Kastration oder Spritze?
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susihst -
18. Juli 2008 um 17:53
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Das verstehe ich nun gar nicht. Du meinst, dass man mit homöopathischen Mitteln die Läufigkeit unterdrücken kann? Denn darum geht es doch hier, und sowas habe ich noch nicht mal bei begeisterten Homöopathieverfechtern gelesen.....

Damit ist gemeint, die im Eingangspost genannten Gründe, die zur Erwägung einer Kastration führten (starke Blutung, Unwohlsein) zu stabilisieren.. sprich: etwas pflanzliches um die Blutung zu verringern und dem Unwohlsein entgegen zu wirken.. Quasi wie bei uns Weibsen Buscopan gegen die Bauchkrämpfe..
Also nicht um die Läufigkeit zu unterbinden, sondern die Symptome zu lindern
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Zitat
Das verstehe ich nun gar nicht. Du meinst, dass man mit homöopathischen Mitteln die Läufigkeit unterdrücken kann? Denn darum geht es doch hier, und sowas habe ich noch nicht mal bei begeisterten Homöopathieverfechtern gelesen.....

Wer lesen kann ist klar im Vorteil .....
habe ich irgendwo was von Läufigkeitsunterdrückung geschrieben???????
Meines Wissens nicht.
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Zitat
Eine Kastration birgt viele Risiken, die für mich ein Grund waren, dass ich mir sicher bin, meine Hündin nie kastrieren lassen zu wollen. Es gab hier irgendwo einen sehr guten Link dazu. Viele kastrieren (oft auch schon vor der ersten, oder der zweiten Läufigkeit), da der bis jetzt noch nicht wirklich belegte Mythos sagt, dass kastrierte Hündinnen ein geringeres Krebsrisiko haben. Das stimmt nur bedingt. Gebärmutterentzündungen, oder Milchleistentumore sind in den Fällen eher sehr, sehr selten.
Dann erzählt der Arzt hier nur Blödsinn?
http://malinois-gebrauchshunde-forum.net/cms/index.php?…d=172&Itemid=72Conny
deren Hündin kastriert ist, vor der ersten Läufigkeit
und ein wunderbares Wesen besitzt. -
schreibt der Artikel auch, dass Mammatumore bei kastrierten Hündinnen (je nach Statistik durchaus höherer Risikofaktor als 0,5% - was wiederum dem Sprichwort "Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast" recht gibt) idR bösartig sind. Umgekehrt gibt es Statistiken, die besagen, dass Mammatumore bei unkastrierten Hündinnen zu 90% hormonell induziert sind. Wobei hormonell induzierte Tumore gemäss dieser Statistiken nur in Ausnahmefällen bösartig sind.
Und schreibt dieser Artikel auch was davon, dass es Statistiken gibt, die darstellen, dass kastrierte Hündinnen bei anderen Tumorarten ein ungleich höheres Risiko haben zu erkranken wie unkastrierte Hündinnen?
Was immer wieder gern übersehen wird - der Hormon- und Stoffwechselhaushalt eines Tieres (inkl. Mensch) ist ein Feedback-System bei dem die einzelnen Komponenten ineinander übergreifen und einander bedingen. Und wie das in einem Feedback-System nun mal der Fall ist - entnimmt man eine Komponente, dann muss der Rest des Systems diesen Ausfall kompensieren. Das kann gutgehen ..... wenn der Rest des Systems 100%ig gesund ist und keine Schwachstelle aufweist. Nur weiss man das idR bei einem 1-2jährigen Hund nicht.
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Zitat
Wer lesen kann ist klar im Vorteil .....
habe ich irgendwo was von Läufigkeitsunterdrückung geschrieben???????
Meines Wissens nicht.
Yane.. jeder kann mal etwas falsch verstehen.. deshalb hat naijra ja noch einmal hinterfragt.. Kein Grund gleich sich dadurch angegriffen zu fühlen (so deute ich deine überspitzte Reaktion).. eine "höfliche" nochmalige Erklärung Deinerseits hätte es auch getan

