Seit einem Jahr offene Pfoten
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Hallo Leute!
Ich arbeite in einer Apotheke und vor einigen Tagen kam eine Frau auf mich zu mit folgendem Problem:
Ihr kleiner eineinhalbjähriger Rehpinscher hat seit einem jahr ständig offene Pfoten, teilweise bis hin zum Knochen.
Die Besitzerin war schon bei 7 Tierärzten/Kliniken, der Kleine wurde mit Antibiotika, Cortison usw vollgepumpt, aber nichts hilft wirklich. Das große Blutbild ist unauffällig, es besteht keine Allergien, sie barfen jetzt extra, kein Milbenbefall oder andere Parasiten. In einer Kinik wurde sogar einer der Zehen ambutiert um die Ursache zu finden. Jetzt sind dem kleinen Kerl sogar schon 2 Schneidezähne ausgegangen.
Ich würde es jetzt mal mit homöopathischen mittel wie Sulfur usw ausprobieren.
Habt ihr vielleicht noch eine Idee? Irgendeine Ursache muss es doch haben?! Hat jemand von euch schonmal sowas gehört oder gesehen?
Ich hoffe ihr habt eine Idee, würde der Frau und vor allem dem Hund gerne irgendwie weiterhelfen.LG
Jule - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Seit einem Jahr offene Pfoten schon mal geschaut ?*
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Huhu, bin zwar auch nicht sooo fit, aber unbedingt mal auf Leishmaniose testen, Symptome sind wohl ähnlich.
lg Andrea
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hallo jule,
hast du noch genauere Beschreibungen?
Weißt du wie sie mit dem Hund umgeht? Viel auf Asphalt spielt/geht?
Daher hatte Amy mal offene Pfoten... Und wenn man ihn immer weiter laufen lässt heilt das nie...oder vielleicht Düngungsmittel im Garten?auf dem Feldweg?
"einfach so" versteh ich das nicht... bis zum Knochen ist echt heftig...bei uns waren nur die Ballen durch...dafür alls 4.Wie du siehst kann ich nicht viel helfen...aber berichte doch einfach mal, wie ihr weiter vorgeht?
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ich denke mal, wenn das blutbild unauffällig war, kann ich leishmanose ausschließen oder?
ich habe den hund noch nicht gesehen, da die dame von weiter weg kommt und nur von unserem guten ruf bezüglich der tierheilkunde gehört hat, aber anscheinend sind die pfoten nicht nur etwas offen, wie bei zu viel asphaltlaufen.
der kleine läuft schon mit socken drüber, also schließe ich das eigentlich aus.
und es ist laut besitzerin auch nicht so, dass er sich die pfoten aufbeisst, was für mich auf eine verhaltensstörung hingewiesen hätte, sondern er geht eigentlich erst dran, wenns wirklich offen ist und leckt dann eben.ich glaube ich werde die dame bitten mal vorbeizukommen, aber ich weiß nicht wirklich, ob mir das groß weiterhelfen wird *seufz*
aber danke für eure beiträge!
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hmm tut mir leid, dass wir nicht helfen konnten...
ich wünsche dem hundi jedenfalls viel Glück und gute besserung -
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Wurde die Leber schon mal untersucht und die Nieren?
Ich glaube, Sulfur würde ich dort nicht einsetzen, wenn es nicht juckt oder ähnliches. -
War es ein normales Blutbild?? Die Mittelmeerkrankheien muss man extra in Auftrag geben...
Arme Socke. Hoffentlich wirds besser...
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ein großes blutbild wurde gemacht. ich tippe ja eher auf eine autoimmunerkrankung oder sowas in der art.
die besitzer haben es auf jeden fall satt zu irgendwelchen tierärzten zu rennen und wollen es jetzt eben mit homöopathie versuchen.
nächsten samstag kommen sie vorbei, damit ich mir mal ein genaues bild machen kann. würde mich über weitere ideen bis dahin freuen! -
Hallo Jule,
erstmal möchte ich Dir sagen, dass ich es ganz toll von Dir finde, dass Du Dich darum kümmerst!
Ich habe gerade Elke ( El Rocko) eine PN geschrieben und auf diesen Thread hingewiesen.
Ihr Rocko hat eine ähnliche Leidensgeschichte hinter sich und sollte sogar laut Vorbesitzern schon eingeschläfert werden deshalb...

Heute erfreut er sich seines Lebens!
Elke geht zur selben THP wie ich und die Beschwerden von Rocko
wurden u.a. durch Noni und Silberkolloid gelindert.Aber Elke wird das sicherlich etwas ausführlicher erklären können.
