ANZEIGE
Avatar

Australian Cattle Dog

  • ANZEIGE

    Hallo allerseits !
    Ich habe ja - so gaaaaanz heimlich - auch meine Traumrasse. Obwohl ich hier in Spanien mit der Tierheimsituation keinen Welpen von auswärts importieren würde, liebe ich schon lange die Australian Cattle Dogs. Die werden hier nicht gezüchtet, kennt man auch nicht. Daher habe ich ausser Literatur und ein paar Exemplaren, die ich mal in D gesehen habe, keine Infos.
    Frage: kennt jemand von Euch Hunde dieser Rasse ? Evtl mehrere ? Wie sind sie ? Charakter ?
    Ich habe nämlich gehört, dass die nicht so ganz ohne sind und manchmal etwas ruppig und evtl. aggressiv. Stimmt das ????
    Grüsse
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

  • ANZEIGE
  • Hallo Chrissi,


    reiche Dir die Hand ... die ACD sind auch meine Traumrasse.


    Das sie besonders schwierig/ruppig/aggressiv sind, kann ich als Laie nicht behaupten. Habe zwar (noch) keinen, jedoch kenne ich ein paar Hunde.
    Kenne eine Hündin, die schon gern austestet, ob sie einen Neuling dominieren und damit beherrschen kann. Wer hier nicht deutlich zeigt, wer der Boss ist, hat (vielleicht) verloren. ;D
    Aber das ist in anderen Rassen ebenfalls ein Thema ... nicht nur bei den ACDs.


    Es sind halt die etwas robusteren Hütehunde. Kein Wunder, wenn man ihre Geschichte bzw. ihren Ursprung berücksichtigt.


    Denke, dass hier wie auch bei anderen Rassen, das Problem "am anderen Ende der Leine hängt".
    Es sind Arbeits- und keine Schosshunde, die genauso konsequent, aber fair erzogen werden müssen wie andere und erst bei artgerechter Beschäftigung o.ä. ausgeglichen sind.


    Wer sich einen ACD anschafft, lernt das "Arbeiten mit dem Hund" - das muss nicht zwangsläufig das Hüten sein, wenn gleich das sicher die beste Variante ist. ;D


    LG WorkingDog

  • Tach,
    Würde die Cattle Dogs eher als , naja, vieleicht "unsanft" bezeichnen.
    Also ehr etwas rüpelhaft und vieleicht "Stumpf"


    Zweifelsohne eine Rasse die die Gemüter spaltet. Entweder man mag sie, oder eben nicht. Schwierig zu schreiben!


    Also sicher keine Rasse die sich mit Adjektiven wie : sensibel, feinfühlig, kooperativ und leichtführig schmückt!
    Aber bestimmt tolle Hunde, wenn man sie mag!
    Verstehen auf jedenfall eher die deutliche Sprache ohne Schnickschnack!


    VG Kai

    Alles wird gut!

  • ANZEIGE
  • Die ersten Cattle Dogs, die ich in natura erleben dürfte, machten einen Agility-Lagen in NL vor einigen Jahren. Die gingen mit voller Begeisterung, aber streng nach Motto "mit dem Kopf durch die Wand geht's schneller"... Es war ein gewaltiger Anblick, diese düsenden Hunde, die Stänge und Seitenteile in die Luft schleuderten, Riesensprünge auf die Wand nahmen, um dann von voller Höhe runter zu tauschen, Wippe, Slalom, Tunnels wegspülten. Sogar buchstäblich mehrmals durch die Mauer sprangen, alles "sprengten" und unbeeindruckt weiter rasten. Zeitweise benahmen sie sich wie normale, gut aufgebaute, temperamentvolle Hunde, um gleich wieder den Parcours und sich selber arg zu beanspruchen...


    Harte Burschen sind die schon!


    Das grösste Problem ist die häufige Unverträglichkeit Artgenossen gegenüber. Eine Freundin, die einen BC hat, schwärmte für die Rasse, da sie eine sehr liebe, aufgestellte Cattle-Dame kannte. So ging sie mit an einem Rassetreff und was sie sah, überzeugte sie, dass sie niemals einen solchen Hund erwerben würde. Raufereien um Raufereien. EIn Cattle-Rüde wurde in der CH als Katastrophenhund ausgebildet und arbeitete eigentlich sehr gut, war aber mit anderen Rüden nicht oder äusserst bedingt einsetzbar, da er selbst bei der Suche, sich "Prügelpausen" leistete. Der Cattle Dog von der berühmten Dogdancing- und Obedience-Trainieren A.S. war auch ein Raufbold.


    So sind sicher nicht alle. Ich kenne auch ganz anständige, verträglichen angenehme ACD (fast nur Hündinnen, wie ich es gerade überlege). Aber man muss bewusst sein, dass man einen Hund mit starker Persönlichkeit, viel Trieb und Power bekommt, gezüchtet, um mit nicht immer "stallfähigem" Grossvieh zu arbeiten, und der zusätzlich zu Hüte- und Treibhunde hochwahrscheinlich auch den Bullterrier als Ahne hat.


