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Beiträge von Snoop

    Zitat von "Padua"

    Hier findest du auch Trainer, ich weiß allerdings nicht ob in deiner Nähe was dabei ist:


    http://www.bhv-net.de


    Von der Liste kenne ich das Knottenwäldchen. Dort habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Snoop war ein Katastrophenhund, als er zu uns kam. Dort wurde uns sehr geholfen und ich kann sie wärmstens empfehlen.
    Wir gehen auch jetzt noch hin, aber nicht mehr wegen Problemen, sondern weil wir dort Dummytraining machen.


    Außerdem kenn ich Kathrin Hagmann. Kann ich auch sehr empfehlen. In ihre HuSchu gehe ich auch, aber auch nicht wegen Problemen, sondern nur in die Streberstunde. Aber sie kennt sich gut aus mit Verhaltenskram.


    Also, beide kann ich aus persönlicher Erfahrung empfehlen.


    Einfach anrufen und einen ersten Termin für ein (kostenloses, soweit ich weiss) Kennenlerngespräch ausmachen. Viel Erfolg.

    Hallo ihr Lieben,
    ich verfolge diese Diskussion bröckchenweise und habe zu den unten stehenden Aussagen mal eine Frage.
    Es wird ja immer gesagt, dass Hunde, die im Schutzhundesport gearbeitet werden, deshalb so sicher sind, weil sie eben nur auf den Beutearm trainiert werden. Im wirklichen Leben gibt es den ja nicht, also passiert da auch nichts.
    Aber wenn ein Hund seinen Beutetrieb vom Ball auf ein Kind übertragen kann, dann kann er es doch auch von einem Beutearm auf ein Kind, oder? Schnauzermädel macht mir ja auch den Eindruck, dass sie gut genug ist in dem was sie macht, um das im Griff zu haben. Aber kann man davon ausgehen, dass jeder, der mit seinem Hund Schutzhundesport macht, das auch beherrscht?
    Sorry, dass ich die Diskussion jetzt wieder anfache, aber bisher konnte mich halt noch niemand vom Vorteil dieser Beschäftigung für Familienhunde überzeugen und die Diskussion hier macht es nicht besser...


    Lg Christine


    Zitat von "Momo und Lotte"

    nicht gleich meckern, bitte.
    dass es balljunkies gibt und es viel falschen umgang damit gibt, ist mir schon klar. was mir eben nicht klar war, ist dass das derartig "umgeschaltet" wird, dass die fixierung dann eben nicht auf dem spielzeug bleibt.


    Zitat von "schnauzermädel"

    Meine Hündin ist beuteorientiert ohne Ende.
    Ohne Kommando hatte sie das Kleinkind, mit dem sie gerade zusammen gelaufen ist und das dummerweise fällt, erbeuten, obwohl sie wegen genau dieses Kleinkindes ewig Milch gegeben hat. :hust:
    l

    Die Dummyprüfungen werden von den Zuchtverbänden der Retriever angeboten, und zwar nur für Mitglieder des Verbandes, bzw. Hunden, von Züchtern, die im Verband sind. Da gibt sicher Leute hier, die sich da besser mit auskennen.


    Evtl. gibt es Workingtests für Mischlinge.


    Aber ich hab mir sagen lassen, dass der BHV plant, Prüfungen für Mischlige anzubieten. Das soll dann wohl so werden, wie bei den Schwimmprüfungen. Da kann man dann den Bronzenen -, Silbernen - oder Goldene Dummyschein machen. Es gibt nur bestanden oder nicht bestanden und ist kein Wettbewerb. Ich finde das interessant, aber es wird sicher noch ewig dauern...

    Ich finde die Frage sehr interessant. Das ist eigentlich wirklich eine Überlegung.


