Unse Lisa reagiert sehr aggressiv auf unsere kl. Tochter!

  • erst einmal möchte ich sagen, dass ich das gefühl habe von einigen von euch unfair behandelt zu werden. ich werde sofort verurteilt!

    ich habe mit lisa tainiert, viel geübt.immer und immerwieder bestimmte situationen durchgespielt. in der hundeschule usw. konnte ihr aber nicht so richtig geholfen werden. ich habe sehr intensiv an ihren problemen gearbeitet. leider, wirklich leider, konnten wir lisas verhalten nicht ändern!
    der hund vertraut mir, meinen mann und auch einigen anderen familienmitgliedern. wir lieben den hund sehr. da wir wussten wie sie ist wussten wir auch damit umzugehen! es wurde auch etwas besser (damals hatten wir unsere tochter ja nicht)!

  • Na ja, also ich finde dass alle ziemlich fair und objektiv geantwortet haben. Sie haben dir recht gute Tipps gegeben,finde ich.

    Ich würde auch dringend einen Hundepsychologe/Trainer ins Haus holen. Eine Freundin von mir hatte ein ähnliches Problem undda haben 2Trainerstunden gereicht damit sie genug Tipps hatte um mit dem Hund zu trainieren (kleiner Geldbeutel...)
    Z.B. war eine Trainingseinheit, das der Hund immer Leckerlie/Futter nurnoch aus der Hand bekommen hat, wenn das Baby in der Nähe war. So hat der Hunde etwas positives mit dem Baby verknüpft. Auch musste der Hund sehr überschinglich gelobt und begrüßt werden wenn er kam und das Baby z.B. auf dem Schoss saß. Wenn das Baby nicht in der Nähe war wurde der Hund normal behandelt.

    Was auch sehr wichig ist, dass der Hund weiterhin eigene Zeiten (nur mit dir und ohne das Baby!!!) mit dir hat, in denen du dich intensiv nurmit ihm beschäftigst. Das muß nicht super viel sein, aber regelmäßig.

    Ich weiß ja nicht ob der Hundi aufs Sofa darf oder aufs Bett. Aber wenn ja, solltest du das schnellstmöglich abstellen, damit er merkt dass er rangniederer ist.

    Das waren nur einige kleine Tipps die ich von meiner Freundin weiß. Dies sollte nicht ein Training mit einem erfahrenen Trainer ersetzen.

    Berichte wie esläuft,ja?

  • Zitat

    Knurrt der Hund evtl. rechtzeitig? Was macht er genau? Versuche den Grundgehorsam deines Hundes zu festigen und einzufordern.


    Du setzt vorraus das die HH genau was weiss unter Grundgehorsam zu verstehen ist und wie man dies in die Tat umsetzt.

    Dem ist aber nicht so denn dann waere sie niemals in der momentanen Situation.

    Alles was der HH nun helfen kann ist ein kompetenter Trainer vor Ort.....und keinerlei Erziehungstipps aus der Ferne.

    Der einzige Tipp den man hier geben kann ist Hund und Kind getrennt voneinander zu halten bis jemand vor Ort daran arbeiten kann....alles andere waere fahrlaessig!

    @Kruemmel.....such' dir jetzt kompetente Hilfe die zu Dir ins Haus kommt und sich die Situation vor Ort anschaut....oder geb' den Hund jetzt ab.

  • Da musst verstehen, dass die Menschen, die dir hier Antworten echte Absichten haben, wenn sie ihre Hilfe und ihr Wissen kundtun.
    Da kanns es schon mal passieren, dass das ein oder andere Wort eher Emotional als mit Bedacht gewählt wurde.
    So ist das nun mal.
    Mir ist auch aufgefallen, dass ihr schon viel zu lange mit dem Problem zu kämpfen habt. Auch die Tatsache, dass es nach Ankunft des Babys eher schlechter als besser wird, hätte dir bewußt sein müssen.
    Für den HUnd ist das eine starke Veränderung im seinem bisherigen Leben bzw. Tagesablauf.

    Ich rate dir noch einmal, wende dich an einen erfahrenen Therapeuten oder Trainer. Tipps in dieser brisanten Situation übers Netzt zu verteilen liegt mir nicht.
    Hier geht es um euer aller Wohl.
    Das Baby steht für mich im Vordergrund. Was aber nicht heißt, dass du den Hund weggeben sollst!
    Sprich erst mit einem Fachmann vor Ort und entscheide dann.

    Alles GUte für euch.