    Fazit: ein interessanter Hund, garantiert nicht für jedermann. Kai hat es sehr schön und diplomatisch formuliert!

  • Hallo Chrissie,


    ja der Cattle Dog ist kein einfacher Hund, allerdings in erfahrenen Hundehänden wird er auch für den Hundebesitzer einen Traumhund abgeben. :wink:


    Ich weiß aus Erfahrung das diese Rassen Cattle Dog und Australian Shepherd einiges gemeinsam haben. Sie haben einen eigenen Kopf und sobald die Hunde merken, das sie Oberwasser haben ist es schon zu spät. :shock:
    Aber solange man denen nicht die Führung anvertraut hast du einen super Weggefährten.


    Ich sehe es an Sky und vielen aus ihrer Rasse, du kannst Glück haben und ein gutmütiges Schaf erwischen aber du kannst auch ein kleines Monster erwischen, was dich immer wieder herausfordert.
    Aber sobald bei diesen Tieren die Rangordnung feststeht hast du einen super begleitenden Hund für dich.


    Schau dir die Rasse noch mal an und erkundige dich noch ein bischen über das Internet am Besten. Dort wirst du bestimmt auch fündig, selbst bei euch einen geeigneten Hund für dich zu finden.
    Bin schon gespannt wann du einen zusätzlichen Hund hast! :wink:


    LG
    Sky

    Ein Aussie wird immer mit viel Potenzial geboren!
    Nur um dieses richtig anzuwenden
    liegt in deiner Verantwortung! ( von T.K.)


    LG
    Claudia & Sky & Icy

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Super ! Danke für Eure vielen und tollen Kommentare !! :gut:
    Ich mag ja sehr gerne härtere Hunde, hatte ja bis vor kurzem auch 3 Jahre lang einen Bullterrier-Opa und kam klasse klar mit ihm. Ich kann u.U. auch deutlich werden, wenn's denn sein muss. Obwohl ich momentan hier 2 Supersensibelchen habe, die man nicht schief angucken darf. :love:
    Vom Aussehen her ist der ACK einfach mein TRAUUUUM :zustimm:
    Klein, kompakt, kräftig. Ritter Sport Hund eben.


    Aber Ihr bestätigt mir meine Zweifel bzgl. Aggression / Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden. Dat jeht hier in der Stadt nunmal gar net, dass da einer rumbosst. Hier müssen sich alle vertragen, oder es gibt langweilige Einzelhaft.
    Ich werd's mir also weiterhin gut überlegen. Momentan haben wir leider für einen Dritthund eh keinen Platz. Und ich würd dann wahrscheinlich schon eher einen erwachsenen Hund übernehmen, als einen Welpen. Hab die Piselei satt :runterdrueck:


    Grüsse und danke !!
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

  • Hi,
    mein tierischer Freund ist ein Australian Cattle Dog, und ja wirklich nicht einfach und er rauft gerne und ist nur zu mir zärtlich und liebevoll; naja zu meinem Mann auch ab und zu. Unsere Kinder akzeptiert er, doch er braucht sie nicht. Leider ist er Epileptiker, damit muss ich leben. Er hat also kein zartfühlendes Wesen, trotzdem hänge ich mit meinem ganzen Herzen an ihm. Vorher hatten wir einen Dalmatiner, und ich muss sagen, dass unser Billy ihm um Längen schlägt mit seiner Intelligenz. Es ist sehr leicht, ihm Kunststückchen beizubringen und er wäre beim Turniersport in meinen Augen unschlagbar, wenn er es nur nicht drauf anlegen würde, die anderen Hunde immer im Auge zu haben, zu kontrollieren, zu regeln und auch zu attackieren, wenn er es für richtig hält. Ich muss ihm auch zu hause öfter klar machen, dass ich der Boss bin. Er fordert mich schon öfter heraus und er muss dann konsequenter Weise mal eine zeitlang auf seinen Platz. Er ist alles in allem wirklich kein einfacher Hund, aber er würde sein Leben für mich hergeben; loyal, mutig und sehr intelligent, diese Eigenschaften sind sprichwörtlich für unseren Bill. Ich vergesse nie, wie er mal eine hohe Leiter mit uns erklommen hat, weil es leider keinen anderen Weg gab. Ich bin sehr stolz auf ihn!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Liebe Grüße


    Carola

  • Hallo,
    wir haben auch einen ACD, als Dritthund.
    Der Größte Teil dieser Hunde neigt leider zur Unverträglichkeit mit Artgenossen, aber es geht auch anders..
    Man sollte sich hierbei sehr genau bei den ACD Besitzern informieren, und nach den passenden Züchtern ausschau halten, so kann man gewisse Eigenschaften versuchen einzugrenzen..
    Alles in allem sind diese Hunde schon sehr schroff in ihrer Art, aber das ist auch ein klarer Vorteil zB wenn man mit ihnen arbeitet. Sie lassen sich sicherlich nicht schnell abschrecken und gehen mit ihrem Dickschädel durch Wände!
    Einfach klasse Hunde! :gut:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

ANZEIGE