Kastration bei einer Hündin?
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Hallo Zusammen
Wir sind uns gerade am überlegen ob wir unsere (morgen) einjährige Hündin kastrieren (also gebärmutter und alles raus) lassen. Sie war bis jetzt einmal läufig (vor bald 3 Monaten). Nach der Läufigkeit hat sie sich total verändert. Sie wurde agressiv gegen andere Hunde, war träge, lustlos und überhauppt nich aktiv (und sie ist ein border collie...). Ihre Zitzen sind einweing aufgeschwollen, auch im Moment noch. Sie war richtig launisch, mal zickig, mal anhänglich. Nun wird sie langsam wieder normal.
Die Tierärtztin hat gesagt, dass es gut sein könnte, dass sie scheinträchtig ist/war. Sie hat jedoch nie begonnen zu nesten oder ein Stofftier als ihr Junges hüten. Auch gesagt hat sie, dass es mit einer weitere Läufigkeit sich noch verschlimmern könnte. Nahc diesem Gespräch, waren wir uns sicher, dass wir sie kastrieren möchten.Jetzt waren wir in der Hundeschule und die Hundetrainerin hat geagt, dass diese "stimmungsschwankungen" auch mit Homäopathi behandelt werden können, ohni die Nebenwirkung, dass sie zunehmen könnte, kein schönes Fell mehr hätte oder viellicht im Alter den Urin nicht mehr halten kann.
Jetzt sind wir am hin und her überlegen, Ob ja, ob nein....
Habt ihr Erfahrungen mit Homäopati gegen diese Stimmungsschwankungen/Scheinträchtigkeiten nach der Läufigkeit? Weil Die Kastration ist ja auch eine Operation und eine operation bedeutet immer ein Risiko...
Liebe Grüesse
guguseli
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Schau mal hier :http://www.kleintierpraxis-am-hafen.de/kastrationh.html .
Ich denke , daß erklärt ganz gut .
Ebenso :http://www.kleintierpraxis-am-hafen.de/laeufigkeit.html
Liebe Grüsse,
Katzentier
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Moin guguseli,
ob man nun kastriert oder nicht, sollte man nicht ausschließlich vom Verhalten des Tieres abhängig machen.
Agressivität kann mehrere Ursachen haben, die man als Halter herauszufinden versuchen muß. Da gilt es den Hund beobachten, in welchen Situationen er agressiv wird um wem gegenüber er dieses Verhalten äussert.
Bei Dir scheint aber wirklich ein gesundheitliches Problem vorzuliegen.
Hier ein Link für Dich:http://www.tierhomoeopathie.biz/scheintraechtigkeit-huendin.htm
Bedenke, dass bei Hündinnen, die nicht kastriert sind und auch nicht trächtig werden sollen, die Gefahr im alter gesteigert, dass sie eine Gebämutterentzündung (Pyometra) bekommt, die äusserst unangenehm ist, denn dann muß sie operiert und kastriert werden.
Ich hoffe, ich konnte Dir bei der Entscheidung helfen.
GrußIce
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Hallo,
da schließe ich mich "Katzentier" ohne weiteren Kommentar an!
Ein solcher Eingriff darf nur die absolute, nachhaltig begründete Lösung sein.NG obstihj
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Ich kenne einen hündin, die wird kurz vor und einige Zeit nach der Läufigkeit ziemlich zickig. Nach einem Unfall der zweiten Hündin im Haushalt wurde diese Hündin - und auch alle Menschen der Familie mit Homöopathika behandelt und die Hündin hat sich zum positivem verändert. Jetzt nach der Läufigkeit wurde sie wieder behandelt und es wirkt sehr gut.
Wegen einer Kastra wird sich das Verhalten nicht unbedingt ändern. Bei Hündinnen hat es deutlich weniger Auswirkungen als bei Rüden und auch da ist es nicht immer die Lösung.
Ich habe in einem meiner Bücher eine Studie samt Auswertung in Diagrammen dazu.Ich würde zuerst alle anderen Wege gehen und schauen, wie sich die Hündin entwickelt und ihr noch etwas Zeit geben zu reifen.
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Zitat
Wegen einer Kastra wird sich das Verhalten nicht unbedingt ändern. Bei Hündinnen hat es deutlich weniger Auswirkungen als bei Rüden und auch da ist es nicht immer die Lösung.
Wenn das Verhalten hormonbedingt war, schon. Man kann davon ausgehen, dass das Verhalten nach der Kastration dem entspricht, das die Hündin im Anöstrus hat; also dem ohne Hormoneinfluss.
Ich würde auch noch eine 2. Läufigkeit abwarten und sehen, ob sich die Scheinträchtigkeit wieder so stark zeigt - ist leider oft so, wenn das schon beim ersten Mal so war. Es soll aber auch Fälle geben, wo es sich abschwächt, mit oder ohne Homöopathie. Daher würde ich nicht gleich schneiden....
