Würdet ihr eure Hunde vegan ernähren?

  • Zitat

    Wie, das Konzept kennt ihr nicht??? Meine Pferde füttere ich auch nur mit bestem argentinischen Steaks...Sonntags gibts was vom Kobe-Rind. Wiesen, Heu und Möhren kennen sienur von Bildern die ich in ihre 3x3 Meter-Stahlbetonboxen hängen! Sie solln doch was zu gucken haben wenn sie da 23 Stunden gemütlich drin stehen....natürlich auf purem Beton versteht sich, von Heu werden die nur verhaltensgestört.

    :lachtot:

  • Glaube mein Hund würde mir die Freundschaft kündigen,wenn ich sie plötzlich mit "Hasenfutter" füttern wollte.

    Ich merke es ja immer, wenn es eine Scheibe Wurst gibt. Da wird immer besonder sgierig danach geschnappt :D

    Obst und Gemüse, was man halt ihr mal so als klitzekleine Beilage geben will, ist da eher völlig uninteressant.

    Nene, da ich selber ohne Fleich eingehen würde und Hasen und Pferden nichts wegessen will, käme ich eh nie auf die Idee, mein Hund vegan zu ernähren.

  • Momo und Lotte

    [quote="Momo und Lotte"] arthrose (oder war's arthritis? ist zu lange her.. und im moment weiß ich nichtmal mehr den unterschied...bei näherer überlegung war es wohl doch arthritis...*grübel) /quote]

    oT Anfang
    die Unterscheidung ist einfach ...
    die Endung -itis weisst auf eine Entzündung, also ein akutes Geschehen ist.
    Arthritis ist eine Gelenksentzündung, wobei die Entzündung primären Status hat. Arthrose dagegen ist ein Langzeitgeschehen, sprich Gelenksveränderungen durch allgemeine Deformation, Überlastung, Abnutzung, bei dem es sekundär zu Entzündlichen Prozessen kommen kann.

    oT Ende


    @all

    wie schon weiter vorne geschrieben. Der Mensch ist ein Omnivore, ein Allesfresser. Das zeigt schon sein Magen-Darm-Trakt.

    Ganz klar, kann sich ein Mensch als Omnivore über Jahre/Jahrzehnte vegetarisch ernähren, wenn er darauf achtet, über Milchprodukte, Eier usw. genügend tierisches Eiweiss zu sich zu nehmen.

    In früheren Jahrhunderten ernährten sich die Menschen auch nicht permanent von Fleisch. Im Gegenteil, so wie ich das mitbekommen habe, war der reine Fleisch- und Wurstkonsum früher deutlich geringer. Fleisch war etwas, das teuer war, das gab es vielleicht 1-2x die Woche und das war's dann aber auch. Ansonsten waren pflanzliche Produkte angesagt. Oder eben das, was man aus Milchprodukten, Eiern etc. so machte.

    Das was wir heute machen, also fast täglich Fleisch und Wurst, das ist auf Dauer nicht wirklich gesund. Allerdings, das andere Extrem, nämlich vegan, ist auch nicht gesund.

    Ideal wäre, den Anteil an Fleisch und Wurst zurückzuschrauben auf ein "vernünftiges" Maß. Damit würde auch weniger Fleisch gebraucht werden. Weniger Schlachtvieh - die Haltungsbedingungen könnten sich ändern, ..... .

    Allerdings würde das auch bedeuten, dass Fleisch (und auch Wurst) teurer werden würden.


    Na ja, und Hund rein vegetarisch ernähren mag im Einzelfall ok sein. Es gibt Hunde, die reagieren auf tierisches Fremdeiweiss mit Unverträglichkeit.
    Aber generell ist der MDT eines Hundes nicht auf rein vegetarische Ernährung ausgelegt.

    Den ersten "Beweis" dafür könnt ihr sogar sehen :D . Stellt euch mal vor den Spiegel und seht euch eure Zähne genau an (Plomben und ähnliches jetzt mal nicht weiter beachten) -> was fällt euch auf, wenn ihr eure Zähne mit denen eurer Hunde vergleicht.

