Emma - ein letzter Versuch
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Hast du nicht mal einen Regenschirm zu Hause, den du mal zufällig in der Wohnung aufspannst und da liegen läßt?
Meine Luna hatte am Anfang auch vor Müllsäcken, flatternden mqarkisen, Fahnen, Schirmen etc. Angst. Sie hat dann wie wild gezogen und wäre auch von mir weg geflüchtet. Aber ich hatte noch Zugang zu ihr. Ich habe mit Leckerli in einem gewissen Abstand Halt gemacht und dann immer weiter die Distanz verkleinert. Da hat sie mit gemacht. Wenn ich vorher was weitem gesehen habe, habe ich ihre Aufmerksamkeit auf mich gelenkt und Leckerli in sie reingestopft. Dann findet sie Menschenansammlungen absolut beängstigend, mit Halti hatte ich plötzlich einen anderen Hund an der Leine. Ich habe mit Hundetrainer sie langsam daran gewöhnt und plötzlich war sie ruhig in der Stadtr, keine Spur von wildem Panikgezerre. Heute ist das alles kein Problem mehr und sie ist nicht mehr schreckhaft. Bei Silvesterknallern hat sie nie übermäßig Angst gezeigt.
Abgesehen von fehlender Sozialisation und Mißhandlung als Welpe liegt ihre Angst und Unsicherheit darin begründet, dass sie schlecht sieht und daher eher erschrickt. Da sie nach Untersuchung keine behandelbare Augenerkrankung hat, sondern eine starkle Kurzsichtigkeit vermutet wurde, kann sie vieles scheinbar nicht so genau einordnen, gerade wenn sich so etwas wie Fahnen etc. schnell bewegt.Hast du ihre Augen mal untersuchen lassen?
Liebe Grüße,
Nicky -
21. April 2008 um 20:30
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Emma - ein letzter Versuch - Vor einem Moment
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Zitat
3.) Wie reagiere ich richtig, wenn sie etwas sieht, dass ihr Angst macht und ausweichen möchte?
Bisher habe ich davon nie Notiz genommen und sie eiskalt ignoriert - hat aber nie etwas gebracht.
Mein neuer Ansatz sieht so aus, dass ich ihr etwas mehr Leine gebe zum Ausweichen und (bitte schreit nicht auf...) beruhigend mit ihr rede - wenn sie nicht vollkommen panisch ist, dann habe ich das Gefühl, dass ihr das hilft, was meint ihr?4.) Wenn Emma Angst hat, dann würde sie immer noch gerne flüchten - und zwar nicht zu mir...
Was kann man (auch im Alltag) machen, um einem Hund mehr Sicherheit zu vermitteln mit dem Endziel, dass sie zu mir flüchtet?[/b]Hallo!
Wir haben auch so einen Angsthund. Allerdings trainieren wir mit Ivy noch bei weitem nicht so lange wie du mit deiner Emma. Kurze Frage am Rande: Wie kommt es, dass deine Hündin so dolle Angst vor verschiedenen Dingen hat? (Gibt's dazu irgendwo einen Thread?)
zu 3.) Das fragen wir uns auch immer wieder. Ivy hat furchtbare Angst vor Hausecken und weißen Jeeps und Vans. Auch Baustellen und Gullis etc. sind der Horror für sie. Einige Hauseingänge und Läden lassen Ivy manchmal einfrieren.
Wir ignorieren sie meistens auch und gehen weiter, lassen sie aber ausweichen. Bewirken tut das bislang nichts.
Ich habe schon die verschiedenen Tipps bekommen von Hund dorthin locken (nicht möglich, wenn sie Panik hat), nicht mit der Leine nachgeben (dann windet sie sich aus ihrem Geschirr und flüchtet), so lange stehen bleiben und sie ignorieren, bis sie sich wieder gefangen hat (geht nicht, keiner bleibt gern vor dem, was einem Angst einflößt, stehen und wartet mal ab, was passiert).
Ablenken geht mal gar nicht. Egal ob mit Superleckerlie oder Spielzeug. Fangen wir damit an sie ablenken zu wollen, ist der Stress gleich noch größer für sie. Mir scheint es immer, als wollte sie mir zu verstehen geben: "Da ist Gefahr, siehst du es nicht?! Auch wenn du mich ablenkst bleibt die Gefahr bestehen! Also weg hier!"Wir wissen da auch nicht, was der Königsweg ist. Inzwischen machen wir es so, das wir sie ausweichen lassen und, wenn wir vorhersehen können, das da etwas kommt, wovor sie Angst hat, direkt einen Bogen drumherum machen, damit sie merkt, dass wir sie nicht zwingen und für sie den besten Weg suchen.
