Trotz Medis Scheinschwanger
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Anne, Galastop wirkt nicht peng-zack auf die Milchproduktion. Es hemmt die Bildung von neuem Prolaktin, aber hat keinen Einfluss darauf, was da schon im Hund herumschwimmt. Zur Milchbildung gehört noch mehr dazu, daher kann die Reaktion auf die Prolaktin-Inhibition einige Tage dauern. Prolaktin-bedingte psychische Symptome sollten aber bereits nach 1, 2 Tagen abklingen oder ganz verschwinden.
Rhian hat auf Galastop wie auf dem Beipackzettel beschrieben reagiert: Verhalten hat sich am nächsten Tag normalisiert, Abschwellen der Zitzen hat einige Tage gedauert und war nach einer Woche nicht völlig vorbei (es liess sich da sogar noch etwas milchiges Sekret rausdrücken). Nach 10 Tagen war der Spuk vorbei, aber bei manchen Hündinnen kann es noch länger dauern....
Schwimmen ist aber sehr gut, und wenn es ihr mit dem Medi nicht schlecht geworden ist, ist das auch gut.
Drücke die Daumen, dass es Missy bald besser geht! - Vor einem Moment
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Hi,
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Gut, dass so schnell was rauskam. Alles kann ich nur bestätigen, auch dass Ablenkung gut ist etc.
Meld dich bitte wieder, wenn du noch Fragen hast.
Bitte beobachte deine Hündin sehr genau, wenn du mit Galastop aufgehört hast. In den seltensten Fällen ist es dann nicht behoben, bei den meisten ist es danach wieder ok. Da wir gegenteiliges erlebt haben, möchte ich dir nur sagen: beobachte sie einfach.
Zitat
Keine Ahnung, mit welchem TA ich mich bezüglich des Themas Kastration unterhalten kann.Meine Meinung dazu ist: entweder mit mehreren oder mit keinem. Sowohl Pro und Contra haben sehr gute Gründe. Jede Hündin ist aber anders aufgrund von Rassezugehörigkeit, Alter, Charakter etc pp.
Meine Wahl war und ist: ich mach mich selber schlau, rede mit vielen Leuten, recherchiere viele Infos und bilde mir selber meine Meinung.
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Ja, ich denke auch, ich werde mir damit richtig viel Zeit lassen, bis ich mehrere Meinungen eingeholt, mich selber as far as possible informiert habe und dann entscheide ich.
Immerhin ist sie mein Baby und ich finds grad schon ganz schlimm, ihr Hormone zu geben...
Hm.
Neue Info: Missy hat mich und meinen Freund vorhin angeknurrt.
Ich schwöre, sowas hat sie noch nie getan.Ganz zu Anfang, als sie hier neu war, hat sie einmal geknurrt, als sie ihren ersten Brustknochen hatte... seit dem nie Probleme gehabt.
Ich kann mich neben sie legen und so tun als würde ich mit am Knochen kauen, macht ihr nix aus.Heute hat sie erst mich angeknurrt, als ich sehen wollte, worauf die Dame mal wieder rumkaut.
Dann hat sie meinen Freund angeknurrt, als dieser sich ihr zuwenden wollte, mit ihr beschäftigen.
Es muss vom Medikament kommen.
Wenn sie ihre Ruhe will, geht sie sonst oder dreht ihren Kopf weg etc und wir reagierne natürlich IMMER dementsprechend darauf und lassen sie in Ruhe.Gerade eben hat sie sofort geknurrt.
Oh mann, ich hab Angst, dass sie jetzt leidet... dass sie sich fühlt, wie wir Frauen während unserer Erdbeerwoche oder so, ich hab keine Ahnung.
Da sie ja schon ne Woche scheinträchtig ist, hoffe ich natürlich, dass es in den nächsten Tagen besser wird.
Ich mach mir jetzt ein paar Vorwürfe.
Immerhin ging es ihr die Woche zuvor wenigstens vom Gemüt her gut.
Jetzt bekommt sie Galastop und ist grantig.Hm...
Ja, ich werd sie nicht aus den Augen lassen.
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Zitat
Immerhin ist sie mein Baby und ich finds grad schon ganz schlimm, ihr Hormone zu geben...
So ging es uns auch.Ich glaube aber nicht, dass sie vom Medikament knurrt ... Insgesamt ist sie ziemlich durcheinander, viell hat das Medikament nen kleinen Anteil dran, aber ansich kann ich mir das nicht vorstellen.
Ich würde ihr aber nichts geben, was sie für sich hat. Spielzeug und auch Knochen sind ihre Baby - und die gilt es zu verteidigen im Zweifelsfall.
Mach dir mal keine Vorwürfe, eine optimale Akutlösung gibt es meiner Ansicht nach nicht.
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Zitat
Mach dir mal keine Vorwürfe, eine optimale Akutlösung gibt es meiner Ansicht nach nicht.Ja, sieht ganz so aus.
So oder so, durch müssen wir da jetzt eh.
Ich muss sie morgen nochmal wiegen wegen der Dosierung.
