• Es geht hier Urlaub im Ausland, da ist es völlig irrelevant ob Wien oder Timbuktu, da schreibt das Gesetz eine Impfung vor. Wie sinnvoll das ist ist eine andere Sache.

  • dann kann man mal weiterdiskutieren....

    Und was genau möchtest du weiter diskutieren? Ich sehe bei dieser Suche - danke übrigens für den Link, die Seite ist toll! - genau das, was ich bisher auch gelesen habe: In Deutschland ist nur die Fledermauspopulation von Tollwut betroffen, übertragen wird die Tollwut von einer Fledermaus auf andere Tiere bzw. Menschen nur durch Speichelkontakt mit Blut/Wunden, sprich meist wohl einem Biss. Wie häufig das vorkommt sieht man daran, wie hoch die Tollwutrate schon bei Wildtieren ist, nämlich null. Woraus ich schließe, dass das Risiko, sich hierzulande mit Tollwut anzustecken, quasi gegen Null geht. Wenn man es nicht gerade - und das trifft wieder mal eines meiner Reizthemen - mit einem dieser tollen Importtiere zu tun hat, bei denen jegliche Impfung nur auf dem Papier stattgefunden hat, da sieht die Risikolage je nach Herkunftsland schon wieder anders aus.

  • Nee, natürlich ist nicht nur Indien betroffen - so hatte ich das aber auch gar nicht verstanden, sondern dass Indien eben als Platzhalter stehen sollte für die Gebiete, die noch stark von Tollwut betroffen sind. Oder hab ich das einfach falsch interpretiert?

  • In Indien ist Tollwut definitiv verbreitet. Es gibt dort sehr viele Streunerhunde, die mit Tollwut infiziert sind.

    Vor einigen Jahren kam eine Urlauberin von dort aus dem Urlaub zurück, mit unklaren Symptomen. Irgendwann stellte sich heraus, daß sie tollwutinfiziert war, sie ist auch in einem Krankenhaus verstorben.

    Das ging damals durch sämtliche Medien.

    Aber wer macht auch schon Urlaub in Indien, noch dazu mit Hund. Würd mir nicht einfallen.

  • Ich wundere mich generell, mit welcher Sorglosigkeit manche Menschen das mit ihren Hunden im Urlaub sehen. Es ist ja auch gar nicht lange her, da gab es den Tollwutfall bei einem Hund in Frankreich: Die Leute hatten den ungeimpften(!) Hund zu jung aus Ungarn illegal importiert, dann später ebenso heimlich mit nach Afrika genommen, wo er ihnen vorübergehend abgerückt war, aber wieder auftauchte. Statt dass nun endlich die Vernunft einsetzte, haben sie ihn dann ebenso heimlich wieder mit zurück nach Frankreich genommen. Fazit: Tollwutfall beim Hund, zwei gebissene Menschen und ein gebissener Nachbarshund, nach weiteren Kontaktpersonen wurde fieberhaft gesucht um alle noch rechtzeitig impfen zu können. Na bravo.

    Zum Glück ist das in dieser Häufung der Dämlichkeit ein Ausnahmefall. Aber ich frage mich sehr oft, wie viele Hunde wohl in bester Absicht auch aus generell gefährdeten Ländern "unter dem Radar" importiert werden. Genau wie auch diverse andere Krankheiten hier durch den weltweiten Reiseverkehr und den Auslandsimport fröhlich eingeschleppt werden. :ka:

    Von daher: Einen guten Schutz halte ich für sehr wichtig. Wobei ich mir da mehr Flexibilität wünschen würde, sprich dass alternativ zum Impfschema eben auch ein Titernachweis gleichberechtigt anerkannt wird. Noch mehr würde ich mir aber wünschen, dass generell der ganze Import von Hunden viel genauer überwacht wird, und es endlich auch in den Köpfen der Menschen ankommt was da für ein Gefahrenpotential schlummert. Denn auch die vielen Mittelmeerkrankheiten, die sich hier immer mehr verbreiten, sind ja nicht auf natürlichen Wege stückchenweise hier eingewandert. Sondern von unzureichend geschützten Urlaubshunden sowie den endlos vielen Auslandsimporten (Welpenhandel wie auch TS) eingeschleppt.

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