Du kannst deinen Hund nicht erziehen!

  • Wie ich das hasse!
    Ich weiß garnicht wie ich anfangen soll.

    Ich habe mir nun schon öfters von meiner Mutter anhören müssen, dass ich meinen Hund nicht erziehe.
    Außerdem meinte sie auch am Sonntag zu meiner Oma, dass ich es nicht tuhe und ihr Antwort war:"War doch klar, dass sie es nicht kann!"
    Können die eigentlich mal nachdenken?!?
    Bei meiner Oma bin ich immer ruhiger und hab nicht die typische berliner Schnauze wie sonst. Da kann sie es doch garnicht beurteilen!

    Meine Mutter greift ständig ein und alles (vorhin hat sie MEINEN Hund im Nacken zu Boden gedrückt!!!). Ich kann noch garnicht reagieren wo sie schon irgendetwas abzieht. Das regt mich so auf. Sie behauptet ich könne ihn nicht erziehen aber was ich mit ihm schon erreicht habe intressiert sie wohl nicht.

    Ganz am Anfang konnte ich überhauptnicht ohne Leine mit Gizmo laufen, weil er dann nicht hörte. Jetzt geh ich täglich ohne Leine mit ihm.
    Er bellt nicht mehr so viel wie am Anfang.
    Er beißt uns nicht mehr ständig spielerisch.
    Er kann Fuß-laufen.
    Er rennt nicht mehr sofort auf andre Hunde zu.
    Er kann Spuren erschnüffeln um so an Leckerlies zu kommen.
    Er läuft gut an der Leine.
    Ich nehme mir täglich Zeit und gehe mit ihm auf die Wiese um mit ihm zu trainieren. Selbst mir Fremde Menschen merken, dass ich viel mit ihm trainiere, da er sich ziemlich gut macht für sein Alter. (Er ist 4 ein halb Monate alt)
    Das alles hab ICH vollbracht und zwar ohne einmal den Fuß in eine Hundeschule zu setzen!

    Ich weiß nicht wie ich mit ihr und meiner Oma umgehen soll. Ich erzähle meiner Mutter ständig die Fortschritte aber es bleibt dabei: Ich hab keine Ahnung und kann das nicht!

    Was sagt ihr dazu?

    Sorry dasses so viel geworden ist ich musste mir das mal von der Seele schreiben.
    Liebe Grüße
    Kim

  • Naja keiner von uns kann einschätzen ob du deinen Hund erziehen kannst :D

    Aber hört sich doch ganz gut an, auch wenn ich jetzt nicht weiß wie alt dein Hund ist, wie lang du ihn hast usw.

    Ich finde das Benehmen deiner Mutter einfach total daneben. Soll sie doch einfach mal akzeptieren dass es DEIN Hund ist und Punkt.

    Ich würde mich an deiner Stelle mal mit ihr zusammensetzen und ernsthaft miteinander reden. Sie will dir sicher nur helfen, aber auf diese Art und Weise geht das ja nicht. Du musst da glaub ich ein bisschen bestimmter auftreten :^^:

  • Zitat

    Ich weiß nicht wie ich mit ihr und meiner Oma umgehen soll. Ich erzähle meiner Mutter ständig die Fortschritte aber es bleibt dabei: Ich hab keine Ahnung und kann das nicht!

    Was sagt ihr dazu?

    Deine Erfolge sprechen doch fuer sich selbst! Ich wuerde da gar kein grosses Trara machen mit Mutter und Omma sondern sie einfach nur sehen lassen das deine Methoden funktionieren.........und lass' die Kritik in ein Ohr reingehen und zum anderen wieder raus, mach' dein eigenes Ding, Du siehst ja das Du damit Erfolg hast.

    Mama ist vielleicht so verhaertet in ihren Ansichten das sie gar nicht wirklich die Augen aufmacht und deine Erfolge erkennt.....das kannst Du ihr nicht ausreden sondern musst es ihr anhand von Erfolgen vorleben.......irgendwann wird sie's dann schon bemerken :streichel:

  • Hallo Kim,

    Wie kommt denn diese Behauptung zu Stande? Macht der Hund vielleicht viel blödsinn? Was möchte Deine Mum,w as der Hund schon können sollte? Vielleicht setzt ihr euch da einfach mal zusammen?

