Hündin fängt an zu beissen.Suche GUTEN Trainer in Berlin/Brb

  • auch ich schließe mich den Vorrednern an, allerdings mit Einschränkungen.

    Wenn ihr "fremde" kids ins haus laßt, müßt ihr vorher mit den Kids reden. Ihnen klarmachen, das der Hund kein Spielzeug is.

    Ansonsten Hund und Kinder zusätzlich immer im Auge haben, und bei "Gefahr" bzw. falschem Verhalten direkt eingreifen, dabei aber dann auch erklären, was falsch war und wieso.

    Ne Hundeschule kann ich nicht empfehlen.

  • Sorry, selbst wenn die Hündin nicht geschlafen hat, sondern "sich selbst in die Situation gebracht hat" - dann hast du dafür zu sorgen, dass diese Situation nicht eintritt. Ein Maulkorb ist da keine Lösung, weil wie schon gesagt Kinder das allenfalls als Persilschein nehmen, tun zu können, was sie wollen.

    Es ist deine Verantwortung, die Kinder vor dem Hund, doch auch den Hund vor den Kindern UND sich selbst zu schützen.

    Natürlich verstehe ich einerseits, dass durch die allfälligen Aufgaben des Alltags es notwendig werden kann, dass die Kinder mit einem Hund Gassi gehen - meiner Meinung nach jedoch nicht mit diesem Hund zum jetzigen Zeitpunkt. Natürlich ist es toll, dass du mit ihnen übst, wie sie den Hund ins Fuß holen etc. Dennoch sind es Kinder, die nicht die Vorausschau haben, die es braucht, um Situationen, in denen der Hund üblicherweise Angst bekommt, händeln zu können. Solange du dabei bist, ist das alles kein wirkliches Problem, doch Kinder allein unterwegs haben die Fähigkeit einfach noch nicht.
    Vielleicht gibt es in deinem Umfeld ja eine vertrauenswürdige erwachsene Person, die für die Übergangszeit in der Lage und bereit wäre, mit der Kleinen Gassi zu gehen, wenn du nicht da bist.

    LG
    cazcarra

  • Warum springen Kinder über den Hund?
    Meiner wäre da auch hinterher gegangen und hätte die gejagt. Zum einen hätte meiner das als Spielaufforderung gesehen und dann angefangen Fangen zu spielen. Und wie fangen Hunde? Richtig mit den Zähnen.

    Wenn wir zu meinem Schwager fahren oder der bei uns ist mit den Kindern, gibt es als erstes eine Belehrungsregel für die Kinder und trotzdem passen wir auf, das gerade der ganz kleine nicht alleine durch die Wohnung wandert und immer ein erwachsener in der Nähe ist und aufpasst. Von dem größeren erwarte ich schon, das er sich an das hält was ich sage.

    Natürlich ist es gut einen Trainer hinzu zu ziehen, aber ich denke, das dieser dir da nicht wirklich helfen kann. Ein Mauli gut und schön, aber ist auch nicht des Rätzels Lösung. Du bist dort gefragt, die Kinder vernünftig anzuleiten und ihnen den richtigen Umgang mit dem Hund zu erklären. Sonst müsstest du immer einen Trainer im Haus haben, der dir genau in den Situationen, wenn die Kinder einfach rumtoben, da ist und dann in der falschen Situation das Kind zur Seite nimmt und dem Kind dann erklärt, was es gerade falsch gemacht hat und warum und wie es das besser machen kann.

