Trotz Medis Scheinschwanger

  • Zur Aufklärung...

    Moin übrigens^^

    Nein, ich beobachte natürlich nicht jedes Schwanzzucken und mir ist bewusst, was die Scheinträchtigkeit verstärkt und was nicht.
    Daher wird Missy natürlich nicht permanent umsorgt und betüdelt.
    Im Gegenteil.
    Eher gehts raus, sie wird gefordert, muss sich konzentrieren usw.

    Allerdings versuche ich schon, ihr Verhalten in den täglichen Situationen genauer zu beobachten und einfach auch mal in einige andere Richtungen zu interpretieren.

    Zum Beispiel bellt sie plötzlich, seit dem sie scheinträchtig ist, sehr viel.

    Ich versuche zu erkennen, welche Situationen es sind und ja, es lässt sich dahingehend auf die Scheinträchtigkiet zurückführen, als sie die Menschen anbellt, die stehenbleiben und sie fixieren, näher kommen etc. Sie sieht vieles als Bedrohung an, was vorher normal war.

    Sowas meinte bestimmt auch Piburi und da behalte ich sie definitiv im Auge.

    Auch was ihr Verhalten hier zuhause anbelangt.
    Ich starr sie nicht ununterbrochen an, beschäftige mich zb (wie immer) nicht den ganzen Tag mit ihr, aber ich beobachte sie, dh wenn ich sehe, dass sie sich ein Nestchen baut, ruf ich sie und wir machen kurz ein wenig Übungen, oder ich fordere sie auf, sich bei mir hinzulegen, lieber Kontaktliegen, als irgendwo eingebuddelt in meinem Wäschekorb.

    Dahingehend beobachte ich sie mehr.
    Bzw registriere siolche Sachen einfach schneller.

    Gestern hab ich sie im Spiel mit meinem Freund beobachtet, ob sie sich anders als sonst verhält.
    Aber ich geh nicht zu ihr, setz mich neben sie und starre sie an oder betüdel sie die ganze Zeit.

    Zur Info... heute hat sie schon zwei Leute angebellt, es passiert so aus dem Nichts, der Mensch bleibt plötzlich stehen oder sieht sie nur an und dann bellt sie.

    SIe pennt jetzt wieder, hat heut ein wenig Pansen bekommen, sie hat in etwas mehr als einer Woche 300g abgenommen!!!! Ich mein, sie wiegt 6 Kilo...oder wog, jetzt wiegt sie 5,7kg... das ist im Verhältnis hammer viel...

    Aber ich soll die Energie noch ein paar Tage unten halten, heute die Hälfte, morgen etwas mehr, und so langsam steigern.

    Danke, naijra, ich war gestern irgendwie hammer gespannt, ob sich schon was tut, aber jetzt guck ich nur noch abends ihr Gesäuge an, so wie sonst auch immer.

  • Huhu,

    was ich auch schon im anderen Thread geschrieben habe: versuch's doch auch mal mit homöopatischen Mitteln Pulsatilla und Hormeel, die haben bei unserer Galastop-resistenten Hündin gut geholfen.

    Und aus eigener Erfahrung (habe zwei Kinder gestillt) kann ich bei geschwollenen Zitzen/Milchstau :p eine Quarkpackung nur empfehlen. Wer den Quark nicht direkt auftragen möchte (wäre zum Beispiel bei unserer langhaarigen Hündin eine ziemliche Sauerei), kann selbigen auch in Einmalwaschlappen aus Papier "einschlagen".

    Abgesehen davon sollte Hundi auch nicht an den Zitzen rumschlabbern, denn das hält die Milchproduktion weiter in Gang (T-Shirt o.ä. anziehen).

    LG,
    D.

  • Moin Moin

    Also heute ist Tag 4 der Behandlung mit Galastop und seit heutmorgen kann man schon sagen, dass die Schwellung der Zitzen ein weinig zurückgegangen ist.

    Aber immerhin.

    Wesen... hm... sie bellt noch immer. Ich hoffe, das manifestiert sich nicht nachhaltig.

    Ich reagiere jedesmal natürlich darauf und versuche, so weit es geht, vorsorglich "fein" zu sagen, wenn sie brav an Menschen vorbei geht, von denen ich auch nur im entferntesten glaube, sie könnten in Missys momentanes Bedrohungsschema passen.