Auf jeden Fall geben wir ihr Leine - denn der Druck, den man auf sie ausübt, wenn man nicht nachgibt, erzeugt schlicht und ergreifend Panik. Und in solche soll sie nicht ausbrechen, wenn wir bei ihr sind.Leider hat sie auch in der Wohnung vor Türen und Ecken Angst. Es ist uns echt ein Rätsel. Mal ist hier alles bestens und von einen auf den andern Tag rutscht sie vor Schreck auf dem Laminat aus und traut sich nicht mehr aus den Zimmern hinaus.
Wir ignorieren das komplett. Wir haben keine Angst in unserer Wohnung und nach ein paar Tagen scheint sie das auch wieder zu wissen.zu 4.) Ivy flüchtet auch von uns weg. Wenn wir uns aus der Gefahrenzone rausbewegen, kommt sie aber sofort total aufgeregt zu uns und freut sich, dass wir beide noch einmal mit dem Schrecken davon gekommen sind.

Wir konfrontieren sie immer wieder mit ihren Ängsten. Nach und nach haben wir uns weiter in städtische Gefilde mit ihr vorgewagt, allerdings jeden Wegabschnitt 100fach wiederholt.
Sie geht damit inzwischen an einigen Geschäften problemlos vorbei. Es gibt aber auch Geschäfte, an denen wir täglich zu übungszwecken mehrmals vorbei laufen, um die muss sie nach wie vor noch einen großen Bogen machen. Wir haben sie jetzt 1 Jahr bei uns.Es ist einfach unglaublich schwer und ich kann deine Nervosität verstehen, wenn du mit ihr draußen unterwegs bist. Es ist leichter gesagt als getan die Ruhe zu bewahren. Vor allem, wenn empfohlenes Verhalten keine Wirkung zeigt und du immer befürchten musst, dass sie dir entschlüpft oder sonst was. Es hilft nur üben, üben, üben. Mit viel Geduld und Ausgeglichenheit immer und immer wieder für sie gefährliche Situationen meistern....
Leider kann ich dir mehr auch nicht raten. Aber ich drücke dir die Daumen, dass es sich langsam bessert und deine hübsche Emma bald ohne Stress und Panik ständig an deiner Seite gehen kann.

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hallo björn,
erst mal ein paar dinge vorab:
super, dass emma organisch gesund ist! ok, das birgt nun allerdings das problem, dass es keine pillen gegen das problem gibt...
dann finde ich es toll, dass du bereit bist, dich so eingehend mit deinem "problem"hund zu beschäftigen.
und dann möchte ich noch bei aporebu unterschreiben: versuche, selber ruhiger zu werden.konkret zu deinen problemen kann ich nur schreiben, wie ich es handhaben würde. das ist natürlich problematisch, weil ich weder dich noch emma persönlich kenne, aber vielleicht findest du ja den ein oder anderen ansatz, dem du zumindest eine chance einräumen kannst.
zu 1.: nein, ich denke nicht, dass es zuviel war, was du ihr da heute zugemutet hast. dass sie in einer stresssituation einschlafen konnte (noch dazu auf der seite), scheint zunächst mal, etwas gutes zu sein. du wirst allerdings spätestens bei der nächsten s-bahn-fahrt sehen, ob sie mit mehr oder weniger stress reagiert - dann kannst du auf jeden fall rückschlüsse ziehen, ob es zuviel für sie war oder nicht.
generell ist es ein mittel, den hund an sachen heranzuführen, auf die er zuverlässig mit stress reagiert, wenn er körperlich etwas müde ist. vorsicht, je nach hund kann das aber den stress auch erhöhen. da musst du sorgfältig beobachten.zu 2.: ich würde das ziehen in der stresssituation nicht korrigieren. das erhöht vermutlich den stress. vielleicht fällt dir irgendwas ein, was dem hund einen unterschied zwischen "jetzt muss ich ohne ziehen laufen" und "jetzt darf ich ruhig mal ziehen, wenn es mir zu stressig wird" zeigt. das könnte eine andere führtechnik sein (z.b. andere leine, anderes geschirr oder halsband - oder geschirr und halsband - ich hoffe, das ist verständlich).
