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Kastration - ja oder nein?

  • Hallo!


    Ich weiß nicht, ob ich meinen zehn Monate alten Havaneser-Rüden Mika kastrieren lassen soll, oder nicht?!
    Leider weiß ich ziemlich wenig über dieses Thema, kenne die Risiken nicht so richtig und bin mir deshalb sehr unsicher, was das Thema angeht...


    Ich habe gelesen, dass man seinen Rüden kastrieren lassen soll, wenn es a) Dominanzprobleme gibt und b) wenn der Hund irgendwelche Stofftiere und/oder Kissen besteigt.
    Dominanzprobleme gibt es nicht, aber Mika besteigt immer seine Kuscheltiere... er findet nicht zur Ruh', bis wir ihm das Spielzeug weg nehmen.


    Jedoch habe ich auch gelesen, dass der Hund ganz ruhig wird und nicht mehr gerne spielt? er kann dick werden und so...


    Was stimmt? Was soll ich machen? Was ratet ihr mir?


    Liebe Grüße, Nadine

  • Schau mal unter dem Beitrag Kastrieren: Ja oder Nein?
    da habe ich schon mal was dazu geschrieben.


    Zusätzlich sei noch ergänzt, dass es verboten ist einen Hund "einfach so" zu kastrieren.


    Die Dominanztheorie in dieser Hinsicht halte ich für längst überholt.
    Auch die Sexualität gehört zu einem Lebewesen - einfach wegoperieren?!?


    viele Grüße
    Corinna

  • Der Meinung bin ich auch, Corinna!


    Ich kenne ein Pärchen, die zwei BCs (Rüde und Hündin) haben. Weil man mit ihnen nicht zurecht kam, von wegen Dominanz und so, hat man erst einmal alles wegoperiert. Bei beiden. In der Hoffnung, das sich der Charakter ändert. Toll nicht? Jetzt hat man aber doch festgestellt, dass man vielleicht doch an sich selbst arbeiten muss, weil sich nämlich nix geändert hat. Na wunderbar.


    Ich find's zum K...., sorry!

    Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)

  • Ihr solltet vielleicht lieber mal ein bisschen besser lesen... Ich habe nie gesagt, dass ich irgendwas 'wegoperieren' will, weder seinen Sexualtrieb als sonst irgendwas an seinem Charakter... Also bitte!
    Ich wollte lediglich wissen, welche Vor- und Nachteile es gibt bzw. was für und was gegen eine Kastration spricht!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hey Nadine!


    Fühl dich nicht gleich angegriffen. Ich wollte nur damit sagen, dass es Quatsch ist, einen Hund aufgrund von Dominanzproblemen zu kastrieren.


    Aber lies bitte mal den Beitrag von Corinna, den sie erwähnt.


    Außerdem: Meine Rüden mussten leider kastriert werden, aber sie wurden nicht ruhiger, auch spielten sie weiterhin und das Futter bzw. die -mengen müssen natürlich kontrolliert oder gegebenenfalls reduziert werden, weil der Hund das dann anders verwertet.

    Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)

  • Hallo Nadine,


    in Deiner Frage ging es sehr konkret um Dominanz und "Juckeln", deshalb habe ich Bezug darauf genommen.


    Was genau willst Du denn wissen?


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hi Du!


    Ich gehör eher der "Für-die-Eier"-Fraktion an ;). So eine Kastration greift massiv in den Hormonhaushalt des Hundes ein! Darüber sollte man sich bewusst sein und sich das sehr genau überlegen! Aufreiten oder Dominanz wäre für mich lang kein Grund zu einer OP an meinem Hund!


    Risiken sind erst mal alle mit OPs verbundenen, Heilungsschwierigkeiten KANN es recht selten geben... Auch das Wesen kann sich durch die Hormonumstellung verändern, wie du bereits geschrieben hast (muss aber nicht). Viele Hunde allerdings nehmen durch die Kastration zu! Auch mit anderen Hunden kann es zu sozialen Problemen kommen, grad unter Rüden, weil ein Kastrat von "richtigen" Rüden nicht mehr als solcher akzeptiert und deshalb möglicherweiße gemobbt wird. Wenn sich ein Hund das gefallen lässt zieht das auch zwischenhundliche Probleme nach sich... Von meiner Seite also würde ich dir von einer Kastration abraten!


    Für mich käme das nur aus gesundheitlichen Aspekten in Frage oder wenn der Hund so massiv unter der Läufigkeit von Hündinnen leidet, dass er kaum mehr frisst und nur noch am Jaulen und Abhausen ist!


