Endoskopie- Wie habt ihr die Hungerphase durchgestanden?

  • Hallo!

    Ich glaube ich hatte schon mal in irgendeinem Thread geschrieben, dass meine Maus seit einigen Jahren Probleme mit ihrem Magen-Darm-Trakt hat. (ständig blut- und schleimüberzogener Kot, viele ungeformte Haufen, seit drei Wochen extreme Schmerzen beim Kotabsetzen)

    Da ich die Nase voll hatte von dem Rumgerätsel der TÄ hier in der Gegend (jeder sagte mir, dass Problem wären Polypen und die seien nicht schlimm :kopfwand: ), waren wir heute in der TK in Leipzig.

    Cimba wurde gründlich untersucht. Beim Abtasten hat man gleich herausgefunden, dass sie verdickte, schmerzhafte Darmwände hat.
    Dann folgte Blutuntersuchung (Ergebnis steht noch aus), Röntgen (unauffällig) und Ultraschall. Beim Ultraschall wurde eine sehr auffällige Stelle im Enddarm festgestellt, die sehr sehr dick ist.
    Um genaueres sagen zu können (ich hoffe so sehr, dass es nichts Schlimmes ist :( ) muss eine Endoskopie gemacht werden. Vielleicht auch noch Magenspiegelung.

    Dazu muss Cimba 3 Tage nüchtern sein. Sie hat gestern mittag ihre letzte Ration bekommen und heute abend ist sie schon völlig ausgehungert.
    Sie bettelt alles und jeden an, sie tut mir so leid, ihr Bauch knurrt schrecklich doll. Wie soll ich das nur bis Donnerstag aushalten :schockiert:

    Hat jemand von Euch (also Eure Hundis) schon so eine Hungerphase durchstehen müssen?

    LG Tina (die mit ihrem Hund echt mitleidet)

  • Hallo!

    Ich halte die Daumen, dass euch die Untersuchung weiterbringt und der Hund etwas gut behandelbares hat!

    Ansonsten halte dir immer vor Augen, mein letzter Neuzugang hat freiwillig 9 Tage gehungert, weil man ihm hier das Futter nicht mehr 1000fach verfeinert hat und mit Kniefall um Futteraufnahme gebettelt hat :irre: .
    Lenke mit Spiel Spaziergängen ab und bedaure den Hund nicht. Ihr schafft das, es ist ja wichtig!

    LG
    das Schnauzermädel

  • Hi,
    ihr Armen, ich drück euch auch die Daumen, dass alles bald wieder in Ordnung und gesund ist...

    Zu der Hungersache: denk nicht so viel über Dinge nach, die du eh nicht ändern kannst. Er darf nicht fressen und fertig! So stehst du es besser durch.
    Und außerdem: Hund müssen nicht mal täglich fressen. Als Raubtiere ist ihr Organismus drauf ausgelegt, dass es auch mal keine Beute gibt...
    Also mach dir mal keine Sorgen, ausgehungert ist dein Kleiner sicher nicht...

    Lg Christine

  • Halli!

    Danke für Eure Beiträge :bussi:

    Eigentlich sind wir in solchen Sachen sehr konsequent, es nützt ja nichts, die Endoskopie muss sein. Aber es ist schon sauschwer sie so hungern zu sehen, zumal Cimba ein super doll verfressener Hund ist.
    Sie steht ja so schon sehr auf Sparflamme, da sie ja leider auch Cauda Enquina, Spondy und schwere HD hat. Wir hätten schon viel eher etwas gegen diese Darmgeschichte machen sollen, aber erstmal musste ich mich um die Gelenksgeschichten kümmern (sie hat vor 4 Monaten Goldakku bekommen). Leider haben wir immer den Ärzten hier in der Gegend Glauben geschenkt und gedacht "Dat wird schon wieder". Ich hoffe so sehr, dass es kein Tumor oder Damrkrebs ist :(

    Leider kann ich Cimba auch nicht mit Spiel und viel Bewegung ablenken, da sie sich dummerweise vor einer Woche beim Spiel vertreten hat und nun die Verstauchung erstmal ausheilen muss.