    V.a. die Backenzähne. Wie unterscheiden sich menschliche Backenzähne von hündischen Backenzähnen? Und wer von euch Pferde, Kühe, Schafe oder Ziegen daheim hat, schaut euch mal deren Gebiss an.

    Wenn es euch weiter interessiert, sucht euch mal Infos über den Aufbau des Magens eines Pflanzenfressers, Allesfressers oder Fleischfressers ..... da gibt es eklatante Unterschiede. Genauso im Darm, v.a. Darmlänge, Darmvolumen und "Oberfläche" der Darminnenseiten.

    Danach kann man sich dann überlegen, was nun artgerecht ist oder nicht. Betonung auf artgerecht. Möglich ist vieles. Aber nur weil etwas möglich ist, heisst das nicht, dass es auch sinnvoll ist.

  • Zitat

    Momo und Lotte

    oT Anfang
    die Unterscheidung ist einfach ...
    die Endung -itis weisst auf eine Entzündung, also ein akutes Geschehen ist.
    Arthritis ist eine Gelenksentzündung, wobei die Entzündung primären Status hat. Arthrose dagegen ist ein Langzeitgeschehen, sprich Gelenksveränderungen durch allgemeine Deformation, Überlastung, Abnutzung, bei dem es sekundär zu Entzündlichen Prozessen kommen kann. .

    danke yane ;)
    dann war es wohl wirklich arthritis, arthrose kriegt man dann wohl nicht so ohne weiteres in den griff. :ops:
    ich geh jetzt mit lotte -ganz artgerecht- agility machen. :p
    *lach*

  • Hi,

    Zitat


    Ich würde es nicht machen, weil es mMn nicht in der Natur der Tiere liegt. wenn ich meinem Hund ein Steak und eine Möhre anbiete, dann frisst er beides. Aber erst das Steak.
    Wenn ich meiner Katze ein Steak und eine Möhre anbiete, dann frisst sie nur das Steak.

    Biete 20 Kindern je eine Schokolade und einen Apfel an. Was meinst du, was sie wählen würden? Gib einer Ratte oder einem Hamster ein Stück Zartbitterschoki - er/sie würde es fressen, aber auch überleben (Zartbitterschoki = giftig für viele Tiere)?

    Aber bevor ihr mich jetzt steinigt.. Ich selbst ernähre mich vegan, meine Hunde werden jedoch gebarft.

    Ein reiner Carnivor ist der Hund nicht mehr, das ist inzwischen ja bekannt, ihn deswegen mit Soja (besonders aus zweifelhafter Herkunft) vollzustopfen, ist meiner Meinung nach trotzdem kein Highlight... Zur vegetarischen Ernährung von Hunden gibt es übrigens durchaus (sehr positive!) Langzeitberichte, trotzdem... Hund bleibt Hund und das Grundnahrungsmittel ist nun mal Fleisch...

    Bei mir kommt nach meinen beiden einfach kein Fleischfresser mehr ins Haus, weil ich persönlich nicht wirklich damit leben kann, dass das Leben meiner Hunde über das von Hühnern, Puten, Rindern, etc. gestellt wird. Meiner Meinung nach hat jedes Tier ein Recht auf Leben - mein Hund nicht mehr als die Kuh.

  • Zitat

    Bei mir kommt nach meinen beiden einfach kein Fleischfresser mehr ins Haus, weil ich persönlich nicht wirklich damit leben kann, dass das Leben meiner Hunde über das von Hühnern, Puten, Rindern, etc. gestellt wird. Meiner Meinung nach hat jedes Tier ein Recht auf Leben - mein Hund nicht mehr als die Kuh.

    sag das mal dem Löwen, der gerade genüßlich eine Gazelle verspeisst.

