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Aussie als Familienhund??

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    Ich weis ja nicht was ihr davon haltet, aber ich denke, dass ein Aussie als "nur" Familienhund geeignet ist.
    Um das jetzt aber mal genauer zu erklären: Meiner Meinung nach ist ein Aussie arm, wenn er nicht arbeiten darf, und "nur" spazieren gehen reicht einfach nicht. Ich habe z.B. eine jetzt 10 Monate alte Aussie- Hündin aus einer reinen Arbeitslinie. Sie ist ein sehr schwieriger und extrem triebstarker Hund und wäre wenn sie nicht regelmäßig arbeiten dürfte warscheinlich nicht zu handeln.
    Besonders in letzter Zeit wo der Aussie immer mehr zum Modehund wird sehe ich immer mehr Aussies, mit denen ihre Besitzer einfach überfordert sind.
    Meiner Meinung nach sollte man sich den Kauf eines Aussies sehr gut überlegen, denn sie sind bei Gott keine einfachen Hunde (was aber leider in jeder Rassebeschreibung steht).


    Was sagt ihr dazu?


    PS: Für die RICHTIGEN Menschen ist ein Aussie der RICHTIGE Hund, denn ein Hund der viel fordert gibt auch viel!!!

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  • Ich denke, dass es keine Hunderasse gibt, die auf Dauer mit NUR Familienhund glücklich ist. Sicher gibt es Rassen, die es mehr akzeptieren als andere, aber wirklich glücklich bei 3 mal am Tag 10min um den Block und sonst nur ein paar Streicheleinheiten oder mal Ball werfen?? Ich kanns mir nicht vorstellen...


    Die Erscheinung mit den "Modehunden" kommt leider immer wieder - Komissar Rex, Caesar - Werbung... Ich weiß nicht, wieviel ältere, übergewichtige, nicht hörende Westies bei uns herumrennen, nur weil der Hund in der Werbung so süß war...


    Wenn man ein Tier nur als Streicheltier braucht - dann bitte Meerschweinchen oder so... Die brauche nicht soo viel Ansprache, weil sie eigentlich ja eh immer zu min. zweit sein sollten.


    Ein Hund ist für mich mehr als ein Haustier, er ist ein Familienmitglied!


    lg
    schnupp

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  • Meine Meerschweinchen konnten zig Tricks und liefen jeden Tag Meerschweinagilityparcoure im Garten (da war Agility noch nicht bekannt) und hatten ne Mordsgaudi, wurden alt und brauchten nie die Nägel geschnitten bekommen.... :sport:


    Naja... ich glaub in dem geschilderten Fall könnte man geeeeeerade so wenns denn kein http://www.kohlenpottkleffer.de werden soll nen Mops empfehlen.


    Zu den Aussies brauch ich ja wohl nix zu sagen, oder?

    LG
    Karo & die Activity-Aussies

  • Hallo,
    wir haben auch eine Aussie Hündin jetzt 2,5 Jahre. Also als nur Familien Hund ist sie nicht geeignet. Sandra macht mit ihr Agility und fängt jetzt an mit DD, man merkt ihr an das sie Arbeiten will. Da ich den ganzen Tag zu Hause bin und die Hunde immer mit mir zusammen sind geht es mit ihr recht gut. Wenn ich mir vorstelle das sie am Tag mehrere Stunden alleine ist würde sie nur Unfug treiben. Die meisten Hunde sind aber Heute unterfordert, dadurch gibt es auch "Problemhunde". Da sie nicht ausgelastet sind machen sie halt blödsinn, wir gehen auch Spazieren. Aber die Hunde laufen wie gesagt mit mir den ganzen Tag im Pferdestall und auf dem Hof, helfen bei raus und rein der Pferde und so. Abends wenn wir rein gehen ist nur noch schlafen angesagt.
    Lg Jörg

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • @ Karo: Klar gehts Meerschweinchen dann so besser - keine Frage ;-) Aber sie sind nicht so auf den Menschen angewiesen, wie ein Hund. Hab ich mich wohl ein bissal mißverständlich ausgedrückt...


