impfen - oder titerbestimmung? neues thema für mich

  • Zitat

    [das hält nicht lange vor. Der Hund erhält also weiterhin die jährliche Leptoimpfung, plus Titertest für den Rest - sorry, aber so verdient der Ta mehr daran, und der Hund wird nicht weniger belastet. Wo bleibt also der Sinn?


    Gegen Lepto lasse ich gar nicht impfen, denn das müsste man ca. alle 6 Monate machen und es gibt verschiedene Erreger.
    Der Schutz ist mir nicht effektiv genug und steht in keinem Verhältnis zu den möglichen Nebenwirkungen.


    Mal abgesehen davon, erklär doch bitte mal wieso ein Hund dann nicht weniger belastet werden würde... :???:
    Ist doch ein Unterschied ob ich gegen eine oder mehrere Krh. impfen lasse...

  • Zitat


    Gegen Lepto lasse ich gar nicht impfen, denn das müsste man ca. alle 6 Monate machen und es gibt verschiedene Erreger.
    Der Schutz ist mir nicht effektiv genug und steht in keinem Verhältnis zu den möglichen Nebenwirkungen.

    Das ist natürlich was anderes, wenn man Lepto gar nicht impft. Zum Vergleich bin ich von einem Hund ausgegangen, der den gleichen Impfschutz wie vorher erhält.

    Zitat


    Mal abgesehen davon, erklär doch bitte mal wieso ein Hund dann nicht weniger belastet werden würde... :???:
    Ist doch ein Unterschied ob ich gegen eine oder mehrere Krh. impfen lasse...

    Ist das wirklich ein Unterschied? Gibt es da Untersuchungen dazu? Ich hatte es so im Kopf, dass eben nicht die Vakzine die grösste Belastung darstellen, sondern das ganze drumherum....

  • ihr seid ja klasse :)

    danke für die vielen antworten, und für die links auch. das gucke ich mir an.

    wo wir von kosten reden:

    wat kost dat? ;)

    also, was kosten die gängigen impfungen und was kostet die titerbestimmung?

    danke und lg
    antonia

  • Hallo!

    Also, die Tierärzte verdienen schon nciht schlecht an den Impfungen.....mein Mann hat unseren siebenfach (grrrrr :kopfwand: ) impfen lassen und es waren, glaube ich, 63,-€.

  • Hallo Ines

    Würde gerne noch wissen, wie das mit der stärkeren Belastung bei Mehrfachimpfungen aussieht. Dass das Immunsystem dabei nicht überlastet wird, wird ja sorgfältig geprüft. Wo liegt also das Problem?

    Man will ja das Beste für den Hund. Mein TA praktiziert aus Leidenschaft, nicht aus Geldgier, und sein Fachwissen ist aktuell. Ich versuche mich zu informieren, aber zu diesem Punkt habe ich noch keine echte Info gefunden.

  • Zitat

    Dass das Immunsystem dabei nicht überlastet wird, wird ja sorgfältig geprüft.


    wie prüft das dein TA? Meine TA hat nur Herz abgehört, Ohren geschaut und gefragt ob irgendwelche Probleme bestehen. Der letzte hat noch nicht mal das gemacht, der ist von meiner Liste gestrichen.

    Also wenn ich Natur so mit Impfen vergleiche: in der Natur werden Abwehstoffe gebildet wenn das Immunsystem mit dem Erreger in Berührung kommt. Diese Erreger kommen, wenn überhaupt, eher einzeln daher.

    Bei der Impfung werden dieser Erreger zusammen "verpasst". Damit ist der Körper ganz schön beschäftigt. Und wenn ein Welpe nicht geprüft wird ob er noch ausreichenden Schutz vom Muttertier intus hat, kann das doch auch nicht gesund sein.

    Kenne die Links zwar, bin mir aber nicht sicher ob ich das alles so richtig verstehe.

    Oder irre ich mich?