    Unsere ethischen, moralischen und sonstigen Vorstellungen in Ehren .....

    die NATUR als eigentlich allein seelig machende Wahrheit *ggg* kennt derartige Skrupel nicht. Da nennt sich das schlicht und ergreifend NAHRUNGSKETTE.

    Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann sind Pflanzen auch LEBEWESEN. Und damit haben sie auch ein Recht auf Leben.

    Wer gibt Dir dann das Recht, dein Leben über das Leben des Salatkopfes zu stellen, den Du als Nahrung zu Dir nimmst?

    So einfach ist das nicht. Denk mal drüber nach.

  • Also meine Süße sotiert alles Gemüse fein säuberlich aus ihrem Futter heraus :lachtot:

    Ich würde meinen Hund weder vegetarisch noch vegan ernähren.. zwischendrin mal eine Mahlzeit mit etwas Quark und Gemüse (ja würde sie es denn fressen :D ) finde ich gut.

    Klar, dass der Hund schon strenge Domestikationen durchlaufen hat. Ein Wolf würde wohl auch lieber den Wald als eine 3-Zimmerwohnung mit Küche/Bad aussuchen.
    Aber wir artgerechten Hundehalter sind ja nicht so, wir passen uns einfach unserem Vierbeiner an!
    Also .. Schlafsack einpacken, alles verlassen und ab in die Wildnis :D dort gehen wir dann zusammen mit unserem Schatz auf die Jagd und ernähren uns von lecker erlegtem ROHEN kranken oder schwachen Rehen, Hasen, Mäusen, Ratten...

    .. ich glaub WIR wären da auch nicht glücklich und würden uns über eine Dose Ravioli freuen..

    Ein Vergleich ist das natürlich nicht. Das weiß ich schon. Ich finde es eben nur nicht gut, wenn man den Hund nicht mehr richtig als Hund behandelt und ihn in seine persönliche Lebensweise hineinzwängt. Dieses Thema ist aber viel weitgreifender und reicht vom "Ersatzkind Hund" bis zum "Scheidungsopfer" im Tierheim.

    GLG
    nikki

  • Hi,

    vielleicht liest du noch mal, was ich geschrieben hab und stellst dann fest, dass deine Antwort darauf total unpassend ist.
    Ich habe geschrieben, dass mir kein Fleischfresser mehr in die Bude kommt, wenn meine beiden mal nicht mehr sein sollten (da ist hoffenltich noch lange hin - sind 5 Jahre und 13 Monate alt). Da ich keine Löwen halte, sondern Hunde, ist es mir relativ egal, was der Löwe mit der Gazelle macht, das macht er nämlich nicht in meiner Wohnung und ich setze ihm das nicht vor. Die Gazelle hat ne minimale Chance zu überleben, die Kuh nicht! Also erzähl mir nix von Natur! Was hat die "moderne" Viehhaltung denn mit Natur zu tun? Ich habe nicht behauptet, dass niemand mehr Hunde halten soll, aber ich werde mir keinen mehr anschaffen.

    Zitat


    Wer gibt Dir dann das Recht, dein Leben über das Leben des Salatkopfes zu stellen, den Du als Nahrung zu Dir nimmst?

    So einfach ist das nicht. Denk mal drüber nach.

    Ein Salatkopf hat keine Gefühle, empfindet keinen Schmerz, keine Angst - das Huhn, dem von einer Maschine unter Umständen auch unbetäubt der Kopf abgehackt wird, empfindet die Todesangst schon.

    Ich versuche nicht dich zu bekehren, also mach das doch umgekehrt genauso.

  • Zitat

    Ich habe geschrieben, dass mir kein Fleischfresser mehr in die Bude kommt, wenn meine beiden mal nicht mehr sein sollten (da ist hoffenltich noch lange hin - sind 5 Jahre und 13 Monate alt)

    Shalea, darf ich Dich fragen, warum Du Dir einen Hund geholt hast?
    War das so ein schneller Sinneswandel?

    Die Frage ist jetzt nicht böse gemeint von mir ;)

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