    Mein lieber Snoop war ja eine Katastrophe, als er zu uns kam und musste definitiv erzogen werden, um überhaupt aus dem Haus zu dürfen, ohne Menschen zu belästigen oder zu gefährden. Das war viel Arbeit. Sowohl erziehungstechnisch, als auch ausbildungstechnisch.


    Jetzt haben wir seit kurzem unsere Sari dazu bekommen. Etwa dackelgroß und super freundlich und höflich.
    Sari hab ich absolut nicht erzogen. Gar nicht. Das einzige, was ich ihr beigebracht habe, ist Sitz. Das funktioniert mittlerweile einigermaßen zuverlässig (bis sie das Leckerchen hat, dann springt sie wieder auf :roll: )


    Die anderen Dingen ergaben sich einfach so. Sehr praktisch.
    Wenn uns jemand entgegenkommt, mit oder ohne Hund, dann kommt sie zu mir gelaufen und wartet auf ein Leckerchen. Klar, dass sie sitzen bleibt, bis sie das bekommen hat. Das ist nicht wirklich Erziehung, führte aber dazu, dass sie jedesmal, wenn sie glaubt, ich rufe, zu mir kommt. Praktisch.
    Sie bellt nicht, ist allen und jedem gegenüber höflich und zurückhalten, knurrt nie, beisst nie.... einfach nett.
    Ich muss sie höchstens mal vom Sofa pflücken, wenn sie unseren Besuch zu sehr umschmeichelt.


    Und das wars auch schon.


    Sari nutzt alles aus, was ihr zugute kommt. Das wiederum mach ich mir zunutze. Im Feld läuft sie frei und an Straßen ist sie an der Leine.


    Wo ich Snoop im Laden einfach in die Ecke lege und entspannt shoppen gehe, hab ich Sari eben an der Leine neben mir. Das Fliegengewicht fällt eh nicht auf.


    Ich hab also einen supergut erzogenen Hund und einen, der gar nicht erzogen ist. Klappt mit beiden, kommt halt auf den Hund an.


    Darum würd ich sagen: Nein, es muss nicht jeder Hund erzogen sein :smile:

    :-)
    Ich hab langsam glücklicherweise ein Alter erreicht, in dem ich gelassen alles ertragen kann, was andere anders machen, als ich das tun würde.


    Tipps geb ich nur Leuten, die gezielt danach fragen. Und ich überlass es denen, ob sie die befolgen, oder nicht.


    Ich selbst bekomme ja auch noch oft genug Tipps von Leuten, die durchaus guterzogene Hunde haben. Aber ob ich die annehme und befolge, oder mir nur lächelnd anhöre und verwerfe, entscheide ich doch lieber für mich selbst. Das ist doch absolut okay.


    Und glücklicherweise kann ich mittlerweile lächelnd den Kopf schütteln über Leute, die rumjammern und gute Tipps dann mit fadenscheinigen Ausreden nicht befolgen und lieber weiter über ihr Problem jammern. Ist ja nicht meins... :smile:

    Wo ist das Problem? Snoop kommt, wenn ich ihn rufe, läuft ein paar Schritte neben mir und kann wieder flitzen, wenn ich es ihm erlaube. Das mache ich, wenn ich angeleinten Hunden oder Spaziergängern ohne Hund gegegne. Außer, Snoop beachtet sie eh nicht und bleibt auf Abstand, dann ruf ich ihn nicht.


    Ich versteh die Leute aber trotzdem nicht, wenn sie mit einem Hund, der keinen Kontakt an der Leine haben soll in ein ausgewiesenes Freilaufgebiet gehen.


    Auf einem Weg würde ich da ja noch Rücksicht nehmen. Aber auf einer Spielwiese würde ich, ehrlich gesagt, meinen Hund dann auch nicht mehr zu mir rufen.

    Das würd ich echt erst später machen, wenn das andere schon einigermaßen klappt.