  • Wir beschäftigen uns sehr oft mit dem hund! Wir sind sehr oft spazieren! Wir nehmen sie fast überall mit hin. Sie wird von jederman verwöhnt! Beim spazieren gehen darf sich auch kein fremder dem kinderwagen nähern, so wie es aussieht möchte sie unsere kleine auch beschützen!

    Sie knurrt nicht als warnung!
    Wenn der hund an seinem platz oder sonst irgendwo in der wohnung liegt und die kleine nur in sichtweite ist gefällt es lisa nicht. Sie springt auf und geht weg oder die schlimme variante sie springt auf, versucht zu schnappen und knurrt dann!

    Wir kennen den hund, aus diesem grund darf unsere tochter weder mit dem hund spielen, noch die spielsachen vom hund halten oder ins körbchen klettern. Selbst streicheln ist tabu wenn ich mir nicht sicher bin, dass der hund das möchte! Wir verhindern fast jeden kontakt. Der hund wird mit unserer hilfe von unserer tochter in ruhe gelassen!
    Klar findet sie den wauzi toll und freut sich wenn sie ihn sieht aber wir verhindern jeden kontakt (eben aus angst und der reaktion)!
    wir haben eine windel und einen strampler aus dem krankenhaus mitgebracht, wir haben von anfang an klare regeln für unsere tochter und für den hund gehabt. jeder hat sein eigenes spielzeug, der andere darf da nicht dran. jeder hat sein eigenes bett, der andere hat da nichts zu suchen...

    Den alltag schaffen wir problemlos, ohne frage. Aber ein intensives training ist zur zeit aufgrund meiner erkrankung leider nicht möglich!

    wir möchten sie auch nicht, ohne alles zu versuchen, weggeben! glaubt mir der hund bedeutet mir sehr viel!
    jedoch fragen wir uns mittlerweile, wenn die ganzen jahre nichts gebracht haben ob jetzt ihr jemand helfen kann. oder ob sie wirklich nur für ein kinderloses paar oder person geeignet ist!

  • derzeit braucht ihr kein inetnsives Training, sondern erstmal jemand, der euch klar vermittelt, wie ihr eine Veränderung der Situation herbei führen könnt!

    Denn ein ständiges Trennen von Kind und Hund ist auf Dauer keine Lösung und verunsichert den Hund nur noch mehr. Kiddy beginnt in kürzester Zeit seine Welt auf eigenen Füßen zu Erkunden.
    Und im Nebenzimmer lauert eine tickende Zeitbombe?!

    Unternehmt was. Sorry, aber krankheitsbedingt (bei allem Verständnis)das Thema auf die lange Bank zu schieben erscheint mir alles andere als gut.

  • Hallo Johanna,

    ich kann mir vorstellen wie Du Dich fühlst, mein Sohn wird nächsten Monat drei. Wie ist es denn wenn Du die Kleine auf dem Schoss hast u. den Hund dann zu Dir rufst reagiert sie dann auch aggressiv? Vielleicht hat sie ja auch Angst ihren Rang in Eurem Rudel zu verlieren u. sieht die Kleine als Konkurrenz? Ihr solltet Euch auf jeden Fall nen guten Trainer suchen der sich die Situation bei Euch zu Hause ansieht denn sonst werdet Ihr keine ruhige Minute mehr haben. Bei uns ist es auch schonmal vorgekommen das unser Sohn unsere Hündin etwas ungestüm behandelt aber wenn es ihr dann zuviel wird knurrt sie dann oder ICH habe dann die beiden schon getrennt.


    LG Tanja mit Luna

  • @ krümmel:
    Ich kann mir vorstellen, dass du meinen Beitrag evtl. als unfair aufgefasst hast.
    Ich habe versucht, mich sehr vorsichtig auszudrücken, damit das nicht falsch verstanden wird.
    Meiner Meinung nach läuft bei euch einiges ziemlich verkehrt und mit "Feld-Wald-und -Wiesen-Tipps" aus dem Forum ist euch nicht zu helfen.
    Ich stimme tagakm vollkommen zu, ihr benötigt kompetente Hilfe, die sich das Verhalten eures Hundes vor Ort anschaut.

    Wenn euer Hund euch vertrauen würde, würde er nicht den Kinderwagen verteidigen oder das Kind angreifen. Tut mir leid, so seh ich das.
    Und mit Tipps wie den Grundgehorsam festigen usw. kommt ihr meiner Meinung nach auch nicht weiter.

    Ob ihr eine vollgek* Windel aus dem Krankenhaus mitbringt oder nicht hat nichts mit dem zukünftigen Verhältnis des Hundes mit dem Kind zu tun. Ihr seht ja, das es nichts geholfen hat.

