Agressiver Rüde
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Mein Simba ist gegenüber anderen Rüden, insbesondere wenn er an der Leine läuft, sehr agressiv. Dieses Verhalten äußert sich durch Ziehen an der Leine, lautes Bellen, die "Bürste" und - wenn ich ihn loslassen sollte - würde er den anderen erstmal angreifen. Er reagiert aber nicht auf alle Rüden so. Leider haben wir bis jetzt nur zwei "vernünftige" Tierhalterinnen getroffen, die diesem Gebelle nicht aus dem Weg gegangen sind, sondern zusammen mit uns die Hunde vorsichtig nähern ließen, bis vor allem durch zureden Ruhe einkehrte. Als Hintergrundinfo ist vielleicht noch interessant, daß er als Welpe im Alter von 6 Monaten von einem anderen aggressiven Hund angefallen gebissen und verletzt wurde. Hündinnen gegenüber ist er lammfromm.
Ist mein Simba ein sogenannter Alpharüde oder hat er eine andere "Macke", die Euch bekannt vorkommt und die Ihr Eurem Hund abgewöhnt habt? Laut seiner Tierärztin ist eine Kastration unsinnig, da diese bestehende Feindschaften nicht auflöst.
Ich würde mich sehr über Eure Tipps und Erfahrungsberichte freuen. -
10. Oktober 2008 um 19:51
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Agressiver Rüde - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Ich kann nur sagen, dass du nicht allein bist.
Genau den Beitrag hätte ich schreiben können.
Mir geht es ganz genauso und meinem Hund ist das selbe passiert.
Ich bin gerade auf der Suche nach einem neuen Hundetrainer gewesen.
Einen hatte ich schon. Er hat seine Arbeit sehr gut gemacht.
Aber irgendwie hat sich Carlsson nicht viel verändert.
Ich denke das liegt an mir.Ich kann Dir leider nicht weiterhelfen.
Das erste Treffen mit dem neuen Trainer ist Ende Oktober.
Ich kann dann ja mal berichten...Viele Grüße !
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Hallo!
Das liegt bei deinem bestimmt am Namen Karlson,so heisst meiner auch.
Der meint mit seinen zwölf Jahren immer noch er wäre der King.Er war lange im Tierheim und hatte dort auch etliche Beissereien,bei denen er allerdings das Opfer war.
Wie reagiert er wenn du ihn langsam an den anderen Rüden ranlässt?
Geht er richtig auf die anderen los,wenn er ohne Leine ist?Ist er da vorherschon am toben? -
Hallo,
ich habe auch so einen Rüpelrüden!
Auch er wurde schon im Welpenalter gebissen und hatte in der Junghundphase schlechte Erfahrungen mit anderen Rüden sammeln müssen.
Damals war ich so blöde und habe auf andere Hlater gehört: "Bloß nicht eingreifen, die machen da schon unter sich aus".
So hat er gelernt: Angriff ist der beste Weg der Verteidigung.
Wir haben auch zwei Trainer durch. Das Problem hat sich nicht verbessert, wir haben gelernt, damit umzugehen.
Zu unkastrierten Rüden lasse ich ihn nicht mehr, Kastraten und Hündinnen sind kein Problem.Wenn Rüden an uns vorbei müssen, leine ich meinen an und lasse ihn absitzen und füttere ihn solange mit Leckerlies, bis der andere Rüde vorbei ist, das ist für alle Beteilgten recht entspannend.
Hut ab, deine Tierärztin hat Recht, eine Kastration wird in diesem Fall kaum etwas bringen, da seine Abneigung gegen Rüden wohl erfahrungs-und nicht hormonell bedingt ist. Viele Tierärzte raten leider auch in solchen Fällen häufig zur Kastration.
Ausprobieren kannst du mal eine chemische Kastration. Wenn sich sein Verhalten darunter gegenüber Rüden verbessert, könnte eine Kastra hilfreich sein. Das Problem aber wird alleine daurch nicht bewältigt.Gruß
Leo
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Halli, hallo,
macht er das denn schon immer, also seit er gebissen wurde? Wie alt ist er denn jetzt?
Macht er das auch ohne leine?
Also ich arbeite seit längerem mit meinem auch daran. finde es manchmal schon anstrengend, zumal ich selbst auch viel an mir arbeiten muss, um ihm die nötige Sicherheit geben zu können.
Gibt es bei euch denn nen Wohlfühlabstand, also eine Distanz in der er noch nicht auslöst???
Glaub es gab hier schon mal nen guten Beitrag zu einem Thema in die Richtung, der wäre bestimmt lesenswert. (wenn ich ihn grad finden würde)
glaub helfen tut aber nur ein guter trainer...;-), da ja jeder hund und sein "problem" unterschiedlich sind.
Ehrlich gesagt denke ich aber, dass viel viel mehr hundeführer schwierigkeiten in der richtung haben, als es zugeben oder sich selbst eingestehen wollen...
Wünsche euch noch einen schönen abend!
grüßle
esther -
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Hallöle!
Also ich denke, so wie Du es beschreibst, ist Simba schlichtweg unsicher. Höchstwahrscheinlich von der schlechten Erfahrung her. Denn bei solchen Hunden ist "Angriff die beste Verteidigung". So nach dem Motto bevor der andere Hund mir was tut, sag ich direkt bescheid.
