spielzeuge zuhause versorgen.ich nahm auch keine spielzeuge mehr mit zum spatzieren sont war sie gar nicht ansprechbar.machte dann viel mit futter 2 .gehe mal die woche ins agility 1 mal pro woche hundeschule den rest nehmme ich die 2 mit zum reiten.
und jetzt ist sie ein ganz anderer hund. -
Total überfordert.
Finde ich ziemlich klar.Ich habe gestern mit einem neuen Kunden angefangen.
BC, 5 Monate alt, und auf dem besten Weg, so zu werden.
Zum Glück haben die uns jetzt angerufen, und nicht in einem halben Jahr.Der Besitzer war total erstaunt, als ich ihm sagte, dass er die
Dauerbeschäftigung lassen muss, und eher was Sinvolles mit Hundi
anfangen soll. Und dass sie viiiiel Ruhe braucht.Er dachte eben auch. BC muss 24 Stunden Job haben.
Viele Menschen wissen es einfach nicht. Man kann ihnen kaum Vorwürfe machen,
da eben sogar einige Trainer diese Ansicht vertreten.LG
Chrissi -
Schickt sie am besten mal zu jemanden, der sich wirklich mit Border Collies auskennt. Vielleicht mag sie ja mal bei einem Hütetraining zuschauen und dort andere (normale) Border Collies und deren Halter treffen. Sie muss ja nicht mitmachen mit ihrem Hund, aber mal ein paar Kenner ihrer Rasse treffen... der Trainer ist das ja offensichtlich nicht...
Von wo kommt sie denn?
Der Hund tut mir leid :/
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!