    Ich hätte nie gedacht, wie schwer es fällt ohne Leckerlie über den Tag auszukommen, um den Hund für Gutes zu belobigen bzw ihr die Schonphase bissel leichter zu machen :/

    Jetzt muss ich ihr erstmal den Darm spülen (das muss ich ab heute zweimal täglich tun :bäh:

  • Hm, muss man nüchtern ganz wörtlich nehmen?
    Also ich habe dennoch das Superleckerlie gegeben- wenn es halt nötig war. Sonst hart bleiben...
    Ich drück euch die Daumen- mach dir keine Vorwürfe- wenn du nicht dem TA glauben sollst- wem dann?

  • Danke fürs Daumendrücken, das können wir gut gebrauchen..
    Ich nehme die strikte Anweisung, gar nichts zu fressen zu geben, sehr ernst, denn ich möchte nicht riskieren, dass die Endoskopie nicht gemacht werden kann weil der Darm nicht völlig frei ist.

    Wir versuchen so gut es geht, Cimba von allen wohlriechenden Düften fernzuhalten. Ich glaube langsam hat sie sich ihrem Schicksal ergeben, sie bettelt schon gar nicht mehr.
    Ich habe ihr jetzt abends einen halben Teelöffel Nassfutter unter das Wasser gemischt (mittags gab es Würstchenwasser), da hat sie wenigstens das Gefühl das sie ihren Napf doch noch bekommt.

    Naja 1 1/2 Tage noch..

    Ach hab da nochmal gleich ne Frage: Ich will jetzt endlich auf das LupovetIBD (von Josera) umstellen. Meint ihr ich kann das gleich nach der Hungerphase machen? Oder ist das zu anstrengend für den Magen-Darm-Trakt :???:

  • Hi Cimberley,

    trotze einfach diesen hungrigen traurigen Augen. Ich weiß es ist nicht leicht.

    Ich war es mal leid, daß unsere Hunde ihr Trofu nicht angerührt haben, ohne daß ich was untermische. Drei Tage habe ich durchgehalten und sie haben ihr Trofu mit Abscheu betrachtet. Dann bin ich umgefallen und am vierten Tag gab es wieder was anderes.

    Also Dein Hundi wird nur hungrig schauen und nicht verhungern. Bei Schnauzermädel (besser ihrem Hund bevor ich in den Stilblüten lande *g) waren es ja 9 Tage.

    Ich an Deiner Stelle würde die Hungerzeit auch strikt durchhalten, weil ich Schiß hätte, wegen eines Leckerlies könnte die Endoskopie nicht durchgeführt werden.

    Wegen der Nahrungsumstellung.... Wir teilbarfen. Wulfen hat auch am Anfang immer Magenprobs gehabt. Seitdem wir teilbarfen und es immer unterschiedliches Futter gibt, hat sich das gegeben. Der Magen hat sich dem Futter wahrscheinlich angepaßt. Wir füttern als Trofu übrigens auch Josera Emotion. Ich denke da kann ich Dir kaum raten. Ist von Hund zu Hund verschieden.

    Nach der Hungerphase würde ich jedoch eher was leichtes füttern wie gekochtes Hühnerfleisch mit Reis oder Kartoffelbrei. Das ist aber eher gefühlmäßig.

    Drück Deinem Hundi alle Daumen, daß es nichts Ernstes ist.

    LG
    Angie

  • so schlimm sind drei Tage ohne Fressen sicher nicht. Ich selbst habe auch schon 10 Tage gefastet und in dieser Zeit nur Wasser getrunken.
    Umso länger man nichts ißt, umso kleiner ist auch der Hunger, jeder Bissen zwischendurch erhöht auch wieder den Hunger.
    Allerdings darfst du nach dieser Fastenzeit keinesfalls gleich schwere Brocken Trockenfutter füttern, das gibt richtige Bauchschmerzen. Am besten wäre weichgekochter Reis mit gekochtem Hühnchen in kleinen Portionen mehrmals am Tag. Ich würde auch nicht gleich die volle Tagesration füttern sondern lieber erst nach 2 Tagen.

    LG
    Sabine

  • Oh je, eine schwere Zeit für Euch! Ich drücke ganz fest die Daumen, dass nichts Schlimmes festgestellt wird am Donnerstag und ihr die Zeit bis dahin einigermaßen übersteht. Ich selbst habe früher oft genug Termine beim Doc abgesagt, weil ich es einfach nicht geschafft habe, nichts zu essen - das ist für mich so ungefähr das Schrecklichste, was passieren kann - die arme Cimba :/ ! Hoffentlich kann sie bald wieder so richtig "reinhauen" -

    das wünscht euch
    Wauzihund

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