Meine Hündin war nach der letzten Läufigkeit stark depressiv. Die Globuli haben rein gar nichts genützt. Wird es beim nächsten Mal nicht deutlich besser, kommt sie unters Messer.
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Zitat
Sie war richtig launisch, mal zickig, mal anhänglich. Nun wird sie langsam wieder normal.
Mal unabhängig davon, daß es wenige extreme Ausnahmen gibt, gehört obiges zum normalen Verhaltensrepertoire einer Hündin. Habt ihr euch nicht bewußt für eine Hündin entschieden ?? Dann sollte euch doch die mögliche Verhaltensänderung während des Zyklus bewußt gewesen sein ...Das meiste unerwünschte Verhalten hängt mehr mit der Erziehung, als mit den Hormonen zusammen !
Gruß, staffy
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Hallo guguseli,
auch wir Frauen sind an bestimmten Tagen hormonbedingt manchmal grantig. Deshalb werden wir ja auch nicht gleich kastriert.

Ich habe auch so eine hormongesteuerte Zicke zu Hause, die nach jeder Läufigkeit mal mehr, mal weniger scheinschwanger wird. Es ist schon so, dass sie gerade Rüden gegenüber vor und nach der Läufigkeit höchst intolerant und schlecht gelaunt ist. Momentan sind wir gerade in der stabilen Phase zwischen zwei Läufigkeiten, in der sie freundlicher ist. Aber: je mehr Läufigkeiten sie hinter sich gebracht hat, desto ausgeglichener wird sie. Gerade nach der ersten Läufigkeit war sie ziemlich durch den Wind. Klar, sie wusste ja nicht, dass das normal ist.
Auch Scheinwangerschaften sind völlig normal für eine Hündin. Eine leichte Scheinschwangerschaft lässt sich oft durch Homöopathie abmildern. Wir verwenden z. B. Pulsatilla D30 Globuli (Behandlung mit Beginn der Läufigkeit starten). Am besten einen Tierarzt fragen, der sich damit auskennt.
Ich würde erstmal abwarten, wie die nächste Läufigkeit und die Zeit danach verläuft, mit Homöopathie vorbeugen und sich viel mit dem Hund beschäftigen.Wenn die Hündin aber wirklich sehr leidet, sehr viel Milch bildet oder ein entzündetes Gesäuge hat, evtl. auch zu Gebärmutterentzündungen neigt, dann würde ich über eine Kastration nachdenken.
Wenn alles im Rahmen bleibt, sie sich ein bisschen unpässlich fühlt und nicht so fit, dann ist das doch normal, finde ich. Ist ihr gutes Recht!
Ist halt ein intakter weiblicher Hund mit allem drum und dran. Und man kann sich gut damit arrangieren. Manchmal hat sie eben ihre "Tage".Was aber nach einer Kastration ist, wie sich da das Wesen und das Verhalten anderen Hunden gegenüber ändert, das weißt du nicht. Die einen bleiben, wie sie sind, die anderen werden noch zickiger.
Überlegt es euch gut und lasst euch die Pro und Contras durch den Kopf gehen.
Schöne Grüße
Sonja -
Hallo zusammen
vielen Dank für eure vielen Antowrten!
sonja:
hehe ja eine hormongesteuerte Zicke, dass passt!
Ich denke wir werden bevor wir sie Kastrieren erst noch eine HomÖopathin/pate aufsuchen und uns beraten lassen, was wir gegen die schineträchtigkeit tun können, und vielleicht kann man auch ihr so auch beim Ausgleich bei den Gefühlssschwankungen helfen.staffy:
Sicher waren wir uns im klaren, was es bedeutet eine Hündin zu haben!!! Aber wie sollen wir mit Erziherischen massnahmen gegen Agressivesverhalten OHNE leine gegen andere Hunde vorgehen...? Das hat sie vorher nie gezeigt. Klar hat sie während und nach der Läufigkeit weniger gut gehorcht, das haben wir aber mit Konsequenz und ganz viel Lob gut hinbekommen.
Das agressive Verhalten gegen ander Hunde hat sich ja in der zwischen Zeit wieder gelegt. Aber wenn ich mir überlge, dass sie 2 mal im Jahr für ca. 1 Monat läufig ist, dann für min. 2 Monate total durch den Wind , hätten wir für genau 6 Monate einen "normalen" Hund, der nicht gestresst ist und mit Freude am Leben einem begleitet.Ich denke, wir werden wahrscheindlich noch eine Läufigkeit abwarten und dann, falls es nicht ändern würde, oder gar verschlimmern immer noch die Kastration durchführen.
Mal sehen, ich werde es euch dann berichtenliebe Grüsse
Guguseli
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