Betrug beim Züchter
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Tja, und so lange es solche Menschen gibt, werden Welpen produziert, obwohl es doch wirklich bereits mehr als genug Welpen aller Rassen und Mischungen gibt :-/
Doris
Danke Schön!!! Erklär mir bitte mal den Unterschied zwischen Züchten und Vermehren?
Beides hat erst mal mit Nachwuchs zu tun. Was spricht dagegen, dass eine Familie ihre Hündin decken lässt (jedes Jahr mit dem selben Rüden)?
Was spricht dagegen, dass diese Familie die Welpen gegen eine Schutzgebühr (bei uns waren es ca. 100DM, was ja wie ihr alle wisst die Kosten für Entwurmung usw. deckt) abgibt (ist bei Katzen Gang und Gebe)?
Was ist mit Familien, die gerne einen Hund haben würden, sich aber einen teilweise üerteuerten Welpen aus einer eingetragenen Zucht nicht leisten können? Sind das direkt "solche Menschen", weil sie eben einen Welpen von "Privatleuten" zugelegt haben?
Sind Papiere die Garantie dafür bzw. geben sie Sciherheit dass alles in Ordnung ist???? Ich denke nicht...
Ein Züchter macht genauso wie ein Vermehrer erst mal "Profit" mit einem Welpen?! Oder sehe ich das falsch?Vielleicht solltet ihr euch mal fragen, ob es nicht auch "solche Menschen" gibt die ohne eingetragene Papiere oder Zuchtverein gewissenhafte Hundeeltern sind.
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Wer einen Rassehund will, kauft ihn mit Papieren, wer keinen Rassehund will, kauft ihn im Tierschutz. Ganz einfach. Wer einen Hund übernimmt, der aus einem wirklichen Unfallwurf kommt, dem nehme ich das ebenfalls nicht übel, aber das sind 20% der Fälle, der Rest ist sinnfreies "meine Hündin soll auch mal Welpen haben" - und das sollte man einfach nicht unterstützen.
- Meine Meinung -
ne, meine meinung auch
sehr gut geschrieben, hoffentlich wird es in "einigen jahren" auch der letzte verstehen.gruß marion
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Naja, "Richtige" Züchter sind, wie ja auch schon sehr oft beschrieben... ;), diejenigen, die Ihre Hunde so verpaaren, daß es wohl keine gesundheitlichen Probleme gibt; sie kennen die Ahnen ihrer Hunde über Generationen hinweg, sie suchen den Rüden so aus, daß sie von ihrem Charakter, Erbanlagen usw. her optimal zusammenpassen. Und ja, das hat halt auch seinen Preis. Die Hunde sind gesund, Gechipt/tätowiert, geimpft und entwurmt.
Die Leute, denen mal ein "Mißgeschick" passierte und ihre Hündin halt nunmal trächtig wurde und sie nun die Welpen mit viel Liebe, Enthusiasmus und Engagement aufziehen und für die Welpen maximal nur den Selbstkostenpreis verlangen, da auch da tierärztl. durchgecheckt und geimpft, auch da kann man mal einen Welpen kaufen. (Wenn sicher ist, daß nicht weiter vermehrt wird, sondern es wirklich ein einmaliger "Ausrutscher" war!).
Aber die Leute, die bewußt und absichtlich ihre Hündin (evtl. sogart mehrfach) decken lassen, einfach mit einem Rüden der so nett ausschaut; der zufällig grad da war; ach, Welpen zu züchten ist ja süß und ein kleines Taschengeld kommt auch noch dabei raus..., und für die Welpen dann vergleichsweise viel Geld verlangen, das sind VERMEHRER! Eindeutig! Und wer von denen kauft, unterstützt den meist skrupellosen Hundehandel.
(Tierheimhunde ect. lass ich mal außen vor, das ist ja etwas ganz anderes, auch Welpen aus dem Heim...).
Für mich, wie auch schon viele schrieben, absolut nicht nachvollziehbar, von solchen Leuten Hunde zu kaufen. (Und danach jammern....).
Entweder ich kauf von einem Züchter oder geh ins Tierheim. Punkt! Basta!
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Escha: Ich geb dir vollkommen Recht: Wenn man ohne Papiere und Nachweise relativ viel Geld dafür verlangt -> Vermehrer mit Profiabsichten!
Das ist bei uns in der Familie nicht der Fall und war bei meinem jetzigen auch nicht so. Wenn jemand für einen gesunden Welpen nur die Kosten für Impfung usw. verlangt ist das ja soweit in ordnung: weil alles Andere wäre ja verschenken...selbst im Tierheim geht sowas ja nicht.