    LG murmel

  • Hallo!


    Also Dominanzprobleme gibt es mit Mika absolut nicht. Deswegen wäre dies logischerweise auch kein Grund ein Ja zur Kastration zu sagen.
    Das Aufreiten auf Kuscheltiere ist dann schon eher die Sache. Unsere Tierärzte (ich habe gleich zwei gefragt!) raten beide dazu. Sie sagen, wenn ein Hund schon so strake 'Gefühle' hat, dass er sich einen Ersatzpartner in Kuscheltieren, Kissen oder ähnlichem sucht, geht es dem Hund nicht gut und er 'leidet'.


    Was ich genau wissen will? Eigentlich alles.


    Ich bin sehr unsicher in dieser Sache und mein Freund ist mir dabei auch keine große Hilfe, weil er genauso unsicher ist.


    Ich habe große Angst davor, dass sich Mika charakterlich total verändert durch die KAstration. Er ist so ein aufgeweckter und aktiver Hund, der aber auch seine Ruhephasen braucht. Ich möchte nicht, dass er das verliert.
    Anderseits sprechen auch viele Punkte dafür: er hat diesen 'Druck' nicht mehr (vielleicht geht es ihm dann besser), das Risiko von eventuellen Genitalerkrankungen nehmen ab, ... ja und natürlich wird irgendwann nicht einfach abhauen, wenn er mal eine läufige Hündin riecht.


    Ich denke ihr merkt sicher dass ich ziemlich unsicher bin und ich eben nicht weiß, was richtig wäre... und ich auch nicht weiß, wann es richtig wäre, ihn operieren zu lassen...


    Ganz liebe Grüße,
    Nadine

  • Ich kann Deine Gedanken verstehen, aber das Riskio, dass sich Dein Hund nach der OP verändert beträgt in etwa zwischen null und hundert!


    Fakt ist nun mal, dass es in der Natur diesen Trieb gibt. Ob man das Ausleben auf Stofftieren dabei als Leid bezeichnen soll, sei dahingestellt. Ich sehe z.B. jeden Tag ein ganz anderes Leid aufgrund der (dämlicherweise) gemachten Kastration meiner Hündin: Sie ist ein Fressmonster geworden! Sie hat ständig hunger - und sie war früher ein absolut mäkliger Fresser! Sie findet schon Stunden vor der Fressenszeit keine Ruhe mehr und leckt alle Näpfe ungefähr noch tausend mal nach. Das ist Leid in meinen Augen!


    Und es besteht natürlich auch die Gefahr, dass bei der OP was schief läuft - nicht nur der Tod des Hundes könnte die Gefahr sein, auch Spätfolgen sind nicht auszuschließen.
    Genitalerkrankungen... nun ja, ich könnte mir auch meine Brüste abschneiden lassen, weil ich irgendwann mal Brustkrebs bekommen könnte...


    Und dann sei auch noch die Kommunikation unter Hunden erwähnt, die bei solch "geschlechtslosen" Geschöpfen auch von permanenten Stress geprägt sein kann - die Mehrzahl der mir bekannten kastrierten Hunde erlebe ich in diesem Stress...


    Und, dass Rüden nicht mehr kontrollierbar sind, wenn irgendwo eine Hündin heiß ist. Das ist Übungssache! Ich erlebe die meisten Rüdenbesitzer so, dass sie immer riesige Bögen um heiße Hündinnen machen, lieber andere Wege gehen usw... Das tue ich nicht! Ich gehe ganz bewußt mit meinem (tatsächlich sehr triebstarken) Rüden in solche Situationen hinein und übe das! Und er ist kontrollierbar! Zwar nicht so locker flockig wie sonst, aber es geht!


    Ich rate Dir von der Kastration ab. Du kannst diesen Schritt nicht Rückgängig machen und könntest es Dein ganzes Leben lang bereuen, so wie ich es bei meiner Teak bereue...


    Abgesehen davon ist Dein Hund erst zehn Monate alt - seine Hormone spielen gerade verrückt! Wenn sich das ersteinmal geregelt hat, dann wird er wohl auch seine Triebe nicht mehr andauernd ausleben wollen.


    Tierärzte raten übrigens gern zur Kastration. Leider ist mir nur noch kein Tierarzt begegnet, der tatsächlich fähig in Sachen Hundeverhalten war... Das ist eben schnell verdientes Geld...


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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