EDIT: LASST ES NUN NICHT WIEDER AUSARTEN: BLEIBT BEI DER TSFRAGE!!
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Ich denke, wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, dass frühe Kastration das Risiko für Mammatumore senkt, denn das ist kein Mythos sondern wieder und wieder belegt. Auch dass die Mammatumore eine der häufigsten Krebsarten bei der Hündin sind, wird eigentlich nirgends bestritten - über die absoluten Zahlen herrscht aber Uneinigkeit.
Aber das Thema hier ist doch Kastration oder Spritze, nicht Kastration oder läufig werden lassen (siehe Titel)? Und da sieht es doch so aus, als ob die Kastration wesentlich weniger Risiken birgt als die ständige Spritzerei.
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yane: Ich kann auch nicht wissen, ob meine Hündin, in 6 o. 7 Jahren an einem Schlaganfall stirbt. Oder vielleicht von einem Auto überfahren wird.
Für mich stand einfach fest, das sie kastriert wird, da ich meine 1. Hündin, wegen Mamatumoren einschläfern musste.
Dieses wollte ich nicht noch einmal miterleben. Denn es war grausam!
Nun da du ja keinen Wert auf Studien legst, verstehst du meine Beweggründe vielleicht um so mehr.Conny
die keine genereller Kastrationsbefürworter ist! -
Ups, ich dachte, das sollte gerade kein Streit über das Pro und Contra einer Kastration werden...

@ susihst:
Wenn Deine Hündin wirklich starke Probleme mit der Läufigkeit hat, kann eine Kastration durchaus angebracht sein.
Eine Sterilisation hilft dann jedoch nicht, da die Hündin hierbei noch läufig wird, wie Zoe ja schon schön beschrieben hat.

LG, Caro
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ich lege sehr wohl Wert auf Studien ..... nur nehme ich eine einzelne Studie nicht gleich für die allein selig machende Wahrheit, sondern versuche, möglichst viele Studien zu einem Thema zu vergleichen.
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Ich denke doch, dass jeder so handeln sollte wie er meint, dass es für die Hündin am Besten ist. Und selbst wenn jemand die Hündin aus Bequemlichkeit kastrieren lässt, weil er keine Lust hat aufzupassen, ist das in jedem Fall noch besser, als sie permanent Welpen bekommen zu lassen, nur weil er keine Lust hat aufzupassen. !!Meine Meinung!!
Ich wünsche mir, dass dieser Kastra-Thread mal richtig schön sachlich bleibt!! Büdde!!!

@susihst
Ich würde Dir auch raten nochmal eine Läufigkeit abzuwarten und dann zu entscheiden. Gegen die event. (ziemlich häufig bei Hündinnen die bereits Welpen hatten) Scheinträchtigkeit, kann man wirklich etwas homöopathisches geben. Man muß aber genau auf die Symptome achten.Wir sind in der ähnlichen Situation. Shiva ist schon seit Herbst scheinträchtig oder -läufig (ihr hängen permanent die Rüden am Hintern, sie hat viel zu jammern und frisst immer wieder mal sehr schlecht). Sie war dann im Februar das erste Mal läufig, aber der Hormonhaushalt (lt. Bluttest) passt überhaupt nicht. Wir haben jetzt auch so für uns entschieden, die nächste Läufigkeit nochmal abzuwarten und dann wieder neu zu überlegen. Die angewandte Homöopathie hat bei uns leider keine Besserung gebracht (falsches Mittel??). Trotzdem werden wir es auch nach der nächsten Läufigkeit nochmal mit Homöopathie versuchen. Wenn sich dann immer noch nix tut......wird neu entschieden!!!
Von der Spritze wurde mir - wie schon einige hier schrieben - auch total abgeraten. Das kann man schon mal machen, sagte mein TA, aber auf keinen Fall auf Dauer. Sterilisation - wie auch schon geschrieben wurde - ist, wenn es wegen der Blutung ist, auch nicht das Wahre!!
Die Entscheidung die nächste Läufigkeit abzuwarten und dann nochmal neu zu überlegen finde ich total gut! Das hört sich doch verantwortungsbewusst an. Und dann entscheide ganz allein für Dich und zum Wohle Deiner Hündin!!!
Alles Gute!!! - Vor einem Moment
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