• Zitat

    2 Junghunde gucken sich oft auch Blödsinn von einander ab und wenn die beiden wie Pech und Schwefel zusammenhalten,

    genau das kann ich bestätigen. meine beiden mädels waren ein herz und eine seele, nachdem der zweite hund 3 wochen bei uns lebte. das lebten sie auch aus. es war eine sehr anstrengende zeit, bis sie dann wirklich auf reihe waren, denn auch wenn jeder einzeln "funktionierte", zusammen war oft alles ganz anders :lachtot:

    rangordnungsprobleme gab es nie.

    ich würde immer wieder einen zweithund nehmen, aber erst, wenn der erste einen guten gehorsam hat. bei eurem rotti kommen die "netten" zeiten noch, da werdet ihr genug mit zutun haben :D

    gruß marion

  • Zitat

    Ich habe zwei american Bulldogs... und glaube mir, das sind keine Labbis oder Berner, sind beide in der Pubertät, aber wie gesagt, wir haben weder Rangordnungsstreiterein noch sonst was!

    *lach* von Bernern hast Du keine Ahnung ausser Klischee-Vorstellungen, oder?

    aaliyah

    ich würde niemals zwei Hündinnen, die altersmässig so dicht beisammen sind, halten wollen. Habe es einmal erlebt. Eine Berner Hündin, eine Berner-DSH-Mix-Hündin. Die Mix-Hündin war ein paar Monate älter. Zuerst kam die Mix-Hündin in die Pubertät, da war die Welt noch in Ordnung. Dann kam die Berner-Hündin auch in die Pubertät. Zwei körperlich und mental gleichstarke Hündinnen, im gleichen Alter.
    Von dem Zeitpunkt an konnten beide nicht mehr ohne permanente Aufsicht zusammengelassen werden. Und auch wenn wir Menschen dabei waren, die zwei haben sich permanent belauert ... . Nix "Rangordnungskämpfe" - die beiden agierten ganz klar nach dem Motto "es kann nur eine geben" und das 9 Jahre lang.

    Zum Glück war es möglich, diese beiden Hündinnen strikt räumlich zu trennen.

    Aber ganz ehrlich, ich möchte dieses Theater nicht selbst mitmachen. Deshalb sind meine Hunde grundsätzlich erwachsen und zwar nicht nur körperlich, sondern v.a. auch geistig, wenn da ein Jungspund dazu kommt.

    BTW: zwei Brüder einer meiner Hündinnen blieben auch zusammen. Seit der Pubertät gibt es in regelmässigen Abständen immer wieder Krach. Mir wäre das zu nervenaufreibend.

  • nicht immer!!!!

    9 Jahre bis zum Tod der einen Hündin würde ich nicht gerade als "es geht vorbei" bezeichnen. Klar ist die Zeit auch vorbeigegangen. Und irgendwann war das Ganze dann auch Routine. Aber die Zeit war alles andere als einfach.

  • Öh ist das das jezt dein 3. Hund? Haste nicht noch n'Pinscher?
    Also eigneltich kann ich nicht sagen ob du es schaffts mit 2 Junghunden oder net, da es halt ganz auf die Hunde und dich draufankommen. Am besten besten schauste mal wie es am Montag läuft und berichtest es uns dann :D

    LG Michi

  • hm, bei uns haben immer mehrere Hunde gelebt und zwar in so ziemlich jeder Konstellation:
    jung - jung
    jung - alt
    alt - alt
    Rüde - Weibchen
    Weibchen - Weibchen
    Rüde - Rüde....
    bekannt von "kleinauf", "Rentner", "Teenies"
    unterschiedliche Rassen: DHS, Riesenschnauzer, Malinos, Mischlinge der kleineren Form....
    Klar gab es mal Kabbelein, auch mal größere. Es gab Verbrüderungen, es gab Gemeinschaften.

    Ich gehe davon aus, dass Hunde Rudeltiere sind - also durchaus auch in einem Rudel mit einem zweiten Vierbeiner leben können. Eine "demokratische Gleichberechtigung" schließe ich aus - bei uns waren die "Alten" immer die Rudelführer - wenn es sein muss auch durch einen starken "Wächter", der zur Not auch mal die körperlichen Auseinandersetzungen "übernommen" hat - als Mensch passt man auf, dass nicht wirklich einer zu Schaden kommt - aber sonst? Sollen sie doch ruhig mal kabbeln!