    Meine Tochter ist fast 12 - und ja auch schon bei Hundeschülern als Versuchsobjekt unterwegs gewesen- kennt also seit Jahren eigentlich den Umgang.

    Seit ca 2 oder 3 Wochen hat sie Lady sozusagen "übernommen" sie trägt also für diesen Hund nun die Verantwortung. Aber ich sehe manchmal Fehler bei ihr und muss sie auch korrigieren, weil sie das Hundeverhalten manchmal nicht richtig einschätzt. Oder weil ihre Stimmlage nicht passt. Lady und Milli sind ein tolles team. Lady arbeitet gern mit ihr, aber die Grundausbildung für einen Hund würde ich ihr auch nicht aufbürden.

    Kannst Du mit Deiner Mama nicht zusammen daran arbeiten und mit dem Hund lernen? Das macht doch auch doppelt Spaß.

    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

  • Oh man, wie ich es hasse...

    Bei mir war es das gleiche, ich hab meine Hündin bekommen, alles alleine und ohne jegliche Unterstützung geschafft und dann heißt es jetzt nur : Die war schon immer so :kopfwand:

    Als ich dann beim Auszug und Unibeginn meine Hündin mitnehmen wollte kam auch ich würde das nie schaffen und ich solle sie dort lassen- ich hab sie natürlich dennoch mitgenommen und es allen gezeigt.

    So blöd sich das anhört- steh drüber. DU weißt, was DEIN Hund kann und was nicht!

    Sonst würde ich mmich an deiner Stelle mal hinsetzen und deiner Mom nen Brief schreiben in dem ich alles ganz ruhig erkläre- auch wie sehr mich solche Aussagen verletzten...

    Mit der Omi würde ich auch in nem ruhigen Moment mal reden.

    Ach ja, und dann gab es bei uns immer die Diskussion warum mein Hund (immer dann wr es nämlich meiner :roll: ) immer die Oma anspringt- naja, wenn Oma auch schon von weitem einen Uiuiuiuiuiochochochhundihundikommkommkommhaiaiaiaiai-Schrei loslässt, sich auf die chenkel klopft und den Hund voll aufgeiert?! :motz:

    Naja, aber sieh mal genau hin. Bei mienen Eltern kam irgendwann der punkt an dem sie merkten wie gut meine Hündin bei mir folgte und sie schwiegen zwar zu den erfolgen, aber sie benutzten auf einmal die selben Wörter und Befehle. Ich hab damals immer Hexe zu ihr gesagt, auf einmal nannte mein Dad sie in unbeobachteten Momenten auch so- jaja... :roll:

    Also: Nicht ärgern, nur wundern...

  • Oh hab gerad erst gesehen dass dein Hund ja noch ganz jung ist!
    Also dann find ichs schon echt gut was er so kann! :) Red mal mit deiner Mutter...
    Ich finds wirklich gemein dass die beiden dich nicht unterstützen sondern (so hört es sich jedenfalls an) richtig niedermachen...

  • Danke, dass ihr mir so unter die Arme greift :)

    Also wegen dem Blödsinn:
    Er bellt manchmal meine Ratten (spielerisch) und auch uns an, entweder spielerisch oder weil er Aufmerksamkeit will.
    Bei den Ratten ist es wirklich weil er spielen will und dabei hat er auch noch so ein hohes quietschiges Bellen auf Lager.
    Die Ratten haben das auch immer unterstützt, indem sie ans Gitter gesprungen sind o.Ä.
    Ich hab da jetzt eine dünne Decke so drumgewickelt, das Gizmo die nicht mehr sehen kann. Das hat sich also schon gebessert.
    Komisch ist nur, dass Gizmo nicht bellt wenn die Ratten draußen sind dann springt er nur drum rum.
    Was das andere Bellen angeht, probier ich grade ein bisschen rum, was am besten funktioniert. Also zum Beispiel wenn wir essen und er anfängt wird er (im Selben Zimmer und nur 2 Meter entfernt) angeleint, sodass er da ruhig liegen bleibt. Sobald er wieder weg darf ist er dann aber aufgedreht. Mit Aus und evtll. Schnauzengriff klappt es auch nur bedingt.
    Vielleicht habt ihr da Tipps? Meine Mutter jedenfalls nicht.