Ich wünsche dem Zwerg alles Gute und seiner Besitzerin auch!
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Hallo, Jule,
wie bereits erwähnt wurde, können Leishmaniose und die anderen Mittelmeerkrankheiten nicht mit einem normalen Blutbild festgestellt werden. Ich würde daher vorschlagen, ein "Griechenlandprofil" erstellen zu lassen von einem TA, der mit dem Labor Laboklin zusammenarbeitet. Dieses Blutbild deckt alle Mittelmeerkrankheiten ab.
Ich kann verstehen, dass die HH erst einmal genug von TA und Kliniken hat, aber bei dem Krankheitsbild würde ich nicht einfach mal so mit Homöopathie arbeiten. Rockos Vorbesitzerin hat laut Tierschutz lange Zeit versucht, seine Pfoten mit Salben und ähnlichem zu heilen, und als das nicht ging und er auch schon völlig abgemagert war, sollte er vom TA eingeschläfert werden! :kopfwand: Falls deine Kundin Internetzugang hat, sollte sie sich unbedingt die Seiten zum Thema (Mittelmeer-)Krankheiten (Link in der linken Spalte) von "Inselhunde" durchlesen. Dort sind die diversen Krankheitssymptome sehr genau beschrieben, zum Teil sind Abbildungen dabei. Hier der Link: http://www.inselhunde.de/. Kaputte Pfoten können in der Tat auf Leishmaniose hindeuten!
Das der Hund jetzt gebarft wird, ist schon mal sehr gut! Durchs Barfen wird das Immunsystem gestärkt, und das kann ja schon mal nicht schaden!
Wie wurde denn festgestellt, dass der Hund keine Allergien hat? Auch hierfür gibt es wieder sehr spezielle Tests. Ich habe meinen Hund mit dem Bioresonanz-Bluttest testen lassen und weiß seitdem, dass er auf praktisch alle Inhaltsstoffe in Trofu allergisch reagiert. Er reagiert auf so viele Sachen allergisch, dass auch das Barfen bei ihm etwas problematisch (und auch nicht gerade kostengünstig) ist, aber durch das Barfen hat er gesundheitlich erst einmal einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht!
Ach ja, Rocko hatte übrigens auch extrem stark entzündete Pfoten. Die Zehen aller 4 Pfoten waren Anfang letzten Jahres etwa auf das doppelte angeschwollen, die Zehenzwischenräume haben genäßt, waren teilweise verkrustet und hatten eine dunkellila Farbe! Rocko war nach jeder Gassirunde mit ausgiebigem Pfotenlecken beschäftigt, was ich permanent unterbinden musste! Zum Schluss konnten wir nur noch auf Waldwegen oder weichem Gras laufen, weil ihm jeder Schritt auf Asphalt große Schmerzen bereitet hat. Antibiotika haben immer nur kurzfristig geholfen. Heute ist die Entzündung fast komplett abgeheilt!
Die Umstellung aufs Barfen vor über 1 Jahr war ein erster Schritt in die richtige Richtung, konnte die Entzündung jedoch nicht komlett bekämpfen. Seit ca. 5 Monaten bekommt Rocko von seiner neuen THP (für den Tip werde ich Roxybonny ewig dankbar sein! Vielen Dank nochmal, liebe Ines
) gegen die Entzündung Silberkolloid (50 ppm), und seit etwa 3 Monaten Noni-Pulver zur Stärkung des Immunsystems. Hilft auch gegen Allergien, glaube ich. Ich denke mal, bei Rocko hat das Noni-Pulver den Durchschlag gebracht, denn seit er 2 x täglich je 1 Kapsel davon bekommt, ist die Entzündung immer weiter zurückgegangen. Sollte sich jetzt noch eine vernünftige Lederhaut unter seinen Ballen bilden, könnte er wieder genau rumtoben wie andere Hunde auch. Wie gesagt: Vor 1 Jahr konnte er fast gar nicht mehr laufen!!!Was mir auch noch einfällt: Zu viele bzw. zu häufige Impfungen können bei Hunden auch zu allen möglichen Krankheiten führen. Ich habe mal einen sehr interessanten Beitrag zum Thema Impfschäden gelesen. Ich glaube, der ist hier auch irgendwo eingestellt.
Das war jetzt ja einiges an Informationen. Ich hoffe, dass du mit dem einen oder anderen etwas anfangen kannst. Und die Seite der Inselhunde kann ich wirklich nur empfehlen!
- Vor einem Moment
- Neu
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