zu 3.: ich würde ausweichen lassen. und zwar das ausweichen erst mal unterstützen, indem ich rechtzeitig merke "aha, der hund will ausweichen" und so tue, als würde ich das ausweichen verlangen. wenn du das manöver rechtzeitig ansetzen kann, sollte dir gelingen, die konzentration des hundes wieder auf dich zu lenken. das kann auch bedeuten, dass du eine sache, vor der sie angst hat, sehr weiträumig umschiffen musst. unter umständen heißt das sogar: zurück in die richtung, aus der man gekommen ist (das wird immer schwierig, wenn man mit dem hund ein ziel erreichen muss - also besser erst mal keine ziele einplanen, oder genug zeit mitnehmen). dann wieder vorsichtig rantasten. ich habe damit die erfahrung gemacht, dass man peu à peu immer näher an die gefahrenquelle rankommt, weil der hund weiß, dass er kontrolliert flüchten darf und dadurch mehr ruhe gewinnt.
beruhigend einreden würde ich in dem moment nicht auf sie. sie soll ja nicht lernen, dass ihre angst berechtigt ist, sondern, dass man sich an eine sache rantasten soll.zu 4.: wenn dein hund viel nähe duldet (kannst du sie neben ihr knieend in den arm nehmen?), kannst du versuchen, sie ein stück weit aus der paniksituation herauszunehmen, und sie rein körperlich ruhigstellen. bitte nicht von oben drüber beugen, das könnte wieder den stress durch eine empfundene bedrohung in der eh schon panikauslösenden situation hervorrufen - es ist ja das letzte, was du erreichen willst, dass sie dann auch noch meint, vor dir angst haben zu müssen. wenn sie es duldet, kannst du versuchen, blickkontakt aufzunehmen. wenn sie blickkontakt eh eher unangenehm findet, meide das. auch in dieser situation würde ich auf jeden fall versuchen, non-verbal mit ihr zu kommunizieren. das zauberwort ist hier: ruhe ausstrahlen und souveränität rüberbringen (ganz schön übermenschlich, oder?). so kann sie lernen, dass sie in deiner nähe schutz vor allem findet, was ihr angst macht.
letztlich wird dir dabei nur helfen, wenn du rechtzeitig anzeichen an ihr erkennen kannst, dass sie panik kriegen wird. die kommt selten von jetzt auf gleich (ausgenommen plötzliche geräusche oder plötzlich auftauchende gegenstände - da hilft dir nur schnelligkeit ohne eigene panik).
ich glaube, bei emma würde ich nicht mit irgendwas zur ablenkung arbeiten. ich denke, sie muss sich mit den "gefährlichen" sachen auseinander setzen - und das möglichst auf distanz. im schlimmsten fall erreichst du mit einer fehlgeschlagenen ablenkung, dass emma panisch auf den ablenkungsgegenstand reagiert, weil sie den mit den paniksituationen verknüpft. wenn du ein superleckerchen oder ein superspielzeug hättest, gäbe es diesen thread vermutlich nicht (korrigier mich bitte, wenn ich mich täusche).abschließend möchte ich sagen: alles, was ich da geschrieben habe, sind sachen, die mir einfallen, wie ich es mit so einem hund angehen würde (und auch schon erfolgreich an angsthunden eingesetzt habe). die sache ist höchst zeitaufwändig und kostet ohne ende konzentration. frustration hast du immer wieder gratis dazu und darfst sie den hund nicht spüren lassen. da du vermutlich ein ganz anderer typ mensch bist als ich, und emma wahrscheinlich keinem angsthund gleicht, mit dem ich zu tun hatte, kann es sein, dass du mit meinen tipps nichts anfangen kannst. vielleicht kannst du aber aus dem geschriebenen die ein oder andere idee für euch beide entwickeln.
was mir unterstützend noch einfällt sind bachblüten (da habe ich absolut zu wenig ahnung von, um da etwas zu empfehlen) oder eine homöopathische typbehandlung. das alleine wird ohne das entsprechende training nichts nutzen, kann es aber vielleicht unterstützen.ich wünsche dir viel erfolg für dein training mit emma und das nötige durchhaltevermögen (ein erfolg kann sehr lange auf sich warten lassen und rückschläge wird es en masse geben). und ich freue mich, dass du einem hund wie emma jede chance gibst, ein entspannteres leben zu führen.
liebe grüße
cjal -
Vielen Dank für eure Kommentare!!!
Ich weiß, dass ihr mich nicht kennt, dass ihr Emma nicht kennt und das es immer problematisch ist Tipps aus der Ferne zu geben, aber darum geht es auch nicht, zumindest nicht in erster Linie, ich finde es viel wichtiger neue Denkanstösse zu bekommen, auf Dinge hingewiesen zu werden, die ich selbst nicht bedacht habe und einfach etwas (virtuelle) Unterstützung zu bekommen - Danke!!!So...nun will ich mal einige Fragen beantworten:
ZitatWie kommt es, dass deine Hündin so dolle Angst vor verschiedenen Dingen hat?
