Erziehung beim Welpe schon strikt und konsequent sein???

  • an... ?
    er ist fast 10 wochen und seit der 7.woche bei uns hatten vorher intensiv Kontakt bereits.
    Jetzt kann er in der Wohnung für lecker sitz,platz,pfote geben und etwas bleib und aus
    draussen gehts schwirieger-
    so Frage:
    sollte ich auch jetzt schon beginnen so zu arbeiten, dass JEDER befehl ausgeführt werden muss (wie bei HIER mit einer Leine heranziehen etc...)
    ich denke es ist noch sehr früh aber was meintihr?
    wie reagieren wenn welpe nicht sitz machtoder platz, bisher wiederhole ichmich bis er sich setzt
    dann gibts spiel oder belohnung in form von futter stimme immer
    und streicheln...
    sollte ich auch hier bereits nur einmal sprechen und bei Nichtaausführung
    den raum verlassen oder irgendwie ihn ignorieren kurz???
    Bin sehr gespannt.

  • Gehst du in die Welpengruppe? Dein Hund ist ja viel zu früh bei dir und da sollte noch einiges an der Sozialisierung getan werden.

    Welpen erziehen? Ja unbedingt vom ersten Tag an. Aber das macht man eher nebenher. Direktes abrufen von Befehlen ist da eher unangebracht. Im normalen Tagesablauf kannst du ihn ganz nebenher erziehen ... positive Dinge gleich bestärken und langfristig mit Befehl verknüpfen.

    Besuch doch mal die Hundeschule damit du etwas sicherer wirst und gleichzeitig erhälst du viele Tipps und Kontakte zu anderen Hunden.

  • Hi,
    konsequent? Na klar, wie soll der Kleine denn sonst rausfinden, was du willst?
    Stell dir doch mal diese Ja/Nein Ratespiel vor, wo man Fragen stellt, die nur mit Ja und Nein beantwortet werden dürfen, um heraus zu finden, was passiert ist.
    Und der, der antwortet, sagt manchmal Ja, obwohl Nein richtig wäre....

    Aber bei deinem Baby sollte die Konsequenz nicht so aussehen, dass du was von ihm verlangst, und er soll das dann machen.

    Sondern beobachte ihn genau. Wenn er sich setzt, sag in dem Moment "Sitz" und lob ihn.
    Wenn er zu dir gelaufen kommt, sag in diesem Moment "Hier" und freu dich. Lob ihn. Usw.

    Benenne die Dinge, die du ihm beibringen willst, wenn er sie sowieso grad macht und lob ihn dafür. Und verlange sie erst, wenn er das Wort und die Handlung irgend wann verknüpft hat.

    So wird aus entspanntem Spielen ohne Leistungsdruck ein Hund, der viele Kommandos kennt und gern ausführt.

    Lg Christine

  • Hallo,

    Ich denke in der 7 Woche intensiver Kontakt bedeutet, dass sie den Hund regelmäßig besucht haben bevor sie ihn abgeholt haben? Jedenfalls habe ich das so interpretiert.

    An der leine laufen und ohne Leine laufen finde ich das wichtigste bei so einem jungen Hund. Und man kann ja gut abschätzen, ob man ein Kommando einführen sollte.
    Wenn man draußen klatscht und im sing sang den Namen ruft und der Welpe dann angefetzt kommt, dann rufe ich fröhlich "hiiieeerrr" und ich bin sicher, dass das Kommando dann auch ausgeführt wird. Also wenn das abrufen aus der Gruppe oder so nicht klappt, dann nutz ich es auch nicht.

    Wir haben hier ein "hier" = SOFORT und ohne umschweifen herrennen! und ein "komm" = erst zu ende schnuppern und gemächlich antraben. Das hab ich dann genutzt, wenn etwas anderes spannend war und ein sofortiges Kommen wohl eher Utupie gewesen wäre.

    Auch das an der Leine laufen ist total wichtig und wird leider zu wenig geübt. Darauf würde ich mein zweites Augenmerk legen.

    Alles andere würde ich spielerisch machen und auch noch keine Perfektion verlangen. Natürlich, wenn ich "sitz" sage, dann muss das klappen. Aber ich würde das Kommando einem Welpen eben auch nicht geben, sondern langsam aufbauen. Erstmal ohne Kommando (mit Leckerlie oder so), dann wenn das klappt Sichtzeichen einführen und wenn das klappt Hörzeichen dazu geben. Dann sitzt das Kommando auch so gut, dass der Hund es befolgen kann, wenn ich es möchte. In den jeweiligen Stufen die Ablenkungen langsam steigern- da ist man schon einige Zeit beschäftigt, bis ein "sitz" wirklich perfektioniert ist und immer und überall klappt.

