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Talentierter Hund?

  • Hallo an alle,


    ich hätte mal ne Frage die sich vielleicht etwas naiv anhört: Meine Hündin (Border Collie) ist ca 2 Jahre alt, hat guten Grundgehorsam und wir machen neben Unterordnung und Agility auch Rettungshundearbeit. Es war allerdings immer schon ein Wunsch von mir sie hüten zu lassen, ich hab genug PLatz und auch den Stall um Schafe zu halten, weiß aber nicht, ob meinem Hund das überhaupt liegt.


    Im Frühjahr hab ich Enten bekommen, die umkreist sie zwar und läßt sich meist kaum aus den Augen, aber sie scheint nicht wirklcih zu wissen was sie eigentlich tut. Sie läßt sich abrufen (auch wenns ihr schwerfällt) und legt sich auch Platz wenn ichs ihr sage, aber ansonsten läßt sie sich nicht steuern. D.h. sie legt sich einfach vor die Enten und wenn sie an ihr vorbeiwatscheln, rennt sie wieder voraus un legt sich hin usw. Bleiben sie Enten auf einem Platz, dann umkreist sie sie und legt sich dann irgendwann hin, sofern ich sie nicht abrufe.


    Jetzt hab ich aber schon so oft gehört, dass Borde Collies so begabt sind, dass man sie einfach auf die Wiese läßt und sie von sich aus jedes Tier auf ein noch nie gehörtes Kommando hin in die richtige Richtung bewegen etc. Ist vielleicht ein bisschen überspitzt formuliert, aber so ähnliche Dinge haben mir schon einige Leute gesagt. Heißt das dann das mein Hund einfach nicht zum Hütehund geboren ist, weil sie es nicht schafft die Enten in die richtige Richtung zu leiten bzw auf meine Anweisung zu reagieren? Oder bedeutet allein die Tatsache, dass sie versucht die Enten zu hüten, dass sie mit der richtigen Ausbildung durchaus ein guter Hütehund werden könnte?


    Liebe Grüße


    Destiny

  • Hallo Destiny,


    Hüten musst Du Dir vorstellen wie eine gemeinsame Jagd. Die kann der Hund aber nicht allein machen - der Mensch leitet diese Jagd!


    Das, was ein Border Collie normalerweise zeigt, wenn er auf Vieh trifft, ist das, was er in seinem "Werkzeugkasten" hat - also, das, was er genetisch mitbringt und auch zeigt - ohne es vorher großartig geübt zu haben.


    Für ihn ist die Jagd doch erfolgreich, wenn das Vieh ruhig irgendwo oder bei Dir steht und man "zugreifen" kann. Das tut ein solcher Hund aber nicht, da es (in den meisten Fällen :wink: ) züchterisch "entfernt" wurde.


    Ohne Training geht es auch hier nicht, der Hund muss lenkbar sein. Auch ein schlauer BC kann nicht wissen, wo Du die Schafe hinhaben willst, wenn Du es ihm nicht sagst!


    Mein Tipp: Geh mal zu einem Seminar! Dort wird man Dir zeigen, wie Du das, was Dein Hund tut, in die richtigen Bahnen lenkt und Du wirst noch eine Menge anderer Hunde sehen, die alle ähnlich und doch irgendwie anders arbeiten!


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo!


    Was heißt für dich denn richtige Richtung? Die richtige Richtung für einen Border Collie ist genau dir gegenüber, d. h. die sog. 12-Uhr-Position. Eine Hunde haben diese Position ganz natürlich in sich und balancieren sie auch aus, wenn du dich bewegst, andere müssen das erst lernen.


    Du mußt dir das so vorstellen wie eine Uhr. Du stehst unten auf der 6, die Schafe / Enten usw. sind der Mittelpunkt, wo die Zeiger angesetzt sind, dann muß der Hund sich gegenüber auf ca. 12 Uhr einpendeln.