Wenn ich das wüsste, dann wäre ich schon einen Schritt weiter - Tierheimhund, die ersten Monate in Spanien auf der Straße gelebt, Vorgeschichte: unbekant.ZitatHast du ihre Augen mal untersuchen lassen?
Ja, habe ich - sie sieht ausgezeichnet...ZitatDa ich Eure "Geschichte" nicht immer verfolgt habe, hattest Du schon Einzeltrainer eingeschaltet? Und da ich immer noch der Ansicht bin, dass bei Deiner eine gehörige Portion Herdenschutzhund-typisches Verhalten ein Teil der Ursachen sein könnte, hast Du Eure Probleme mal mit einem kompetenten Trainer auf diesem Gebiet besprochen?
Ja, ich habe schonmal einen Trainer eingeschaltet, Einzelstunden genommen und mit seiner Hilfe versucht Emmas Problematik anzugehen, nur leider konnte mir dieser Trainer (obwohl ich ihn für durchaus kompetent halte) auch nicht wirklich viel Neues erzählen und so habe ich die Zusammenarbeit nach einiger Zeit wieder eingestellt.
Und im Moment...ganz ehrlich...hab ich da einfach nicht genügend Geld für übrig. Mein ganzes Umfeld hält mich sowieso schon für reichlich bekloppt - Einzeltrainer, THP, Bachblüten, Schilddrüsenprofil etc...ich möchte mir gar nicht ausrechnen was das zusammen alles gekostet hat und was mich wirklich wurmt, der Effekt war (ist) gleich Null...hach ja...das hätte meine Spiegelreflexkamera sein können... :/ -
Ach Björn ..du und Emma

Eigentlich ist schon so viel Verwertbares genannt worden, sodass ich nichts mehr dazu sagen kann.
Ich möchte nur noch mal den Aspekt des "Ruhigerwerden" aufgreifen.
Das wäre der eine Punkt, den du überdenken solltest.Mindestens genauso wichtig empfinde ich die Tatsache( oder ist es nur mein Empfinden?), dass du dir deine Ziele zu schnell zu hoch gesetzt hast.
Denke mal darüber nach, welchen Druck du damit ausübst...dir und auch Emma gegenüber.
Viele Erfolge verzeichnet man dann, wenn man gar nicht mehr daran denkt.
Kinder wurden schon oft gezeugt in dem Moment, wo die Eltern dem Druck des krampfhaften Kinderwunsches nachgaben.
Irgendwo ist es natürlich ein blödes Beispiel, aber dennoch schliesst sich in den Verhaltensweisen der Kreis immer wieder.
( Ich kenne aus der Nachbarschaft einen Fall, da adoptierten die "Eltern" vor Jahren ein Kind aus der Dritten Welt, weil ihnen der Wunsch nach eigenen Kindern ewig schon versagt blieb.
Das Kind war noch kein halbes Jahr in der Familie, wurde die Frau wider Erwarten schwanger.)Mit Zwang, und sei er auch nur innerlich, erreichst du nämlich nichts.
Akzeptiere deine kleine Emma wie sie nunmal ist, und erfreue dich an jedem winzig kleinen Fortschritt...ohne im Anschluss daran gleich wieder aufbauen zu wollen( kommt automatisch =), wenn's so sein soll )
Viele Hunde sind schon am Ehrgeiz des Herrchens gescheitert :/
Lass' es einfach mal selbstverständlich und unverkrampft dahinplätschern
, und erwarte nichts.Durchaus möglich, dass Emma dann nach mehr verlangt...das wäre doch mal ein richtiges Erfolgserlebnis.

Ich denke, dass ihr das schafft.
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Zitat
Ja, ich habe schonmal einen Trainer eingeschaltet, Einzelstunden genommen ...
Und im Moment...ganz ehrlich...hab ich da einfach nicht genügend Geld für übrig.
Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Aber ich denke, dass Du neben der virtuellen Hilfe hier im DF eine super Unterstützung vor Ort brauchst, denn Deine Hündin ist schon ...
Ich bleibe mal dabei (wenn ich auch völlig daneben tippen könnte), dass es auch durchaus an ihrer HSH-Genetik liegen kann. http://www.pro-herdenschutzhunde.de ist zwar ein Verein für die Vermittlung von HSH, der mir aber seit einigen Jahren schon online positiv auffällt. Vielleicht können sie Dir weiterhelfen, dass mal jemand Eure Lage dahingehend beurteilt. Fragen kostet ja nix.