    lg
    schnupp

  • Hallo,
    natürlich ist kein gesunder Hund ausgelastet wenn er drei Mal am Tag für 10 Minuten ausgeführt wird. Die Frage ist aber, was man unter "nur" Familienhund versteht. Obengenanntes Beispiel beschreibt für mich nämlich nicht die Haltung eines Familienhundes sondern grenzt an Tierquälerei.
    Ich würde meine Hunde auch als "nur" Familienhunde bezeichnen, da ich nicht vereinsmäßig oder irgentwie anders organisiert mit ihnen arbeite und trainiere.
    Trotzdem würde ich behaupten, dass ich meinen Hunden hinsichtlich Bewegung und Beschäftigung gerecht werde.
    Ich gehe am Tag meist mindestens zwei Studen sehr intensiv spazieren mit eingestreuten Gehorsamsübungen, Renn-, Such- und Apportierspielen, wobei aus den angegebenen zwei Stunden am Wochenende auch mal drei oder vier Stunden werden können. Außerdem lasse ich sie mehrmals die Woche am Fahrrad laufen, wobei wir pro Tour Strecken zwischen 20 und 60 Kilometer zurücklegen. Des weiteren begleiten sie mich in unregelmässigen Abständen bei mehrstündigen Ausritten.
    Unter diesen Vorrausetzungen würde ich mir durchaus auch die Haltung eines Aussies zutrauen.
    Damit mich hier niemand falsch versteht, natürlich finde ich es toll, wenn jemand die Möglichkeit hat mit seinem Hund rassegerecht zu arbeiten, also z. B. BC´s und Aussies an Schafen arbeiten zu lassen, mit Retrivern eine Dummyausbildung zu machen etc. Aber ich bin auch der Meinung das, entsprechende Zeit und Engagement vorrausgesetzt, man viele, auch anspruchsvollere Rassen als "nur" Familienhunde auslasten kann.
    Was meint ihr?
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Ich stimme Sleipnir zu, also es gibt viele Hunde die auch ohne ihre eigentlciehn Aufgaben(wie meiner=Jagdhund) zufrieden sein können. Zu BC sag ich nichts mehr, hab keine Ahnung davon :freude: .
    Ich kenne auch viele hunde die leider nur 3 mal am Tag raus kommen und das 15min. Bekannte von uns gehen mit ihrem immer die gleiche Runde und trödeln dann manchmal noch einwenig damit er auch wirklich 15min draußen ist. Das finde ich schrecklich.
    Genau wie heute morgen, ich hätte mich ja mal wieder aufregen können. Also hab heute später Schule hab also mit Leo ne größere Runde gedreht, da er ja wieder mit anderen Hunden spielen darf war er weg sobald ich es ihm erlaubt hab. Er also die Straße(ist eher ein asphaltierter Waldweg) entlang gedüst, dem anderen Hund entgegen.Die 2 also fröhlich gespieelt.Okay alles kein Problem dannn läuft hier noch so eine Frau mit nem Terrier den sie glaub ich aus Ungarn mitgenommen haben rum.Der Hund ist immer an ner 4m langen"Schleppleine"(sind die nicht länger?). Naja aufjedenfall die sich voll aufgeregt wie ich den nur meinen ach so jungen Hund(8Moante) frei laufen lassen könnte und dann noch auf ner Straße. Der könnte mir doch weglaufen, usw. Ich ihr also freundlich erklärt das er nicht wegläuft und selbst wenn jeder kennt meinen Hund und er weiss auch wie er wieder nach Hause kommt. Na gut wir dann weiter, wir mussten leider in die gleiche Richtung und dann haben wir ne Hündin getroffen die ihre Läufigkeit gerade hinter sich hatte, aber wohl immer noch gut roch. Wir haben sie dann spielen lassen, weil Leo besteigt keine anderen Hunde. Die Frau mit dem Terrier sich wider voll aufgeregt, wir sollten unsere Hunde doch nicht vor den Augen ihres Rüden spielen lassen der würde ja ganz bekloppt werden... :runterdrueck: Die Frau hat ihr dann erklärt sie könne ihren Hund doch auch losmachen usw. Sie hat dann einfach die Leine losgelassen und der Hund hat mit Schleppleine gespielt.Ich sie dann ganz nett und vorsichtig gefragt wann er denn endlich ohne Leine laufen kann. Da meckert die Frau plötzlich los, ob ich den verrückt wäre dieser Hund könnte niemals ohne Leine laufen, ist doch ein Terrier und die Jagen. Hallo? Was soll ich den sagen? Ich hab nen Setter und die jagen erst recht. Naja ich ihr dann gesagt das ich es unfair fände wenn ein Hund sein leben lang an einer 4m langen Leine spielen müsste und nicht mal richtig abgehen könnte. Dann war vorbei: Sie hat sich ihren Hund geschnappt und meinte nur so (und das war ja der Knüller) solange der Hund nicht hören lernt kommter net von der Leine. Dann die besitzerin von der Hündin gefragt warum sie dass dann nicht übt. Jeder muss das seinem Hund ja beibringen... sie dann das muss er doch von alleine merken ist doch ein Hund und das sind doch intelligente Tiere usw.
    Ich hab dann nichts mehr gesagt... Ich meine klar ich trainiere jeden Tag mit meinem Hund damit er mal gut hört und dann sowas? ich finde solche Leute haben auch keinen Hund verdient, sie gibt ihrem Hund nicht mal die Chance es zu lernen.