    Also lieber in kleinen Schritten und mit viel Spaß. Welpen werden eh viel zu schnell groß.

    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

  • Wenn nicht jetzt, wann denn dann?? :???:

    Ich hab am allerersten Tag angefangen. Allerdings wie Christine geschrieben hat. Ich habe es ihr draussen beigebracht, richtiug eingefordert wurde es erst später (wenn sie dann konnte). Und sie hat recht schnell die Konsequenzen kennengelernt (nicht kommen bei Abruf -> sie wurde kommentarlos abgeholt und angeleint, usw.)..

  • Mhmm...ich wollte auch fragen:Gehst du mit ihmin ne Welpengruppe(und zwar nicht nur son ne Welpenspielgruppe,sondern so eine wo gleich ein paar kleine Sachen gezeigt und gelernt werden)?! :roll:

    Wir waren mit Emily dort und ich muss sagen:war ne gute Sache...sie war 11 Wochen alt und der Kurs ging 6 Wochen,sind dann fast direkt in den Grundkurs gewchselt wos jetzt schon "ans Eingemachte" geht ;) .

    Wir üben halt einfach daheim ganz nebenbei die Sachen wie wir im Welpen bzw Grundkurs gezeigt bekommen und es klappt immer besser(auch wenn ich an manchen Tagen echt verzweifeln könnte,aber das gehört dazu! :D .

    Emily ist jetzt 6 Monate alt.

    Generell denke ich schon das man eine gewisse Konsequenz von Anfang an walten lassen sollte,dabei anber natürlich Spiel und Spass nicht zu kurz kommen lassen :D

  • Zitat

    Gehst du in die Welpengruppe? Dein Hund ist ja viel zu früh bei dir und da sollte noch einiges an der Sozialisierung getan werden.

    So wie ich das verstanden habe, ist der Hund 10 Wochen alt und seit der 7. Woche hat sie Kontakt zu ihm, nicht ihn zu Hause...

    Ich würd es auch so machen, wie Rahijana.

  • Unser Kleiner ist nun auch 10 WOchen alt & er kann gerade mal Sitz (noch nicht perfekt, aber meistens klappt es) - nun bringen wir "Platz" bei. Herrufen klappt auch ganz gut (habe nun den Tip mit dem Kommen & "hiiiiiier" gelsen & werd das nun anwenden). In die HUSCHU gehen wir am Samstag das erste Mal.
    Draussen orientiert er sich an unserem Großen & wenn der Große rangerufen wird, kommt BEcks auch & beide werden ganz dolle gelobt (sonst wird CAb nachher neidisch, dass er nciht gelobt wird).

    Ich finde, man sollte nicht zuuuuuu konsequent sein, denn der Lütte wird es noch nicht verstehen, wenn du ihn dann schimpfst (das versuche ich grad meinem Freund zu erklären *gg* - der hat nämlich nun 2 Mal arg geschimpft & nun ist BEcks ihm gegenüber etwas sehr skeptisch).

    Dein Welpe ist noch ein Baby - ihm solltest du die Befehle spielerisch beibringen. NAch der 12ten Woche wollen wir dann versuchen, konsequenter zu sein, aber nun darf er noch das sein, was er ist - ein Baby!

  • Kannst du sicher unterscheiden, ob der Welpe ein Kommando nicht ausführt, weil er überfordert ist (zuviel Ablenkung, anderer Ort, etc) oder weil er schlicht keinen Bock hat? Wenn nein, dann lass strafende Anwendungen sein. Und benutze die Leine NIE zum Heranziehen, das macht abrufen im Freilauf nur schwerer.

    Führe mal Buch über, sagen wir Sitz! Wie oft wird in der Wohnung das erste Sitz ignoriert (kein zweites geben)? Wie gross war die Ablenkung? Wenn es mindestens 9 von 10x klappt, hat er es einigermassen begriffen und man kann die Anforderungen steigern.

    Konsequent sein kann man auch, indem man konsequent nur die prompte Ausführung eines Befehls belohnt, und nicht die auf die dritte Aufforderung, sich zu setzen.

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