Lahmt - liegt es am BARF?

  • So, nun ist das eingetreten, wovor ich immer Schiss hatte, seit ich mit dem barfen angefangen hab.

    Carly lahmt seit Montag, nicht immer auf demselben Bein, mal vorne, mal hinten, dann läuft sie sich ein, dann kann sie kurz nicht auftreten - ganz toll. :/ Dabei ist sie quietschfidel und würde, wenn es nach ihr ginge, ganz normal rennen und spielen und so weiter.

    Wir haben sie also von da an alle Treppen getragen und nur an der kurzen Leine gehabt und waren heute beim TA.

    Da kam natürlich, was kommen musste: "Oh, Sie barfen? Na dann..."

    Gottseidank hat sie Carly dann erst abgetastet (kein Befund) und ich hab halt auch gesagt, dass sie die letzte Woche ganz schön Programm hatte und sich ja vllt. auch nur überanstrengt haben könnte.

    Ergebnis jedenfalls: Erstmal Schmerzmittel über zehn Tage, solange kurze Leine und keine Treppen oder Ballspiele (die wie eh nicht machen).

    Ursachen entweder
    a) einfach nur vertreten oder überanstrengt (dann müsste sie mit den Schmerzmitteln wieder klar gehen)
    b) Fehl- oder Mangelernährung (dann würde erstmal ein Blutbild gemacht und dann evt. noch die Röhrenknochen geröntgt)

    Jetzt bin ich schon wieder voll verunsichert, weil sie natürlich hat durchblicken lassen dass BARF gerade in der Wachstumsphase ziemlich gefährlich sein kann und man das immer im Hinterkopf behalten müsse und so... :| Was ich ja auch mache! Aber trotzdem...

    Was haltet ihr davon?? :hilfe:

    LG Langnase

  • Blutbild machen... komplett und dann wirst du ja sehen, ob eine Mangelernährung die Ursache ist.

    Lahmen von Rohfütterung... hab ich noch nicht gehört.

    Aber ich kenn mich auch nicht mit BARF sondern mit roh füttern aus^^
    Also kenne keine Studien in Bezug auf Lahmen.

    Wenn du sagst, dass die Tage davor unheimlich anstrengend waren für dein Hundi, dann liegt es vielleicht wirklich daran.

    Aufschluss kann nur ein Bluttest liefern.

  • Seit wann barfst du denn und wie alt ist dein Hundi?

    ich weiss nicht wieso immer soviel TÄ das Barfen für "gefährlich" halten - nur ungesund reicht auch schon :kopfwand:

    Ich denke, wenn man es richtig macht sollte auch im Wachstum das Barfen durchaus nicht gesundheitsschädlich sein.

    10 Tage Schmerzmittel wegen leichter Überanstrenung oder Vertreten? Ist das nicht ein bisschen viel?

    Ich hätte vielleicht Traumeel gegeben und den Hund ein wenig geschont aber das lässt sich so aus der Ferne eh nicht beurteilen.

    Wie schnell äussert sich denn in der Regel eine Mangelernährung?

    LG

    Ines

  • Lahmen von Barf habe ich auch noch nie gehört.

    Haben sie denn schon Blut abgenommen? Das würde ich gleich mal machen lassen, auch wenns zusätzliche Kosten sind, aber dann bist du auf der sicheren Seite!

    Man kann meiner Meinung nach mit Barf in der Wachstumsphase genauso viel falsch machen wie mit falschem Trofu oder Dofu.

    Ich gehe mal davon aus, dass du dich darüber informiert hast, worauf du bei einem Hund in der Wachstumsphase mit Barf zu achten hast und das auch umsetzt?!
    Dann liegt es bestimmt mehr an der anstrengenden Woche oder generell am Wachstum.
    Ich kenne das noch aus meiner Kindheit, diese "Knochenschmerzen" wenn man einen Wachstumsschub hatte. Kennt ihr das auch??? Wieso sollte es Hunden da anders gehen? Kann doch auch sein?!

  • Hundi wird seit ungefähr nem halben Jahr gebarft (bzw. roh ernährt) und ist jetzt 13 Monate.

    Ich fand 10 Tage auch recht viel. Aber wenn sie wieder klar geht sollen die Pillen ja abgesetzt werden, wenn nicht, machen wir einen Bluttest.

    Ich hoff jetzt mal, dass sie sich nur überanstrengt hat. :/

    LG Langnase

  • Das hängt davon ab, welche Nährstoffe zu wenig geliefert wurden.

    Das kann innerhalb weniger Tage/Wochen sein, kann aber auch erst Spätfolgen haben, die sich erst äußern, wenn viele Jahre ins Land gegangen sind.

    Ich glaube auch nicht, dass eine Mangelernährung vorliegt, man kanns aber nie wissen, daher ist es generell ganz sinnvoll, alle halbe Jahre mal n Blutbild machen zu lassen.

    Und wenn der und so mangelhaft ernährt wurde, dass er lahmt, also Symptome an Knochen, Muskel oder Sehnen vorliegen, dann muss das wirklich ein krasser Mangel sein und das ist wirklich nicht leicht hinzubekommen.

    Blutbild, zack - Ergebnis und gut ist.

    Schmerzmittel würd ich in der Form nur geben, wenn ein Hund LEIDET.
    Muss man selber mit dem TA entscheiden, obs angebracht ist.

  • Aber dann würd sie erstmal nur an einer STelle lahmen.

    Zwei meiner Bekannten hatten Borelliose... bis da eine komplette "Lahmheit" entsteht, dauert es unheimlich lang und erstmal wurde die Bissstelle auffällig.
    Da würde ja dann dagegen sprechen, dass der Hund mal auf dem einen Bein, mal auf nem anderen lahmt.

    Aber durchchecken kann man ja so ziemlich alles.

    Ein guter TA wird da auch entsrechende Vermutungen anstellen...


    @ Langnase: Sag Bescheid, was der Bluttest ergeben hat!

  • Nein, beim Hund gibt es diese typische "Wanderröte" bei der Borreliose nicht und es tritt wechselseitige Lahmheit auf.
    Fieber und andere Symptome können, müssen aber nicht auftreten!

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