Prinzipiell stimme ich mit allen Überein, was die Sicherheit bei einem Züchter angeht. Aber ich stehe der im Allgemeinen der Zucht etwas kritisch gegenüber (beruflicher Background; ist meiner Meinung nach in der Natur ungewöhnlich, dass Tiere gezielt zusammengebracht werden und nach erbgut ausgesucht werden...) Bei Haustieren ist es aber prinzipiell verständlich.
Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann und da fühle ich mich auch persönlich angegriffen, ist hier als Vermehrer bezeichnet zu werden, obwohl meine Familie zu keiner Zeit die hier aufgeführten Kroterien erfüllt hat!!! Vielleicht in Zukunft den Blick auch mla nach Rechts und Links werfen....Danke!
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Du verstehst es nicht!
Ihr SEID Vermehrer, ihr habt eure Hündin "einfach mal so" decken lassen, ohne Zuchtziel, ohne Verein usw.
Züchten ist was anderes.Ihr habt vermehrt, Punkt, aus.
Und du hast deinen Hund auch von einem Vermehrer.
Steh doch einfach dazu, es ist ja nicht verboten, jeder "darf" das machen. Das moralische mal ausser Acht gelassen.Ihr wart vielleicht Vermehrer OHNE finaziellen Profit, das unterscheidet euch sicherlich zu den Händlern, die die Hunde aus dem Osten holen und hier auf Raststätten in den Köfferräumen anbieten, aber trotz allem ist das auch nicht das Gelbe vom Ei und ich würd auch bei "Privatvermehrern" keinen Hund kaufen.
Wie schon mehrfach gesagt: entweder aus dem Tierschutz oder vom richtigen Züchtern mit Papieren. Oder ein Hund, der von Privat warum auch immer abgegeben wird.
Meine Meinung, die du ja nicht teilen musst...
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PS: Hobbyzucht bedeutet für mich, dass ich aus dem Verkauf keinen Gewinn schlage und nicht, dass ich sinnlos ohne Stammbaum und Kenntnis von Erbkrankheiten in den Ahnen zwei Hunde aufeinander los lasse!so ist es!
alle hobbyzüchter meiner rasse die ich kenne, sind zwar nicht eingetragen im verband, züchten dafür aber trotzdem nur mit stammbaum. man weis also immer noch wer die eltern sind, die großeltern usw. und kann somit auch leicht nachvollziehen, ob evtl. krankheiten vermehrt auftreten usw.Zitat
Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann und da fühle ich mich auch persönlich angegriffen, ist hier als Vermehrer bezeichnet zu werden, obwohl meine Familie zu keiner Zeit die hier aufgeführten Kroterien erfüllt hat!!! Vielleicht in Zukunft den Blick auch mla nach Rechts und Links werfen....Danke!aber irgendwo entspricht es der wahrheit :/ sorry, aber das ist so! wenn ihr euch als "hobbyzüchter" beschäftigen wollt und das tut ihr ja, wenn ihr regelmäßig und bewusst würfe produziert, dann tätet ihr gut daran, euch mehr gedanken zu machen! denn sonst ist es schlicht und ergreifend vermehren! dich will hier glaube ich keiner, mich eingeschlossen dafür blöd anmachen! wir wollen dir nur klar machen, dass du nciht über die einen schimpfen kannst, wenn du (selbiges) ähnliches tust! selbst ein hobbyzüchter von mischlingen wie doodle und co, der seine "zucht" ernst nimmt, erstellt stammbäume seiner welpen, damit diese nachvollziehbar sind. ich habe auch schon leute mit unfallwürfen getroffen, die sich bemüht haben stammbäume zu erstellen (geht auch bei mischlingen!). einfach damit man die familie des hundes nachvollziehen kann. da merkt dann der potenzielle käufer schon, dass man sich mühe gibt und bei den hobbyzüchtern auch das man sich gedanken über die zucht macht!
meine meinung

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@Sherman:
Ich hab Dir nichts unterstellt.Jedoch frag ich mich ernsthaft, wo doch die Tierheime überall fast überquellen, ist es denn wirklich nötig, einfach mal so und immer wieder Hunde in die Welt zu setzen??
Und aus diesem Grunde, Sorry, wenn Du Dich angesprochen fühlst! ist für mich jemand der halt einfach so Hunde sich verpaaren läßt aus Spaß an der Freude, einfach ein Vermehrer.
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1. Wir sind keine "Vermehrer" mehr!