    Funktioniert ganz gut.

    Ich möchte Menschen finden, deren Hündinnen jedes Jahr symptomatisch behandelt werden und mich zeitgleich mit Leuten über Kastration unterhalten, hab auch schon zwei TAs, mit denen ich mich in naher Zukunft in Verbindung setzen werd diesbezüglich.

    Mal schauen.

    @Piburi... habt ihr deifinitiv entschieden zu kastrieren?

  • Nein, sind noch nicht entschieden, tendieren aber stark dazu.

    Derzeit machen wir ja beim Heilpraktiker die Konstitutionstherapie und müssen mal abwarten, welchen Einfluss diese auf die nächste Läufigkeit hat.

  • War der Auslöser zum ENtschluss zur Konstitutionstherapie die stark ausgeprägte Scheinträchtigkeit?

    Tierheilpraktiker hab ich auch schon überlegt, ich fürchte mich einfach vor grundlos hohen Kosten. Den TierÄRZTEN trau ich schon nicht über den Weg... mein Hausarzt ist ein Arzt, der Naturheilverfahren anwendet, vielleicht weiß er von guten "Kollegen" unter denen, die sich den Tieren verschrieben haben...

  • Ja, das war der Grund.

    Und teuer als beim TA wird es bestimmt nicht. Ich habe eine Gebührenliste hier. Die Preise sind im Rahmen. Z.B. kostet eine Bestimmung des Typs inkl. Globulis 20,-, Anamnese 25,- usw.

  • Ich möchte berichten, wie es uns inzwischen geht...

    Also Missys Zitzen sind wirklich sichtbar kleiner, Sekret war aber grad an der einen immer noch dran.

    Sie war gestern sehr antriebslos, heute gehts ihr dahingehend wesentlich besser.

    Wir sind Fahrrad gefahren, haben mit dem Ball gespielt (trainiert wohl eher... ich werf Bälle/Gegenstände nicht einfach so^^)

    Und sie war sehr aufmerksam, konzentriert, hatte sich gut unter Kontrolle.

    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Symptome beginnen nachzulassen wegen des Medikaments oder weil die Scheinträchtigkeit einfach ausklingt...

    Daher werd ich wohl die nächste Läufigkeit nochmal abwarten und mich in den nächsten Wochen mal an einen Tierheilpraktiker wenden.

  • Ich muss mal meine Pause dazu nutzen, meinem Unmut erneut kundzutun :/

    Einen knappen Monat nach Ende der Scheinträchtigkeit sieht es fast so aus, als würde Missy wieder läufig werden.

    Sie riecht anders, benimmt sich anders Hunden gegenüber und Rüden beginnen, ein gesteigertes Interesse an ihr zu haben.

    Ich vermute mal, wenn sich mein Verdacht bestätigt, wird Missy in 2 Wochen läufig sein.

    Das ist vier Monate nach dem Beginn ihrer ersten Läufigkeit, etwas über drei Monate nach Ende ihrer ersten Läufigkeit, etwas über einen Monat nach Ende der so schwer verlaufenden Scheinträchtigkeit.

    Meine TÄ hat damals schon zu mir gesagt, sollten die Läufigkeiten zu schnell aufeinander folgen, ist es sehr ratsam, den Hund zu kastrieren, da ihr Hormonhaushalt überhaupt nicht zur Ruhe kommt.

    Mein Problem:

    Ist es nicht so, dass man genau in dem Zeitfenster zwischen dem Ende der Scheinträchtigkeit und dem Beginn der nächsten Läufigkeit kastrieren muss?

    Tja, dieses Zeitfenster scheint EXTREM klein zu sein. Ca einen Monat.

    In diesem Monat wurde die Kleine ja jetzt krank.

    Und Krankheit schließt einen operativen Eingriff aus.

    Wie zur Hölle soll ich gewährleisten, dass die Voraussetzungen im nächsten zeitfenster optimal für eine Kastration sind???

    Ich bin echt frustriert.
    Nun scheint eine Kastration in sämtlicher Hinsicht unumgänglich, aber ihr "Zyklus" lässt es einfach nicht zu, bzw wird es wirklich schwer!

    Wer hätte gedacht, dass das noch so kompliziert wird :/

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