    Und dass ihr euch viel mit dem Hund beschäftigt und "jeder den Hund verwöhnt" heißt nicht automatisch, dass es das Zusammenleben mit dem Hund erleichtert.

    Wichtig ist, dass ihr dem Hund Sicherheit, Souveränität und klare Strukturen vermittelt, das hat nichts mit "Verwöhnen " zu tun.

  • Zitat

    Aber ein intensives training ist zur zeit aufgrund meiner erkrankung leider nicht möglich!

    ein Trainer der nach hause kommt, kann auch mit der erkrankung und den evtl. Einschränkungen umgehen.

    Wichtig is doch erstmal, das man gefährliche Situationen erkennt und zu handeln weiß.

    Ihr habt jetzt 6,5 Jahre mit ihrem Verhalten kein wirkliches Problem gehabt (sonst wäre ja bereits mal ein trainer vor Ort gewesen) und jetzt soll es holler die boller gehen. Das geht nicht.

    Ich denke, das es auch für deinen Hund nicht einfach is. Er hat schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht, kommt zu euch und es wird nicht "großartig" an dem erlebten gearbeitet, sondern sein Verhalten wird "akzeptiert". Dann kommt ein Eindringling, ein Kind, was für den hund natürlich Erinnerungen wecken kann und sehr wahrscheinlich geweckt hat.

    Den Hund nach sovielen Jahren einfach wegzugeben halte ich für denkbar falsch! Und auch für unfair gegenüber dem Hund.

    Macht euch die Mühe und zeigt ihm, das er euch, trotz Kind, noch wichtig is und holt euch Hilfe. Ein Trainer is nicht von morgens bis abend, jeden Tag bei euch, dennoch is er in der Lage vor Ort mehr zu erkennen und zu helfen als wir hier im Forum.

    Gib deinem Hund ne Chance. Zur not kannst du ihn vorher mit Maulkorb sichern, damit er nicht beißen/schnappen kann.

    Aber ihn weggeben, nein. Schließlich kann man an dem verhalten ja was machen. Außerdem gehören immer zwei dazu und ich denke es is auch wichtig, das ihr erfahrt, was ihr falsch macht!

    Bitte hol dir Hilfe.

  • Ich möchte noch etwas zu dem Grundgehoram sagen. Der Grundgehorsam gehört schlichtweg zu jeder Hundeerziehung und sollte eigentlich jedem HH bekannt sein und auch durchgeführt werden. Ein Hund, der zu wenig geistig gefordert ist, sucht sich seine Beschäftigung selber und macht Scheiß. Hierfür bekommt er seine Aufmerksamkeit, wenn auch evtl. negativ. Belohnung ist es trotzdem für den Hund. Ein Hund der im Kopf ausgelastet wird, ist zufriedener und ausgeglichener.

    Wer den Grundgehorsam spielerisch viel übt, wer den Hund geistig beschäftigt, hat schon die halbe Miete. Der Rest ist sicherlich auch ein ungewolltes Fehlverhalten vom Menschen und eine leider unglückliche Prägung des Hundes.

    Mein Hund war ein nichtsozialisierter, ängstlicher Hund aus Italien, der über Kopfarbeit und Hundesport sowie einer vernünftigen Erziehung vieles wieder wett machen konnte. Dadurch, dass sie aber ein Hirten-Herdenschutzhund ist, würde sie vermutlich auch den Kinderwagen verteidigen, wenn sie nicht eine klare Ansagen bekommen würde. Ein Sitz, Platz und Guck mich an hilft da oft Wunder, verbunden mit einem Leckerchen oder Ballspiel als Belohnung.

    Wer schon den Grundgehorsam ablehnt oder nicht durchführt, hat nicht verstanden, was der Kopf eine Hundes braucht. Hunde brauchen Arbeit, die sie heute nicht mehr bekommen. Bekommen sie keine Ersatzarbeit, suchen sie sich ihre Beschäftigung selber. Hier wird das Kind sowohl verteidigt wie auch angegiftet.

    Wer weiß, vielleicht würde eine Stunde Hundesport oder intensive Kopfarbeit in der Woche diesem Hund schon helfen, zufrieden in der Ecke zu liegen und könnte dann vielleicht besser mit dem Kind klar kommen. Und eine guter Hundetrainer könnte schauen, ob zuhause evtl. was falsch läuft, was wir so nicht sehen können.

    LG Schopenhauer

    Es ist immer ganz einfach, wenn man einen einfachen Hund hat.

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