  • Also, wenn das meine Kinder gewesen wären, dann hätten sie zu dem Biß auf der einen Pobacke gleich noch ´nen Klaps auf der anderen gehabt..... ;-)
    Ne, aber mal Spaß beiseite: wenn ein Hund schon schlechte Erfahrungen hat, und die Kinder noch nicht verständig genug sind, ihn in Ruhe zu lassen, dann gehört der Hund in ein Zimmer (oder geschlossene Box, wenn Du hast), in dem er seine Ruhe hat, oder die Kinder raus in den Garten oder ins Kinderzimmer zum Toben. Aus meiner Sicht also ganz klar Dein eigener Fehler, den Du nicht den Hund büßen lassen mußt (mit Maulkorb o.ä.)!
    Stell Dir einfach vor, ich, eine völlig Fremde, hüpfe unversehens über Dich drüber, oder reiße Dich schlafend nachts um drei aus dem Bett - da braucht´s keine schlechten Erfahrungen zu haben, ich bin sicher, Du würdest mir nicht wirklich freudig um den Hals fallen...... :lachtot:
    Der Hund hat vollkommen normal hündisch reagiert - und wenn die Reaktion nicht "salonfähig" ist (und da gebe ich Dir 100% Recht!), mußt Du auf der anderen Seite was ändern: gib dem Hund die Ruhe, die er braucht, und damit auch die Sicherheit, daß ihm nichts passiert. Und dazu gehört auch, daß erstmal nur DU mit dem Hund (oder eine andere Person, der der Hund vertraut) spazierengehst, und den Hund vor zu stürmischen Besuchern beschützt. Dann passiert sowas sicherlich nicht mehr.
    Also: nächstes Mal einfach vorher einplanen, wer wo spielt oder Ruhe hat, und dann ist gut. Meine Hunde sind, wenn ich (seltenst!) Besuch habe, der Angst vor Hunden hat, einfach im Schlafzimmer und die Türe ist zu. Die pennen dann ´ne Zeitlang, und anschließend kann man ja mit angeleintem Hund rausgehen zum gemeinsamen Spaziergang. Oder erst toben die Kinder im Garten, dann darf der Hund raus, wenn die Kids am Kaffeetrinken sind. Denk Dir einfach was aus, was auf Euch paßt.
    Liebe Grüße,
    BieBoss

  • Zitat

    dann darf der Hund raus, wenn die Kids am Kaffeetrinken sind.

    Das wuerde dann das stuermische Benehmen im Haus erklaeren :D ...die lieben Kleinen stehen unter Koffeinstrom.

    Nee, ernsthaft.....bei mir im Haus gibt es ganz klar kein Toben um die Hunde herum...punkt!

    Wenn meine Tochter (fast 3) kleine Spielkameraden zu Besuch hat duerfen sie in ihrem Zimmer toben soviel sie wollen, da ist die Tuer dann zu und fuer die Hunde ist das Zimmer dann tabu.
    Wenn die kids im Garten toben wollen bin ich entweder mit den Hunden dabei und wenn ich mal kein Augenmerk drauf habe sind auch die Hunde nicht mit den Kindern alleine.

  • Hallo hotelmama,

    du hattest ja Antworten darauf bekommen, dass ein Kind nicht über einen schlafenden Hund springen soll, weil dieser sich dann gestört oder angegriffen fühlt und beissen könnte.

    Daraufhin sagst du in deinem zweiten Beitrag in dem Thread, dass der Hund ja gar nicht geschlafen hätte und den Kindern hinterhergerannt ist. Beim Eingangspost hattest du aber geschrieben, der Hund hat geschlafen als die Kinder drübergehopst sind. Was war denn jetzt der Fall? Hund wach oder Hund schlafend?

    Nichts desto trotz sollte man den Kindern schon sagen, dass um den Hund nicht getobt wird und der Hund sollte in solchen Fällen immer einen Ort haben, an dem er definitiv Ruhe hat und an dem die Kinder den Hund auch wirklich in Ruhe lassen. Also auch nicht hingehen um nur mal kurz zu streicheln. Ich kann mich da also nur anschliessen, wenn die Vorredner sagen, dass ein Maulkorb da eher nicht hilfreich wäre in Bezug auf das Verhalten der Kinder. Entweder sie missbrauchen den Hund dann noch mehr um drumrum zu toben oder man lässt die Kinder vom Besuch nicht mehr zu euch, weil die Leute Angst vor einem Hund mit Maulkorb haben.

    Unser Dackel hat auch gerne mal geknurrt, wenn wir Besuch hatten und Kinder dauernd gestreichelt haben und rumgetobt sind aber er hat dann ne Schlafhöhle in der Küche bekommen die absolut tabu war für jeden und gut war. Aufpassen musste man natürlich trotzdem, dass da kein Kind rangeht.