Sie hat so stark abgenommen
Naja, ich werd mich jetzt zu ihr legen und mich von der Glotze ablenken lassen.
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Missy ist kein Baby mehr, es sind ihre eigenen Hormone, die ihre Probleme verursachen! Auch das anknurren würde ich eher der Scheinschwangerschaft anlasten als dem Galastop.
Und das "nicht mehr aus den Augen lassen" finde ich nicht gut. Ihr solltet euch möglichst normal verhalten, und sie nicht belauern. Überleg mal, wie das auf die Hündin wirkt: sie fühlt sich eh schon seltsam, und nun beobachtet auch noch Frauchen jede ihrer Bewegungen argwöhnisch. Das ist nicht normal, die führt was im Schilde - Bedrohung für die Welpis!
Ignoriert sie, oder fordert sie, aber bestärkt sie nicht durch Dauerbeobachtung. Sie wird nicht tot umfallen, und wenn keine weiteren Medis verordnet wurden scheint auch keine Mastitis vorhanden zu sein, also relaxt und verhaltet euch normal! Das wird schon wieder, und das Gewicht frisst sie sich nachher schnell wieder an!

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Zitat
Und das "nicht mehr aus den Augen lassen" finde ich nicht gut. Ihr solltet euch möglichst normal verhalten, und sie nicht belauern.
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Ignoriert sie, oder fordert sie, aber bestärkt sie nicht durch Dauerbeobachtung.Da es mein Rat war, melde ich mich hiermit nochmal zu Wort. Paula ist bei ihrer Scheinträchtigkeit extrem ausgetickt. Galastop hat recht schnell gewirkt, alles war gut. Nachdem wir es absetzten war auch noch alles gut. Ca. 3 Tage danach holte sie alles wieder ein, alles kündigte sich minikurz an und war dann recht schlagartig wieder da. Wir haben die Symptome zum Glück frühzeitig erkannt und konnten so schnell handeln.
Daher mein Rat mit der Beobachtung. Und das es kein Belagern ist, sollte sich von selbst verstehen.Im Übrigen habe ich Paula permanent im Blick, was nicht bedeutet, dass ich sie belager oder dauerbeobachte. Ich arbeite mit ihr, lebe ganz normal mit ihr, fordere sie etc.
Aber ich nehme Veränderungen wahr hinsichtlich Verhalten und Stimmung. Das finde ich sehr wichtig und das geht meiner Ansicht nach nur, wenn ich sie "im Auge" behalte.
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Tja, ich gestehe, ich weiss nicht was der Unterschied ist zwischen "permanent im Blick haben" und "dauerbeobachten"! Mein Ratschlag an Anne bezog sich auch nicht auf "Bemerken der Befindlichkeit oder Symptome", sondern auf das "Hund nicht aus den Augen lassen". Es gibt ja nämlich nicht nur den erwünschten und sehr wirkungsvollen Placeboeffekt bei jeder konventionellen oder alternativen Behandlung, sondern leider auch den ebenso realen und mächtigen Nocebo-Effekt.
Soweit ich das verstehe, bezog sich dein Rat auf die Absetzung von Galastop. Anne scheint das aber auf die Anwendung bezogen zu haben, was auf die bei jeder Scheinschwangerschaft vorhandenen psychischen Komponente total negative Auswirkungen hat. Die erhöhte Aufmerksamkeit und Zuwendung verstärkt die Symptome, anstatt sie zu lindern!
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Da sind wir dann wohl unterschiedlicher Meinung. Ja, mein Rat bezog sich auf die Zeit Nach Galastopgabe. Aber auch während einer Medikamentengabe gucke ich z.B. bei Paula ob sie diese verträgt oder nicht.
Im Blick haben heißt für mich einfach aufmerksam durchs Leben zu gehen und da beziehe ich meinen Hund mit ein, d.h. ich merke Veränderungen welcher Art auch immer. Und das ist manchmal nur zu spüren, denn 24 Std am Tag guck ich bestimmt nicht auf meinen Hund ;).
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Zitat
Da sind wir dann wohl unterschiedlicher Meinung. Ja, mein Rat bezog sich auf die Zeit Nach Galastopgabe. Aber auch während einer Medikamentengabe gucke ich z.B. bei Paula ob sie diese verträgt oder nicht.
Im Blick haben heißt für mich einfach aufmerksam durchs Leben zu gehen und da beziehe ich meinen Hund mit ein, d.h. ich merke Veränderungen welcher Art auch immer. Und das ist manchmal nur zu spüren, denn 24 Std am Tag guck ich bestimmt nicht auf meinen Hund ;).
Nö, so unterschiedlicher Meinung sind wir gar nicht.
Natürlich achte ich auch darauf, ob mein Hund ein Medikament verträgt, aber dazu muss ich normalerweise nicht jedes Schwanzzucken registrieren. Und während bei vielen Erkrankungen die verstärkte Zuwendung und Umsorgung heilsam ist, bewirkt das bei Scheinschwangerschaft, die ja auch eine psychische Komponente hat, eher das Gegenteil. - Vor einem Moment
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