    Ey das hat gut getan das hier hin zuschreiben, keine Ahnung warum aber ich war echt wütend...
    *g* voll der Roman...

  • Zitat von "workingaussie"


    Besonders in letzter Zeit wo der Aussie immer mehr zum Modehund wird sehe ich immer mehr Aussies, mit denen ihre Besitzer einfach überfordert sind.


    Kann ich Dir nur zustimmen!
    Leider gibt es immer wieder Leute, die "leicht erziehbar" mit "wenig Zeitaufwand" verwechseln. Klar, die meisten Aussies sind - vorausgesetzt das die Hierarchie geregelt ist - lernbegeistert und daher recht unkompliziert erziehbar, das macht einen Hund aber noch lange nicht zum guten "Familienhund".


    Unter Familienhund verstehe ich einen angenehmen, eher unauffälligen Begleiter (der sich auch mal von klein Lisa ausführen läßt) und der eher "mitläuft" als selbst ein großes, aufwendiges Beschäftigungsporgramm zu brauchen. Eben auch geeignet für Familien, bei denen vielleicht gerade kleine Kinder noch sehr viel Zeit beanspruchen und keine Zeit für einen neuen Schwerpunkt ist. Und dafür finde ich nun mal einen Arbeitshund ziemlich ungeeignet.


    Klar läßt sich ein Aussie gut in einer Familie halten und integrieren, aber das war doch hier nicht die Frage, oder?
    Und ob man jetzt im Verein trainiert oder nicht ist da glaube ich eher nebensächlich. Hauptsache der Hund ist beschäftigt, wie das dann jeder einzelne Besitzer handhabt bleibt ihm selbst überlassen. Nur werden sich die meisten mit einer bestimmten, geregelten Aufgabe da denke ich leichter tun. Egal ob nun Hüten, Rettungstraining, Agi, Dogdancing oder ähnliches.
    Es ist eben kein Kinderspiel, sich täglich neue Herausforderungen für einen "leicht erziehbaren" Hund auszudenken, der oft schnell gelangweilt ist wenn der Alltag zu monoton wird (**"Ich hab doch schon längst kapiert, was Du von mir willst - wann geht's endlich weiter??"**)

  • Ghosteyed: Im Allgemeinen stimme ich dir zu, aber:
    Ich glaube kein Hund, egal welcher Rasse er angehört, eignet sich dafür einfach so "mitzulaufen".
    Das beste Beispiel ist ein Hund in unserer Nachbarschaft. Er ist ein Mischling aus Dackel, Pudel und Labrador - also alles keine Rassen die als sonderlich aufwendig in Haltung und Beschäftigung gelten. Er wurde angeschafft "weil ein Hund einfach dazugehört", wird von allen Familienmitgliedern heiss und innig geliebt, ist total unerzogen und total unterfordert. Keiner in dieser Familie hat wirklich Zeit für diesen Hund, so geht jeder mal eine Runde mit ihm spazieren (auch Klein Lisa!)und jeder versucht ein bisschen an ihm herumzuerziehen. Das Produkt ist ein vollkommen orientierungsloser Hund, der zwar an seiner Familie hängt und sicher nicht schlecht behandelt wird, aber jede Gelegenheit nutzt um auszubüchsen und eigene Erfahrungen zu machen.
    Ich glaube es ist ein grosser Fehler, dass einige Hunderassen, im Moment wohl ganz vorne dabei der Labrador Retriever, als die perfekten Familienhunde beschrieben werden, die nicht viel Zeit und Engagement kosten- diese Hunde gibt es nicht, jeder Hund, egal ob Dackel, Mops, Australian Shepherd, Sibirian Husky oder Kangal braucht eine entsprechende Beschäftigung um körperlich und geistig ausgelastet zu sein.
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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