  • hi,

    ich persönlich habe meine hunde immer impfen lassen. zum einen, weil es immer hieß, in berlin sei der infektionsdruck höher (vor allem, was staupe und parvo angeht), zum anderen, weil ich lange zeit agility gemacht habe und hunde, die auf einen hundeplatz gehen, gültige impfung zumindest gegen tollwut nachweisen müssen.
    die hunde haben es immer gut weggesteckt, also habe ich es nicht weiter hinterfragt...

    bis im mai vor 2 jahren der supergau bei meiner sheltiehündin passierte. sie kriegte an der einstichsstelle eine dicke beule und hatte leicht fieber. war damit beim ta und es hieß: impfreaktion im normalen bereich, der hund spricht auf die impfung an. fieber und beule verschwanden, aber der hund kam mir unfit vor. wieder ta, kein befund. 6 wochen nach der impfung extreme mattigkeit, fieber, weißgelbe schleimhäute, oranger urin. wieder ab zum ta - blutkontrolle - klinik - diagnose: autoimmunhämolythische anämie, hund mehr tot als lebendig.
    die kleine hat die krankheit überstanden, braucht keine medis mehr seit inzwischen fast einem halben jahr. die impfung steht auch nicht einwandfrei als ursache fest, kommt aber meines erachtens nach als einziges in frage. zumal ich über diverse links bei impfschaden.de auch hinweise gefunden habe, dass es zu diesem krankheitsbild kommen kann. besonders im verdacht stehen lepto und tollwut. eine andere ursache war zudem auch nicht ersichtlich - vererbt glaube ich jetzt auch mal nicht, weil es nirgendwo in der zucht bereits aufgetreten ist und shelties an sich auch nicht als besonders anfällig in der richtung gelten.
    seit dem habe ich meine beiden jetzt nicht mehr impfen lassen *panik davor*

    nach neueren erkenntnissen müsste mein 14 1/2 jähriger hund durch die regelmäßigen impfungen eh für den rest seines lebens immunisiert sein.
    bei der kleinen weiß ich nicht, wie ich das zukünftig handhaben soll. meine tä hat im letzten spätfrühjahr von sich aus gesagt, dass sie den hund nicht impfen wollen würde.
    ich müsste mich mal erkundigen, ob ich zumindest die letzte tollwut-impfung auf dreijährig eintragen lassen kann - der wirkstoff wäre dafür zugelassen, wenn ich das richtig recherchiert habe. ist aber leider nur einjährig eingetragen.

    dann habe ich damals recherchiert, dass es mehr die trägerstoffe als die impfstoffe sind, die zu unerwünschten impfreaktionen führen. das ist ein derartig wilder cocktail, da wird man eigentlich beim lesen schon krank...

    gruß cjal

  • Zitat


    wie prüft das dein TA? Meine TA hat nur Herz abgehört, Ohren geschaut und gefragt ob irgendwelche Probleme bestehen. Der letzte hat noch nicht mal das gemacht, der ist von meiner Liste gestrichen.

    Also wenn ich Natur so mit Impfen vergleiche: in der Natur werden Abwehstoffe gebildet wenn das Immunsystem mit dem Erreger in Berührung kommt. Diese Erreger kommen, wenn überhaupt, eher einzeln daher.

    Nö, die potentiellen Erreger kommen täglich in vielen Varietäten.... Die meisten sind harmlos, und das Immunsystem wird leicht damit fertig - sprich es tritt eine genügende Immunantwort ein.

    Impfstoffe können so wenig wie Medikamente an jedem einzelnen Hund geprüft werden, sonst dürften wir dem Hund ja nie was geben, bzw. kämen aus dem Testen nicht heraus. Oder hast Du einen Spezialtest Deiner Reaktion auf Aspirin gemacht, bevor du es mal geschluckt hast?

    Impfstoffe werden geprüft, ob sie die notwendige Immunantwort hervorrufen. Sprich: ein Mehrfachimpfstoff muss auf jedes einzelne enthaltene Vakzin dieselbe Reaktion hervorrufen wie das isolierte Vakzin. Tut er das nicht, bedeutet das, dass die Reaktion durch die andern Vakzine beeinträchtigt wird, und er wird nicht zugelassen, bzw. zurückgezogen. Ein überfordertes Immunsystem kann nicht mehr genügend reagieren.

    Die Mehrfachimpfung bewirkt also keinen geringeren Schutz als die Einzelimpfungen. Daher würde mich interessieren, woran denn die grössere Belastung durch Mehrfachimpfungen festgemacht wird.

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