    Die Richtungen Rechts und Links muß der Hund dann ja erstmal lernen, logisch, daß er das noch nicht sofort kann. Das kann der Hund lernen, in dem du deine Position geschickt veränderst, daß der Hund wieder auspendelt und du dann irgendwann anfängst, da ein Kommando drauf zu legen.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • Hi,


    ein Seminar würd ich gern besuchen, doch das ist bei uns nicht ganz so leicht zu finden (in Österreich), zumindest ist es mir noch nicht geglückt. Werd aber mal weitersuchen und mich umhören!


    Was die Richtungskommandos betrifft, hab ich mich wohl ungeschickt ausgedrückt: Was ich damit gemeint habe war eigentlich nur dass es meinem Hund völlig egal ist wo ich stehe, wenn sie auf die Enten fixiert ist (sonst ist sie immer total aufmerksam!) und genau das hat mich auch zweifeln lassen, ob sie das Zeug zum Hüten hat. Sie nimmt gar keine Position ein, sie stellt sich mir nicht gegenüber, sie legt sich einfach irgendwo hin, möglichst versteckt (hinter Busch oder Auto etc.) und beobachtet die Tiere. Ich wollt sie eben dazu bringen sich mir gegenüber zu stellen mit Richtungskommandos (die kennt sie nämlich), doch das tut sie nicht.


    ES muss ja auch nicht sein, dass ihr die Anlagen fehlen, aber nachdem ich wenig Ahnung vom Hüten aber ziemlich viele andere Haustiere habe, die sich nicht gerne hüten lassen, habe ich sie natürlcih auch nie dazu animiert es zu versuchen.


    Vielleicht sollte ich meine Frage anders stellen: Wenn ich einen vielversprechenden Hütehund habe und ich setze ihm meine Enten vor die Nase, was würde der tun bzw. was würdet ihr für ein Verhalten erwarten?


    Ich hoffe ihr haltet mich nicht für irre, weil ich so blöde Fragen stelle, aber ich kenne niemanden, der mit seinem Hund hütet. Ich hab zwar einiges darüber gelesen und auch schon angeschaut, aber mir fehlt ainfach das Wissen und die Erfahrung um meinen eigenen Hund in diesem Bereich einschätzen oder anleiten zu können.


    Liebe Grüße


    Destiny

  • Ich würde sagen, es ist schwer zu sagen und auch nicht sooo aussagekräftig, was der Hund allein mit den Enten tun würde. Denn wie Corinna schon schrieb, interessant wirds eigtnlich nur dadurch, daß Mensch und Hund zusammenarbeiten.


    Ich kenne talentierte Hunde, die glotzen sich schlichtweg fest, legen sich also hin und bewegen sich keinen Meter mehr und starren. Dann kenne ich welche, die spielen "Schaf-Tennis" und treiben und die Schafe von links nach rechts und wieder zurück, wenn man sie mit den Schafen allein läßt. Dann gibt es welche, die ständig im Kreis rennen. Ich finde, es ist so unterschiedlich und hundeabhängig - und dennoch sind es alles talentierte Hunde.


    Man muß eben sehen, wie ist es, wenn der Mensch ins Spiel kommt. Will der Hund mit dem Menschen zusammarbeiten. Steht der Hund im Gehorsam. usw. usw.


    Sowas kann man, finde ich, über das Forum super schwer beschreiben. Bei mir hats lange gedauert, bis ich selbst mal (!!!) erkenne, was gut ist. Manche Aktionen sehen für mich als Laien sehr merkwürdig aus - und meine Trainierin bricht in Verzückung aus *g* Von daher, kann man das über das Forum sicher noch schwerer beschreiben.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ergänzend sei vielleicht noch gesagt, dass es ja auch ortsabhängig ist, wie der Hund agiert. Warum sollte der sich z.B. abmühen, wenn die Enten irgendwo gut "geparkt" sind! Wenn sich das Vieh nicht bewegt, Du in der Nähe bist und alles unter Kontrolle ist, dann gibt es für den Hund keinen Grund "Action" zu machen. Und dann ist es - aus Hundeperspektive - vielleicht die klügste Variante, die Tierchen nicht unnötig zu beunruhigen und sich besser irgendwo hin zu legen, wo man nicht so präsent ist...