Bei unsicheren Hunden finde ich es besonders wichtig, dass DU ihm die Sicherheit gibst.
Damit meine ich, dass dein Hund lernt, dass du die Situation im Griff hast und er sich an Dir orientiert.
Ich persönlich würde den Hund an der Leine lassen und zunächst auch garnicht unbedingt den Kontakt an der Leine einfordern, geht oftmals schief.
Ich mache es zum Beispiel so, dass wenn mir ein anderer Hund an der Leine entgegen kommt, ich meine Hund auf die andere Seite nehme, also so dass ich zwischen dem anderen Hund und meinem bin.Mich würde noch interessieren, wie Du dich in solchen Situationen fühlst? Falls Du das nicht schon geschrieben hast. Denn falls Du ebenfalls unsicher sein solltest, überträgt sich das auch auf deinen Hund. Sender und Empfänger!
Viele Grüße

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Also wegen der Leinenaggression kannst Du dier mal diesn Thread:
https://www.dogforum.de/viewtopic.php?t=22879
ansehen.
Ganz lesenswert zu diesem Thema ist auch dieses Büchlein:
Ich würde, nach dem was Du beschreibst auch eher auf Unsicherheit tippen. Ein wirklich selbstsicherer Rüde hätte es nicht nötig, sich aufzuspielen.
Ich verstehe Deinen Post so, dass Dein Hund so gut wie gar keinen unangeleinten Kontakt zu anderen Rüden hat. Daran würde ggf. etwas ändern -wenn Du selber unsicher bist, eventuell in einer Hundeschule. Manche Hundeschulen bieten auch Spieltreffs an - vielleicht wäre soetwas was für euch.
Je nachdem aus welchem Grund Dein Hund dieses Verhalten zeigt könnte die Kastration zwar das Training unter Umständen erleichtern, es könnte aber auch gewaltig nach hinten losgehen und Dein Hund wird noch unsicherer und das Verhalten verschlechtert sich. In jedem Fall ersetzt die Kastration nicht das Training, sondern kann es bestenfalls unterstützen. Ich würde an eurer Stelle ersteinmal so versuchen, dass Problem in den Griff zu bekommen.
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Hallo,
woher weißt Du, dass Dein Rüde ein Alpharüde ist?
Was machst Du, wenn er an der Leine dieses Theater veranstaltet?
Ich finde es wohl sehr mutig, dass Du ihn, wenn er diese Welle macht, angeleint zu anderen Hunden lässt.
Mir wäre die Gefahr zu groß, dass etwas passiert.Wichtig ist, dass Du dem Hund Sicherheit gibst, ruhig und souverän reagierst.
Du solltest dem Hund die anderen Hunde schmackhaft machen, indem Du, sobald ein fremder Hund auf Euch zukommt, Dein Hund noch ruhig ist, ihn lobst.
Nicht erst loben, wenn der andere Hund schon an Euch vorbeigegangen ist. -
Zitat
Leider haben wir bis jetzt nur zwei "vernünftige" Tierhalterinnen getroffen, die diesem Gebelle nicht aus dem Weg gegangen sind, sondern zusammen mit uns die Hunde vorsichtig nähern ließen, bis vor allem durch zureden Ruhe einkehrte.
Ist zwar eine Möglichkeit der Impulskontrolle, aber es gibt bessere Wege dem Problem beizukommen.
Das Büchlein "Alter Angeber" wurde dir ja schon empfohlen.
Denn es ist sinnvoller, nicht in die Konfrontation zu gehen, sondern der Konfrontation ausweichen und so den Punkt zu belohnen, an dem der Hund noch ruhig ist und dann langsam diesen Punkt immer näher an den fremden Rüden verlegen.
Ich persönlich würde auch keine Annäherung von einem bellenden Hund an der Leine zu meinem Hund dulden und schon gar nicht warten, bis sich dieser beruhigt. Zum einen hat mein Hund auch irgendwann auch mal den Papp auf und würde mitpöbeln und darauf hätte ich ja nun mal gar keine Lust. Zum anderen habe ich es immer wieder erlebt, das sich Hunde schneller beruhigen und wieder ansprechbar wird, wenn er den "Feind" nicht mehr sieht, nur hat er dann den Erfolg ich belle also geht der.
Ich für mich gehe eher den Weg, Ruhe bestätigen und Annäherung nur in Ruhe zulassen. -
Das ist wohl wahr. Denn irgendwann reicht es auch dem friedfertigsten Rüden angepöbelt zu werden.
Ich z. B. bin dann so "vernünftig", daß ich solch einem Rüden aus dem Wege gehe. Denn was mein Arthos mit dem macht, muß ich auch nicht haben.
Klein-Idefix war in seiner Junghundzeit solch ein Leinenpöbler. Kunststück, er hatte ja auch einen Neufundländer neben sich. Ich bin dann konsequent nur mit ihm alleine gegangen, bis er sich anderen Rüden ohne Theater nähern konnte. Ab da durfte dann auch gespielt und getobt werden.
Es dauert etwas, aber mit Ruhe, Lob (Leckerchen) und konsequentem Handeln kriegt man das hin.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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