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Hilfe mein Cavalier hat Angst vor anderen Hunden!

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    Folgendes:
    Wir haben unseren Hund mit 5 Monaten von unserer Züchterin geholt.
    Sie ist zu jedem Menschen freundlich.
    Aber kaum kam uns ein Hund mit oder ohne Leine entgegen sogar kleiner als sie hat sie geschrien und war total in Panik.
    Das haben wir nun einigermaßen im Griff auch wenn nun ein großer Hund an der Leine uns entgegenkommt überwiegt die Neugier und sie geht zwar mit eingezogenem Schwanz und Demutshaltung auf ihn zu.


    Nun das Problem


    Wir gehen in die Hundeschule. (Schon 3 mal)
    Beim freien Spielen gerät sie immer wieder in Panik und verkriecht sich am Zaun oder im Gebüsch. (Irgendwie kann ich sie verstehen wenn da 6 Monate alte Berner Sennen oder Labis auf sie zustürmen)


    Laut Tranierin soll sie sich daran gewöhnen aber gestern war sie so fertig das sie, als wir Zuhause waren, wie blöd durch die Gegend lief und sich immer wieder wo anders hinlegte sich wie blöde die Pfoté leckte obwohl da nichts war und ich sie erst beruhigen konnte nachdem ich sie in den Arm enommen habe und gestreichelt bis sie eingeschlafen ist. (Wie ein Baby)


    Hatte vieleicht auch jemand dieses Problem?
    Soll ich überhaupt noch in die Hundeschule gehen? Muß ich befürchten das sie jetzt erst recht vor großen Hunden Angst bekommt?


    Wäre schön wenn mir jemand eine Tipp geben kann.


    Maha

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  • Hallo Maha,
    also, ich denke auf jeden Fall, dass dein Hund sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat. Darauf lässt das schlimme Pfotenlecken schließen. Frag doch mal die Züchterin, ob sie weiss was vorgefallen ist. Das hilft dir vielleicht dem Problem entgegenzuwirken.
    Als zweites mal ein Tipp. Dein Hund ist jetzt knapp ein halbes Jahr, oder? Bei der rasse also noch recht klein. Da kann es nicht sein, dass sie, wo sie sowieso schon Angst hat mit 6 Monate alten pubertierenden großen Hunden spielen muss. Sie spielt ja anscheinend eh nicht und bekommt, dadurch, dass sie wahrscheinlich als schwächste dauernd untergeordnet wird nur noch mehr Angst.
    Bei uns im Verein kenn ich das nur so, dass die hunde so getrennt werden, wie sie zusammenpassen, damit kein Hund die Oberhand über schwächere hat und, damit jeder Hund spielen kann und keine Angst haben muss. Ich würde mir echt überlegen eine Welpengruppe zu suchen, in der deine Kleine mit gleich großen Hunden spielen kann.
    Liebe Grüße,
    Bianca

  • Hallo!


    Wie ist sie denn sonst in der Hundeschule? Hat sie bei den Übungen auch Angst vor den anderen Hunden?
    Frag doch mal, ob du mit ihr mal mit in die Welpengruppe darfst. Da ist sie dann körperlich nicht unterlegen und sie findet vielleicht gefallen daran mit anderen Hunden zu Spielen.


    Wenn sie so fertig ist nach dem Spielen mit großen Hunden würde ich sie nicht trösten, sondern das Stressverhalten (wie z.B. das Pfotenlecken) unterbinden und sie ablenken (z.B. indem du mit ihr spielst).


    Ansonsten solltest du weiterhin in die Hundeschule gehen! Du brauchst sie ja nicht unbedingt mit den großen Hunden rennen lassen. Wie verhält sie sich den großen Hunden gegenüber im Spiel? Rennt sie zu ihnen hin oder versteckt sie sich hinter dir? Wenn sie nicht mit den anderen Hunden spielen will, soll sie bei dir bleiben, dann musst du aber auch dafür sorgen, dass die anderen Hunde nicht zu nah an sie rannkommen.


    Bei uns in der Hundeschule gibt es auch kleine Hunde, die spielen auch zusammen mit den großen Hunden. Wenn es ihnen zu viel wird, gehn sie zu Herrchen, da haben sie dann ihre Ruhe.

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  • Hallo,


    ich habe auch Cavaliers und hoffe, dass ich dir etwas beraten kann.


    Das Verhalten deiner Hündin ist nicht selten. Cavaliers sind spätreife Hunde, können sich meistens nicht wehren und, obwohl die grosse Mehrheit im Alltag souverän ist (Menschenmenge, Kinder, Knall, Lärm, Gewitter, Vieh, usw.), lassen sie sich von grösseren, stürmischen Artgenossen sehr beeindrücken.


    Gewisse, wenn sie die heile Welt ihrer guten Kinderstube verlassen, können nur beim Anblick von anderen Hunden Angst empfingen. Für diese Hunde ist das bereits eine schlechte Erfahrung...