    Meine Chill fand es anfangs z.B. sehr beruhigend die Schafe auf der Wiese in der Zaunecke zu parken. Da sind sie sicher und stehen schön ruhig...
    Tja, leider hat nur Frachen immer anderes gewollt :mrgreen:


    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat von "Destiny1"


    Vielleicht sollte ich meine Frage anders stellen: Wenn ich einen vielversprechenden Hütehund habe und ich setze ihm meine Enten vor die Nase, was würde der tun bzw. was würdet ihr für ein Verhalten erwarten?


    Auch hi!


    Um es mal noch anders zu formulieren:
    Auch wenn Du einen der - vorsichtig formuliert - etwas weniger talentierten Hüter (die solls ja geben *grins*) Dein eigen nennen solltest, dann kannst Du mit ihm trotzdem Hüten üben, wenn Dir und dem Hund das Spass macht. Und meist machen dann auch alle Fortschritte (Du und der Hund) auch wenn sie halt keinen offiziellen Blumentopf gewinnen werden (wer braucht den armer auch *g*).


    Niemand weiß das besser als ich ;)


    Also: nur zu, such Dir ein Seminar!

    who let the dogs out

  • Hi Destiny


    Ich würde dir auch ein Seminar vorschlagen ...
    Das dein Hund an Enten so starrenderweise platt am Boden
    liegt sagt nicht , das es bei Schafen genauso wäre .
    Warscheinlich ist dein Hund an Schafen viel flüssiger und
    bewegt sich eventuell sogar in der gewünschten Balance .
    Enten führen bei den meißten Hunden dazu seeeehr
    vorsichtig zu arbeiten und so mancher flotte Überflankierer
    schaltet einen Gang runter und arbeitet mehr mit Auge .
    Ist übrigends eine gute Trainingsmöglichkeit für alle , die etwas
    mehr Konzentration der Hunde üben wollen .
    Darum versuch das mal ruhig an Schafen und wenn du dann
    mit dem Hund zusammen arbeitest , kannst du auch an den Enten
    üben .


    Antje

  • Hallo,


    und danke für alle Antworten. Dann werde ich mich also dranmachen ein passendes Hüteseminar zu finden und sehen wie es meinem Mädchen gefällt.


    Da taucht aber auch gleich die nächste Frage auf: Wie macht ihr denn das mit der Ausbildung? Besucht ihr jedes Wochenende einen Trainer oder schaut ihr euch das nur einmal an und trainiert dann allein weiter? Das Problem bisher ist nämlich, dass der einzige Trainer, den ich auftreiben konnte ca 3-4 Autostunden von mir entfernt ist und das ist für den Hund und für mich etwas anstrengend, den ganzen Tag unterwegs zu sein für eine Trainingseinheit.


    Und was das allerwichtigste für mich ist: Wie erkenne ich einen guten TRainer in diesem Bereich? Sanfte Methoden sind mal Grundvoraussetzung für mich, aber worauf soll ich noch achten?


    Liebe Grüße


    Destiny

  • Gibt es denn bei euch so wenige Border Collie Leute ???
    Du solltest dich zunächst um ein Seminar kümmern wo
    Anfänger eine gute Basis in Theorie und Praxis bekommen .
    Dann solltest du dir auf jeden Fall ein gutes Buch , zB.
    Modernes BC Training , anschaffen wo du nachlesen kannst
    was du auf dem Seminar praktisch gelernt hast .
    Vielleicht gibt es ja doch eine Gelegenheit , wo du regelmäßig
    mit anderen BClern trainieren kannst - am besten jemand der
    ähnlich arbeitet wie auf dem Seminar ( wenn es nicht die selbe
    Person ist ) .
    Es ist nicht nötig , das du jedenTag trainierst - der Hund vergißt
    auch nichts wenn es mal längere Pausen sind .
    Alle 2 Wochen ist schon ok , oder was sich halt bei dir zeitmäßig
    anbietet .


    Viel Erfolg ,
    Antje

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens kostenlose Futterproben!


    Liebe Grüße Paul hugging-dog-face


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