    Aber wenn du es trotzdem üben willst, dann mach es doch so, dass du was unwiderstehlich Leckeres anbietest. Dann lässt sie das andere los, weil sie es ja sonst nicht nehmen kann. In dem Moment sagst du aus, und lobst sie mit dem Leckerchen.


    Sollte das noch nicht gehen, dann arbeite eben erst mal an dem anderen weiter. Das kann ein bisschen dauern. Ist ja eine Sache von Gehorsamstraining und Vertrauen.

    Naja, wenn du nicht gleich damit anfängst. dass sie was ausspucken soll, das sie schon im Maul hat, sondern so anfängst, dass sie sich erst mal dir zuwenden soll, wenn sie in Entfernung etwas Leckeres bemerkt, dann wird das bestimmt klappen.


    Nimm sie an die Leine und geh mit Abstand an leckeren Sachen vorbei. Wenn sie es bemerkt, sagst du "aus" und lobst sie, sobald sie sich dir zuwendet und es gibt was Feines.


    Das steigerst du langsam, immer ihrer Reaktion entsprechend. Ihr könnt näher dran gehen, bis ihr zum Schluss quasi drüber laufen könnt. Lass dir Zeit, arbeite in Minischritten.


    Wenn das klappt, oder auch schon zwischendurch, kannst du mit leckereren Sachen arbeiten.

    Hi,


    ich würd ihr einfach mal ein paar lustige Tricks zeigen. Dein Hund kann ja schon was, oder?
    Was die Leute immer toll finden, sind solche Sachen wie Rolle oder Slalom durch die Beine. Es gibt so viele Tricks, die einfach klasse aussehen.
    Bring dem Hund deiner Mutter doch mal zwei, drei Sachen bei. Dann sieht sie, mit welcher Freude er dabei ist und will selbst vielleicht auch so interessant für ihren Hund sein, wie du es bist, wenn du mit ihm arbeitest.


    Und du könntest ihr ein Büchlein schenken. Sowas wie "Spaßschule für Hunde" von Celina del Amo. Das motiviert sie hoffentlich. Die ersten Erfolge stellen sich schnell ein.


    Und du kannst ihr ja auch erklären, dass sie da keine großen Umstände machen muss. Wenn sie mal 5 Minuten Lust hat, mit ihren Hund was zu machen, sagt sie ein "Startwort", übt ein bisschen und beendet die Sache mit einem "Schlusswort". Fertig. Kaum Zeitaufwand, viel Spaß für den Hund, kann jederzeit und überall ein bisschen gemacht werden, auf dem Spaziergang, in der Wohnung, im Garten....


    Tja, und wenn das nicht zieht, weiß ich auch nicht.... dann müsst ihr halt damit leben, dass der Hund sich selbst beschäftigt (und der Hund leider auch....).

    Zitat von "Titschie"

    Oder gibt es so Handschuhe die meine Haut schützen könnten? Habe schon an die Gartenhandschuhe meine Ma gedacht :headbash:


    Das würd ich auf keinen Fall machen. Du willst doch sicher, dass dein Hund lernt, einzuschätzen, wie fest er schnappen darf, ohne zu verletzen oder weh zu tun.
    Wenn du unempfindlich bist, weil du Handschuhe trägst, bekommt dein Hund doch eine völlig falsche Vorstellung davon, wie empfindlich Menschenhaut ist.


    Ich würde ein Spiel abbrechen, wenn ein Hund zu ruppig wird. Auch wenn du es am Anfang schade findest. Aber glaub mir, die Spiele werden mit der Zeit vorischtiger, weil dein Hund hat lernt, wann du abbrichst.


    Bei uns ist es so, dass wir draussen Dummyspiele und Schnupperspiele spielen. Und drin wird manchmal getobt. Aber auch da gilt, wenn Snoop nicht aufpasst, was er mit seinen Zähnen macht, dann sag ich "Aua!" und dann (freundlich) "Schluss" und fertig ist. Aber glaub mir, das kommt sehr selten vor! :smile:

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