    Also:


    Suche dich eine Hundeschule, wo Kleinhunde unter sich sind. So wird deine Dame Vertrauen fassen, vorausgesetzt, dass sie von "wilden Terriers" nicht als Spielzeug mussbraucht wird. Geh ruhig in eine Ecke, wo sie bei den Pausen ungestört das Geschehen beobachten kann. Sie soll mitmachen oder sich zurückziehen können. Das ist ihr gutes Recht, wie von jedem Hund übrigens. Dein Verhalten muss absolut locker und entstpannt sein. Kurz mit ihr spielen, dich von dir abwenden, Kontakt mit einem anderen Hund aufnehmen (dabei deine nicht beobachten). Usw.
    Schau, dass du dich mit Leuten, die ruhige, angenehme Grosshunde besitzen, anfreundest und macht gemeinsame Spaziergänge.
    Besuche oft Agility-Wettkämpfe, wo die Hunde meistens recht gut sozialisert sind. Zuschauen ist für dich interessant und deine Hündin wird so einiges an Selbstsicherheit gewinnen.
    Cavaliers sind sehr lerngierig. Arbeite konzentriert und freudig mit ihr. Übe unbedingt das Look (dich anschauen). Übe kurz, dann spare nicht am Spiel und Lob, aber ohne Übertreibung. Ihr musst euch so vertrauen, dass du auch unerwünschtes Verhalten (z.B. bocken und zittern, anstatt arbeiten, weil ein Hund 4 m von euch sich befindet) mit einem entschlossenen Nein abstellen kannst, um die Kleine gleich wieder zu motivieren. Eine Balance, die für jeden HF schwer zu finden ist, die aber enorm wichtig ist...


    Es lohnt sich, daran zu arbeiten! Ich freue mich auf Nachrichten von euch!

  • Hallo miteinander,


    danke für eure Tipps.


    Ich habe jetzt die Hundeschule gewechselt, muß zwar jetzt 35 km einfach fahren aber ich denke es lohnt sich.


    Bin jetzt mit meiner 8 Monate alten Hündin in einer Welpengruppe mit höchstens 14 Wochen alten (kleinen)Hunden.
    Die Leiterin der Gruppe hat nach Größe getrennt.


    Aber ich galube sie hat schon einen Schock weg, trotz der kleinen Hunde hat sie wieder gezittert und sich in die Ecke oder zwischen meinen Beinen verzogen.


    Als ein 10 Wochen !!! alter Mini Beagle sie angemacht hat,hat sie aus Angst und Stress geknurrt und eine Teilnehmerin meinte das würde sie nicht durchgehen lassen, aber die Trainern sagte der Hund ist nur im Stress und wenn ich sie jetzt auch noch anschreien würde wäre alles nur noch schlimmer.


    Hört sich doch vernünftig an oder?


    Wir gehen jetzt dahin und ich gebe ihr Zeit sich an die kleinen Kameraden zu gewöhnen.


    Ich wußte gar nicht das Cavliere Spätzünder sind, sie hat ja wirklich vor nichts anderen Angst, geht auf jeden freudig zu. Hat die Knallerei Silvester gelassen über sich ergehen lassen.


    Nun ich hoffe wir schaffens. Lasse auf jeden Fall wieder etwas von uns hören.


    Maha

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Find ich toll von dir, dass du deinem Hund zuliebe extra so weit fährst! :gut:


    Aber noch was anderes: Eine Teilnehmerin meinte, du sollst das knurren unterbinden? Sie hat sich doch nur verteidigt! Wie soll dein Hund jemals mit anderen Hunden entspannt zusammensein, wenn sie die anderen nicht mal warnen und sagen darf: "Hey, ich will nicht dass du herkommst, bleib gefälligst weg!"


    Knurren ist ganz normale Verständigung zwischen Hunden, die gerade kleine Hunde nötig haben, um von größeren (und körperlich überlegeneren) respektiert zu werden. Wie soll sie das jemals, wenn sie nicht knurren darf?


    (Es ist natürlich etwas ganz was anderes, wenn sie DICH anknurrt!)
    Aber zwischen Hunden ist das Kommunikation, wie sollen sie sich sonst verständigen?!


    Eine Trainerin hat mal was sehr Vernünftiges zu mir gesagt: Hör nicht so viel darauf, was dir andere Leute über deinen Hund erzählen, es ist dein Hund, also hör auf deinen gesunden Menschenverstand (oder besser Hundevertstand :wink: )!
    Klar gibt es viele Menschen, die viel Ahnung von Hunden haben, und man kann von denen auch viel dazulernen, doch viele Menschen haben auch viele verschiedene Meinungen, und niemand kennt deinen Hund besser als du selbst!


    Also, lass mal wieder von dir hören, wie sich deine Maus so macht!
    :hallo:

  • Huhu Du!


    Ein weiter Weg lohnt immer, wenn man dahinter steht, Spaß an der Sache und das Gefühl hat es bringt etwas...!


    Ich fahre 1 bis 2 mal die Woche 100-140km - je nachdem wo wir uns treffen für die Rettungshundearbeit, Unterordnung etc. und würde nirgends anders hin wollen!


    Ich hoffe deine kleine wird ihre Angst mit der Zeit verlieren!


    LG murmel

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