    Meiner Mutter mal zu zeigen, was er kann, das ist gut möglich.
    Aber zusammen daran arbeiten eher nicht.
    Wir haben nicht grade ein Bilderbuchverhältnis zueinander.
    Und ich habe auch darauf bestanden, dass es MEIN Hund ist und so.
    Wir hatten auch mal einen ziemlichen Streit wegen Gizmo. Da haben wir drei Tage möglichst nich miteinander geredet...
    Meine Meiung hat sich da auch nicht geändert:
    Es ist mein Hund und ich bin für ihn verantwortlich.
    Was nicht heißt, dass ich keine Ratschläge annehme.

  • Versuch mit deiner Mutter zu reden und ihr zu zeigen, dass du für Ratschläge offen und dankbar bist, die letzte Entscheidung über die Erziehung bleibt aber bei dir! Das wird deine Mutter sicher verstehen, wenn mans ihr mal vernünftig erklärt.

    Wegen aufdrehen beim Essenstisch: Wie verhält er sich denn wenn er von anfang an dabei sein darf? Unser Hund hat früher immer erst dann Theater gemacht, wenn wir ihn VORHER weggetan haben - quasi als Prophylaxe... Das hat aber die gegenteilige Wirkung gezeigt, sprich, der Hund kam total aufgedreht an wenn wir ihn "befreit" habe. Wir haben ihn dann immer direkt bei uns gelassen und erst wenn er aufgedreht hat (bspw wenn noch Besuch nachgekommen ist) haben wir ihn weggepackt. So hat er gelernt - bin ich lieb, bin ich dabei, bin ich frech, muss ich wegbleiben.

  • Die richtige Erziehung, liegt doch im Auge des Betrachters..... Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er mit dem "Gehorsam" seines Hundes zufrieden ist. Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und man sollte sich und den Hund nicht verbiegen, dass alle Befehle Perfekt klappen. Was gehe mich andere Leute an????? Ich habe mich gestern mit einer Bekannten und ihrem Hund getroffen. Ihr Hund hat an einer Straße SOFORT Sitz gemacht, na und, mein Hund macht das auch, aber braucht halt einen Moment dazu, er ist halt gemütlicher. Aber ER macht Sitz, wenn ich das sage und das zählt doch, oder ? Und Deiner Mutter gegenüber solltest Du klar zu verstehen geben, das es DEIN Hund ist und Du schon weist , was richtig und gut für ihn ist.... Schluss und Ende......
    Viele Grüße
    Kerstin

  • Hallo Foris!

    @ Drachenzorn: ich bin beeindruckt, was Dein "Kleiner" bereits alles kann. Derzeit kämpfe ich noch damit, meinem Arco das bei Fuß-gehen beizubringen. Hab am Anfang immer die Leckerli-Methode versucht. Hab´s dann aber aufgegeben, da er mich nur interessant fand, wenn ich was in der Hand hatte. Und hab ich´s ihm nicht schnell genug gegeben, war ich abgeschrieben und er hing dann wieder in der Leine. Bin jettz zum "Stehen bleiben und warten bis sich die Leine lockert"-Plan übergegangen. Und muss sagen, bis auf Kleinigkeiten funktioniert das richtig gut.

    Aber nun zu meiner Frage an Dich: wie hast Du das gemacht, das Deiner nicht mehr zu anderen Hunden will? Sobald mein Arco einen anderen "Schnüffler" entdeckt, bin ich mode. Dann kann ich Handstand machen. Ich bin Luft...
    Hab mir schon mal gedacht, ihn dann an den anderen ranzulassen. Aber was, wenn sie sich beißen?! Da bin ich mit meinem Latein am Ende.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Anja und Arco

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