    Lieben Gruß

    Carina

  • Hallo,

    also noch mal klärend :-)
    Hund hat beim ersten Beißen in seiner Höhle gesessen, das habe ich dem Kind nach dem Trösten erklärt, alle, einschl. Eltern haben es verstanden und gut wars.
    Das zweite Mal war nur mein Mann zuhause, mit Kids und besuch.
    Der Hund ist hinter den Kindern hergetrabt, hat sich dann in den Flur an die Seite unter die Jacken gelegt und geguckt. Die kids sind also nicht drüber, sondern vorbei gerannt. Und die Hündin kam nicht sofort hochgeschossen, sondern nach einigem Hin-und Hergerenne. Das habe ich nun herausgefunden, darin sind sich nun alle Beteiligten einig.

    Ich kann die Hündin nicht in ein zimmer sperren, wenn wir besuch haben, sie bellt und weint dann die ganze Zeit. Hat halt auch Verlustängste. Ist mit Klettverschluss an mir befestigt :-). Eine Box haben wir nicht. Sie hat oben ein Körbchen und im Wohnzimmer eins, will aber immer in meiner Nähe sein.

    Ich fänds ja "schön", sie würde knurren, bevor sie zubeißt, das tut mein Rüde, obwohl er selbst dann nicht zubeißt. Sie droht nicht, sondern beißt gleich zu.
    Ich weiß, dass sie nicht böse ist. Ich hab nur Sorge es wird noch schlimmer. Wir haben sie seit einem jahr, öfter mal Feste und sie fängt jetzt damit an. Wenn mal jemand gebissen wird, der uns das übel nimmt können wir dann per Verordnung mit Mauli rumrennen. Deshalb dachte ich an einen vorübergehenden Maulkorb und einen "Personaltrainer". Um Schlimmeres zu vermeiden.

    Und nein, ich glaube nicht, dass der mauli nen Persilschein wäre. meine Kinder sind 9 und 12 Jahre alt, also aus der zum Spaß-quäl-Zeit heraus. Sie lieben die Hunde, besonders meine Kleine die Hündin. Sie macht natürlich Vieles nicht richtig, aber absichtlich den Hund quälen, jagen oder was weiß ich, würden beide NIE.

    Lieben Gruß
    Claudia

  • Hallo

    Wir haben zwar keine eigenen Kinder, aber immer mal wieder Kinder auf Besuch, mit und ohne Hundekenntnis. Aber ich muss ehrlich sagen, Hund und Kind so rumtoben lassen gibt es bei uns auch nicht, auf keinen Fall. Kinder können Situationen einfach nicht richtig einschätzen, da ist sicherlich nie Absicht dahinter, aber trotzdem kann es mal passieren, dass Hund "geplagt" wird. - Vorallem wenn es Kinder sind, die nicht mit Hunden leben, d.h. die Besucherkinder. - Da würd ich auf jeden Fall einfach Hund und Kind trennen, jeder soll für sich spielen und Spass haben können. Wenn's dann ruhig ist, können sich sicherlich alle gemeinsam im Raum aufhalten (unter 100%-iger Kontrolle von Dir), aber nicht wärend dem die Kinder rumtollen . - Ich würd das meinem Hund nie zumuten. - und ganz ehrlich, nicht bös gemeint, aber so eine Situation, dass der Hund aus seiner Höhle "gezerrt" wird, darf einfach nicht passieren.

  • Zitat

    und ganz ehrlich, nicht bös gemeint, aber so eine Situation, dass der Hund aus seiner Höhle "gezerrt" wird, darf einfach nicht passieren.

    Nee...darf's auch nicht.

    Und wuerde bei manchen meiner Pflegehunde auch sehr blutig enden wenn sie sich in solch eine Situation gezwungen sehen selbststaendig zu handeln.

    Besuch ist ja schoen und gut....aber genau wie auch fuer die Hunde muessen doch auch im Haus gewisse Regeln gelten und auch eingehalten werden.

    Zum toben und rennen kann man raus gehen.

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