    M.E. funktioniert das gut, wenn man keine absolut braven und unterwürfigen Hunde haben möchte, wenn man nicht aus jeder Mücke einen Elefanten macht, mit Spaß an das Ganze ran geht und sich nicht selber den Druck "ich muss perfekt sein, meine Hunde müssen perfekt sein" aussetzt....

    (und sooooo schlimm ist die "Teeniezeit" nicht - immer mal an die eigene denken und einmal mehr lachen, das geht schon!)

  • Panda

    nun wie gesagt, meine Erfahrung sieht da anders aus.

    BTW, deine Anmerkungen treffen auf den Halter dieser beiden Hündinnen so absolut rein gar nicht zu.
    Zum einen waren das "nur" zwei von 4 Hündinnen in dessen Rudel. Zum anderen gehört er zu den Leuten, denen es grad mal egal ist, ob ihre Hunde sich mal kurz gegenseitig anraunzen und auch mal bei einer Rangelei Verletzungen davontragen.

    Und "Weibchen" hatte er nie, sondern Hündinnen. Und zweimal auch Rüden dabei, aber nicht zusammen mit diesen beiden Hündinnen.

    Es ist übrigens unter Leuten, die sich mit Hunden und Hundeverhalten schon etwas länger befassen sehr wohl bekannt, dass es zwar idR länger dauert und weniger oft vorkommt, dass Hündinnen sich kabbeln. Aber wenn, dann sind diese Kämpfe und "Feindschaften" deutlich heftiger und v.a. tödlicher als die zwischen Rüden.

    Wir haben nun seit zig Jahren immer mehrere Hündinnen. Auch speziell dieser Halter in meiner Familie. Bisher immer mit genügend Abstand zwischen den Hündinnen. Also mindestens 3 Jahre.

    Ist halt was anderes, ob man sehr selbstbewusste Hunde vorzieht, oder "Weicheier" daheim hat. Dass letztere weniger Probleme machen, glaube ich sofort. Aber bei zwei gleichaltrigen, extrem selbstbewussten Hündinnen sieht die Sache anders aus. Ganz normales, arttypisches Verhalten. Auch wenn Hunde Rudeltiere sind heisst das noch lange nicht, dass deshalb zwischen allen Hunden "Friede, Freude, Eierkuchen" herrscht.

  • Zitat


    Aber bei zwei gleichaltrigen, extrem selbstbewussten Hündinnen sieht die Sache anders aus. Ganz normales, arttypisches Verhalten. Auch wenn Hunde Rudeltiere sind heisst das noch lange nicht, dass deshalb zwischen allen Hunden "Friede, Freude, Eierkuchen" herrscht.

    Müssen nicht Hündinnen sein. Zwei selbstbewusste Rüden können auch das Haus rocken.

  • @ Yane
    Sorry, aber was soll das denn?

    Was bedeutet denn für dich "keine >> Weibchen<< sondern Hündinnen?
    Was heißt hier Weicheier?
    Wer hat hier was von "Friede, Freude, Eierkuchen" gesagt?

    Es wäre mir sehr lieb, wenn du nicht ganz so kryptisch "schreiben" könntest - also schreib doch bitte noch einmal, was genau dich jetzt an meinem Text zu einem Solchen Widerspruch gereizt hat - vielen Dank.

    Cerry..
    ja, die Rüden haben bei uns auch eher den Garten "unsicher" gemacht..

  • Also ich würd davon abraten, 2 so junge Hunde zu nehmen, da es verdammt anstrengend sein kann.

    Meine 2 sind 2 1/2 und etwa 7 Monate.
    Sie stacheln sich zu jedem Blödsinn an, ich muss getrennt spazieren gehen, wenn wir wirklich was üben wollen, egal ob Unterordnung, Dummy oder sonstiges.
    Und wenn die alte mal nicht spielen will, legt die junge das Haus halb ausseinander :lachtot:

    würds mir also ganz genau überlegen, dann auch nen 7 Monate alter Hund hat noch nicht "ausgelernt"

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