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Na, es ist ja eigentlich schon echt viel gesagt worden, aber ich möchte trotzdem kurz was dazu schreiben.
Was das Ziehen angeht, würde ich in so einer Situation auch nicht auf Leinenführigkeit bestehen.
Allerdings mach ich das so, wie es hier schon mal vorgeschlagen wurde und wechsle die Leine dann vom Halsband aufs Geschirr.
So mach mich mir meinen Trainingserfolg nicht kaputt und mein armer Schatz röchelt nicht rum.Ansonsten: wenn du sagst, beruhigende Worte helfen, dann würd ich das so machen.
Wenn deine Stimme dabei vorwiegend gelassen klingt und nicht in erster Linie so tröstend, dass es als "Lob" missverstanden werden kann, find ich das auch nicht so kritisch.Leider hab ich sonst keine Tipps für dich.
Snoop war zwar auch ängstlich, aber nicht so, wie Emma. Wir hatten einige Situationen, da musste er einfach durch und hinterher wars immer besser, als schlechter.
Das klappt ja leider nicht bei jedem Hund.Selbst in gelassener und ruhiger Stimmung zu sein hilft. Leichter gesagt, als getan...
Stell dir immer vor, wie Emma gelassen und entspannt reagiert. Verdränge mit diesem positiven Gedanken jede Vorstellung eines ängstlichen Hundes.
Das bringt mit der Zeit schon was...Viel Erfolg mit der armen Maus
LG Christine -
Fast vergessen...
Hab deine PN erhalten, kann aber nicht antworten...
Allerdings sollte sich eine Antwort eigentlich aus meinem letzten Posting ergeben.
Trotzdem danke für den Tipp! -
Möchte auch gerne noch eine Frage einwerfen.
Musst du unbedingt Emma
stadttauglich machen ?Will sagen, ist es nötig, daß sie mit ins Cafe, über die Fussgängerzone, an die Uni ins Eiscafe mitkommt oder kann man es auch so arrangieren, daß sie ihren Auslauf
dort bekommt, wo es ihr am besten gefällt, wo es mit
ihrem Nervenkostüm konform geht, sie dann zu Hause bleibt und du eben nur Janosch, der sich in der Rolle
als Überallhinbegleithund wohlfühlt, mitnimmst ?Ist keine Kritik - nur eine Frage -
aber mir erscheint das "Unternehmen Emma" manchmal
als ob Du Dich für unfähig hältst, sie bisher noch nicht
zur Ausgeglichenheit gebracht zu haben und Du Dir deshalb selber unbedingt Fähigkeit bescheinigen willst, und dass Du ihr fehlendes Urvertrauen auch zu sehr als Deinen eigenen Schuh anziehst.Deine vielen kleinen Erfolge sind doch schon toll. :2thumbs:
Mit Emma kannst Du eben auf viele kleine Hügel laufen
aber wahrscheinlich nie auf einen hohen Berg -
vielleicht wäre Akzeptanz dieser Tatsache, der erste Schritt zur Gelassenheit ?Schöne Grüße
von
Christine -
Guten Morgen Björn,
ist nicht so einfach, wenn man einen Vierbeiner hat, der aus heiterem Himmel immer wieder auf unterschiedliche Dinge panisch reagiert.
Wenn du mit Emma übst, bist du dann immer mit ihr alleine Unterwegs? Ich frage aus dem Grund, weil eine selbstsichere Hundegruppe ihr vielleicht zusätzlich Vertauen und Sicherheit geben könnte.
Wir haben auch eine super ängstliche Hündin in der Gruppe, die aber durch die Gruppe zunehmend sicherer wird.Eine grundsätzliche Aussage zu treffen ob du in Paniksituationen Emma ignorieren sollst oder nicht ist schwierig. Ich würde es Situationsabhängig machen. Selbst ich rede in manchen Situationen mit Paul. Wenn er z.B. aus heiterem Himmel vor einer Tüte die sich bewegt angst hat, dann rede ich auch ruhig mit ihm - so nach dem Motto, du spinner schau doch mal ist garnichts. Was ich jedoch versuche ist, ihn langsam an die Situation heranzuführen. Ist aber nicht immer möglich und im Fall von Emma sicher auch mit Vorsicht anzugehen.
Ich finde deine Geduld und Mühe einfach nur super und wünsche dir und Emma ganz viel Erfolg.
LG
Ulli - Vor einem Moment
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