Hund mit geistiger Behinderung
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Aengstliche Hunde und pathologisch verhaltensgestoerte Hunde sind ein riesiger Unterschied

Oh man Taga es wäre ja evtl. ein Versuch wert. Wenn du mal net irgendwas auszusetzen hast biste wohl auch unglücklich. Wer sagt denn das er pathologisch verhaltensgestört ist? Er kennt es halt nicht deswegen könnte man es versuchen s.ä. desensibilisierung. Ist ja wohl besser wie einschläfern. -
8. Oktober 2008 um 22:28
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Oh man Taga es wäre ja evtl. ein Versuch wert.Klar isses das....hab' doch nicht gesagt das mit dem Tier nicht gearbeitet werden sollte.
ZitatWenn du mal net irgendwas auszusetzen hast biste wohl auch unglücklich.
Naaa....ich weiss das ich kein Staendignoergler bin und so auch nicht rueberkomme
ZitatWer sagt denn das er pathologisch verhaltensgestört ist?
Die TS im Ausgangsbeitrag.
ZitatEr kennt es halt nicht deswegen könnte man es versuchen s.ä. desensibilisierung. Ist ja wohl besser wie einschläfern.
Klar...hab' ich dazu geraten den Hund einzuschlaefern?
Ich wuerde mich hueten, ich kenne das Tier schliesslich gar nicht. -
ich denke dem kleinen ist sicher zu helfen, ich würde ihn wie einen welpen behandeln, also ganz von vorne, langsam mit positiver bestärkung arbeiten. ich denke er wird durch die tötungsstation noch nicht viel vom leben gehabt haben und wenig positive erfahrungen gemacht haben.
an deiner stelle würde ich versuchen raus zu finden welche leckerlies er mag und ob es vllt ein spiel gibt was er mag.
dann erst mal mit dem namens spiel beginnen und dann auf ein lob konditionieren wie beim clickern.
dann langsam anfangen ihn an alltägliches gewöhnen und wenn er entspannt ist loben, leckerlie etc. wenn er angst zeigt versuchen ihn auf dich aufmerksam zu machen, die situation mit was positiven verbinden und immer nur kleine schritte.ich drück dir auf alle fälle die daumen
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Da fängt das nächste Problem an,er nimmt keine Leckerlis,auch keine Wurst oder so.Das mit dem auf mich aufmerksam machen ist schwierig,er steigert sich schnell in eine Situation rein,bockt,gehtrückwärts,dreht sich im Kreis.Ich beruhig ihn dann indem ich mit ihm rede und das funktioniert auch recht gut.Erziehen oder spielen ist denke ich unmöglich.
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Aber ich denke man kann mit einem solchen Hund gut Leben wenn man sich der Verantwortung bewusst ist.
Ein Rücksichtsvolle Liebherziger neuer Begleiter währe wohl das beste.
Mit Hundeerfahrung und guten Grundlagen.
Das denke ich auch. Denn im jetzigen Zustand, so völlig verstört und ohne Vertrauen, wird er Lernprozessen sicher noch nicht zugänglich sein. Hier sind wirkliche Tierfreunde mit ganz besonderem Herz, Zeit und Geduld gefragt. Vielleicht könnt Ihr ihn ja bei Webseiten wie Handicap-Hunde o.ä. einstellen?
Finde es jedenfalls toll, wie Du Dich einsetzest für ihn und dass er Dir die Hand abschleckt, lässt ja hoffen. Drücke Euch ganz fest die Daumen, dass er zu den richtigen Leuten kommt.
LG Francisca - Vor einem Moment
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Er hatte entweder Staupe oder eine Hirnhautentzündung und hat davon leider bleibende Schäden behalten.
Nun, das bedeutet, das er nie wirklich gesund werden wird und seine motorischen Störungen und Verhaltensdefizite nie komplett ablegen wird. In einem für ihn perfekten Umfeld kann sich der Zustand zwar bessern, aber das TH ist leider nicht dieses Umfeld.Ich wünsche der armen Seele, daß er die Nadel im Heuhaufen findet. Im TH Recklinghausen war ein ähnlicher Fall im letzten Jahr (ein Parson Russel mit gleichen Symptomen). Dieser Hund wurde in "tieresucheneinzuhause" vorgestellt und hat tatsächlich ein zuhause gefunden.
Gebt also (noch) nicht auf!
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In solchen Situationen finde ich , muss man abwägen. Kann der Hund
so leben ? Wenn er noch in der Lage ist, freude zu empfinden oder
wie man das beschreiben soll bei Hunden.Wenn er sich noch motivieren
lässt , wenn er noch aufmerksam ist. Wenn man -fast- ausschliessen
kann dass er schmerzen hat, wenn er einigermassen gehen kann , dann
würde ich ihn nicht einschläfen. Das Psychische ist machbar wenn man
es kann.
Mal angenommen mein Hund würde durch irgendetwas "behindert"
werden , ich würde ihn behalten. Solange er Hund sein kann auf
jeden Fall. -
Er hat keine Schmerzen,kann normal laufen,frisst gerne Dosenfutter und "freut" sich wenn er mich oder andere Hunde in seiner Nähe hat.Bei mir daheim war ihm das alles zuviel.Die anderen Tiere,die Wohnung,die er ja nicht kennt...Er kam da überhaupt nicht zur Ruhe.
Was genau für Symptome hatte der Hund aus Recklinghausen und an was für Leute wurde er vermittelt? -
Zitat
Was genau für Symptome hatte der Hund aus Recklinghausen und an was für Leute wurde er vermittelt?
Also, er war offensichtlich in der Versorgungs- und Prägunsphase unterversorgt. Er wurde der Mutter zu früh weggenommen. Durch die mangelhafte Versorgung mit Immunstoffen hat er vermutlich eine Hirnkrankheit erlitten. Genau liess sich das aber - meine ich - nicht mehr rekonstuieren, da dieAngaben der Vorbesitzer zu spärlich waren.
Er war hyperaktiv, drehte sich häufig im Kreis, hatte manchmal "Schlagseite" (beim Spazieregehen z.B. drohte er manchmal zu einer Seite wegzusacken), er war ängstlich gegenüber vielen Hunden und manchen Menschen (aber nicht angst-aggressiv), hatte Konzentrationsmängel und offenichtlich ein deutlich geringeres Lern- und Erinnerungsvermögen als ein gesunder Hund.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat ihn ein älteres Paar genommen, Marke"rüstige Rentner", die Erfahung mit Problemhunden und natürlich viel Zeit für den Hund hatten.
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Ich denke das wäre auch für Billi das rchtige.Am besten ein Haus mit Garten wo er halt raus und rein kann.Im Tierheim ist er in einer Box mit Innen- und Aussenbereich.Ich hoffe es findet sich bald jemand der ihm eine Chance gibt.
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