2. Unser Hintergrund war: Frag mal Leute wie es war in der ehemaligen DDR an Hunde zu kommen???? Da hat Geld keine Rolle gespielt, sondern Beziehungen, Zuchtvereine oder Ähnliches gab es eher weniger. Trotzdem gab es mehr als genug Familien die sich Hunde gewünscht haben. Wir haben dazu gezählt und es war echt schwer einen Welpen zu bekommen, da durfte man keine Extra-Wünsche haben was die Rasse oder Geschlecht anging.
3. Unsere Hündin wurde nicht von irgendeinem Rüden gedeckt, sondern wir haben uns einen passenden Rüden gesucht, der von Statur, Alter und allgemeinem Gesundheitszustand gepasst hat. Vielmerh noch, wir wurden gezielt darauf angesprochen ob wir unsere Hündin nicht decke nlassen wollen.
4. Wir haben unsere Welpen nicht an jede Familie abgegeben, sondern haben die Familie ausgesucht. Uns wurden teilweise utopische Summen geboten (wenn man umrechnen mag, waren das teilweise 2.000€). Wir haben also damit Familien einen Wunsch erfüllt, ohne eigenen Profit daraus zu schlagen.
5. Danach hatten bzw. haben wir immer wieder Hündinnen gehabt, ohne diese Decken zu lassen! Weil, jetzt kommt es, es ja nach der Wende genug Züchter gab und jeder der einen Hund haben wollte problemlos einen bekam.Jetzt erklär mir bitte was daran moralisch verwerflich sein soll?????
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1. Wir sind keine "Vermehrer" mehr!
2. Unser Hintergrund war: Frag mal Leute wie es war in der ehemaligen DDR an Hunde zu kommen???? Da hat Geld keine Rolle gespielt, sondern Beziehungen, Zuchtvereine oder Ähnliches gab es eher weniger. Trotzdem gab es mehr als genug Familien die sich Hunde gewünscht haben. Wir haben dazu gezählt und es war echt schwer einen Welpen zu bekommen, da durfte man keine Extra-Wünsche haben was die Rasse oder Geschlecht anging.
3. Unsere Hündin wurde nicht von irgendeinem Rüden gedeckt, sondern wir haben uns einen passenden Rüden gesucht, der von Statur, Alter und allgemeinem Gesundheitszustand gepasst hat. Vielmerh noch, wir wurden gezielt darauf angesprochen ob wir unsere Hündin nicht decke nlassen wollen.
4. Wir haben unsere Welpen nicht an jede Familie abgegeben, sondern haben die Familie ausgesucht. Uns wurden teilweise utopische Summen geboten (wenn man umrechnen mag, waren das teilweise 2.000€). Wir haben also damit Familien einen Wunsch erfüllt, ohne eigenen Profit daraus zu schlagen.
5. Danach hatten bzw. haben wir immer wieder Hündinnen gehabt, ohne diese Decken zu lassen! Weil, jetzt kommt es, es ja nach der Wende genug Züchter gab und jeder der einen Hund haben wollte problemlos einen bekam.Jetzt erklär mir bitte was daran moralisch verwerflich sein soll?????
so wie ich das jetzt verstehe, habt ihr dann nur gezüchtet, weil manche leute unbedingt hunde wollten, aber zu wenige da waren?! genau das ist doch vermehren... eigentlich züchtet ein hobbyzüchter, weil er sich daran erfreut, an der aufzucht der welpen usw.
und auch in der ehemaligen DDR erstellte man stammbäume der hunde! zumindest jene, die sich wirklich "hobbyzüchter" nannten... da wurde eigentlich gerade privat gezüchtet, um die rassen überhaupt zu erhalten! da es nur noch meist sehr wenige rassevertreter gab und immer mehr mischlinge in den strassen streunten... da ist es doch schlicht und ergreifend vermehren, wenn man "nur für andere" züchtet. zumal viele leute eigentlich andere probleme hatten, als noch einen hund durch zu füttern und man oft nur mit hunden jagen wollte, um ein wenig essbares aufzutreiben... naja... da muss man meiner meinung nicht noch "vermehren"...
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zumal viele leute eigentlich andere probleme hatten, als noch einen hund durch zu füttern und man oft nur mit hunden jagen wollte, um ein wenig essbares aufzutreiben... naja... da muss man meiner meinung nicht noch "vermehren"...
´Tschuldigung, dass ich hier so reinplatze...eigentlich bin ich nur stille Mitleserin und mein Beitrag ist eher OT, aber DAS hat mich gerade dazu veranlasst, mich an meinem Kaffee zu verschlucken.

Die DDR war doch kein Hinterwäldlerland, wo man sich sein Essen im Wald erschießen musste!

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